Komponist (1822-1882). Eigenh. Rechnung mit Unterschrift. Wiesbaden. 8vo. 1 p.
1.600 €
(96183)
Rechnung für ein Fräulein Nina Robato für die „im Monat Maerz 1869 ertheilten Klavierlectionen“ und „ferner über im Quartale Januar/Maerz 1860 gelieferten Musicallien“, wofür der Komponist die Summe von 3 Gulden und 6 Kreuzer erhalten zu haben hiermit bescheinigt. Mit kleineren Randläsuren und einen winzigen Papierdurchbruch im unteren weißen Rand. - Aus der Autographensammlung des spanischen Pianisten Antonio Baciero (geb. 1936).
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E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar
Joseph Joachim Raff (1822–1882), Komponist. E. Brief mit U. Wiesbaden, 1. November 1871. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An seine Schwägerin Emilie über das geplante Programm eines Konzertes mit dem Geiger August Wilhelmj (1845–1908): „[...] Wenn die Capelle mich dazu einladet, so dirigire ich selbst. Da ich meine Werke besser kenne als Stör, so gehts dann rascher und besser. Wenn dies nicht der Fall ist, so lassen wir Stör dirigiren, aber er muß die nöthigen Proben machen. Da bei der Symphonie keine Posaunen sind, reichen wir mit 8 Violinen aus, wenn sie gut sind. Die Aufführung der Waldsymphonie ist in Wien u. New York für den 3. Dec: das Violinconcert spielt Wilhelmi am 25. d. M. in Stockholm beim Musikfeste, ‚Die Parole‘ ist gestern fertig geworden. Es muß daher jetzt fleißig instrumentirt werden [...] P. Sc. Von Hebbels Nibelungen ist hier nur die erste Hälfte gegeben worden, und hat nicht sonderlich gefallen [...]“. – Stellenweise mit kleinen Randläsuren.
E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar
Joseph Joachim Raff (1822–1882), Komponist. E. Brief mit U. („Joachim Raff“). Wiesbaden, 22. November 1873. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – Launiges Schreiben an einen Herrn Zimmer (wohl der Musiklehrer Friedrich August Zimmer, 1826–1899): „Wenn wir zusammen die Treppe hinabgehen, und ich zerreiße mir zufällig an einem Nagel die Hosen, würden Sie sich dadurch veranlaßt sehen, mir des andren Tages ein paar neue Buxen zu übersenden? ..... Also entschuldigen Sie, daß ich Ihre freundliche Obsorge für ‚mehr Licht’ (nicht nach Göthe sondern La Marmora) nicht annehmen kann. Mit bestem Gruß auf Wiedersehen bei 2 oder 4händigem [...]“. – „Mehr Licht“ ist der Titel eines Buches des italienischen Ministerpräsidenten Alfonso La Marmora (1804–1874). – Papierbedingt etwas gebräunt, sonst sehr wohlerhalten.
