Franz von Stuck

Maler, 1863-1928

Franz Stuck, seit 1906 Ritter von Stuck, war ein deutscher Zeichner, Maler und Bildhauer des Jugendstils und des Symbolismus. Stuck bevorzugte schwebend-unwirkliche Darstellungen aus dem Reich der Fabel und allegorische, symbolhafte Gestaltungen wie „Die Sünde“ (1893) und „Der Krieg“ (1894). Viele seiner oft großformatigen Werke zeichnet eine lasziv-erotische Atmosphäre aus. Stucks Darstellungen von häufig nackten weiblichen oder männlichen Körpern, z. B. „Der Kampf ums Weib“ (1905), trafen in Anbetracht der biederen Moralvorstellungen seiner Zeit auf eine ungewöhnlich starke Rezeption. Beispielhaft für Stucks Vorstellungen eines Gesamtkunstwerks ist seine 1898 vollendete Villa in Bogenhausen.

Quelle: Wikipedia

Stuck, Franz von

Maler, Graphiker und Bildhauer (1863–1928). 3 eigenh. Postkarten mit U. München und Baden-Baden. Zusammen (1+1+1=) 3 SS. auf 3 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse.
1.950 € (44641)

An Hans Dommes von der gleichnamigen Buch- und Kunsthandlung in Köln: „Herlitz schreibt mir, daß er die Amazone wie gewünscht abgesandt und Ihnen dies mit Karte angezeigt hat. Ich bin seit dem 18. April hier in Baden-Baden, Sanatorium Dr. Dengler, und bleibe noch drei Wochen. Es wird daher das beste sein, wenn Sie den Restbetrag nicht nach München, sondern hierher an die oben genannte Adresse absenden [...]“ (1. Mai 1924).

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Stuck, Franz von

Maler (1863–1928). Eigenh. Brief mit U. München. 8.1.1911. 1 S. Kl.-4to. Mit einer Beilage (s. u.).
1.800 € (47013)

An einen Herrn, eine Ausstellung betreffend: „[...] Anbei beehre ich mich, Ihnen die abgeänderte richtige Anmeldung für mein an die Ausstellung der Akademie geschicktes Bild ‘Die Familie des Künstlers’ zu senden [...]“. - Mit Eingangsstempel. Heftspuren.

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Stuck, Franz von

Maler, Graphiker und Bildhauer (1863-1928). Eigenh. Brief mit U. o. O. u. J. „Freitag“. 8vo. 1 p.
350 € (61464)

Einladung an ein „gnädiges Fräulein“. - Es würde ihm „ein großes Vergnügen sein, Sie um 7 Uhr […] bei mir begrüssen zu können.“

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Stuck, Franz von

Maler, Graphiker und Bildhauer (1863-1928). Eigenh. Brief mit Unterschrift. München. 21.1.1908. 4to. 1 p. Gedr. Briefkopf „Villa Stuck“.
450 € (74919)

An einen namentlich nicht genannten Empfänger: „[…] Von der Kreuzigung habe ich eine kleine Skizze um 1500 M. verkauft. Der […] Preis für eine ganz kleine Skizze ist 500 M.[…]“

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Stuck, Franz von

Maler, Graphiker und Bildhauer (1863-1928). Eigenh. Brief mit U. München. 17.09.1909. 1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
1.500 € (49282/BN33595)

An einen Geheimrat mit der Bestätigung, daß "die 'Faune' wieder wohlbehalten in Berlin eingetroffen" seien und mit Dank für die Überlassung der Bilder. - Auf Briefpapier mit Briefkopf der Villa Stuck in München.

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Stuck, Franz von

Maler (1863-1928). Eigenh. Postkarte mit U. [München. 1 S. Qu.-8vo. Mit wohl nicht eh. Adresse.
350 € (942092/BN942092)

An einen Eduard Elias in Hamburg: "Soweit ich weiß ist Herr Dr. Ludwig Ganghofer Vorstand des Münchner A[ktions?] Comités. Jedenfalls erfahren Sie von ihm alles Wissenswerte [...]".

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Stuck, Franz von

Zeichner, Maler und Bildhauer (1863-1928). Eigenh. Albumblatt mit U. München. 18.06.1894. 1 S. 12mo.
400 € (79618/BN51679)

"'Schaffe, Künstler, rede nicht!' (Goethe) [...]". Mittig quer geritzt.


