Tomás Garrigue Masaryk

Masaryk, Tomás Garrigue

Gründer und erster Staatspräsident der Tschechoslowakei (1850–1937). 2 eigenh. Briefe mit U. („T. G. Masaryk“). Karlsbad und Lány. Zusammen (1+4=) 5 SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Kl.-4to. Jeweils mit eh. adr. Kuvert.
2.000 € (13441)

An die englische Journalistin Annie Christitch. I: „A stupid grippe didn’t allow me, to send a letter […]” (Br. v. 12. Januar 1933). – II: „We have in Prague Mestrovich & his exhibition; I’m told they don’t like in Belgrad, that he is accepted by us so well. My dear Catholic friend: peccatur intra et extra muros – the Croatians have no able leader, the Serbians either, as you say. About the King I have no opinion, how able he is. I think, the Serbians are good soldiers, but they lack in administrative skillfulness; the Croatians are a bit conceited, that they have a higher culture than their Serbian brethren; and unhappily they had from the beginning no leaders.

Radic was, poor fellow, shortsighted physically & mentally; not seeing sharply the contours of men & kings he was mentally unclear & phantastic [...]“ (Br. v. 22. Juni 1933; auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des Savoy Westend Hotel in Karlsbad; mit kl. Einrissen in der Faltungen)..

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Masaryk, Tomás Garrigue

Gründer und erster Staatspräsident der Tschechoslowakei (1850–1937). Eigenh. Brief mit U. („T. G. Masaryk“). Lány. 1¾ SS. Kl.-4to. Mit eh. adr. Kuvert.
1.000 € (13442)

An die englische Journalistin Annie Christitch: „[...] I saw all the new hierarchs; my impression is rather favorable. They look like going to do more than their predecessors […]”.

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Masaryk, Tomás Garrigue

Gründer und erster Staatspräsident der Tschechoslowakei (1850–1937). 3 eigenh. Briefe mit U. („T. G. Masaryk“). Lány und Prag. Zusammen (1+1+3=) 5 SS. auf 5 Bll. 4to. Mit 3 (davon 1 eh. adr.) Kuverts.
4.000 € (13531)

An die englische Journalistin Annie Christitch. I: „It would be very nice if you would come to us: from about the 15th of July – 15th of August I shall be in Carlsbad (Hotel Westend), after that about a week in Lany [...]“ (Br. v. 9. Juli 1927; mit jeweils einem kleinen Einriß am oberen und unteren Rand). – II: „[...] You noticed, that the party of D[r.] Tramek has lost in the last election – I wish they would realize that one can’t serve God through Mammon […]” (Br. v. 6. Dezember 1928).

– III: Der Br. v. 28. Juli 1929 mit recht ausführlichen Anmerkungen zu ihrem Buch „The Women of the Gospel“ (London, Burns, Oates & Co., 1929), das soeben erschienen war: „[...] I read it at once, fort he subject interestes [!] me very much! I may dwell on some of your significant passages. P. 39 you say, women are so much more ready to believe in God than men; perhaps you […] would say, that women are more religious than men? At least not less – why then mulier taceat in ecclesia? […]“. – Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des Präsidenten der Tschechoslowakischen Republik; zwei der Kuverts jeweils mit gut erhaltenem Siegel..

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Masaryk, Tomás Garrigue

Gründer und erster Staatspräsident der Tschechoslowakei (1850-1937). Eigenh. Postkarte mit U. O. O. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
300 € (31514/BN18217)

An den mit ihm befreundeten Publizisten Bedrich Hlavác (1868-1936), den Gründer und Leiter der "Tribuna".

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Masaryk, Tomás Garrigue

Gründer und erster Staatspräsident der Tschechoslowakei (1850-1937). Eigenh. Brief mit U. Brünn. 3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit Resten eines eh. adr. Kuverts.
1.500 € (31519/BN18352)

An einen Hrn. Prikryl. - Im linken Rand gelocht (minimale Textberührung). - Leicht fleckig.

