Richard Wallaschek

Wallaschek, Richard

österreichischer Psychologe und Musikwissenschaftler, der in den Bereichen Vergleichende Musikwissenschaft und den Ursprüngen von Musik tätig war (1860-1917). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Wien. 8vo. 2 pp. Doppelblatt.
180 € (81609)

An den österreichischen Musikschriftsteller Theodor Helm (1843-1920): „Beiliegend er gewünschte Bericht. Ich ersehe daraus, daß Sie auch im Sommer musizieren können und beneide Sie darum. Mitspielen ist seliger denn nachschreiben. Hoffentlich bekommt es Ihnen recht gut so daß ich Sie im Winter in alter Rüstigkeit wiedersehe. […]“ Wallaschek lieferte Beiträge zur Musikpsychologie. Bei seinen interdisziplinären Forschungen von 1890 bis 1895 am Londoner British Museum entwarf er seine Theorien über Wahrnehmung (die über zwei Arten mentaler Repräsentationen – die Tonvorstellung und die Musikvorstellung – geschehe) und Produktion (basierend darauf, dass Musik ein Ausdruck von Emotion sei) von Musik; dabei begründete er seine Arbeiten auf damals aktuellen Erkenntnissen der Neurologie (besonders William Richard Gowers und John Hughlings Jackson).

Im Jahr 1907 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. Seine bekannteste Schrift ist die erstmals 1893 erschienene und bis 2009 mindestens fünfmal wiederaufgelegte Primitive music, welche als erste vergleichende Gesamtdarstellung von „tribaler“ oder „primitiver“ Musik gilt..

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Wallaschek, Richard

österreichischer Psychologe und Musikwissenschaftler, der in den Bereichen Vergleichende Musikwissenschaft und den Ursprüngen von Musik tätig war (1860-1917). Eigenh. Brief mit Unterschrift. O. O. 8vo. 4 pp. Doppelblatt. Mit eigenh. beschr. Kuvert.
250 € (81610)

An den österreichischen Musikschriftsteller Theodor Helm (1843-1920): „Die Erwähnung Gneixendorfs in dem Beethoven’schen Manuscript habe icih gerade im entscheidenden Moment vergessen, obwohl ich sie in meinem Vorlesungsheft notiert habe. Aber gerade dort, also in dem Nächstliegenden, habe ich nicht nachgesehen. Als ich damals den Namen Gneixendorf in meinem Heft hinschriebe - es war zu einer Zeit wo ich den noch nicht kannst, - wußte ich mir so wenig dabei vorzustellen, daß mir jetzt meine eigene alte Notiz entfallen ist.

[…]“ Das Beethovenhaus Gneixendorf steht mit Bezug zum Schloss Wasserhof in der Ortschaft Gneixendorf in der Statutarstadt Krems an der Donau in Niederösterreich. Der ehemalige Trautingerhof als heutiges Beethovenhaus stand im 16. Jahrhundert gemeinsam mit dem Schloss Wasserhof im Besitz vom Stift Berchtesgaden und beide gingen 1630 als Geschenk an die Jesuiten in Krems an der Donau. Ab 1820 standen beide Realitäten im Besitz von Johann van Beethoven, dem Bruder von Ludwig van Beethoven. Wallaschek lieferte Beiträge zur Musikpsychologie. Bei seinen interdisziplinären Forschungen von 1890 bis 1895 am Londoner British Museum entwarf er seine Theorien über Wahrnehmung (die über zwei Arten mentaler Repräsentationen – die Tonvorstellung und die Musikvorstellung – geschehe) und Produktion (basierend darauf, dass Musik ein Ausdruck von Emotion sei) von Musik; dabei begründete er seine Arbeiten auf damals aktuellen Erkenntnissen der Neurologie (besonders William Richard Gowers und John Hughlings Jackson). Im Jahr 1907 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. Seine bekannteste Schrift ist die erstmals 1893 erschienene und bis 2009 mindestens fünfmal wiederaufgelegte Primitive music, welche als erste vergleichende Gesamtdarstellung von „tribaler“ oder „primitiver“ Musik gilt..

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Wallaschek, Richard

österreichischer Psychologe und Musikwissenschaftler (1860-1917). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Wien. 8vo. 1 1/2 p. Doppelblatt. Mit eigenh. Kuvert.
280 € (86377)

An Fanny Lauseker in Wien: „[…] Sie wünschen eine Auskunft über das Gartenhäuschen in dem Mozart die ,Zauberflöte’ komponiert hat. Wollen Sie so freundlich sein, sich nach der nächsten Vorlesung am 9. Nov. bei der Thüre einzufinden, aus der ich nach dem Vortrat herauskomme und ich will Ihnen gerne nähere Mittheilungen machen, nach denen Sie sich bei der Aufnahme der Örtlichkeit richten können […]“ Er war in den Bereichen Vergleichende Musikwissenschaft und den Ursprüngen von Musik tätig war. Wallaschek lieferte Beiträge zur Musikpsychologie.

Bei seinen interdisziplinären Forschungen von 1890 bis 1895 am Londoner British Museum entwarf er seine Theorien über Wahrnehmung (die über zwei Arten mentaler Repräsentationen – die Tonvorstellung und die Musikvorstellung – geschehe) und Produktion (basierend darauf, dass Musik ein Ausdruck von Emotion sei) von Musik; dabei begründete er seine Arbeiten auf damals aktuellen Erkenntnissen der Neurologie (besonders William Richard Gowers und John Hughlings Jackson). Im Jahr 1907 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. Seine bekannteste Schrift ist die erstmals 1893 erschienene und bis 2009 mindestens fünfmal wiederaufgelegte Primitive music, welche als erste vergleichende Gesamtdarstellung von „tribaler“ oder „primitiver“ Musik gilt..

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