Stuck, Franz von

Zeichner, Maler und Bildhauer (1863-1928). Eigenh. Brief mit U. München. 14.05.1898. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
3.500 € (79755/BN51893)

An Herrn Moll, wohl der Maler Carl Moll: "Die 'Sünde' und den 'Büstenkopf' habe ich bereits an die Ausstellung abgeschickt und werden dieselben wol rechtzeitig eintreffen – Die 'Amazone' ist leider noch nicht ganz fertig nun werde ich dieselbe wol als Eilgut senden müssen. Um die Zeit der Eröffnung werde ich in Italien sein und kann daher Ihrer so freundlichen Einladung leider nicht folgen [...]".


Stuck, Franz von

Zeichner, Maler und Bildhauer (1863-1928). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. ¾ S. auf Doppelblatt. 8vo.
450 € (80908/BN52801)

An einen "geehrten Herrn Rat": "Wo bleiben meine Bilder so lange? Sind sie schon abgeschickt? [...]". - Mit kleinen, teils mit Tesafilmstreifen hinterlegten Einrissen in den Faltungen und Rändern.

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Stuck, Franz von

Zeichner, Maler und Bildhauer (1863-1928). Eigenh. Postkarte mit U. [München. 1 S. Qu-8vo. Mit eh. Adresse.
450 € (80921/BN52836)

An den Kunstmaler Fridolin Knöpfler: "Montag oder Dienstag von 10-1 Uhr und 3-7 Uhr bin ich jederzeit zu sprechen und sehe ich Ihrem geehrten Besuch mit Vergnügen entgegen". - Mit kleinen Montagespuren.

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Stuck, Franz von

German draftsman, painter and sculptor (1863-1928). Autograph signature. [Postmark: Munich. Oblong 8vo (postcard). ¼ page.
220 € (84729/BN55237)

Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A founding member of the Munich Secession in 1892, Stuck specialized in mythological, allegorical and symbolist themes, his 1893 painting "Die Sünde" constituting one of his most famous works. He created caricatures for the magazine "Fliegende Blätter" and designed his own villa in Bogenhausen, for which he was awarded an honorary doctorate of the Munich Technical University in 1928. - Small round stamp; traces of postmarks; small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.

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Stuck, Franz von

Zeichner, Maler und Bildhauer (1863-1928). Eigenh. Albumblatt mit U. München. 1 S. 8vo.
750 € (90238/BN59709)

"Mit den einfachsten Mitteln Alles zu sagen ist das Größte in der Kunst". - Auf Trägerpapier montiert.

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verkauft

 
Stuck, Franz von

4 e. Briefe mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Franz von Stuck (1863–1928), Maler, Graphiker und Bildhauer. 4 e. Briefe mit U. München, 1912 und 1913. Zusammen 11 SS. auf 8 (= 4 Doppel)Blatt. 4°. – An Justizrat Viktor Schnitzler bzw. dessen Gattin Wika über Termine zu Portraitsitzungen und den Ankauf der Plastik „Amazone“ durch ein Museum bzw. die Stadt: „[...] Was nun die Amazone anbelangt, so danke ich Ihnen vor allem herzlich dafür, daß Sie mich so warm vertreten haben. Allerdings war ich immer der Meinung, daß an dem Preis von 63,000 M. nicht gerüttelt werden würde [...] Wenn aber das Geld wirklich nicht aufzutreiben ist, so muß ich wo[h]l, um meine Lieblingsidee ausführen zu können, selbst ein Opfer bringen. Ich bin also bereit, die Amazone in Bronze für 50,000 M auszuführen. Das können Sie aber doch jedenfalls noch durchsetzen, daß wenigstens der steinerne Sockel von der Stadt hergestellt wird auf ihre Kosten. Dann hätte ich doch nur die Auslagen zu tragen, die durch die Herstellung der Bronze verursacht würden. Frau Baronin von Leipzig war gestern abend bei mir und hat mir sehr zugeredet. Über dan Platz kann ich noch gar nichts sagen, da ich nur den Platz vor dem Eingang ins Museum kenne. Vor dem Museum hatte ich mir die Aufstellung so gedacht [folgt eine kleine Handskizze] [...]“ (a. d. Br. v. 9. November 1912). – Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.


Stuck, Franz von

Visitenkarte mit eigenh. Gruß.
Autograph ist nicht mehr verfügbar