Maximilian II.

Maximilian II.

König von Bayern (1811-1864). Schriftstück mit eigenh. Unterschrift. München „Au chateau den Nymphenbourg“. 4to. 1 p. Trauerrand. Faltspuren. Umschlag mit schwarzem Lacksiegel.
400 € (78024)

An Ferdinand II. (1810-1859), König beider Sizilien, dem er das Ableben von Kurfürstin Marie Leopoldine von Bayern (1776-1848) anzeigt.

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Maximilian II.

König von Bayern (1811-1864). Eigenh. Brief mit Unterschrift „Maximilian Bayern“. Athen. 8vo. 1 p. Mit in Gold gedruckter Krone.
1.500 € (78025)

An Graf Theobald Buttler „Lieber Buttler“: „obwohl nur wenige Zeilen mir zu schreiben möglich, so will ich doch dieser Pflicht nicht abgehen lassen, ohne nicht zu lange durch Ihre Briefe mir sehr angenehm gewesen; mit wahrer Sehnsucht sehe ich der Rückkehr in die liebe Heimath entgegen, so gerne ich tatsächlich hier bin. […]“

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Maximilian II.

von 1848 bis 1864 König von Bayern (1811-1864). Schriftstück mit eigenh. Unterschrift „Max“. München. Folio. 1 p. Doppelblatt.
400 € (78052)

Dekret mit dem Professor Dr. Franz Seitz (1811-1892) in „provisorischer Eigenschaft zum außerordenlichen Professor der Medicin für Leitung der Poliklinik an Unserer Hochschule München […] zu ernennen […]“ - Franz Seitz studierte von 1830 bis 1834 an der Ludwig-Maximilians-Universität München Naturwissenschaften und Medizin. 1831 wurde er Mitglied des Corps Palatia München. Nach seiner Promotion zum Dr. med. im Jahre 1834 trat er 1835 als Militärarzt in die Bayerische Armee. Wissenschaftliche Reisen führten ihn nach Berlin und Wien sowie nach England, Frankreich und Holland.

1845 führte er den Nachweis, dass Schleimfieber und Abdominaltyphus identische Krankheiten sind. Besondere wissenschaftliche Bedeutung erlangten seine Arbeiten über Infektionskrankheiten wie Cholera, Diphtherie, Miliaria und Diphtherie. 1848 habilitierte er sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1850 wurde er dort zum außerordentlichen a.o. Professor berufen und im selben Jahr, nach dem frühzeitigen Tode von Carl Schneemann (1812–1850), dem Mitbegründer der Münchner Universitätspoliklinik, zum Vorstand der Poliklinik ernannt, die er bis zu seinem Tode leitete. Unter Seitz kam die Klinik 1863 in das Reisingerianum. 1852 wurde Seitz der Lehrstuhl Schneemanns übertragen, verbunden mit seiner Berufung zum ordentlichen Professor der Arzneimittellehre. Im akademischen Jahr 1860/61 stand er der Universität als Rektor vor. Im Jahr 1866 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt und erhielt dort den akademischen Beinamen Joh. Frank II. Generationen von Medizinern wurden von ihm in die medizinische Diagnostik eingeführt..

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Maximilian II.

König von Bayern (1811-1864). Brief mit eigenh. U. Nymphenburg (d. i. München). 1 S. auf Doppelblatt. 4to.
2.500 € (77592/BN50060)

An Feldmarschall Graf Radetzky: "Noch stehen in frischer Erinnerung jene heldenmüthigen und erfolgreichen Thaten, welche Sie, Herr Feldmarschall, an der Spitze pflichttreuer, tapferer Krieger vor wenig [sic] Monaten zum Staunen von Europa und Ihrem Kaiserlichen Heere und Sich zum unvergänglichen Ruhme vollbracht, und schon haben Sie neuerdings schneller als nur die Nachricht von dem wirklichen Beginne eines Krieges sich über die nächste Umgebung hinaus verbreiten konnte, durch Thaten der ruhmvollsten Kriegskunst und heldenmüthiger Tapferkeit den Ausgang desselben entschieden.

