Curt Robert Frh. von Welck

Welck, Curt Robert Frh. von

Rittergutsbesitzer und Politiker (1798-1866). Eigenh. Schriftstück mit U. Riesa. 1 S. Qu.-8vo.
350 € (89119/BN59193)

An die Redaktion des "Dresdner Journals" mit der Bitte, seinen Beitrag abzudrucken: "Als Erwiederung der in no. 141 Ihres Blattes S. 1124. enthaltenen Erklärung [...] bitte ich die hier inliegende 'Berichtigung' in das Dr. Journal aufzunehmen [...]". - Auf Papierträger montiert. Verso ein Brieffragment aus der Redaktion des "Dresdner Journals" (datiert Dresden, 30. V. 1849). Beiliegend biographische Notizen von alter Sammlerhand.

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Welck, Curt Robert Frh. von

Rittergutsbesitzer und Politiker (1798-1866). Eigenh. Brief mit U. Riesa. 1½ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse verso.
350 € (89120/BN59194)

An Oswald Marbach, Redakteur der "Leipziger Zeitung", mit der Bitte um eine Erklärung für das Nichterscheinen seines Beitrags: "Eur. Wohlgeboren habe ich bereits schon am 22. d. M. einen Aufsatz, als Erwiederung auf einen Bericht aus Zittau in der außerordentl. Beil. zu no. 113 der Lpzger Zeitung, mit der Bitte zugesendet selbigen baldmöglichst in den neubegründeten Sprachsaal der genannten Zeitung, aufnehmen zu wollen. Vergebens habe ich bis mit heute [...] dem Erscheinen dieses Artikels entgegengesehen während der heutige Sprachsaal schon zwey Artikel von einem späteren Dato [...] enthält.

Sollte ich vielleicht darin gefehlt haben, daß ich meine Bitte um Aufnahme, nicht an die Expedition der Lpzgr. Zeitung, sondern unmittelbar an Eur. Wohlgeboren, als Redacteur derselben, richtete, so lag der Grund hievon darin, daß eben Sie selbst, unter Ihrem Namen, die Eröffnung des Sprachsaals angekündigt, und zu Einsendung von Beiträgen aufgefordert hatten. Da ich aber, selbst wenn ich hierunter gefehlt, doch wohl, jedenfalls verhoffen kann, daß Sie die Gewogenheit gehabt haben würden meine ergebene Zuschrift an die Expedition zu befördern, so kann ich in der That nur annehmen daß Ihnen eben diese Zuschrift gar nicht zugekommen ist. Ich erlaube mir daher die Bitte, mir entweder diese leztere Voraussetzung umgehend zu bestätigen, damit ich auf den Postexpeditionen die benöthigten Recherchen anstellen kann, oder mir gefälligst mitzutheilen aus welcher sonstigen Ursachen die Aufnahme des fraglichen Artikels noch nicht erfolgt ist? [...]". - Mit Notizen von alter Sammlerhand in Bleistift. Mit einer kleinen Fehlstelle auf dem Gegenblatt durch Siegelbruch..

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Welck, Curt Robert Frh. von

Amtshauptmann und Politiker (1798-1866). Eigenh. Schriftstück mit U. Dresden. 2¼ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
280 € (89121/BN59195)

An die Expedition der Königl. Zeitung zu Leipzig mit einer "Erwiderung auf die Aufforderung in der Beilage zu no. 78 der Leipziger Zeitung", um einer Forderung nach Bekanntgabe der Urheber einer politischen Meinungsäußerung nachzukommen: "Herr Dr. Braun in Plauen [d. i. der Politiker Karl Braun, 1807-68], erblickt in den von ihm angeführten Worten der pag. 1269 der 1ten Beil. zu no. 75 der genannten Zeitung abgedruckten Adresse an Sr. Maj. dem König, eine, den Männern des abgetretenen Ministeriums gemachte Beschuldigung den, angeblich, trostlosen Zustand des Landes durch Pflichtverletzung herbeigeführt zu haben; als Vorstand jenes Ministeriums erachtet er sich deshalb für verpflichtet, die Urheber der Adresse aufzufordern, sich zu nennen [...] Die Unterzeichneten haben diese Adresse aus voller Ueberzeugung unterschrieben und die Tausende, die sie bis jezt schon mit ihnen unterschrieben haben, werden dieß ganz gewiß eben so aus voller Ueberzeugung gethan haben [...]".

Veröffentlicht in der 1. Beilage zu Nr. 89 der "Leipziger Zeitung" (30. III. 1849). - Mit den weiteren eh. Unterschriften eines F. W. Hagedorn, eines Advokaten Hermann Matthäi, des Generals Dietrich von Miltitz, des Kupferstechers Prof. Moritz Steinla, eines C. O. von Welck, des Malers Carl Schubart und eines G. A. Simon. - Mit Siegelrest, einem kleinem Randausriss und Papierdurchbruch durch Brieföffnung. An den Rändern etwas lädiert, stellenweise mit größeren Randeinrissen, mit Sammlernotiz in Bleistift, Aktenvermerk in Tinte und Redaktionsvermerk in roter Tinte..

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