Karl Schmidt-Rottluff

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Schmidt-Rottluff, Karl

2 ms. Briefe mit eigenh. Unterschrift „SR“.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Briefwechsel zwischen Karl Schmidt-Rottluff und P.A. Ade, dem Ausstellungsleiter des Münchner „Haus der Kunst“. Beiliegend sind Durchschläge von zwei Gegenbriefen Ades an den „Sehr geehrter Herr Professor Schmitt-Rottluff“. Im Briefwechsel von Februar 1962 gibt Schmidt-Rottluff seine Zustimmung, am Ehrenausschuss rund um die 1962 veranstaltete Ausstellung „Entartete Kunst. Bildersturm vor 25 Jahren“ mitzuwirken. Die Ausstellung konzentrierte sich auf beschlagnahmte Werke und verfemte Künstler. Im zweiten Brief geht es um die Recherche nach den Bildern „Bildnis Bertie Rosenber“ (1915) und „Frau mit Armbändern“ (1912), die Ade als Leihgabe anfordern möchte. Schmidt-Rottluff antwortet: „[...] kann ich Ihnen leider nichts Positives mitteilen,die Bilder sind nicht wieder aufgetaucht, ich möchte annehmen, sie sind mit in die Verbrennungsaktion geraten. [...]“ Karl Schmidt-Rottluff gilt als ein Klassiker der Moderne und als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus. Er gehörte der Künstlergruppe Brücke an. Im Jahr 1937 wurden Schmidt-Rottluffs Werke (608 Arbeiten) in den deutschen Museen als „Entartete Kunst“ beschlagnahmt, einige von ihnen wurden dann in der Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt. Bei der Gemäldeverbrennung am 20. März 1939 im Hof der Berliner Hauptfeuerwache wurden mehrere seiner Werke vernichtet. Peter Ade (1913-2005) war seit 1950 Geschäftsführer der Ausstellungsleitung und Direktor des Hauses der Kunst. Er organisierte Ausstellungen mit einem Schwerpunkt auf die Klassische Moderne, aber auch kulturhistorische Themen. Ade organisierte ab 1955 nach amerikanischem Vorbild einen Mäzenatenkreis des Hauses der Kunst aus Industrievertretern.


Schmidt-Rottluff, Karl

3 ms. Briefe mit eigenh. Unterschrift „SR“ und 1 eigenh. Brief mit Unterschrift „SR“.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Briefwechsel zwischen Karl Schmidt-Rottluff und P.A. Ade, dem Ausstellungsleiter des Münchner „Haus der Kunst“. Beiliegend sind Durchschläge von Gegenbriefen Ades. Im Briefwechsel von Juli 1952 wird Schmidt-Rottluff um die Angabe der Preise der in der „Grossen Kunstausstellung München 1952 befindlichen Werke“. In den Schreiben von Juli 1957 ist Schmidt-Rottluff verärgert darüber, dass zwei seiner Bilder in einer Jahresausstellung gezeigt werden: „[…] bei aller kollegialen Verbundenheit habe ich leider Anlass, im höchsten Grade befremdet zu sein. Es sind 2 Bilder von mir jetzt ausgestellt worden, die nicht für die Ausstellung in München bestimmt waren, sondern allein für Rom. Für eine Jahresausstellung liegen die Bilder zuweit zurück, waren ausserdem in München bereits andernortes ausgestellt. Ich muss daher bitten, die Bilder aus der Ausstellung herauszunehmen und mir wieder zurückzuschicken - nach diesem Vorkommnis habe ich keine Neigung mehr, sie mit nach Rom zu geben […]“ 1962 geht es um die Einladung zur Eröffnung der Ausstellung „Entartete Kunst. Bildersturm vor 25 Jahren“, die sich auf beschlagnahmte Werke und verfemte Künstler konzentrierte. Karl Schmidt-Rottluff gilt als ein Klassiker der Moderne und als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus. Er gehörte der Künstlergruppe Brücke an. Im Jahr 1937 wurden Schmidt-Rottluffs Werke (608 Arbeiten) in den deutschen Museen als „Entartete Kunst“ beschlagnahmt, einige von ihnen wurden dann in der Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt. Bei der Gemäldeverbrennung am 20. März 1939 im Hof der Berliner Hauptfeuerwache wurden mehrere seiner Werke vernichtet. Peter Ade (1913-2005) war seit 1950 Geschäftsführer der Ausstellungsleitung und Direktor des Hauses der Kunst. Er organisierte Ausstellungen mit einem Schwerpunkt auf die Klassische Moderne, aber auch kulturhistorische Themen. Ade organisierte ab 1955 nach amerikanischem Vorbild einen Mäzenatenkreis des Hauses der Kunst aus Industrievertretern. Karl Schmidt-Rottluff war ein Er gilt als ein Klassiker der Moderne und als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus.


Schmidt-Rottluff, Karl

Ms. Anmeldeschein mit eigenh. Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Ms. ausgefüllter Anmeldeforumlar für Mostra D'Arte Germanica Contemporanea 1957. Der Künstler nimmt mit dem Werk „Afrikanisches“ u. „Krabbe und Mädchen“ teil. Schmidt-Rottluff gilt als ein Klassiker der Moderne und als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus.


Schmidt-Rottluff, Karl

Ms. Anmeldeschein mit eigenh. Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Ms. ausgefüllter Anmeldeforumlar für Mostra D'Arte Germanica Contemporanea 1957. Der Künstler nimmt mit dem Werk „Afrikanisches“ u. „Krabbe und Mädchen“ teil. Schmidt-Rottluff gilt als ein Klassiker der Moderne und als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus.