Robert Schumann

Komponist, 1810-1856

Schumann wird heute zu den bedeutendsten Komponisten der Romantik gezählt. In der ersten Phase seines Schaffens komponierte er vor allem Klaviermusik. 1840, im Jahr seiner Eheschließung mit der Pianistin Clara Wieck, schrieb er mehr als hundert Lieder. In den folgenden Jahren entwickelte sich sein Werk zu großer Vielfalt: Er komponierte nun auch Orchestermusik (darunter vier Sinfonien), konzertante Werke, Kammermusik, Chormusik und eine Oper. Nachdem er schon in verschiedenen Phasen seines Lebens ernsthafte seelische Krisen erlebt hatte, unternahm er 1854 einen Selbstmordversuch. Seine letzten Jahre verbrachte er in einer Heilanstalt in Endenich bei Bonn.

Quelle: Wikipedia

Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenh. Briefausschnitt mit U. O. O. Ca. 55:210 mm.
3.800 € (35038)

„[...] Heute oder morgen hoffe ich Sie noch selbst zu sprechen | Ihr | R. Schumann“. - Papierbedingt etwas gebräunt und unregelmäßig beschnitten.

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Schumann, Robert

composer (1810-1856). Autograph musical quotation from the opening of the song "Die Nonne," op. 49 no. 3, signed and inscribed by the composer: "Zur Erinnerung an Robert Schumann mit Grussen seiner Frau, die ist im Augenblick unmoglich zu schreiben [In memory of Robert Schuman Leipzig.
65.000 € (60449)

Fantastic autograph musical quotation from the opening of the song „Die Nonne“, op. 49 no. 3, signed and inscribed by the composer: "Zur Erinnerung an Robert Schumann mit Grüßen seiner Frau, der es im Augenblick unmöglich zu schreiben [In memory of Robert Schumann with greetings from his wife, who is at the moment unable to write] comprising the first sixteen bars, for voice and piano, notated in brown ink, on three systems of three staves each, with autograph heading, „Die Nonne von Frohlich.“ „Die Nonne“ was written by Schumann (1810-1856) in 1840, his Liederjahr or year of song, and was published in 1844 as the third of the second volume of the „Romanzen und Balladen,“ Op.

49. On verso is an autograph "Canone a Due," signed by Italian buffo opera singer Luigi Lablache, "Parigi 1. Aprile 1839. L. Lachache," beginning "Siamo in due che cosa far che cosa far...." Of interest is the fact that Lablache (1794-1858) sang in Mozart's "Requiem" at the funeral of Haydn (1809) and of Beethoven (1827), and that Schubert composed and dedicated three songs to him. Two pages, oblong folio, removed from an album..

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Schumann, Robert

composer (1810-1856). Autograph musical quotation signed from „Symphony No. 3“ [The ,Rhenish‘]. Oblong 8vo. 1 page. 6-stave paper, on a double-leaf from an album, integral leaf blank. .
45.000 € (61550)

("Lebhaft...Zur Erinnerung an der Concert in Utrecht d. 26 Nov. 1853 von Robert Schumann"), comprising the opening five bars of the symphony notated in in short score in dark brown ink on two staves, on a leaf from an album. This is a fine quotation from one of Schumann's greatest works.  We have no record of any a quotation from a Schumann symphony being offered at auction for over twenty years. This is a record of an important concert by Robert and Clara Schumann, given during their very successful tour of Holland in November and December 1853, when Robert conducted the "Rhenish" Symphony.  The concert in Utrecht on 26 November also featured the premiere of the Introduction and Allegro for piano and orchestra op.134, played by Clara..

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Schumann, Robert

composer (1810-1856). Autograph letter signed. Düsseldorf. 8vo. 1 page.
8.500 € (74454)

To music publisher Michael Schloß, in German, stating that he has responded to his sister, and asking what type of composition he prefers. „You will excuse me that my large work load has kept me from responding until today. I responded briefly to your sister. I prefer that you leave me out; I hope to speak with you further about this some time. I also owe you a reply to the publisher’s inquiry that you sent me earlier. I would like to know what genre of composition you prefer, and then I will provide you with more details.“ - With integral address leaf; faint scattered staining, remnants of prior mounting at cornres and sides verso, faint toning at edges, vertical fold touching signature, cancelled 1 Silbergroschen postage stamp on address leaf..

