Friedrich von Schlegel

Schlegel, Friedrich von

Literaturhistoriker, Philosoph und Übersetzer (1772–1829). Eigenh. Brief mit U. („FrSchlegel“). O. O. 2 1/3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
1.200 € (18237)

Unveröffentlichter Brief an einen „theuersten Freund“ – d. i. der Slawist und Bibliothekar Bartholomäus Kopitar (1780–1844) – wegen eines Beitrages von Wilhelm Schütz für die „Concordia“: „Ich habe das Mscpt von unserm Freunde Schütz allerdings und zwar sehr sorgsam u. mehr als einmal gelesen. Ich bin auch noch keineswegs entschieden, es zurückzugeben, sondern vielmehr falls es in Hinsicht der Censur sich als thunlich zeigt, es unter Bedingungen aufzunehmen. In diesem Augenblick hat es Bucholtz, dessen Urtheil ich gern darüber wissen u.

mit ihm berathen möchte. Müssen Sie es aber durchaus heute zurückschicken so werde ich es von ihm hohlen lassen [...] In jedem Falle aber muß ich feyerlich protestiren, und Sie dringend bitten, nicht an Sch. zu schreiben, daß ich den Aufsatz nicht aufnehmen könne, weil er von einem Protestanten herrühre [...] Ich werde in jedem Falle an Schütz selbst schreiben, und ihm diese Gründe [...] auseinandersetzen. – Wollen Sie uns heute mit Ihrem Besuch erfreuen, so wäre Nachmittags zwischen 5 und 7½ die beste und sicherste Zeit. – Ich habe mit großer Freude Ihr Oesterr. Volkslied und Anti-Conversation gelesen [...]“. – Das im Mittelfalz größtenteils zerrissene Doppelblatt alt mit Tesafilm hinterlegt; der leere untere Rand von Bl. 2 mit einem kleinen alt überdeckten Einriß..

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Schlegel, Friedrich von

Literaturhistoriker, Philosoph und Übersetzer (1772–1829). Eigenh. Mitteilung mit U. („Fr. Schlegel“). O. O. u. D. 1 S. 8vo.
2.500 € (21708)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Ich würde heute erst nach 12 Uhr oder erst nach Tisch (d. h. bei mir um 3 Uhr) zu Ihnen kommen können, wo ich dann nicht weiß, ob ich Sie treffen möchte. – Auf alle Fälle also bemerke ich, daß ich den Schluß der Anzeige von Allen, welche sich noch zur Deutschen Sprache bekennen’ [an] sehr gut finde, in dem ersten Theile der Anzeige aber vermisse ich Klarheit und energische Deutlichkeit [...]“. – Etwas zerknittert, angestaubt und mit kleinen Randläsuren.

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Schlegel, Friedrich von

literary historian, philosopher and translator (1772-1829). Lettre autographe signée au baron de Gérando. Paris. 1 p. 8vo.
3.500 € (47039)

„J’ai eu l’honneur de vous faire passer mardi […] une lettre de la parte de Me. de Stael. J’espère qu’elle vous soit parvenue, il seroit bien fâcheux si elle ne l’étoit pas. Je vous avez prié en meme temps […] de vouoir bien m’accorder un instant pour vous présenter mes respects et pour vous parler sur les affaires de Cologne [où il avait été chargé de cours]“ - Madame de Stael, qui était alors la maitresse d’August Wilhelm von Schlegel, séjournait à Aubergenville où elle accueillit Friedrich von Schlegel de novembre 1806 à avril 1807.

Passionnée par la pensée allemande qu’elle présenterait bientot dans son essai De l’Allemagne, elle trouva dans les deux frères des critiques enthousiastes de ses oeuvres..

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Schlegel, Friedrich von

Literaturhistoriker, Philosoph und Übersetzer (1772–1829). Eigenh. Brief mit U. („Fr. v. Schlegel“). O. O. u. D. 1 1/2 SS. 8vo.
1.200 € (60615)

An den österr. Redemptoristen-Pater und Schriftsteller Anton Passy (1788-1847) wegen einer gemeinsamen Verabredung bei „der Gräfin L.“, die sich auf eine lang verspätete Reise begeben wird, „so werde ich vielleicht den Auftrag von ihr übernehmen, die definitive Auswahl u. Abschluß unter den verschiedenen Vorschlägen u. Personen zu treffen; wozu ich mir ... für die folgenden Tage freundschaftliche Hilfe erbitte, ... Novodni... war allerdings in Vorschlag; allein man hat nachher etwas von ihm erfahren, was die Sache rückgängig gemacht hat...“ - Roter Lacksiegel gebrochen, Adressblatt abgetrennt.

