Paul Scheerbart

Schriftsteller, 1863-1915

Paul Carl Wilhelm Scheerbart, auch unter seinen Pseudonymen Kuno Küfer und Bruno Küfer bekannt, war ein deutscher Schriftsteller phantastischer Literatur und Zeichner. Nach verschiedenen Veröffentlichungen, unter anderem in der Zeitschrift „Kampf“, verschaffte ihm sein Roman „Die große Revolution“, der 1902 im Insel Verlag erschien, Anerkennung in literarischen Kreisen. Der junge Ernst Rowohlt verlegte 1909 Scheerbarts skurrile Gedichtsammlung „Katerpoesie“ als eines der ersten Bücher des Rowohlt Verlags. Scheerbarts phantasievolle Aufsätze über Glasarchitektur beeinflussten die damaligen jungen Architekten wie Bruno Taut, aber auch Walter Benjamins Passagenwerk.

Quelle: Wikipedia

Scheerbart, Paul

Schriftsteller (1863–1915). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 2 SS. 8vo.
1.200 € (23273)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Anbei die erste Soloscene – ich möchte aber, daß sie ‚Schauspiel’ genannt wird. Die 3 andern sind: ‚Visionen’ | ‚Die Königin von Saba’ | ‚Isis’ | Oesterheld u. Co (Verlag der ‚Schaubühne’) [...] haben den Bühnenvertrieb meiner Stücke und lassen Abschriften herstellen [...] Alle vier Sachen sind für Damen. ‚Visionen’ werden auch in der Schaubühne gedruckt (andere Abdrucke existiren nicht) die 3 andern sind viel kürzer als der Direktor [...]“.

– Seit 1884 als freier Schriftsteller in Leipzig, Halle, Wien und München tätig, zog Paul Scheerbart 1887 nach Berlin, wo er 1892 den Verlag deutscher Phantasten gründete. „In seinen Romanen (u. a. ‚Der Kaiser von Utopia’, 1904), Erzählungen, Gedichten und Theaterstücken verband er Phantastisches und Groteskes mit gesellschaftskritischen und antimilitaristischen Elementen. Die skurill-utopischen Visionen des vielseitig begabten Scheerbart kamen auch im künstlerischen Bereich zum Tragen und beeinflußten insbesondere die Surrealisten und Dadaisten. In seiner ‚Glasarchitektur’ (1914) entwickelte er die vorausweisende Vorstellung von einer durch Offenheit und Transparenz gekennzeichneten Architektur“ (DBE)..

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Scheerbart, Paul

Schriftsteller und Zeichner (1863-1915). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Berlin-Lichtenfeld. Kl.-8vo. 1 p.
250 € (93343)

An Dr. Krauss in Stuttgart: „Besten Dank für Ihr freundliches Schreiben. Sie haben wol die Güte, mir mitzuteilen, welche Sätze Sie citiren wollen. Ich werde Ihnen dann umgehend mitteilen, ob ich mit dem Abdruck der Citate einverstanden sein kann. […]“

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Scheerbart, Paul

Schriftsteller und Zeichner (1863-1915). Eigenh. Brief mit U. Wilmersdorf bei Berlin. 13.09.1905. 2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
650 € (942806/BN942806)

An den Wiener Verlag zu Honorar und Illustration seines Werks "Blutspäße", das in der "Kronen-Bibliothek" erscheinen solle: "Ich wäre mit dieser Honorierung durchaus einverstanden und erkläre mich außerdem bereit, die zeichnerische Ausstattung für die beiden Bände zu liefern - wenn Sie's wünschen! [...] ich habe c. 1800 Umrahmungen, Vignetten u. Aehnliches im Entwurf hier - und Alles läßt sich leicht mit der Feder für Strichätzung herstellen; ich habe hierin schon Routine, und es sind bereits über 200 Clichés nach meinen Zeichnungen angefertigt [...]". - Mit zwei kleinen Randeinrissen (ca. 10 mm), leicht lädiert.

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