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Dresden. 8vo. 2 pp. Doppelblatt.
14.000 € (81637)

jAn den Komponist und Musikverleger Johann August André (1775-1842): „[…] Sie erhalten befolgend ein Heft von acht Liedern meistens heiteren Inhalts. Ich wünsche, daß sie Ihnen zusagen. Wo nicht, so senden Sie mir sie baldmöglichst zurück, und ich Ihnen dann das vorausbezahlen Honorar remittiren werde. Für eine gefällige äußere Austattung, tragen Sie wohl Sorge. Daß die Titel der einzelnen Lieder mit auf dem Titel genannt würden, finde ich zweckmäßig. Bei zweiseitigen Liedern wäre darauf zu achten, daß keine Umwendestellen darin wären.

Wenn der Stich bei S[eit] 4 angefangen und das 5te Lied auf 5 Seiten ausgedehnt wird, fügt es sich am besten. Für Revision der Lieder bitte ich Sie mir in jedem Fall zu senden. Bis zum 26ten bin ich noch hier ; später in Düßeldorf. Ob ich in Ihre Nähe jetzt komme, vermög’ ich im Augenblick noch nicht zu bestimmen. Sollte es sein, so werde ich es Ihnen von Frankfurt aus weißen lassen […]“.

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenh. Brief mit Unterschrift „R. Schumann“. Leipzig. 4to. 1 p. Mit Adresse. Faltspuren. Am unteren Ende Ausriss durch Öffnen des Briefes.
9.900 € (81698)

Schönen Brief über Felix Mendelssohn Bartholdy an den Landrat Robert Körner in Schneeberg. „Wegen Ihrer Anfrage wollte ich mich erst bei der besten Quelle erkundigen, bei Mendelssohn selbst. Mir fiel jedoch eine Stelle aus dem Göthe-Zelter’schen Briefwechsel ein: ,Da wendet Ihr euch eben an den Unrechten, wenn ihr die Componisten oder gar die Dichter fragt. Wüßten diese Gesellen, was sie wollen und was sie müssen, so dürften sie weder Dichter noch Componisten sein”. Ich glaube eben, so weit ich Mendelssohn kenne, er würde mir wenig mehr antworten, als ,ich habe eine Musik zum Mährchen von der schönen Melusine gemacht, ohne mir selbst sonderlich viel dabei zu denken pp’.

- Was ich mir selbst dabei gedacht nach dem ersten Eindruck des Hörens, lege ich Ihnen bei; es ist aus einem frühen Jahrgang der n[euen] Zeitschrift für Musik. Empfehlen Sie mich Ihrem Hn. Vater in Erinnerung alter Tage […]“.

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenh. Brief mit Unterschrift „R. Schumann“. Bad Kreischa. 4to. 3 pp. Doppelblatt. Mit Adresse.
15.000 € (81699)

Bedeutender Brief an Hermann Härtel vom Verlag Breitkopf & Härtel über sein Liederalbum für die Jugend. „[…] Es waren furchtbare Tage; nach vielem Hin- und Herwandern haben wir endlich hier ein friedliches Asyl gefunden, in das nur hin und wieder aus der aufgeregten Welt eine Welle herein schlägt - mir fast zu friedlich. Doch denken wir noch eine Weile lang hier zu bleiben. Auch die liebgewohnten Arbeiten sind wieder vorgenommen worden, und die ganze Umgebung paßt recht schön zu der Hauptarbeit, die ich in letzter Zeit vorgenommen und so ziemlich beendigt habe.

