Arthur Schnitzler

Schriftsteller, 1862-1931

Arthur Schnitzler war ein österreichischer Arzt, Erzähler und Dramatiker. Er gilt als Schriftsteller als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne. Die Handlung der Werke Schnitzlers spielt meist im Wien der Jahrhundertwende und leben nicht zuletzt vom Lokalkolorit. Sie beschäftigen sich häufig mit Themen wie Ehebruch (z. B. im Drama „Reigen“), heimlichen Affären und Frauenhelden („Anatol“, Dramenzyklus). Mit seiner Novelle „Leutnant Gustl“ (1900) führte Schnitzler den inneren Monolog in die deutschsprachige Literatur ein, der dem Leser einen tieferen Einblick in die inneren Konflikte seiner Figuren zu geben vermag. Er führte diese Erzählform auch in „Fräulein Else“ fort.

Quelle: Wikipedia

Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862–1931). 2 eigenh. Briefe mit Unterschrift. Wien. 2 pp. kl.-4to. Ein Brief mit kleinen Faltenrissen.
2.500 € (100392)

Zwei Dankesschreiben vom selben Tag anlässlich der Verleihung des Bauernfeld-Preises am 27. März des Jahres. Das erste Schreiben an das „Curatorium der / Eduard v. Bauernfeld’schen Praemienstiftung“. Schnitzler dankt für „die besondere Ehre, welche mir durch die einstimmige Zuerkennung einer Ehrengabe von tausend Gulden, erwiesen worden ist“. Das zweite Schreiben an Konsul Edmund Weinel in Wien, dem er in diesem Zusammenhang sein Konto bei der „Oesterr. Boden-Creditanstalt, Wien“ angibt. Der Preis wurde Schnitzler 1903 für seinen Einakterzyklus „Lebendige Stunden“ ein zweites Mal verliehen.

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Ms. Postkarte mit eigenh. Unterschrift. Wien. Quer-kl.-8vo. 1 p.
600 € (89261)

An Heinz Raschat in Darmstadt: „[…] Die von Ihnen genannten Bücher, ,Marionetten’, ,Zwischenspiel’ und ,Frau des Weisen’ sind, wie beinahe alle meine Werke bei S. Fischer erschienen. Vielleicht wendet sich Ihr Buchhändler direkt an den Verlag. Falls die Bücher vergriffen oder sonst nicht zu beschaffen sein sollten, so würden Sie mich durch freundliche Mitteilung verpflichten. […]“

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift. Wien. Quer-4to. 1 p. Blaues Papier. Gedr. Briefkopf. Mit blauem Kuvert.
950 € (89262)

An Max Herrmann in Berlin: „[…] Ihre Aufforderung ist mir geradeso ehrenvoll, als meine Unfähigkeit ihr Folge zu leisten leider über jeden Zweifel erhaben. - Ich stehe dem Berliner Studentenleben doch viel zu fern, als dass ich mir zutrauen dürfte in einer Szenenreihe inhaltlich und stimmungshaft das zu treffen, was für den von der Freien Studentenschaft Berlins geplanten Zyklus als richtiger Abschluss in Betracht kommen könnte. Aber sollte sich unterden jungen Leuten, in deren Gruppe der ganze schöne Plan entstand, nicht ein poetisches Talent finden, das für die Lösung jener interessnten Aufgabe stärkere Eignung mitbringt als ich oder sonst ein Aussenstehender? Die Dichtungen, die Sie so freundlich waren mir zuzusenden, sind mir zum grösseren Teile bekannt gewesen: sie folgen mit bestem Dank zurück.

Auch bitte ich Sie, verehrter Herr Professor, und die Herren, in deren Namen Sie sich an mich wandten, den herzlichsten Dank für die Auszeichnung entgegenzunehmen, die mir zugedacht war. […]“.

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Wien. Gr.-8vo. 3 pp. Doppelblatt.
1.250 € (89263)

An einen Herrn Winkler: „[…] herzlichen Dank für die erfreuliche Mittheilung und die liebenswürdige Einladung. Leider kann ich der Aufführung nicht beiwohnen, daher an an diesem Abend noch sehnsuchtsvoller als sonst meine Wünsche bei Ihnen und Ihren ausgezeichneten Künstlern sein werde, davon können Sie überzeugt sein. Wollen Sie, verehrtester Herr Direktor, die Freundlichkeit haben, meine wärmsten und dankbarsten Grüße allen Mitwirkenden zu bestellen. Wenn uns aber Glück weiter günstig ist, wird so hoffentlich bald eine Gelegenheit erscheinen, wo ich solche Grüße persönlich werde überbringen können.

Für diesmal muß ich mich damit begnügen, mit geschrieben Worten meine Freude auszudrücken und Sie meiner aufrichtigen Dankbarkeit und freundschaftlicher Verehrung zu versichern. […]“.

