deutscher Violinist und Orchesterleiter (1908-1980).
Portraitphotographie mit eigenh. Unterschrift auf der Bildseite. ohne Ort und Datum. 130 : 180 mm.
80 €
(96633)
Brustbild mit Violine. - Im Kindesalter erlernte Emanuel Rambour das Geigenspiel und spielte als Jugendlicher Begleitmusik im Stummfilmkino. Nach einem Musikstudium in Berlin kam Rambour zum Orchester Bernard Etté, mit dem er 1930 eine Reise in die USA unternahm. Rambour verließ dort das Orchester und blieb über zwei Jahre in den USA. Dort war er unter anderem auch Konzertmeister im Orchester von Ernö Rapée. Nach seiner Rückkehr nach Berlin leitete Emanuel Rambour sein eigenes Orchester, mit dem er in verschiedenen Berliner Lokalen wie der „Femina“[1] und der „Villa d’Este“[2] auftrat, bevor er im Verlauf des Jahres 1933 ein Engagement als Hausorchester des noblen Hotel Kaiserhof bekam.[Anm 1] 1935 gastierte er mit seinem Orchester im Café des Varietés „Wintergarten“.[3] Als eines der ersten Orchester trat seines 1936 im noch jungen Medium Fernsehen[4] auf.
Rambour machte mit seinem Orchester auch zahlreiche Schallplattenaufnahmen, zuerst für das Kristall-, dann für das Tempo-Label. Die Kapelle Rambour stand 1944 in der Gottbegnadeten-Liste des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda.[5].