Es ist dies ein Liederalbum für die Jugend; den Inhalt ersehen Sie aus der Beilage. Mein Wunsch ist, daß es bis October dieses Jahres womöglich in Ihrem Verlag erschiene, und, wo nicht Alles dagegen spricht, mit Randzeichnungen. Ueber die letzteren, als eine der Hauptschwierigkeiten, vorläufig so viel: Das ganze Liederopus würde etwa 50 Platten geben, es wären also 25 Randzeichnungen nöthig. Von den Herren Bendemann, Rethel, Hübner, Rietschel, Erhardt glaub ich, von jedem eine unentgeltlich zu erhalten. Die anderen wären am besten L. Richter aufzutragen. Diese jedoch wären zu honoriren. Ich würde nun, wenn Sie es wünschen, vor allem mit Richter wegen des Honorars sprechen, und dann auch mit dem Lithographen. Sie würden sich dann Ihrer Berechnung der Kosten der Ausstattung machen, und mir dann ein Honorarangebot stellen, über das wir uns, hoffe ich einigen werden. Dies erlauben Sie mir noch zu sagen, daß ich mich über das Album für Pianoforte nicht getäuscht habe - ich hoffe nun auch dasselbe für das Gesang. Aus directen Briefen des herrn Schuberth ersehe ich seine große Zufriedenheit, […] Hrn. Schuberth nach u. nach 800 Abzüge geliefert habe. Dies ist gewiß für die kurze Zeit, seit es erschienen, so viel man sich wünschen kann - und die Nachricht hat mir auch viel Freude gemacht. Aber die Hauptsache: ich wünsche, wie der Inhalt des neuen Album ein anderer ist, auch die Ausstattung von jenem früheren so viel wie möglich verschieden - und vielleicht reichen Sie dazu gerne die Hand, was mich herzlich freuen sollte. Sonst befinden wir uns hier sehr wohl; die Frau kann sich einmal recht ausruhen, die Kinder sind glücklich. Meine älteste, Marie, fängt schon an Melodien zu Texten zu erfinden - so so musiciren wir auch ohne Instrument. […]“ Als es am 3. Mai 1849 zum Dresdner Aufstand kam, und Schumann am 5. Mai zu einer Sicherheitswache eingezogen werden sollte, floh er mit seiner Familie nach Maxen auf das Rittergut der befreundeten Familie Serre. Die Arroganz von auch nach Maxen geflüchteten Aristokraten trug dazu bei, dass die Schumanns nach wenigen Tagen nach Kreischa umzogen, wo Schumann Ruhe zum Komponieren fand..

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 8vo. 1 p. Mit Adresse.
9.500 € (81832)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus im Hinblick auf Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik“ sowie über seine Mitarbeit an der von Brockhaus verlegten „Leipziger Allgemeinen Zeitung“. Schumann fragt zunächst in eigener Sache an, ob die Firma Brockhaus die Verlegung der „Neuen Zeitschrift für Musik“ übernehmen wolle. Als Herausgeber dieser 1834 von ihm gegründeten und 1837 bereits recht renommierten Zeitschrift hatte Schumann Schwierigkeiten mit seinem ersten Verleger Johann Ambrosius Barth bekommen.

Schumanns publizistisches Anliegen war nicht nur kulturpolitisch, sondern auch ideologisch geprägt; es ging ihm darum, „die alte Zeit und ihre Werke anzuerkennen, darauf aufmerksam zu machen, wie nur an so reinem Quelle neue Kunstschönheiten gekräftigt werden können – sodann, die letzte Vergangenheit als eine unkünstlerische zu bekämpfen, für die nur das Hochgesteigerte des Mechanischen einigen Ersatz gewährt habe – endlich eine junge, dichterische Zukunft vorzubereiten, beschleunigen zu helfen“. Das war damals recht exponiert und nicht jedermanns Sache. – Jedenfalls wollte Schumann seine Strategie beibehalten und lieber den Verlag wechseln und fragt Brockhaus, „ob Sie vielleicht den Verlag der Neuen Zeitschrift für Musik, die Hr. Barth bis jetzt in Commission gehabt, [...] übernehmen wollten. Ein Band der Zeitschrift liegt Ihnen zur Probe hier bei. Sie hat sich in ihrer Jugend, Freimüthigkeit und künstlerischen Tuns die Zuneigung Vieler erworben [...]“ Die Zeitschrift, eine der wichtigsten ihrer Art, existiert noch heute (Verlag seit 1967: Schott, Mainz); sie hat zahlreiche politische Untiefen überstanden – nicht erst im Dritten Reich, sondern bereits 1850, als Richard Wagner in jenem Blatt seine Pamphlet „Das Judenthum in der Musik“ unter dem Pseudonym „K. Freigedank“ publizierte. Dieses richtete sich ja nicht nur, wie meist zu lesen, gegen Meyerbeer, sondern auch gegen Heinrich Heine, dem er außerordentlich viele Anregungen verdankte, dem er nun aber vorwarf, er habe sich lediglich durch „Selbstbelügung zum Dichter gelogen“..

