Karl Friedrich Weber

Weber, Karl Friedrich

Professor der klassischen Philologie und Eloquenz (1794-1861). Eigenh. Brief mit U. ("Fr. Weber"). Darmstadt. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
180 € (92623/BN61915)

Freundschaftliche Zeilen an einen "Inspector Constantin" in Zeitz, dem er u. a. von seiner im Jahr zuvor angetretenen Stelle als Lehrer am Darmstädter Gymnasium berichtet: "In unsern Verhältnissen hat sich nichts geändert; die Zukunft wird sich für mich als Schulmann freundlicher gestalten. Ich bekomme weniger Arbeit, was nothwendig ist, wenn man hier ordentlich leben will. Für jetzt lag mir viel ob, weil das Gymnasium im Werden ist, noch Vieles zu regeln war und vor allem ein Lehrer fehlt.

Hinzu kam daß ich gleich jetzt das Programm schreiben mußte, mit welchem ich in diesen Tagen fertig wurde. Ich werde es Ihnen zuschicken, weil ich glaube daß es einiges Interesse für Sie hat. Vergangenen Dienstag haben wird meiner Frau Geburtstag in einem kleinen Kreis von Bekannten ziemlich lustig gefeiert [...]". - Weber war von 1826 bis 1835 Lehrer am Darmstädter Gymnasium, danach am kurfürstlichen Gymnasium Kassel, später am Lyceum Fridericianum und wurde 1852 Professor für klassische Philologie in Marburg..

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