Karl Schnaase

Schnaase, Karl

Jurist und Kunsthistoriker (1798–1875). Eigenh. Brief mit U. („Schnaase“). Berlin. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
400 € (18008)

An den Architekten und Denkmalpfleger Konrad Wilhelm Hase (1818–1902) mit Dank für die Zusendung des dritten Hefts von Hases „Niedersächsischen Baudenkmälern“: „[...] Welchen Antheil ich an Ihrem so rüstig fortschreitenden und nützlichen Unternehmen nehme, werden Sie in dem nächsten oder vielleicht nach-nächstem Hefte des Kunstblattes in einer schon längst der Redaction übergebenen ‚Übersicht’ archäologischer Erscheinungen ersehen [...]“. – Karl Schnaase, ehedem ein Schüler von G.

W. F. Hegel, war Gerichtsrat in Königsberg, Prokurator in Düsseldorf und Ratsmitglied beim Höchsten Gericht in Berlin. „Mit Hilfe seiner philosophischen Begabung und seines historischen Blickes wurde Schnaase einer der Gründer der wissenschaftlichen Kunststudien in Deutschland. Neben seinem Hauptwerk, ‚Geschichte der bildenden Künste’ (acht Bände, 1843–1864), gab er ‚Niederländische Briefe’ (1834) und eine Reihe kürzerer Schriften heraus“ (Wikipedia, Abfrage v. 18. VII. 2009). – Etwas angestaubt und mit einer alt montierten Notiz zum Verfasser; Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch..

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Schnaase, Karl

Jurist und Kunsthistoriker (1798–1875). Eigenh. Brief mit U. („Schnaase“). Berlin. 20.9.1851. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
300 € (44620)

An einen E. Schulte in Düsseldorf: „Ihr gefälliges Schreiben nebst seinen Beilagen ist mir richtig zugekommen, und kann ich Ihnen zu dem Verlage dieser gemüthsvollen und entsprechenden Zeichnungen nur Glück wünschen. Die Überreichung bei S. Maj. dem Könige kann ich indessen, nach den am Hofe üblichen Formen, nicht übernehmen. Der Vorschrift gemäß muß man eigentlich zu solcher Überreichung vorher die Erlaubniß des Königs haben [...]“. – Karl Schnaase gilt als einer der Gründer der wissenschaftlichen Kunststudien in Deutschland.

„Neben seinem Hauptwerk, ‚Geschichte der bildenden Künste’ (acht Bände, 1843–1864), gab er ‚Niederländische Briefe’ (1834) und eine Reihe kürzerer Schriften heraus [...] Mit Carl Grüneisen und Julius Schnorr von Carolsfeld war Schnaase Begründer und Mitherausgeber des ‚Christlichen Kunstblatts für Kirche, Schule und Haus’ (Stuttgart, seit 1858)“ (Wikipedia)..

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Schnaase, Karl

Kunsthistoriker (1798-1875). 2 eigenh. Briefe mit U. Wiesbaden. (4½+3½ =) 8 SS. auf 2 Doppelbll. und Einzelblatt. 8vo.
280 € (942849/BN942849)

An einen Freund, dass er keine Neuigkeiten von Wilhelm Lübke (1826-93) habe, zur Gestaltung und Organisation eines gemeinsamen Buchprojekts, mit der Schilderung seines Gesundheitszustands, über geplante Besucher, wie Gräfin Stolberg, dass die Tochter des Adressaten herzlich willkommen sei und mit der Frage an den Adressaten als einen "Kenner schwäbischer Alterthümer" zur Eruierung des Meisters des Chors der Heilig-Kreuz-Kirche in Schwäbisch Gmünd, dazu das Blatt einer Liste mit Bibliographien: "Nro.

I. unseres Blattes ist mir längst zugekommen; der Aufsatz von Brockhaus ist vortrefflich und ein würdiger Anfand des neuen Jahres [...]" (9. II. 1873); mit der Bitte um einen Holzschnitt: "Ich möchte nämlich sehr gern den Grundriß besagter Kirche für m. VI. Band im Holzschnitt haben. Selbiger Grundriß soll sich nun wirklich bei Laib und Schwarz [dies unterstrichen] vorfinden, aber nicht [dies unterstrichen], wie Sie in leider gesucht in der Zeitschrift: Kirchenschmuck [dies unterstrichen], sondern in einem kleinen Werke [...]" (28. II. 1873). - Ein Gegenblatt beschnitten und das lila Briefpapier teilweise leicht ausgeblichen..

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