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Eigenh. adressiertes Kuvert. Wien. Quer-kl.-8vo.
120 € (89264)

Adressiert an: „Hochwolgeboren | Herrn | Friedr. Carl Ott | kgl. grich. Consul | pr Adr. Weingroßhandlung von | C. F. Ott | Würzburg“.

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Eigenhändiges Billet mit Unterschrift ohne Ort. Quer-schmal-8vo. 2 pp. Lochung am oberen Rand mit geringem Buchstabenverlust.
800 € (93617)

Über die ihm zugesandten „zwei kleinen, in der Intention nicht üblen, aber im Ausdruck ziemlich unbeholfenen und geschmacklosen Skizzen“ möchte Schnitzler gerne persönlich mit dem Verfasser sprechen und bittet ihn zu einem Besuch.

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift Wien. 4to. 2 pp. Leicht unfrisch. Bleistift.
2.500 € (93640)

An eine Zeitungsredaktion mit der Aufforderung um Richtigstellung: „[…] In Wahrheit verhält es sich so dass die letzte an mich ergangene Einladung zu einer Vorlesung in Budapest wenige Tage vor der beabsichtigten Aufführung des „Reigen“ (es wird wohl ein Jahr her sein) mündlich erfolgte […] zu einem Zeitpunkt also, wo von einem Zensurverbot des „Reigen“ mir wenigstens noch nichts bekannt war; und dass ich diese Einladung (wie so manche vorher, sowohl aus Budapest wie aus anderen Städten) ohne Angabe bestimmter Gründe, in diesem Falle mündlich, in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht abgelehnt habe.

Jener veröffentlichte Brief stammt also nicht von meiner Hand, ist der Form und dem Inhalt nach apokryph.“.

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift Wien. 4to. 1 p. Mit gedr. Briefkopf. Leicht unfrisch.
650 € (93641)

An den Direktor des Raimundtheaters Rudolf Beer mit der Bitte um Reservierung von Theaterkarten: „[…] Da ich zur Premiere der ,Pierette’ voraussichtlich nicht in Wien sein werde, bitte ich Sie sehr die zweit Billetts, die Sie mir wahrscheinlich zugedacht haben, für meine Sekretärin, Fräulein Frieda Pollak, […] freundlichst reservieren zu wollen. Herr Marholm sagt mir, dass das Tairoff’sche Theater bis 6. Juli hier bleiben wird, und so hoffe ich, wenigstens die ,Pierette’ am 5. oder 6. sehen zu können.“ Der Schleier der Pierrette wurde am 22. Januar 1910 in Dresden uraufgeführt.

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Eigenh. Briefkuvert. Wien. Quer-kl.-8vo.
180 € (93642)

An „Frau Rosa Hochrieger | Wien I | Teinfaltstr. 4“ adressiert. Rückseitig mit gedr. Absenderangabe „Dr. Arthur Schnitzler | Wien XVIII. Spoettelgasse 7.“

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Eigenh. Briefkuvert. Wien. Quer-kl.-8vo.
150 € (93643)

An „Frau Rosa Hochrieger | Wien | I. Teinfaltstr. 4“ adressiert.

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Eigenh. Briefkuvert. Quer-kl.-8vo.
150 € (93644)

An „Frau Eugen Brettauer | Wien IV. | Argentinierstr. 26“ adressiert. - Rückseitig die gedr. Absenderangabe des Hotels „Eden-Hotel | Cap d’Ail | Alpes Maritimes | France“.

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). 2 ms. Postkarten mit eigenh. Unterschrift. [Wien]. Quer-kl.-8vo. Zusammen 2 pp.
1.500 € (94696)

An die Herstellungsleitung des S. Fischer Verlags, wegen der Drucklegung seiner Abhandlung "Der Geist im Wort und der Geist in der Tat. Vorläufige Bemerkungen zu zwei Diagrammen". "... Die Einsendung der Diagramm-Korrektur verzögert sich ein wenig. Das vorgeschlagene Format scheint mir das richtige. Die Ueberschriften auf den einzelnen Seiten (wie in der 'Pariser Rechenschaft') sind dem Charakter meiner Arbeit kaum entsprechend. Dagegen werde ich in den einzelnen Kapiteln I, II, III eine Paragrapheneinteilung mit arabischen Ziffern vornehmen.

In den Diagrammen selbst wird eine Vergrösserung der Dreiecke und eine Verkleinerung der Schrift notwendig sein [4.X.] ... Wie mir Dr. Bermann anlässlich seines Besuches in Wien mitteilte, hält man ein Erscheinen der Diagramme nach Weihnachten für praktischer. Immerhin werde ich Ihnen die Korrektur, wie auch die Vorkorrektur mit Einlagen zu Beginn nächster Woche zurückschicken ..." [4.XII.1926]. - Die Unterschrift in Bleistift..

