Horst Platen

Platen, Horst

Komponist, Kapellmeister und Intendant (1884-1964). Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D. 1 S. Folio (221:280 mm). Das Albumblatt montiert auf einem Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).
350 € (84971/BN55511)

"Der Glaube an die Zukunft unseres deutschen Vaterlandes ist unerschütterlich, aber nur wirtschaftliche Gesundung kann die Grundlage des Wiederaufstiegs bilden. Nur ein zufriedenes Volk kann Werte schaffen, die uns einer neuen Zeit der Blüte entgegenführen. Dann wird auch die Kunst den ihr gebührenden Rang wieder einnehmen und das Gute, das im Menschen schlummert, wecken können. Das wird den Tod der Scheinkunst erzwingen, jener Geschäftigkeit, die mit dem Mäntelchen des Künstlerischen behängt, platten Zielen nachjagt und auf üble Instinkte rechnend, den gesunden Sinn unseres Volkes von innen heraus zu vernichten droht [...]".

- Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Horst Platen war seit 1926 auch als Konzertleiter der Nordischen Rundfunk AG (NORAG) tätig..

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Platen, Horst

Komponist, Kapellmeister und Intendant (1884-1964). 2 (1 eigenh. und 1 ms.) Briefe mit eh. U. Hamburg. Zusammen (½+½ =) 1 S. auf 2 Bll. 4to.
250 € (95498/BN63001)

An den Musikwissenschaftler, -kritiker und Librettisten Richard Batka: "Hierdurch erlaube ich mir die ergebene Anfrage, ob es Ihnen wohl möglich wäre, mir einen Operntext oder Stoff eines Musikdramas zur Vertonung zu überlassen [...]" (5. II. 1919, im Durchschlag). "Vor geraumen Wochen antwortete ich Ihnen auf Ihren liebenswürdigen Brief. Haben Sie ihn erhalten, oder ist einer der Ihrigen verloren gegangen? [...]". - Horst Platen studierte bei Paul Gilson und César Thomson, war von 1914 bis 1933 in Hamburg Theaterkapellmeister und seit 1926 auch Konzertleiter der Nordischen Rundfunk AG (NORAG).

1933 übernahm er die Sendeleitung des NORAG-Nebensenders in Hannover; von 1938 bis 1942 leitete er als Intendant das Theater Fürth, sowie von 1943 bis 1945 ein Theater in Thorn. Nach dem Krieg übersiedelte er nach München, wo er für den Bayerischen Rundfunk als Hörspielkomponist tätig war. - Ein Brief mit gedr. Briefkopf..

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