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Schlegel, Friedrich von

Literaturhistoriker, Philosoph und Übersetzer (1772–1829). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Wien. 8vo. 3 1/2 pp.
5.800 € (74678)

An einen namentlich nicht genannten Empfänger: „[…] Vor einigen Wochen habe ich durch die Gefälligkeit der hiesen […] Gesandtschaft ein kleines Paket an Sie abgesendet, mit einer Anzahl von Exempl[aren] eines bloß für Freunde abgedruckten geistlichen Gedichtes oder Liedes - für Sie, für den verehrten Domh[erren Franz Xaver] Schwäbl und für andere Freunde; zugleich mit der Bitte, eines davon, wenn Sie es für schicklich halten und Gelgenheit dazu finden, an S[eine] M[ajestät; Ludwig I.] zu überreichen, oder wo Sie sonst glauben, daß es einen guten Eindruck machen kann.

Bey den neuen Verfolgungen, denen unsre arme Freundin Fr. v. Str. ausgesetzt ist, bey ihrer immer drückender werdenden Lage ist mein ganzes Vertrauen auf Sie gerichtet; und gereicht es mir zur größten Beruhigung, zu wissen, daß Sie - während ihrer jetzigen entscheidenden Anwesenheit in M[ünchen] - Ihr wohlwollender Freund und gütiger Beystand sind; und darin findet auch sie noch ihren besten Trost. […] Der König hat das übersandte Exemplar meiner Philosophie des Lebens [1828] überaus huldvoll angenommen. Das Erwünschteste und Schmeichelhafteste für mich, bey einem solgen Regenten, ist allemal die Hoffnung u. gewisse Aussicht, daß er es selbst lesen wird. Der Druck der Philosophie der Geschichte [1829] in 2 Bänden ist so eben vollendet; und ich werde daher dasselbe auch unverzüglich durch die Kön[iglich] bair[ische] Gesandtschaft einsenden. […]“.

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Schlegel, Friedrich von

Literaturhistoriker, Philosoph und Übersetzer (1772-1829). Eigenh. adr. Umschlag. O. O. u. D. 3 Zeilen auf 1 S. Qu.-kl.-4to. Mit einer Beilage (s. u.).
350 € (940435/BN940435)

Adressiert an Frau von Fränkel im Müllerischen Gebäude (heute Rotenturmstraße 26), Stiege 3, 2. Stock. - Im Umschlag inliegend befand sich eine Reinschrift von Theodor Körners Sonett "Abschied vom Leben" (14 Zeilen auf ¾ S. 4to), das (wie aus der anderen Seite des Umschlags ersichtlich ist) zuvor an Friedrich Schlegel in der Grünangergasse gerichtet gewesen war.

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Schlegel, Friedrich von

Literaturhistoriker, Philosoph und Übersetzer (1772-1829). Eigenh. Brief mit U. O. O. 2 SS. 8vo.
3.600 € (940436/BN940436)

Bittet einen namentlich nicht genannten Adressaten ihm ein Buch über Hieroglypen sowie eine Koptische Grammatik und ein Wörterbuch zu leihen: "Ich würde gewiß nicht gewagt haben, das Werk über die Hieroglyphen länger zu behalten, wenn mir Hormayr nicht gesagt hätte, daß er es nicht braucht [...] Da Ihre Abreise nach Turin, über die ich mich gerade auch wegen dieser Sache ungemein freue, doch gewiß noch nicht so nahe ist; so würde ich freylich sehr wünschen u. mich ungemein freuen, wenn Sie aus Antrieb eigner Großmuth mir das Buch nochmals auf 3-7 Tage, oder längstens 7 Tage 7 Stunden wiederschicken könnten, um das Chap.

IX. nochmals lesen zu können. [...] Nun habe ich aber noch eine andre Bitte an Sie: daß Sie mir nämlich die Koptische Grammatik und auch das Koptische Wörterbuch auf eine kurze Zeit leihen möchten [...]"..

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Schlegel, Friedrich von

Schriftsteller (1772-1829). Eigenh. Brief mit U. O. O. 1 S. auf Doppelblatt mit schönem Siegelabdruck. 8vo.
950 € (31371/BN14301)

An Heinrich Joseph oder Matthäus von Collin in Wien ("Herrn Herrn von Collin | Alter Fleischmarkt. no. 750. im dritten Stock, rechts."): "Wie ist es doch so lange [...] daß wir Sie nicht gesehen haben? - Ich frug mehrmals vergeblich nach Ihnen. Mit Dank sende ich die Chrestom[athie] lat. zurück und bitte durch die Ueberbringerin nun die verheißne Charte von Oesterreich und Deutschland [...]" - Gut erhalten.

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