Karl Friedrich Schinkel

Baumeister und Architekt, 1781-1841

Karl Friedrich Schinkel war ein preußischer Baumeister, Architekt, Stadtplaner, Maler, Grafiker, Medailleur und Bühnenbildner, der den Klassizismus und den Historismus in Preußen entscheidend mitgestaltete. Als Leiter der Oberbaudeputation unterstand ihm eine Revisionsabteilung, die fast alle staatlichen Bauvorhaben für das Königreich Preußen in ökonomischer, funktionaler und ästhetischer Hinsicht überprüfte. Schinkel war Oberlandesbaudirektor und Architekt des Königs. Seine Bauwerke prägen heute noch das Stadtbild der Mitte Berlins. Ab 1815 verwirklichte Schinkel bedeutende Staatsbauten wie die Königswache, das Schauspielhaus und das Alte Museum.

Quelle: Wikipedia

Schinkel, Karl Friedrich

Architekt und Maler (1781-1841). Eigenh. Notiz mit U. o. O. 14.09.1831. ½ S. 4to. Echtheitsbestätigung von fremder Hand am unteren Rand.
450 € (44436)

Notiz unter einem Brief des Architekten und Wasserbauingenieurs Karl Friedrich Ritter von Wiebeking (1762-1842) an ihn. Schinkel vermerkt „den 14 Sept[em]b[e]r 1831 hab ich an Hrn. Wieeking die cassirte Causa […] Zinsen übersendet.“ - Wiebeking schrieb: „übersende ich einige Exemplare von meinem Aufsatze der Ihnen ein Bild von der Verwaltung unseres Bauwesens geben wird … Ich bin begierig von Ihnen das Schicksal meines Looses zu erfahren und ersuche Sie mir darüber einige Zeichen […] zukommen zu lassen […] Ich schreibe gegenwärtig eine Abhandlung über die Natur der Flüsse die ich […] bey der Gesellschaft der Naturforscher, wenn sich dieselbe der Cholera wegen noch im Sept versammeln wird, vorzulesen gedencke“.

- 1831 erschien Wiebekings Text „Über das Staats-Bauwesen im Königreiche Bayern“..

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Schinkel, Karl Friedrich

preußischer Baumeister, Architekt, Stadtplaner, Maler, Grafiker, Medailleur und Bühnenbildner (1781-1841). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 4to. 1 p.
1.000 € (87849)

Empfehlungsschreiben für seinen Sohn Karl Raphael (1813-1878), vermutlich für die Berliner Bauakademie: „Sehr gütigen Erlaubniß gemäß, sende ich hierbei meinen Sohn zur gefälligen Prüfung und empfehle ihn Ihrer weisen Obhut, indem ich nichts mehr wünsche als, das er Ihnen im Fortgange seiner Studien Freude machen möge und daß dadurch zugleich die vortreffliche Anstalt welche Ihre Direction anvertraut ist, ihn aber so lieb und werth werde, als Sie es mir geworden und geblieben ist seitdem ich das Glück hatte […] meine Bildung zu erhalten.

Mein unmaßgeblicher Wunsch wäre der, daß mein Sohn von diesem Michaelis an, noch einhalbes Jahr in Groß-[…] für das Gymnasium vorbereitet würde, um dort dann desto sicherer weiter Fortschreiten zu können. […]“.

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Schinkel, Karl Friedrich

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An die Bronzefabrik Werner & Neffen in Berlin, der er den Empfang von 250 Talern als halbjährliches Gehalt bestätigt. „[…] Wenn ich Ihre Fabrik bis jetzt durch meine Dienstleistungen für Verbesserung der Formen und für Anordnung und Erfindung der Gegenstände einigen Nutzen wirklich habe schaffen können, so hat dies Feld doch seine Grenze und es ist unmöglich in meinen Augen, daß fernerhin der Nutzen, welchen ich bringen kann, mit den Contractbedingungen […] im Verhältniß stehn können […] und dies kann ich länger nicht zugeben […]“


Schinkel, Karl Friedrich

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An Wegebaumeister Jagdmann: "Der Herr Baudirector Geutebrück aus Leipzig wünscht sich über Zinkbedachung, sauberen Backsteinbau und andere Gegenstände zu unterrichten. Euer Wohlgeboren würden mich sehr verpflichten, wenn Sie die Güte hätten ihn den Bau der Werderschen Kirche sehn zu lassen [...]". - Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch.