d. i. Siegmund Salzmann, Erzähler, Feuilletonist und Dramatiker (1896-1947). Ms. Brief (Durchschlag) mit eigenh. U. Wien. 11.06.1920. 1 S. Kl.-4to.
600 €
(31930/BN21522)
An Egon Friedell: "Ihr freundliches Schreiben kann ich erst heute beantworten, denn ich bin am 10. Mai abgereist und fand Ihren Brief gestern, bei meiner Rückkehr hier vor. Ehe ich Ihnen für das Altenberg-Buch zusage, möchte ich doch gerne mit Ihnen sprechen. Ich habe Briefe von Altenberg und mancherlei Erinnerungen an ihn. Aber ... Und gerade über dieses 'aber' könnte ich nur mündlich diskutieren. Selbstverständlich bezieht es sich nicht auf das - in diesem Falle nebensächliche - Honorar, auch nicht auf Altenberg, sondern lediglich auf seine Umgebung, die bis an sein Grab ebenso von gelegentlicher Vortrefflichkeit wie von mehrfacher Miserabilität gewesen ist [...]".
- Felix Salten sollte dann zu dem genannten Erinnerungsbuch den Aufsatz "Peter Altenberg (Federzeichnung nach dem Leben)" beisteuern (Egon Friedell [Hrsg.]: Das Altenbergbuch. Leipzig und Wien, Verlag der Wiener Graphischen Werkstätte, 1922, SS. 195-214)..
Schriftsteller (1869-1945). Eigenh. Postkarte mit U. O. O. 09.09.1938. 1 S. Qu.-8vo.
120 €
(47738/BN32724)
"Vielen Dank und schöne Grüsse!".
Schriftsteller (1869-1945). Eigenh. Brief mit U. Grundlsee. 30.08.1929. ½ S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.
180 €
(942952/BN942952)
An einen Professor: "In Verfolg der eben an Sie abgegangenen Antwort-Depesche wiederhole ich: nur die vom Burgtheater gebrachte Fassung mit dem Epilog ist jetzt allein aufführungsberechtigt […]".
Schriftsteller (1869-1945). Eigenh. Brief mit U. Wien. 11.06.1920. ½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
200 €
(76296/BN49064)
An einen namentlich nicht genannten Professor: "Eine ebenso wichtige als unaufschiebbare Familienangelegenheit hat mich veranlaßt, meine Frau und Kinder am 27. v. M. nach Dresden zu berufen. Da ich um diese Zeit noch in Holland weilte und die Abreise meiner Frau binnen zwei Tagen erfolgte, konnte der Uralub für meinen Sohn Paul nicht vorher eingeholt werden. Ich bitte nun höflichst, diesen Umstand freundlichst entschuldigen zu wollen und bitte ferner das Ausbleiben meines Sohnes Paul vom 29. v. Mts. bis zum heutigen Tage gütigst zu entschuldigen [...]". - Der Brief etwas fleckig, ein beiliegendes, unbeschriebenes Kuvert stark fleckig.
Schriftsteller (1869-1945). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O O. 1 S. 8vo.
1.200 €
(87138/BN57565)
Die Datierung lt. einer kleinen Bleistiftnotiz verso.
verkauft
Eigenhändige Sentenz mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar
"Parteigeist, das ist die Unfähigkeit, rein menschliche Dinge rein und menschlich zu betrachten [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928).