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Eigenh. Bildpostkarte mit Unterschrift „Arthur“. Marseille [Poststempel]. Quer-kl.-8vo. Beidseitig beschrieben. Bleistift.
1.500 € (97332)

An seinen Bruder Julius Schnitzler (1865-1939) in Wien. „Wir waren 3 Nächte hier, nun gehen wir weiter, nach Lissabon - Wetter herrlich, Schiff vorzüglich. Essen famos. Gesellschaft ausgesprochen klaglos; wir haben unseren Tisch zu zweit. Herzlich Grüße von Arthur. Sein Frau fügte hinzu: „Es ist viel schöner, als ich dachte […] Olga“. - 1903 heirate Schnitzler die Schauspielerin Olga Gussmann (1882-1970). - Die Anischtskarte zeigt „La Nouvelle Préfecture“ in Algier.

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Eigenh. adressiertes Kuvert. Wien. Quer-8vo.
300 € (97333)

An „Frau Hedwig Fischer | Berlin | Grunewald, | Erdenerstraße 8.“ - Die Adressatin war die Ehefrau des Verlegers Samuel Fischer. Auf der Rückseite der Absender „A.S. Wien, XVIII. Sternwartestr. 71!.

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862–1931). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift. Wien. 8vo. 1 p. Gedr. Briefkopf.
800 € (97856)

An den namentlich nicht genannten Dramaturgen des Theaters in Freiburg, Ernst Pyhrr: „Ich bin gerne einverstanden, wenn Sie die in der Frankfurter Zeitung seinerzeit erschienenen Bemerkungen zum Thema Kunst und Kritik in Ihren Theaterblättern zum Wiederabdruck bringen wollen und ich bitte den Beisatz: ,Aus dem noch nicht erschienenen Buch der Sprüche und Bedenken’ zu belassen. Zusendung der Belegexemplare erbeten. […]“

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien. 03.06.1922. 1½ SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse.
1.500 € (86016/BN56732)

An seinen Freund, den Schriftsteller und Gynäkologen Hugo Salus (1866-1929) in Prag, mit Dank für eine Zuschrift und in der Hoffnung auf ein Wiedersehen in einer der Heimatstädte der beiden Schriftsteller: "Mein lieber und verehrter Freund Salus, seien Sie für Ihre guten, schönen Worte herzlichst bedankt. Ich hoffe sehr, Ihnen im Laufe des nächsten Herbstes oder Winters die Hand drücken zu können. Auf Wiedersehen etc. sei's in Prag oder in Wien! Ihr getreuer Arthur Schnitzler / Beste Grüße Ihren Weinen".

- Arthur Schnitzler ließ im Jahr 1922 nach dem Theaterskandal anlässlich der Uraufführung des "Reigen" und dem anschließenden Prozess wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses alle weiteren Aufführungen des Stückes absagen und zog sich in den Folgejahren mehr und mehr ins Privatleben zurück. - Mit leichten Stempelabklatschspuren; an den Ecken Spuren alter Montage..

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Ms. Brief mit eigenh. U. und eh. Albumblatt mit U. Wien. Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Kl.-4to und 8vo.
1.200 € (88695/BN58588)

An den Schriftsteller und Verleger Maurice Delamain über eine französische Ausgabe seiner Novelle "Fräulein Else": "Unter Bezugnahme auf Ihre Unterredung mit Frau Hofrätin Bertha Zuckerkandl erlaube ich mir Ihnen heute ein Exemplar meiner Novelle 'Fräulein Else' zuzusenden. Wenn Sie eine Veröffentlichung in französischer Sprache ins Auge fassen, so kann es sich vorläufig nur um die Publikation dieser Novelle allein in einem Band handeln, da sie sich nicht dazu eignet mit kleineren Novellen zugleich zu erscheinen.

Die Novelle ist schon in mehrere Sprachen übersetzt und überall ohne Beigabe anderer Novellen erschienen [...]". Schnitzlers Wunsch entsprechend erschien die Novelle auch als Einzeltitel im Verlag der Librairie Stock in Paris. - Das Albumblatt ist "Madame Delamain" als "hommage de l'auteur" gewidmet. - Der Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und Eingangsstempel; die U. in Bleistift, im Mittelfalz etwas eingerissen. Beide Blätter mit kleinen Stecknadeldurchstichen am linken oberen Rand..

