Werner Spies

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Spies, Werner

3 ms. Briefe u. 2 eigenh. Briefe mit eigenh. Unterschrift.
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Briefwechsel anlässlich der Organisation der Max Ernst-Ausstellung 1979, an der die Spies maßgeblich beteiligt war. Die Gegenbriefe des Haus der Kunst liegen in Durchschlägen bei. Die Retrospektive der Arbeiten von Max Ernst (1891-1976) war eine Kooperation des Haus der Kunst in München und der Nationalgalerie in Berlin. Die Bilder wurden von Februar bis April 1979 in München und anschließend, von Mai bis Juli 1979, in Berlin gezeigt. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel schrieb über die Ausstellung: „[…] Allein 335 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen umfaßt die im Haus der Kunst gezeigte bislang größte Max-Ernst-Retrospektive (Versicherungswert: 140 Millionen Mark). Außerdem hat das Lenbachhaus eine zuvor in Zürich und Frankfurt präsentierte 259-Nummern-Schau "Frottagen, Collagen, Zeichnungen, Graphik, Bücher" aufgenommen*. Das, kann man wetten, kommt nie wieder zusammen. Nur diesmal noch, gleichsam als letzte Geste für den toten Künstler, haben viele Leihgeber ihren zunehmend kostbaren Besitz herausgegeben -- so vermutet Ernst-Intimus Werner Spies, der beide Ausstellungen organisiert und kommentiert hat. Einschlägig wichtige Museen (New York, Düsseldorf) bauen neu und werden ihre Kollektionen dann strenger zusammenhalten. Aber das weitaus meiste von Max Ernst ist gewöhnlich bei privaten Sammler-Freunden des Künstlers, vom Schauspieler David Niven bis zum Mater William Copley, unter Verschluß. […]“