Hermann Schöne

Schöne, Hermann

Altphilologe (1870–1941). Eigenh. Vorlesungsankündigung mit („Dr. Schöne“). [Berlin. 1 S. Qu.-8vo.
90 € (17273)

Bekanntgabe von Ort und Zeit der Lehrveranstaltungen „Über Platons Leben und Schriften“ und „Übungen über die kleineren Schriften Galens“. – Hermann Schöne promovierte in Bonn, habilitierte sich in Berlin und lehrte später an den Universitäten Königsberg, Basel, Greifswald und Münster. Er schrieb u. a. „Herons Vermessungslehre und Dioptra“ (1903). – Mit kleinem Sichtvermerk des Mathematikers und Dekans der Universität Hermann Amandus Schwarz (1843–1921) am rechten oberen Rand. – Etwas gebräunt und mit kleinen Stecknadeldurchstichen.

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Schöne, Hermann

Schauspieler und Verfasser von Theaterhumoresken und -novellen (1836-1902). Eigenh. Schriftstück. O. O. u. D. 11 nummerierte Blätter.
350 € (939314/BN939314)

Betitelt "Hermann Schöne erzählt".

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Schöne, Hermann

Schauspieler und Verfasser von Theaterhumoresken und -novellen (1836-1902). Eigenh. Brief mit U. O. O. 07.06.1895. 1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.
120 € (939322/BN939322)

An Herrn von Spiegl: "Herzlich gerne sende ich Ihnen die gewünschte Unterschrift. Ob ich mich Ihrer erinnere? Sie hatten Ihren ersten freien Sonntag als Theresianist bei Hartmanns verbracht, u. waren sehr vergnügt gewesen. Aber als es Abend wurde, u. Papa zur Rückkehr in's Theresianum mahnte, da stiegen Ihnen die Thränen auf, u. in der Verlegenheit darüber zogen Sie den funckelnagelneuen Degen, fuchtelten damit herum u. kämpften so erfolgreich gegen die unmännlichen Thränen. Das hübsche Bildchen hat sich mir fest eingeprägt […]".

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Schöne, Hermann

Schauspieler und Verfasser von Theaterhumoresken und -novellen (1836-1902). Eigenh. Brief mit U. Wien. 14.12.1870. 4 SS. 8vo.
180 € (939323/BN939323)

"Nachdem ich Ihre mir sehr werthen Zeilen v. 7. d. M. empfangen, war ich sogleich bemüht, für Hrn. Reicher zu wirken. Ich darf die Sache für geordnet ansehen. Haben Sie die Güte, Hrn. R. beiliegende Karte zu geben, mir der Weisung dieselbe Hrn. Generalsekretär Dr. Bezecny zu überreichen. Nur möchte ich mir erlauben, eine Bitte beizufügen. Lassen Sie meiner Intervention gegen Jedermann strengstens Geheimniß bleiben […]".

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Schöne, Hermann

Schauspieler und Verfasser von Theaterhumoresken und -novellen (1836-1902). Eigenh. Brief mit U. Wien. 10.12.1892. 1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.
100 € (939325/BN939325)

An den Schauspieler Josef Lewinsky (1835-1907): "Du bist ein goldner Mensch! Als ich die Schriftzüge auf deinem Briefe erkannte, wusste ich um was es sich handelte. Sorge dich nicht um mich - die Freude über deine Zeilen ist größer als der Schmerz wegen einer entgangenen guten Rolle. Solche Schmerzen muß man beim Theater überwinden lernen. Wer ist übrigens mehr gerupft worden als Du? Auch für mich sind dir einige hübsche Federn gerupft worden. Freue dich also des alten Habakuk u. sei versichert, dass ich ihn dir von Herzen gönne. Dein Briefchen aber hebe ich mir auf, damit es Zeugenschaft ablege für wahrhafte Collegialität […]".

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Schöne, Hermann

Schauspieler und Verfasser von Theaterhumoresken und -novellen (1836-1902). Eigenh. Brief mit U. Wien. 07.10.1902. 3 SS. 8vo.
150 € (939326/BN939326)

An den Schauspieler Josef Lewinsky (1835-1907): "'Der du die Liebe bist' - ja, ich meine dich - ich danke dir lebhaft für den neuen Liebesbeweis, den du mir durch Übersendung der Gottschall'schen Erinnerungen an Laube gegeben. Ein gut geschriebener Artikel des alten, adeligen - wenn auch nicht altadeligen Dichters. Hauptsächlich hat mich der Laube der 30ger u. 40ger Jahre, der Mann der ‚eleganten Welt' interessiert; mancher mir noch unbekannte Zug ergänzt nun das Bild unseres Haupt-Mannes.

Was Gottschall von der Leipziger Affaire erzählt, steht noch fest in unserer Erinnerung; dass er nicht ganz objectiv ist, wird erklärlich, wenn man bedenkt, daß sich Gottschall in seiner ihm unentreißbar drückenden Feste Leipzig, bedrängt, fast verdrängt sah […]"..

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Schöne, Hermann

Schauspieler und Verfasser von Theaterhumoresken und -novellen (1836-1902). Eigenh. Brief mit U. [Wohl Wien]. 01.12.1890. 1 S. 8vo.
100 € (939327/BN939327)

An den Redakteur Edgar von Spiegl (1833-1908): "Mit dem heutigen Tag tritt Conrad Hallenstein in den Pensionsstand, u. morgen Mittag wird sich eine Abordnung der Burgtheater-Mitglieder, Herrn u. Damen, nach Baden begeben, um Abschied von dem lieben Collegen zu nehmen. Ein silberner Lorbeerkranz (Atelier Klinkosch) wird ihm nach der Rede des Sprechers (Louis Gabillon) überreicht dessen Blätter die Hauptrollen Hallensteins ausreichen, u. dessen goldene Schleife die Widmung der Burgtheatermitglieder trägt.

Bringen Sie morgen im Abendblatte (vielleicht auch andere Zeitungen?) eine diesbezügliche Notiz, so werden Sie unseren gemeinschaftlichen Freund gewiss eine grosse Freude machen […]". - Konrad Hallenstein gehörte 1878-90 dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an. Er spielte u. a. den König Thaos in Goethes "Iphigenie auf Tauris", die als Abschiedsvorstellung des alten Burgtheaters 1888 gegeben wurde..

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