Friedrich Wieck

Musiker, 1785-1873

"Johann Gottlob Friedrich Wieck war ein deutscher Musiker, Musikkritiker und Musikpädagoge und der Vater von Clara Schumann. Wieck gilt als einer der bedeutendsten Musikpädagogen des beginnenden 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Erfolgreichste Schülerin war seine Tochter Clara. Er bildete sie aus, organisierte für sie die zu der Zeit oft nur mit Mühen zu bewältigenden Konzerttourneen durch Europa und verhalf ihr durch seine Aktivitäten zu früher Berühmtheit. Weitere Schüler Wiecks waren Hans von Bülow sowie der Komponist Robert Schumann. Wieck war als Essayist und Buchautor tätig und verwendete wohl als erster (1853) in deutsche Sprache den Ausdruck ""Zukunftsmusik""."

Quelle: Wikipedia

Wieck, Friedrich

Klavierpädagoge (1785-1875). Eigenh. Brief mit U. "H.". 18.06.1828. 1 S. 4to. Mit einer Beilage (s. u.).
2.500 € (934508/BN934508)

An seine zukünftige zweite Gattin Clementine: "Du bist mit mir heute abend zu Weick gebeten und weil ich nun einmal der Herr im Hause bleiben soll so habe ich es in Deinem Namen gleich weg zugesagt. Du wirst mir doch keinen Streich spielen? - Ich will Dir im Vertrauen sagen, hätte W. Dich nicht mitgebeten, so hätte ich's übel genommen, denn ich will ja mein Schicksal mit Dir theilen; das kann sich mein Herr Bruder schon vorstellen [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Einrissen in den Faltungen sowie an den Rändern.

Beiliegend ein eh. Briefentwurf von Wieck an seinen Wiener Geschäftspartner Matthäus Andreas Stein (qu.-8vo). - Der früheste im Handel der letzten Jahrzehnte nachgewiesene Brief Wiecks..

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Wieck, Friedrich

Klavierpädagoge (1785-1875). Eigenh. Schriftstück. [Zingst bei Querfurth. 24 SS. auf 12 Bll. 4to.
7.500 € (73282/BN47651)

Die wiederholt in der Literatur erwähnten Tagebuchaufzeichnungen, vornehmlich seine "wöchentlichen Bemerkungen über meinen Schüler Emil von Metzradt", zum größten Teil (mit Abweichungen) abgedruckt bei Joß S. 140 ff., wobei unser Text auf S. 141 beginnt ("oder wohl gar falsch seyn sollten") und die profunden Leitlinien bis zum Schluß (Joß S. 148) beinhaltet. Im Manuskript folgen dann noch 25 wöchentliche Aufzeichnungen, endend mit dem 21. Oktober. - Die insgesamt zwölf voll beschriebenen Blätter sind Teil des Tagebuches, das Wieck in den Jahren 1810-15 geführt hat.

Die vorliegenden Aufzeichnungen betreffen zwar primär den Unterricht eines einzelnen Schülers, doch sind dies hier mehr grundlegende Äußerungen zum Musikunterricht schlechthin, als Bekenntnis niedergeschrieben. "[...] Dieser kleine Aufsatz, sage ich, mag zum Beweiß der Liebe für mein ehrenvolles Geschäft [...] und für die Wahrheit seÿn; der ich nie etwas, aufzuopfern gewohnt bin; - und so wünsche ich nur noch, daß dieß alles eben so unbefangen aufgenommen werden möge, als es Schmeichelei u. Heuchelei liebt und selbst andere verkennt; dieß wird mich hinlänglich belohnen. Ich schließe mit den Worten Pauli an alle diejenigen, welche in dem jetzigen schwindeligen und überspannten Zeitalter den schönen u festen Vorsatz haben, ihre Kinder gut zu erziehen - mit den Worten schließe ich: 'prüfet und behaltet das Beste'. - W." ([S. 17]). - Leicht angestaubt und gebräunt und mit kleinen Randläsuren..

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