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 8vo. 1 p. Doppelblatt. Mit Namen des Empfängers auf dem Respektblatt.
5.800 € (81833)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus im Hinblick auf Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik“ sowie über seine Mitarbeit an der von Brockhaus verlegten „Leipziger Allgemeinen Zeitung“. „Euer Wohlgeboren | ersuche ich um gütige Berücksichtigung der einliegenden Notiz, die ich vorbringe, mit der Bitte, ihrer in einer der nächsten Nummern Ihrer Allgemeinen Zeitung eine kurze Erwähnung zu thun […]“

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 4to. 1/2 p. Mit Adresse.
7.000 € (81834)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus im Hinblick auf Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik“ sowie über seine Mitarbeit an der von Brockhaus verlegten „Leipziger Allgemeinen Zeitung“. „Euer Wohlgeboren | würden mir durch Unterzeichnung der beifolgenden Zeilen, die mir in einem besonderen Fall von Nutzen wären, einen großen Gefallen erzeigen. Mit Vergnügen gebe ich Ihnen über den ,besonderen Fall’ nähere Aufschluß, wenn Sie es wünschen sollten […]“ Sehr attraktiv.

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. L[ei]p[zi]g. 8vo. 1 p. Mit Adresse.
7.500 € (81835)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus im Hinblick auf Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik“ sowie über seine Mitarbeit an der von Brockhaus verlegten „Leipziger Allgemeinen Zeitung“. „Euer Wohlgeboren | Gönnen vielleicht der einliegenden mir von Berlin zugeschickten Notiz einen Platz in der Allgemeinen Zeitung; es liegt mir viel daran. Eine Menge dringender Arbeit macht es mir unmöglich, den neulich besprochenen Artikel fertig zu bringen; er folgt aber sicher noch in dieser Woche […]“

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 4to. 1 p. Am unteren Rand leichter Papierverlust.
9.500 € (81836)

An Herrn Brockhaus im Hinblick auf Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik“ sowie über seine Mitarbeit an der von Brockhaus verlegten „Leipziger Allgemeinen Zeitung“. „Eben als ich zum Einsiegeln meines Aufsatzes über die Quartette gehe, erhalte ich von Jena das Doktordiplom honoris causa, was mich viel erfreut. Sollten Sie dieses vielleicht meinem Aufsatz nachträglich bemerken, so geschähe mir dadurch eine große Freude. Den Aufsatz habe ich mit Lust und Liebe geschrieben und wünsche daß er Ihnen zusagt […]“ - Die Rezension über ein Leipziger Konzert erschien in der ,Leipziger Allgemeinen Zeitung’ vom 1.

März. Gedruckt bei W. Boetticher: Robert Schumann, Einführung in Persönlichkeit und Werk, Berlin 1941, S. 236 gedruckt..

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 4to. 1/2 p.
6.500 € (81837)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus im Hinblick auf Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik“ sowie über seine Mitarbeit an der von Brockhaus verlegten „Leipziger Allgemeinen Zeitung“. „[…] ersuche ich ergebenst den beifolgenden Artikel, ehe Sie ihn zum Druck geben, gefälligst durchlesen zu wollen. Mir scheint, er wird gut wirken. Finden Sie es auch, so mag er einen Platz noch im heutigen Blatt finden […]“

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 8vo. 1 p. Doppelblatt.
6.500 € (81838)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus wegen eines Aufsatzes von Eduard Krüger. „[…] Hr. Dr. Krüger in Emden sendet mir die beifolgenden Aufsätze mit Bitte um Antwort, ob und unter welchen Bedingungen Sie ähnliche Beiträge in Ihren Blättern für literarische Unterhaltung zum Druck annehmen […]“

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 8vo. 1/2 p. Mit Adresse und rotem Siegel. Doppelblatt.
6.500 € (81839)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus. „[…] Hrn. Brockhaus | ersucht um gefällige Aufnahme des Beifolgenden unter die kunstwissenschaftlichen Notizen der Allg. Zeitung | hochachtungsvoll | R. Schumann. […]“

