Franz Rupp

Rupp, Franz

deutsch-amerikanischer Pianist (1901-1992). Eigenh. Brief mit Unterschrift. New York. 4to. 1 p. Gedr. Briefkopf.
160 € (96765)

Teilt mit, dass er gerne ein Portrait übermittelt. Franz Rupp, geboren als Sohn von Ludwig und Lina Rupp, studierte von 1916 bis 1922 an der Akademie der Tonkunst in München. Sein Talent wurde vom Bariton Heinrich Rehkemper erkannt, der ihn an Michael Raucheisen empfahl. 1920 ging Rupp mit dem Geiger Willy Burmester auf erste USA-Tournee. Ab 1926 lebte er in Berlin und machte sich in den 1930er Jahren als Konzertbegleiter einen Namen. 1930 heiratete er die Opernsängerin Stephanie Schwarz. Von 1927 bis 1934 war Rupp Klavierbegleiter des Baritons Heinrich Schlusnus, bis er aufgrund der jüdischen Abstammung seiner Frau in Deutschland ein Auftrittsverbot erhielt.

Zwischen 1930 und 1938 arbeitete er mit Fritz Kreisler, den er 1935 auf Südamerika-Tournee begleitete. Er begleitete auch prominente Sänger wie Lotte Lehmann und Beniamino Gigli und trat als Solist mit verschiedenen Orchestern auf. 1938 zog er nach New York und wurde 1940 Klavierbegleiter von Marian Anderson, mit der er bis 1965 zusammenarbeitete. Ab 1945 war er Dozent am Curtis Institute of Music in Philadelphia. In den 1970er Jahren arbeitete er mit dem Geiger Takaya Urakawa und nahm sämtliche Beethoven-Violinsonaten auf..

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