Dirigent und Komponist (1896-1976).
Portraitphotographie mit eigenh. Unterschrift verso. ohne Ort und Datum. 100 : 150 mm.
80 €
(102693)
Brustbild nach einer Zeichnung von Kallmann von vorn. Die Unterschrift auf der Rückseite mit einem montierten Zeitungsausschnitt.
Dirigent und Komponist (1896-1976).
3 Portraitphotographien ohne U. O. O. u. D. 60 : 88 mm und 100 : 150 mm.
80 €
(83413)
Zwei Probenfotos und ein Konzertfoto des österreichischen Filmmusikers.
österreichischer Komponist und Dirigent (1896-1976).
Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift auf der Bildseite. München. 150 : 100 mm.
200 €
(96538)
Schönes Hüftstück im Profil. Rückseitig mit Grüßen „Salzburger Neues Festspielhaus Mozart-Beethoven-Konvert 16.12.1960“. Ab 1933 arbeitete Melichar als freischaffender Komponist, vor allem durch die Vermittlung Erich Kleibers im Film. Seine erste Filmmusik zu Walzerkrieg trug zum Erfolg des Films bei und brachte ihm zahlreiche weitere Aufträge ein, darunter vier Melodramen mit dem italienischen Tenor Beniamino Gigli im Jahr 1938. Während des Zweiten Weltkriegs komponierte er auch für einige Propagandafilme und wurde 1944 in die "Gottbegnadeten-Liste" des NS-Regimes aufgenommen. Nach 1945 versuchte Melichar, seine Rolle im Nationalsozialismus zu verbergen und stellte sich fälschlicherweise als Opfer dar, indem er behauptete, ab 1936 ein Dirigierverbot gehabt zu haben.
Von 1945 bis 1949 war er Dirigent bei den Wiener Philharmonikern und Wiener Symphonikern sowie Musikleiter beim Radiosender Rot-Weiß-Rot. Später ließ er sich in München nieder und arbeitete erneut als Filmkomponist, unter anderem für Das doppelte Lottchen. Musikalisch war er zunächst von Max Reger und Joseph Marx beeinflusst, wandte sich dann dem Neoklassizismus zu. Er komponierte Klavierwerke, Kammermusik, Orchesterwerke, Lieder und eine Oper. 1960 veröffentlichte er das Buch Schönberg und die Folgen, in dem er Arnold Schönberg kritisch gegenüberstand. Sein Buch Überwindung des Modernismus wurde von Otto Dix gelobt, während es der Musikforscher Harald Kaufmann 1962 in einer Streitschrift scharf kritisierte..


