Édouard Manet

Maler, 1832-1883

"Manet gilt als einer der Wegbereiter der modernen Malerei. Auf junge Künstler hatte Manet einen großen Einfluss, obwohl er offiziell meist nur Ablehnung erfuhr. Den jungen Künstlern des Impressionismus war Manet freundschaftlich verbunden, betrachtete sich aber selbst dieser Stilrichtung nie zugehörig. Grafiken, Landschaften, Porträts und Stilleben komplettieren sein Werk. 2010 erzielte eines seiner beiden Selbstporträts (""Selbstporträt mit Palette"") bei einer Versteigerung im Londoner Auktionshaus Sotheby’s einen Preis von 22,4 Millionen Britische Pfund, der bislang höchste je für ein Gemälde Manets gezahlte Preis."

Quelle: Wikipedia

Manet, Edouard

Maler (1832-1883). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. ohne Ort und Datum. Kl.-8vo. 1 page. Double sheet. Mit eigenh. Kuvert.
2.800 € (91237)

An die franz. Malerin Eva Gonzales (1847-1883): „Je suis obligé de garder la chambre quelques jours. […]“ Durch Alfred Stevens lernte sie 1869 Édouard Manet kennen, dessen einzige Schülerin sie wurde. In dieser Zeit entstand auch Manets Porträt Eva Gonzalès. Hierin ist sie sitzend an der Staffelei vor einem Blumenstillleben dargestellt. 1870 reichte sie mit dem Gemälde Der Hornist erstmals ein Werk zum Pariser Salon ein, wo es erfolgreich aufgenommen wurde. Das Gemälde zeigt, wie viele Bilder Gonzalès aus dieser Zeit, den Einfluss durch Manets Arbeiten.

Dunkle Farben prägten zunächst ihre Palette und einen starken Helldunkelkontrast kennzeichnete diese frühen Arbeiten. Der Hornist gilt als ihre künstlerische Antwort auf Manets Gemälde Der Pfeifer. In den Folgejahren nahm sie wiederholt am Pariser Salon teil..

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Manet, Edouard

French painter (1832-1883). Autograph letter signed and 5 autograph calling cards. [Paris]. Oblong 8vo and calling card format. Together 6 pp. In pencil.
8.500 € (86167/BN57119)

To a friend, offering to obtain opera tickets for the same night and asking him to let him know directly if he does not want any: "Voulez-vous une place p. ce soir à l'opéra ? loge 19 - 3ème. Si non envoyez le dire de suite [...]". - Three calling cards with the address "49 rue de St Pétersbourg", Manet's home address from 1866 to 1878. To a friend expecting him to join him for a visit of the Anastasi exhibition: "Je vous attends pour aller à l'exposition Anastasi". With an invitation to join a dinner party at Tortoni's: "Nous sommes jusqu'à 7 h.

à Tortoni - avec André nous dinons ensemble. Venez donc si vous n'avez rien à faire". Hoping to borrow a belt and rifle: "Ayez donc la complaisance de me prêter le ceinturon qui est dans votre antichambre et un fusil [...]". - Two calling cards with the address "4 rue St Pétersbourg", the place of Manet's atelier from 1872 to 1879, with invitations to come by on Sunday afternoon ("Venez dimanche à l'atelier à 4-4 ½ au plus tard") or right away ("Passez de suite chez moi")..

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Manet, Edouard

Eigenh. Brief m. U. in blauer Tinte
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Manet lädt seinen Freund, den Maler Frédéric Bazille, zu einem Ausflug ein: „Mon cher Bazille, si vous m’avez attendu, voulez vous que nous allions faire notre excursion vendredi prochain. Répondez-moi“. - Die Impressionisten, zu deren wichtigsten Vertretern Manet zählte, unterschieden sich unter anderm dadurch von der Malerei der Akadmi, dass sie im Freien malten. So ist diese Einladung als ein Ausflug zum Malen in der Natur aufzufassen. Frédéric Bazille (1841-1870) traf Monet, Manet, Degas, Pissarro und Renoir im Pariser Atelier von Charles Gleyre. Nachdem er 1870 in der Schlacht bei Beaunela-Rolande gefallen war, wurden einige seiner Bilder in der ersten Impressionisten-Schau im Jahr im Atelier des Fotografen Félix Nadar ausgestellt.