Marie Antoinette

Königin von Frankreich, 1755-1793

Marie Antoinette war als Maria Antonia Josepha Johanna geborene Erzherzogin von Österreich sowie Prinzessin von Ungarn, Böhmen und der Toskana und entstammte dem Haus Habsburg-Lothringen. Durch ihre Heirat mit dem französischen Thronfolger und späteren König Ludwig XVI. wurde sie zunächst Dauphine und später Königin von Frankreich und Navarra. Sie gilt als eine der schillerndsten Figuren während der Französischen Revolution und teilte neun Monate nach ihrem Gemahl dessen Schicksal auf dem Schafott.

Quelle: Wikipedia

Marie Antoinette

Königin von Frankreich und Navarra (1755-1793). Brief mit U. und Vollziehungsstrich (vermutlich von Sekretärshand). Paris. ½ S. Folio. Mit Adresse.
4.500 € (33125/BN27915)

An ihren Cousin Prinz Altiéri mit Dank für Wünsche zu Neujahr: "[...] Je ressentirois un véritable plaisir, si les circonstances me mettoient à portée de vous prouver l'estime particulière que j'ai pour vous. Sur ce je prie Dieu qu'il vous ait, Mon cousin, en sa Ste. et digne Garde [...]". - Mit eh. Gegenzeichnung von Pierre Jean Baptiste Beaugeard (1764-1832). Vier Einschnitte am rechten Rand; kleiner blauer Buntstiftpfeil unterhalb der Unterschrift.

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Marie Antoinette

Königin von Frankreich und Navarra (1755-1793). Brief mit eigenh. U. und eh. Vollziehungsstrich. Paris. ½ S. Folio.
24.000 € (33419/BN28541)

Anweisung an den königlichen Schatzmeister Marc-Antoine-François-Marie Randon de la Tour zur Zahlung von zusammen 732 Livres an zwei Kammerdiener als zusätzliches Essensgeld. - Mit eh. Gegenzeichnung von Pierre Jean Baptiste Beaugeard (1764-1832). Gering gebräunt und fleckig.

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Marie Antoinette

Königin von Frankreich, Erzherzogin von Österreich (1755-1793). Andachtsbildchen mit eigenh. Widmung und U. verso, zusammen mit acht weiteren Andachtsbildchen, jedes gleichfalls verso eh. gewidmet und unterschrieben von je einer anderen Erzherzogin von Österreich, meist Töchter der Kaiserin Maria Theresia. O. O. 9 Bll., jeweils ca. 120:90 mm, sorgfältig unter Fensterpassepartouts in Buch des späten 19. Jhs. einmontiert; starke Kartonblätter, am Ende Inhaltsbeschreibung von Hand des späten 19. Jhs. Späterer Lederband in Schuber. Kl.-8vo.
45.000 € (62193/BN45345)

Andachtsbildchen von hervorragender Qualität mit Widmungen an Gräfin Maria Anna von Callenberg, geb. Gräfin von Thurn-Valsassina (1721-86), erstes Kammerfräulein der Kaiserin Elisabeth Christina, der Mutter von Kaiserin Maria Theresia; seit 1757 Gemahlin des Feldmarschallleutnants Karl Kurt Reinicke Graf Callenberg. Fünf der insgesamt neun Bildchen stammen von Töchtern Maria Theresias und Franz I., eines von einer Schwester Maria Theresias, eines von der jüngsten Schwester von Franz I., eines von der Schwiegertochter des Kaiserpaars und eines (Nr.

9) von nicht eindeutig zu identifizierender Hand. Eine dem Album gewidmete Studie (s. u. zur Literatur) lobt die "hervorragende malerische Qualität" der Blätter, die von "professionelle[n] Maler[n]" (Feldhaus, S. 19) angefertigt worden sein müssen. - Im einzelnen liegen folgende Blätter mit Widmungen in französischer oder deutscher Sprache vor: 1) Kajetan von Thiene (S. Cajetanus Thieneus) mit eh. dreizeiliger Widmung und U. von Erzherzogin Maria Amalie, Herzogin von Parma (1746-1804), datiert 1769. - 2) Karl Borromäus (S. Carolus Borromaeus) mit sechszeiliger eh. Widmung und U. von Erzherzogin Maria Anna (1718-44), der Schwester Maria Theresias, dat. 1743. - 3) Hieronymus, Kirchenvater (S. Hieronimus) mit eh. sechszeiliger Widmung und U von Erzherzogin Maria Josepha (1751-67), datiert 1767. - 4) Mater Dolorosa mit eh. vierzeiliger Widmung und U. von Prinzessin Anna Charlotte von Lothringen (1714-73), der jüngsten Schwester von Franz I; undatiert. - 5) Maria mit dem Kinde ("Du Königin des guten Raths bitt für uns"), mit fünfzeiliger eh. Widmung und U. von Maria Theresias ältester Tochter, Erzherzogin Maria Anna (1738-89), datiert 1757. - 6) König Stephan I. von Ungarn, der Heilige (S. Stephanus Rex Hung.) mit fünfzeiliger eh. Widmung und U. von Maria Ludovica von Spanien, als Gattin von Leopold II. Erzherzogin von Österreich und später Kaiserin (1745-92); datiert 1770. - 7) Expeditus (S. Expeditus) mit eh. U. von Erzherzogin Maria Elisabeth (1743-1808), undatiert. - 8) Aloisius von Gonzaga (S. Aloysius Gonzaga S. I.) mit dreizeiliger eh. Widmung und U. von Erzherzogin Marie Antoinette ("Auspice Deo. En regardant cette image souvenez vous toujours chère Callenberg de Votre très affectioner Antoine Archiduchesse"), datiert 29. 3. 1770; ca. einen Monat vor ihrer Abreise nach Frankreich verfaßt. - 9) Schmerzensmann (Wahre Abbildung des schmerzhaften Heilands auf dem S. Stephansfriedhof) mit zweizeiliger eh. Widmung, undatiert, von nicht identifizierter Hand, lt. einer beiliegenden, im 19. Jahrhundert verfaßten Legende (4 SS. auf Doppelblatt, 4to) dem Kammerfräulein Charlotte von Reischach zugeschrieben. - Provenienz: Carl Graf Callenberg (gest. 1820), Sohn der Widmungsträgerin; dessen Tochter Henriette, letzte Gräfin Callenberg (1764-1835), vermählt 1787 mit Graf Johann Mittrowsky (1757-99), Militärarzt im Infanterieregiment des Grafen Lássy; Grafen Mittrowsky; Bibliothek des österreichischen Kunstsammlers Franz Graf Folliot de Crenneville-Poutet (1815-88) mit seinem Sammlungsstempel auf Bl. 1; Kunsthandel Wien 1969; rheinische Privatsammlung..

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