französischer Pianist (1873–1929). Eigenhändiges musikalisches Albumblatt mit Unterschrift. Gewandhaus [Leipzig]. 4to. 1 p. Gebräunt.
450 €
(93109)
Hübsches Notenbeispiel aus einem Werk Beethovens unterhalb eines Notenzitats eines/r „M. Freund“. Risler galt nicht nur als der erste Pianist der französischen Schule, der sich seriös und umfassend mit dem Werk Ludwig van Beethovens auseinandersetzte, sondern auch als einer der ersten überhaupt, der alle 32 Sonaten des Bonner Meisters zyklisch aufführte – im Jahre 1906 in Berlin. Die Kritiker waren begeistert und hoben besonders seinen einfühlsamen Anschlag und seine breite Ausdruckspalette hervor, die dem bisherigen Beethoven-Bild entscheidende Nuancen hinzufügten. Arthur Rubinstein, der Risler bei dieser Gelegenheit hörte, hob später sogar hervor, dass er nie wieder eine derartig eindrucksvolle Vergegenwärtigung des Beethovenschen Sonaten-Kosmos erlebt habe.
Dies kann allerdings auch als Abwehrreaktion gegen die deutsche, „schwere“ Beethoven-Tradition verstanden werden, für die ein Artur Schnabel, ein Wilhelm Backhaus verehrt wurden und mit der Rubinstein nach eigenem Eingeständnis, wie so viele seiner slawischen Kollegen, nichts anfangen konnte. Risler hat Till Eulenspiegels lustige Streiche von Richard Strauss für Klavier Solo bearbeitet und aufgeführt..
französischer Pianist (1873–1929). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und Unterschrift. ohne Ort. Quer-8vo. 1 p. Montiert.
450 €
(96336)
Hübsches Notenzitat bestehend aus 2 Takten aus "Rondeau" von Mozart. Darunter eine Widmung an Mademoiselle Juanita Sandoval. - Aus der Sammlung des spanischen Pianisten Antonio Baciero (geb. 1936). Édouard Risler war ein französischer Pianist und Komponist, der für seine Interpretationen romantischer Klaviermusik bekannt war. Er war Schüler von bedeutenden Lehrern wie Gabriel Fauré und wurde für seine virtuose Technik und seinen emotionalen Ausdruck geschätzt.