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. o. O. u. J. [20. Januar 1844]. 8vo. 1/2 p. Mit Adresse. Doppelblatt.
7.000 € (81840)

Unveröffentlichter Brief an Herrn Brockhaus. „[…] Könnte ich wohl durch Ihre Gefälligkeit die Nummern vom 15ten bis 22sten December der Kölnischen Zeitung auf ganz kurze Zeit erhalten? […]“

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Eigenh. Visitenkarte mit U. ("R. Schumann"). O. O. u. D. 1 S. Visitkartenformat.
8.500 € (72748/BN46771)

An den Musikschriftsteller und Musiker August Schmidt (1808-91) mit einer Empfehlung für den "Ueberbinger Hrn. Puyn aus Amsterdam als schätzbaren Künstler". - Die gedruckte Seite mit zeitgenöss. Numerierung von anderer Hand.

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Schumann, Robert

Komponist (1810-1856). Autograph musical quotation signed ("Robert Schumann") Dresden. Oblong 12mo (ca. 130 x 74 mm). 1 page. Matted, framed and glazed.
25.000 € (82514/BN53639)

A fine autograph musical quotation from the song "Flügel! Flügel! Um zu fliegen" (Op. 37, no. 8), the eighth of "Zwölf Gedichte" (1841), which sets love poems from Friedrich Rückert's "Liebesfrühling". Signed in full and dated, comprising the first three and a half bars, written in sepia ink on three handwritten staves, with the words "Flügel! Flügel!". - Some light creasing. Provenance: Sold at Sotheby's sale of Music and Continental Books and Manuscripts on 30 Nov. 2011 (lot 169, £9,500). Later in the collections of the Musée des Lettres et Manuscrits, Paris; acquired from their sale.

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verkauft

 
Schumann, Robert

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Robert Schumann (1810–1856), Komponist. E. Brief mit U. L[eipzig], 26. August 1834. ½ S. 4°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An Herrn Schulz, „Geschäftsführer in der Barth’schen Buchhandlung hier“: „Sollten meine Brüder einen Vorschuß im Barth’schen Geschäft haben, so würden Sie mich gegen den beifolgenden Ausweis durch gütige Uebersendung der bemerkten Summe außerordentlich verbinden [...]“. – Bei Johann Ambrosius Barth d. J. erschien von 1835 bis 1837 Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik“ im Kommissionsverlag. – Mit kleineren Randläsuren; alt auf Trägerpapier montiert; ohne den erwähnten „Ausweis“.


Schumann, Robert

E. Visitenkarte mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Robert Schumann (1810–1856), Komponist. E. Visitenkarte mit U. O. O. u. D. 1 S. Kleines Visitkartenformat. – An einen unleserlich geschriebenen Adressaten: „Hier Etwas für die Küche von mir und meiner Frau – lassen Sie sich es gut bekommen! Besuchen Sie mich bald! R. Sch.“.


Schumann, Robert

Eigenh. Brief mit U. ("R. Schumann").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An den namentlich nicht genannten Organisten und Komponisten Carl Ferdinand Becker: "Da sie Sch[illing] in St[uttgart] erwähnen, so ist mir eingefallen, daß wir seines Lexikons, als ziemlich des (in der Masse genommen) bedeutendsten literarischen Unternehmens in der letzten Zeit doch in der Zeitschrift erwähnen sollten. Haben Sie Lust zu solchem Artikel; an Stoff zu Bemerkungen müßte ja Ueberfluß da sein. Im Uebrigen ist Sch., wie Sie sagen, ein wahrhaft miserabler Mann, um den wir uns eigentlich gar nicht kümmern sollten, der aber dem Publikum Sand in die Augen zu streuen versteht [...]". - Linke untere Ecke ausgerissen (Textberührung) und lose beiliegend.