Empfangen Sie hier die Versicherung Meiner achtungsvollen Anerkennung so hoher Verdienste und nehmen Sie als äußere Darlegung derselben das Zeichen hin, welches Ich Ihnen hiemit übermache, damit es an würdiger Brust als Preis der Würdigkeit glänze […]". - Bei den "heldenmüthigen und erfolgreichen Thaten" wird es sich um Radetzkys Siege im ersten Italienischen Unabhängigkeitskrieg gehandelt haben, den von ihm erfolgreich geschlagenen Schlachten von Santa Lucia (6. V. 1848), Vicenza (10. VI. 1848), Custozza (25. VII. 1848), Mortara (21. III. 1849) und Novara (23. III. 1849)..

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Maximilian II.

röm.-dt. Kaiser (1527-1576). Schreiben mit eigenh. U. Wien. 2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief).
2.500 € (79051/BN50652)

An die Richter und Räte der Stadt Enns: "Getrewe liebe, nachdem unns anjeczo abermalß Leonhardt Wirdt umb verordnung seiner aintausent gulden haubtguet, damit er auf unnser mauth Ennß eurer jeczigen bfanndt innhabung, mit siben per cento interresse verwisen, supplicando unnderthenigist angelannget, unnd gebeten, derhalb so ist an euch unnser ferrer genediges begern, ir wellet nochmalen allen muglichen vleyß furwenden, damit beruerter aintausent gulden, wo yr nit gegen siben, doch acht per cento interesse, in anndre weeg ehist aufgebracht, unnd gedachter Wierdt seiner schuldt contentiert, unnd bezallt weren khunde, unnd unns dessen hernach, auf das alßdann dißfalß weitter die notturfft geferttigt werden möge, berichten, daran erzaigit ir unns gefelligen willen, unnd mainung [...]".

- Mit papiergedecktem Siegel. Spuren alter Faltung. Das Adressfeld angestaubt, sonst sauber und wohlerhalten..

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Maximilian II.

röm.-dt. Kaiser (1527-1576). Schreiben mit eigenh. U. Augsburg. 1¼ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse verso (Faltbrief).
2.500 € (79767/BN51914)

An seinen Kämmerer Peter von Mollard mit der Bitte um Rückzahlung von 16 Gulden, die ihm seine Schwester Barbara zum Spiel geliehen hatte, und der Entschuldigung der verspätenten Rückzahlung: "Nachdem wir Inn unnserm Jungsten verruckhen von Innszprugg, dermassen geeyllet, das wir unnsere schuldner (darrunder dann unser freundtliche geliebte Frau Schwester Barbara, mit Sechtzehen guldin Reinisch, so unns Ir lieb den Abenndt darfor, zum Spil gelihen) zubezalen vergessen unnd übersehen, So schicken wir dir Jetztbemeldte Sechtzehen guldin Reinisch hiemit zue, die wöllest von unnsern wegen, Irer lieb, zubezallung solches unnsers anlehens überanntwurtten, Unnd uns aber bey Irer lieb des nit haltens halben, entschuldigen, versehenlich Ir lieb unns darumben (weil es also Inn der eyl übersehen worden) nicht verdennckhen werden.

Zum anndern, so hasst du auch darüber funffzig Taler zu Emphahen, die wöllest dem Hämerle von unnsern wegen zuestellen. Wie du zuthun wirdest wissen [...]". - Mit Siegelrest und vereinzelten Papierdurchbrüchen entlang der Faltlinien..

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Maximilian II.

König von Bayern (1811-1864). Lithographiertes Dekret mit hs. Eintragungen und eigenh. U. ("Max"). Zweibrücken. 1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit papierged. Siegel.
450 € (79804/BN51951)

Zur Beförderung von Karl Matthäus Graf von Vieregg (1798-1864): "Da Wir dem bisherigen Major à la suite Carl Grafen von Vieregg den Character als Oberstlieutenant à la suite tax- und stempelfrei allergnädigst verliehen haben [...]". - Gegengezeichnet vom bayerischen Generalsekretär Michael von Gönner (1794-1876) und einem nicht identifizierten Generalleutenant. Mit zeitgenössischer Notiz in Tinte verso: "Obristleutnants Patent d. d. 18. Juni 1858" und Sammlervermerk in Blei. Mit Faltspuren.

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