Georg Gf. von Werthern-Beichlingen

Werthern-Beichlingen, Georg Gf. von

Diplomat (1816-1895). 3 eigenh. Briefe mit U. Beichlingen (Kölleda). (3+1+3½ =) 7½ SS. auf 5 Bll. 8vo.
300 € (92633/BN61925)

Der Brief vom 30. Juli 1878 an einen nicht namentlich genannten Adressaten: "Ich bedaure recht sehr, daß Ew. Hochwohlgeboren durch Fußleiden abgehalten werden uns zu besuchen, finde aber einen Trost darin, daß ich wirklich in Verlegenheit gerathen wäre, Sie diesen Sommer schicklich zu empfangen. Ich bin nämlich wider Erwarten in Reparaturen des Hauses gerathen, die so umfangreich sind, daß ich wirklich noch nicht weiß wo ich meine eigene Familie unterbringen soll & stehe überdies vor der unangenehmen Nothwendigkeit, noch ein Paar Wochen in ein Bad zu gehen um mich von ischiatischen Schmerzen zu befreien, die mich seit dem Frühjahr plagen [...]".

- Die Mitteilung von November 1888 besagt, "daß das hiesige Archiv wegen Mangels an einem geeigneten Raum [...] in Kisten verpackt & Nachforschungen unzugänglich ist". - Der Brief vom 4. August 1893 ist an den Theologen und Genealogen Georg Schmidt (1838-1920) gerichtet: "Mein Neffe in Gr. Neuhausen sagt mir, daß Ew. Hochehrwürden im Staatsarchiv in Dresden arbeiten & ihm angeboten haben, sich auch nach Urkunden um zu sehen, die unsere Familie betreffen. Wir nehmen das dankbar an & bitte ich ergebenst, Ihre Aufmerksamkeit auf folgende Personen zu richten, soweit es Ihre Zeit gestattet [...]"..

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