Schumann, Robert

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift „Robert Schumann“ und Notenzitat im Text.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Äußerst inhaltsreicher Brief an den Komponisten Carl Wettig in Wusseken (Pommern), in den Schumann große Hoffnungen setzte, wie aus seinen Briefen an die Verleger Härtel und Whistling hervorgeht. „Wegen der Herausgabe Ihrer Compositionen bin ich ... wieder auf andere Gedanken gekommen. Es sind jetzt schlimme Zeiten im Handel, wie Sie wißen, und dies hat denn natürlich auch auf den Musikverlag Einfluß. Unterlassen Sie daher lieber für jetzt die Herausgabe des Concertsatzes m. Orchester. Das ist schon kein kleines Unternehmen für einen Verleger, und ich fürchte, sie schlagen Ihnen eine Honorarforderung rundum ab. Bieten Sie Härtels vor der Hand die ‘Sehnsucht’ als Opus 1, und das Scherzo in B moll als Opus 2 an. Sobald die Herren dann sehen, daß Ihre Musik anklingt (und die besten Hoffnungen hege ich dafür), so können Sie dann später Ihren Concertsatz noch einmal so vortheilhaft anbringen. Als Honorar für das Lied und das Scherzo fordern Sie 6 Louisdor und berufen sich dabei, wenn Sie wollen, auf meinen Rath. Das Scherzo ist Ihnen wieder vortrefflich gelungen, bis auf die Stelle“ (hier 2 Takte Noten), „die mir etwas trocken vorkömmt, behagt es mir sehr, namentlich das Trio und der Rückgang in’s Scherzo. Das Adagio für Streichinstrumente mag sehr schön klingen. Ist’s ein Satz aus einem größeren Stück? Dann schicken Sie auch die anderen Sätze! –“ Der folgende Absatz, in dem Schumann auf den ihm wohl von Wettig vorgetragenen Plan einer Oper eingeht, zeigt, wie nahe ihm, dem mit der Textierung seiner „Genoveva“ mühevoll Beschäftigten, dies Thema lag. „Wegen der Oper möchte ich Ihnen dies erwiedern: Alles Theoretisiren und Schreiben hilft zu nichts. Sie müßen die Sache anpacken, irgend einen Stoff aus der Geschichte oder der Dichterwelt (darübergeschrieben: „Phantasie“) „herausgreifen. Dann erst läßt sich weiter rathen. Nehmen Sie Shakespeare, Calderon, vielleicht auch Boccaccio zur Hand, ordnen Sie sich einen Stoff musikalisch und bühnengerecht und suchen dann eines Dichters habhaft zu werden, der Ihnen den Stoff in Verse bringt. Rechnen Sie nie darauf, von einem Dichter etwa zufällig einen Operntext zu erhalten, den Sie gebrauchen könnten. Sie müßen selbst die erste Hand anlegen. Interessant wäre mir zu erfahren, in welchem Alter Sie stehen, dann auch, was Alles Sie denn in den letzten drei Jahren componirt haben. Oder noch beßer – halten Sie Ihr Versprechen und kommen auf einige Zeit zu uns. Das sollte uns Freude machen. Meine Frau spielt Ihre Compositionen mit großer Freude – und wie sie sie spielt, würde Ihnen, glaub’ ich, nicht mißfallen ...“ Jansen Nr. 326 (lückenhaft). Schumann schrieb am 8. August d. J. an Friedrich Whistling in Leipzig über Wettig: „Eine große Freude hatte ich in den vorigen Tagen. Aus einem Flecken in Hinterpommern, der nicht einmal auf der Landkarte zu finden, schickt mir Einer, Namens Wettig mehrere Compositionen, darunter ein Clavierstück mit Orchester, das mir als etwas ausgesucht Vorzügliches vorkömmt – meine Frau soll es, denk’ ich, in L. gelegentlich spielen. Nun schrieb ich ihm, das Stück mü.e gedruckt werden – und warte seine Antwort ab. Ihnen aber möchte ich rathen, das Stück sich nicht entgehen zu lassen, wenn er es Ihnen anbietet, da ich Sie ihm als Verleger vorgeschlagen. Auch hab’ ich mir vorgenommen, ihn selbst durch die mus. Zeitungen einzuführen. Seit Gade ist er der Erste wieder, der mich wahrhaft interessirt“ (Erler 51).


