Emil Schumacher

Schumacher, Emil

Maler (1912–1999). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Hagen. 16.9.1957. Quer-8vo. 1 p. Gelocht.
180 € (81177)

An die Ausstellungsleitung: „Sie überwiesen mir eine à Kontozahlung von 400 DM für mein Bild ,Helle Mitte’. Hat der Käufer den Betrag ganz eingezahlt? und wie soll die weitere Zahlung erfolgen? […]“ - Beiliegend ein Brief seines Sohnes Ulrich Schumacher. Hagen. 7.5.1957. 1954 beteiligte sich Schumacher an der von Willem Sandberg im Stedelijk Museum, Amsterdam veranstalteten Ausstellung Deutsche Kunst nach 45, dabei wurde zum ersten Mal nach dem Krieg zeitgenössische Kunst aus Deutschland im Ausland gezeigt.

Ab 1955 wurde Schumacher durch erste Ausstellungen und Preise bekannt; seine Teilnahme an der 29. Biennale von Venedig 1961 sowie die Verleihung des Guggenheim Award (National Section) bereits 1958 dokumentieren seinen internationale Durchbruch. Im Jahr 1959 war Emil Schumacher Teilnehmer der documenta II in Kassel. Von 1958 bis 1960 hatte er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg inne. Zwischen 1961 und 1972 war Emil Schumacher Vorstandsmitglied des Deutschen Künstlerbundes. Von 1966 bis 1977 war er Professor an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe. 1964 war er mit drei großformatigen Bildern auf der documenta III, und im Jahr 1977 auf der documenta 6 in Kassel vertreten. Heute hängen seine Arbeiten zwischen New York und München in vielen wichtigen Museen der Welt. Unter seinen zahlreichen Kunstwerken für den öffentlichen Raum finden sich u. a. großformatige Mosaikarbeiten für die U-Bahn-Station Colosseo in Rom..

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Schumacher, Emil

Maler (1912–1999). 2 eigenh. Postkarten mit Unterschrift. Hagen/W. Quer-8vo. 2 pp. Gelocht. 1 Karte mit Eingangsstempel.
350 € (81199)

An Anton Lamprecht von der Neuen Gruppe in München: „[…] Sie schickten mir eine Aufforderung meine Bilder aus der ,Großen Kunstausstellung München 1957’ abzuholen. Ich habe ein Bild ,helle Mitte’ an Herrn Dr. Miller Markdorf/Bodensee verkauft. das Bild geht an Obigen und ich bitte Sie dafür Sorge zu tragen, daß meine Bilderkiste mir wieder zugestellt wird […]“

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