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Masaryk, Tomás Garrigue

Gründer und erster Staatspräsident der Tschechoslowakei (1850-1937). Eigenh. Brief mit U. O. O. 1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
1.500 € (31520/BN18353)

An den mit ihm befreundeten Publizisten Bedrich Hlavác (1868-1936), den Gründer und Leiter der "Tribuna".

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Masaryk, Tomás Garrigue

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An einen "geehrten Herrn Doktor": "Sind Sie zufrieden? Ich bin es. Ich hoffe fest, daß die Wahlakten irgendwann und in nicht zu langer Zeit studiert werden und daß dann öffentlich gesagt wird, was jetzt schon mancher auf der Zunge hat. Kaum, daß die Wahl vollzogen wurde, frohlocken sie schon - geheime Politik des Herrn Redakteurs Eim [?]. - Wegen Herrn Gregor ist es zur Wahl gekommen, Herr Eim [?] bestätigt, daß sein Chef genauso gehandelt hat. Und die tschechische Wählerschaft sollte immer blind bleiben? Noch einmal Dank für Ihre Liebenswürdigkeit. Ich hoffe, wir werden über alles, was uns bedrückt, sprechen können. Zu Ostern will ich in die Städte des Böhmerwaldes fahren und mündlich dort Adieu sagen. Vielleicht sehen wir uns dann, wenn nicht so in Prag" (aus einer beiliegenden Übersetzung ins Deutsche). - Mit kl. Ausschnitt (wohl kein Textverlust).


Masaryk, Tomás Garrigue

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An einen "geehrten Herrn Doktor": "Soeben habe ich allen Herren Vertrauensleuten und der Partei eine offizielle Bekanntmachung geschickt, daß ich kandidieren werde. Gestört hat mich diese Anonymität - vor allem wie könnte ich mich gegen die Agitation der N[arodni] L[isty] [d. s. die "Nationalen Blätter", das Parteiorgan der Agrarpartei] zur Wehr setzen? Werde ich nicht gewählt, wird es nicht schlimmer sein - wenigstens habe ich gezeigt, daß der Mensch sich um der Wahrheit willen nicht fürchten muß. Die N. L. würde auf jede Weise agitieren - etliche würden nicht wählen, wenn sie keine Sicherheit haben, daß ich kandidiere, deshalb ist es das beste aufzutreten. Dabei hat der von Ihnen genehmigte Plan Gültigkeit. Ich ersuche die Partei und die Herren Vertrauensleute, daß der Kandidat nicht aufgestellt wird und daß dann auch ich nicht in die Versammlung muß und wir dadurch den Streitigkeiten entgehen [...]" (aus einer beiliegenden Übersetzung ins Deutsche).


Masaryk, Tomás Garrigue

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An einen "geehrten Herrn Doktor": "Wieder eine neue Petition. Daß ich die Kandidatur angemeldet habe, hatte für mich einen bedeutenden persönlichen Erfolg. Der amtierende Ausschuß schickte mir ein Schreiben, in dem er mich öffentlich auffordert, ich sollte nicht kandidieren, damit man meiner Wahl nicht allgemein eine falsche Auslegung unterschiebt. Ich bin allerdings im Zweifel, ob es nicht gerade jetzt angemessen wäre, daß ich gewählt würde, ich weiß freilich auch, daß es nicht um mich und diese Partei geht, sondern um mich und Herrn Dr. Greger. In dieser Stimmung übersandte ich unverzüglich das beiliegende Memorandum an den amtierenden Ausschuß. Darauf sprach ich auch mit Dr. Herold, vorher mit Dr. Engel. Ich halte bis jetzt daran fest, daß meine Auffassung richtig ist, aber bisher habe ich mich der Majorität untergeordnet, habe es auch diesmal getan, um so leichter, da es sich um meine Person handelt und nicht um Prinzipien. Deshalb habe ich mit Schreiben vom 23. die Kandidatur rückgängig gemacht. Die Angelegenheit ist also restituiert, auch die Integration, und es geht jetzt um die Entscheidung des amtierenden Ausschusses und der Herren Vertrauensleute [...] Was geschieht, weiß ich nicht [...]" (aus einer beiliegenden Übersetzung ins Deutsche).