Schumann, Robert

Eigenhändiger Brief mit U. und Notenzitat im Text.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Äußerst inhaltsreicher Brief an den Komponisten Carl Wettig in Wusseken (Pommern), in den Schumann große Hoffnungen setzte, wie aus seinen Briefen an die Verleger Härtel und Whistling hervorgeht. "Wegen der Herausgabe Ihrer Compositionen bin ich [...] wieder auf andere Gedanken gekommen. Es sind jetzt schlimme Zeiten im Handel, wie Sie wißen, und dies hat denn natürlich auch auf den Musikverlag Einfluß. Unterlassen Sie daher lieber für jetzt die Herausgabe des Concertsatzes m. Orchester. Das ist schon kein kleines Unternehmen für einen Verleger, und ich fürchte, sie schlagen Ihnen eine Honorar forderung rundum ab. Bieten Sie Härtels vor der Hand die 'Sehnsucht' als Opus 1, und das Scherzo in B moll als Opus 2 an. Sobald die Herren dann sehen, daß Ihre Musik anklingt (und die besten Hoffnungen hege ich dafür), so können Sie dann später Ihren Concertsatz noch einmal so vortheilhaft anbringen. Als Honorar für das Lied und das Scherzo fordern Sie 6 Louisdor und berufen sich dabei, wenn Sie wollen, auf meinen Rath. Das Scherzo ist Ihnen wieder vortrefflich gelungen, bis auf die Stelle [hier 2 Takte Noten) die mir etwas trocken vorkömmt, behagt es mir sehr, namentlich das Trio und der Rückgang in's Scherzo. Das Adagio für Streichinstrumente mag sehr schön klingen. Ist's ein Satz aus einem größeren Stück? Dann schicken Sie auch die anderen Sätze!". - Der folgende Absatz, in dem Schumann auf den ihm wohl von Wettig vorgetragenen Plan einer Oper eingeht, zeigt, wie nahe ihm, dem mit der Textierung seiner "Genoveva" mühevoll Beschäftigten, dies Thema lag: "Wegen der Oper möchte ich Ihnen dies erwiedern: Alles Theoretisiren und Schreiben hilft zu nichts. Sie müßen die Sache anpacken, irgend einen Stoff aus der Geschichte oder der Dichterwelt [darübergeschrieben: "Phantasie"] herausgreifen. Dann erst läßt sich weiter rathen. Nehmen Sie Shakespeare, Calderon, vielleicht auch Boccaccio zur Hand, ordnen Sie sich einen Stoff musikalisch und bühnengerecht und suchen dann eines Dichters habhaft zu werden, der Ihnen den Stoff in Verse bringt. Rechnen Sie nie darauf, von einem Dichter etwa zufällig einen Operntext zu erhalten, den Sie gebrauchen könnten. Sie müßen selbst die erste Hand anlegen. Interessant wäre mir zu erfahren, in welchem Alter Sie stehen, dann auch, was Alles Sie denn in den letzten drei Jahren componirt haben. Oder noch beßer - halten Sie Ihr Versprechen und kommen auf einige Zeit zu uns. Das sollte uns Freude machen. Meine Frau spielt Ihre Compositionen mit großer Freude - und wie sie sie spielt, würde Ihnen, glaub' ich, nicht mißfallen [...]". - Jansen Nr. 326 (lückenhaft). Schumann hatte am 8. August d. J. an Friedrich Whistling in Leipzig über Wettig geschrieben: "Eine große Freude hatte ich in den vorigen Tagen. Aus einem Flecken in Hinterpommern, der nicht einmal auf der Land- karte zu finden, schickt mir Einer, Namens Wettig mehrere Compositionen, darunter ein Clavierstück mit Orchester, das mir als etwas ausgesucht Vorzügliches vorkömmt - meine Frau soll es, denk' ich, in L. gelegentlich spielen. Nun schrieb ich ihm, das Stück müße gedruckt werden - und warte seine Antwort ab. Ihnen aber möchte ich rathen, das Stück sich nicht entgehen zu lassen, wenn er es Ihnen anbietet, da ich Sie ihm als Verleger vorgeschlagen. Auch hab' ich mir vorgenommen, ihn selbst durch die mus. Zeitungen einzuführen. Seit Gade ist er der Erste wieder, der mich wahrhaft interessirt" (Erler 51). - Kleine Papier-Reparaturen. - Jansen Nr. 326 (lückenhaft).


