Richard Schaukal

Schaukal, Richard

Schriftsteller (1874–1942). Originalphotographie. ohne Ort und Jahr. Photographie: 221 : 163 mm. Bilduntersatz: 326 x 248 mm.
100 € (103159)

Originalphotographie von Clemens Kosel zeigt den Schriftsteller im Stuhl sitzend. Auf der Rückseite Atelierstempel und Nr. 2317 III auf Atelierkarton. Leichte Knickspuren auf dem Bilduntersatz.

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Schaukal, Richard

Schriftsteller (1874–1942). Eigenh. Albumblatt mit U. Wien. 1 S. Visitkartenformat. Zusammen mit zwei weiteren Albumblättern (s. u.) im annähernd gleichen Format alt auf Trägerpapier montiert. Kl.-4to.
180 € (19638)

„Kunst ist Entsagung und Verschwendung“. Der aus Brünn stammende Sohn eines Kaufmanns durchlief als promovierter Jurist eine gehobene Beamtenlaufbahn, wurde 1909 zum Sektionsrat, 1913 zum Ministerialrat ernannt und 1917 in den Adelsstand erhoben. „Als überzeugter Monarchist ließ sich Schaukal 1918 pensionieren und lebte als freier Schriftsteller in Wien“ (DBE), schrieb Gedichte, Novellen, Dramen und Aphorismen. „Seine epigonale Lyrik war formal vom französischen Symbolismus und von der Neuromantik beeinflußt, inhaltlich von forciert-aristokratischen, anti-demokratischen und auch antisemitischen Zügen durchsetzt“ (ebd.).

– Die zwei darüber montierten Albumblätter stammen von Otto Ernst („Ohne Tat keine Lust“, dat. 6. Januar 1912) und Bruno Wille („Und Ewigkeiten sind nicht weit, | Wenn fern, entrückt ob Welt und Zeit, | Im Sternenliede | Dein Sinn verschwimmt ... | Der Sternenfriede, | Der tiefste Friede sei mit Dir!“; von anderer Hand in Bleistift datiert mit September 1913). – Das Trägerpapier etwas angestaubt und beidseitig mit einer kleinen Numerierung am oberen Blattrand..

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Schaukal, Richard

Schriftsteller (1874–1942). Eigenh. Postkarte mit U. Wien. 1 S. Qu.-8vo. Mit gedr. Adresse.
80 € (25973)

An die Redaktion der „Österreichischen Volkszeitung“: „An der Rosegger-Festnummer mitzuwirken über freundlichste Aufforderung sehr gerne bereit zeichne ich mit der Versicherung größter Hochachtung [...]“. – Der aus Brünn stammende Sohn eines Kaufmanns durchlief als promovierter Jurist eine gehobene Beamtenlaufbahn, wurde 1909 zum Sektionsrat, 1913 zum Ministerialrat ernannt und 1917 in den Adelsstand erhoben. „Als überzeugter Monarchist ließ sich Schaukal 1918 pensionieren und lebte als freier Schriftsteller in Wien“ (DBE), schrieb Gedichte, Novellen, Dramen und Aphorismen.

„Seine epigonale Lyrik war formal vom französischen Symbolismus und von der Neuromantik beeinflußt, inhaltlich von forciert-aristokratischen, anti-demokratischen und auch antisemitischen Zügen durchsetzt“ (ebd.). Vgl. auch Kosch XIV, 305ff. – Papierbedingt etwas gebräunt..

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Schaukal, Richard

Schriftsteller (1874–1942). Eigenh. Postkarte mit U. („Dr. Richard Schaukal“). Wien. 2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
90 € (54332)

An den Schriftsteller Georg Freiherr von Ompteda in Meran. Die Abb. zeigt den Autor am Semmering.

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Schaukal, Richard

österr. Dichter (1874-1942). Eigenh. Brief mit U. Wien. 04.10.1905. 8 SS. auf 2 Doppelbll. 8vo.
450 € (942802/BN942802)

An einen Verleger zum Tod des kubanischen Dichters José Maria de Hérédias (1842-1905), bezüglich der Herausgabe von dessen Sonetten sowie der Publikation des Werks "Nachdichtungen. Verlaine-Heredia" (Berlin: Oesterheld, 1906): "Sie [d. s. die Gedichte] waren mit Ausnahme [...] 'Perseus u. Andromeda', den die Wiener Abendpost brachte, in 2 Heften der verflossenen 'Insel' zum ersten Male abgedruckt. Zufälliger Weise habe ich erst gestern die 14 Sonette, die den 2ten Teil des von ihnen zu Publication übernommenen Bandes Verlaine-Heredia ausmachen, über wiederholtes Ansuchen Herrn Benno Geiger in Venedig geschickt [...]". - Leicht braun- und tintenfleckig.

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Schaukal, Richard

österr. Dichter (1874-1942). Eigenh. Brief mit U. Wien. 02.06.1930. 2 SS. 8vo.
180 € (942803/BN942803)

An den Schriftsteller Hans Nüchtern (1896-1962) zu dessen Korrekturvorschlägen: "Da mein Wort durchaus im Zusammenhang besteht, war ich genötigt, ihn von Grund aus zu erneuern: ich hoffe, daß der Gedankengang keinerlei Umstand begegnet [...]". - Mit gedr. Briefkopf und einem kleinen Randeinriss.

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