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. 2 SS. Visitkartenformat. Gerahmt (150:188 mm).
1.200 € (91447/BN60596)

Dr. Arthur Schnitzler (dies gedruckt) "gratuliert Ihnen, verehrte gnädige Frau, Ihrem lieben Sohn und seiner jungen Frau wie allen Angehörigen aufs Herzlichste". - Aus der Sammlung des vielfach ausgezeichneten Historikers und Anglisten Tibor Frank (1948-2022).

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Schnitzler, Arthur

Schriftsteller (1862-1931). Portraitphotographie mit eigenh. U. Wien. 190:138 mm auf etwas größerem Trägerkarton.
4.500 € (95569/BN63165)

Das 1896 entstandene Portrait aus dem Atelier Hainrich Harmsen, Wien III, mit dessen gedr. Signet am Trägerkarton. - Die Darstellung an wenigen Stellen leicht fleckig, der Karton an einer unbedeutend beschabt; verso kleine Montagespuren.

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verkauft

 
Schnitzler, Arthur

2 ms. Postkarten mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An die Herstellungsleitung des S. Fischer Verlags, wegen der Drucklegung seiner Abhandlung "Der Geist im Wort und der Geist in der Tat. Vorläufige Bemerkungen zu zwei Diagrammen". "... Die Einsendung der Diagramm-Korrektur verzögert sich ein wenig. Das vorgeschlagene Format scheint mir das richtige. Die Ueberschriften auf den einzelnen Seiten (wie in der 'Pariser Rechenschaft') sind dem Charakter meiner Arbeit kaum entsprechend. Dagegen werde ich in den einzelnen Kapiteln I, II, III eine Paragrapheneinteilung mit arabischen Ziffern vornehmen. In den Diagrammen selbst wird eine Vergrösserung der Dreiecke und eine Verkleinerung der Schrift notwendig sein [4.X.] ... Wie mir Dr. Bermann anlässlich seines Besuches in Wien mitteilte, hält man ein Erscheinen der Diagramme nach Weihnachten für praktischer. Immerhin werde ich Ihnen die Korrektur, wie auch die Vorkorrektur mit Einlagen zu Beginn nächster Woche zurückschicken ..." [4.XII.1926]. - Die Unterschrift in Bleistift.


Schnitzler, Arthur

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An Hermann Ubell (1876-1947), damals Archivar am Archäologischen Institut der Universität Graz, der sich wohl wegen einer literarischen Arbeit an ihn gewandt hatte: "Besten Dank für Ihre freundlichen Zeilen. Sie bald in Wien begrüssen zu können, wird mich sehr freuen - vielleicht können wir dann über alles plaudern, was Sie im Hinblick auf Ihren Essay interessiren sollte. Es wäre mir lieber mich mündlich auszusprechen, als Ihnen auf brieflichem Wege Fragen zu beantworten, wo ich mich vielleicht kürzer halten müsste, als Ihrem Zweck entsprechend wäre [...]". - Ubell war später viele Jahre lang Direktor des oberösterreichischen Landesmuseums. - Die Tinte sehr stark durchschlagend, sonst tadellos.


Schnitzler, Arthur

Eigenh. Manuskript.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Stichwortartige, fragmentarische Werksnotizen zu "Dr. Gräsler, Badearzt": "[...] Er kommt zurück, sie sagt nein ... nur weil er unschlüssig war! ... | [...] Sie wollte was vom Leben haben, sagt der Vater ... [...]". - In Bleistift.


Schnitzler, Arthur

Ms. Brief mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An den Tenor Otto Wolf: "Ich erhalte heute einen Brief von meiner Tante Frau Julie Markbreiter, in dem es heisst: 'Obzwar ich heutigen Tages nicht wie früher empfange, wird es mich doch sehr freuen, Herrn Furtwängler bei mir zu sehen und ihn meinen musikalischen Freunden vorzustellen. Meine Telefonnummer ist Hampstead 2804, falls er mich anrufen will.['] Vielleicht, verehrter Herr Doktor, sind Sie so freundlich diesen Brief Herrn Furtwängler nachzusenden, eines weiteren Empfehlungsschreibens bedarf es in diesem Falle absolut nicht […] Die Adresse meiner Tante in London lautet: 17, Wedderburn Road Hampstead NW3". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.


Schnitzler, Arthur

Ms. Postkarte mit eigenh. Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An die Illustrationszentrale August Scherl in Berlin: „Ihren freudnlichen Wunsch mein Porträt betreffend, habe ich dem photographischen Atelier d’Ora Wien I. Wipplingerstrasse 26 übermittelt. […]“


Schnitzler, Arthur

Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Schönes sepiafarbenes Portrait (Brustbild im Profil). Die Widmung an den k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter (urspr. Storozynetz, 1872-1922): "Herrn Doctor Ludwig Winter / in herzlicher Verehrung / zu freundlicher Erinnerung / Arthur Schnitzler". - Alt auf starken Karton montiert.