Schumann, Robert

Friedrich Schauers Stahlstichportrait von Robert und Clara Schumann mit montiertem eigenh. Notenzitat mit Widmung und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Das berühmte Doppelportrait von Robert und Clara Schumann, hier als Geschenk für die niederländische Sängerin Sophia Huberta Offermans, geb. van Hove (1829-1906). Die zwei Takte Notenzitat stammen aus dem Vorspiel "Paradies und Peri", op. 50. - Das Ehepaar Schumann lernte die Sängerin auf der Reise in die Niederlande kennen; sie "entzückte durch ihren innigen, seelenvollen Vortrag" (Mendel VII, 328). Einen ausführlichen Bericht über diese Reise gibt Litzmann II, S. 286 ff. - Nähere Angaben zu dem ursprünglich als Gipsrelief geschaffenen Doppelportrait siehe bei Burger: Robert Schumann. Eine Lebenschronik in Bildern, S. 240f. ("Die Stahlstiche kamen im Frühjahr 1850 in den Handel").


Schumann, Robert

Eigenh. Brief mit U. ("RSchumann").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An den Komponisten und Pianisten Camille-Marie Stamaty mit der Bitte, ihm dessen "Concerto" zu schicken, wohl das Klavierkonzert in a-Moll, op. 2, über das er im Jahr darauf in der Neuen Zeitschrift für Musik einen Artikel veröffentlichen sollte: "Ayez la bonté de m'envoyer par vôtre Mercure votre Concerto. Je le veux dévorer, m'affairer etc. Mad. Voigt vous attends aujourdhui: ditez à elle sur son jeu tout ce que vous voulez [...]". - Mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch.


Schumann, Robert

Eigenh. Brief mit U. ("R. Schumann").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Unveröffentlichter Brief an Clementine Wieck, geb. Fechner, Stiefmutter seiner Verlobten Clara und seine künftige Schwiegermutter: "Verehrteste Madame Wieck, die beifolgenden Berichte kennen Sie vielleicht noch nicht: sie werden Ihnen Freude machen. Noch habe ich eine Bitte. Wie ich höre sind die zwei Notenbücher, die ich Clara kurz vor der Abreise schickte, noch hier. G[ottfried] Weber in Darmstadt bat mich nun neulich [?] um Einsendung meiner späteren Compositionen. Da ich fast gar nichts gerade von diesen besitze und sie bei Ihnen unbenutzt liegen, so geschähe mir ein Gefallen, wenn Sie mir das Buch, das die zuletzt erschienenen meiner Sachen (bis Op. 14) enthält, auf eine Zeit überlaßen wollten [...]". - Das erwähnte Opus 13, die Klaviersonate Nr. 3, war bereits 1836 entstanden. Erst am 15. August 1837 hatte Clara Robert in einem Brief heimlich die Ehe versprochen; am 13. September, ihrem 18. Geburtstag, hatte Robert förmlich um ihre Hand angehalten - vergebens, da ihr Vater, Friedrich Wieck, die Verbindung missbilligte. Um die Liebenden zu trennen, wurde Clara auf Konzerttournee nach Wien geschickt. Erst 1840 gelang es den beiden, vom Leipziger Kammergericht die Zustimmung zur Eheschließung zu erwirken. - Am Gegenblatt verso Schumanns eh. Adressierung "Ihro Wohlgeboren Madame Wieck"; kl. Montagespuren. Untere linke Ecke ausgerissen (keine Textberührung); kl. Bugfalteneinriss und minimal knittrig.


Schumann, Robert

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Robert Schumann (1810-1856), Komponist. E. Brief mit U. „R. Schumann“, Dresden, 30. September 1846, ½ Seite 4°. Mit Adresse. Leichter Papierverlust durch Öffnen des Siegels. An Bartolf Senff von der „Musikalienhandlung Kistner“ in Leipzig: „[…] Haben Sie die Gefälligkeit, mir sogleich zwei Buch Partiturnotenpapier […] zu schicken. Ich schrieb schon vor 8 Tagen darum – die Bestellung ist aber wohl nicht angekommen. Mit Empfehlungen an Herrn F. Kistner […]“ – Bartolf Senff (1815-1900) arbeitete bei Kistner bis 1847. Danach arbeitete er als unabhängiger Verleger, u.a. von Werken Schumann.