Gustav Mahler

Komponist und Dirigent, 1860-1911

Gustav Mahler war ein österreichischer Komponist im Übergang von der Spätromantik zur Moderne. Er war nicht nur einer der bedeutendsten Komponisten der Spätromantik, sondern auch einer der berühmtesten Dirigenten seiner Zeit und als Operndirektor ein bedeutender Reformer des Musiktheaters. Schon zu Lebzeiten war er als einer der bedeutendsten Dirigenten seiner Generation allgemein anerkannt. Sein Wirken an der Wiener Hofoper gilt als epochal. Heute wird Mahlers Werk häufig gespielt und von namhaften Interpreten auf Tonträgern verbreitet. Mahler selbst gilt als eine paradigmatische Künstlerpersönlichkeit des Fin de Siècle.

Quelle: Wikipedia

Mahler, Gustav

österr. Komponist u. Dirigent (1860-1911). Portrait photography in zinc etching process (Vintage) New York. Photograph: 254:180 mm. Underlay mould-made paperboard: 462:323 mm.
6.500 € (93658)

Unique and rare portrait of Gustav Mahler as a concert conductor in New York. The bust depicts Gustav Mahler in profile, with his head turned to the right. The photograph comes from the studio of A. Dupont, New York, named after the photographer Aimé Dupont (1841-1900), the house photographer of the Metropolitan Opera. When he fell seriously ill in the 1890s, his wife Etta Dupont took over his work, later joined by their son Albert Dupont. The stage generation that grew up after 1900 thought Etta was Aimé Dupont.

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Mahler, Gustav

Schriftstück mit eigenh. Unterschrift.
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Bedeutendes Dokument Mahlers Familiengeschichte betreffend. Gustav Mahler bestätigt mit Unterschrift das Zeugnis seiner Schwester Emma Mahler (1875-1933) an der Handelsschule des Wiener Frauen-Erwerbs-Vereins die Noten von Emma Mahler. Als Klassenvorstand unterschrieben von Herr/Frau Krickl. Besonders ausgezeichnet hatte sich Emma Mahler im Verhalten „Sitten“ und „Fleiss“. Gustav Mahler hatte einen ausgeprägten Familiensinn und fühlte sich nach dem Tod beider Eltern im Jahre 1889 für seine vier noch lebenden jüngeren Geschwister verantwortlich. Während eines Sommeraufenthalts in Wien 1898 heiratete Emma Mahler den Musiker Eduard Rosé (1859-1943 im KZ Theresienstadt), den älteren Bruder von Arnold Rosé (1863-1946). „Übrigens geht die Geschichte im Stillen vor sich, und noch im August dampft das Paar nach Boston, dem Aufenthaltsorte des Bräutigams, der Cellist im Symphonieorchester daselbst ist, ab“, berichtete Gustav Maler einem Freund. Nach der Meinung von Norman Lebrecht wurde diese Ehe von Gustav Mahler in die Wege geleitet. Es war ihm angeblich nicht verborgen geblieben, denn der erfolgversprechende junge Dirigent Bruno Walter (1876-1962) hatte sich in Emma verliebt. Es gibt aber auch Grund zur Annahme, dass Arnold Rosé und Mahlers zweite Schwester Justine diese Ehe gestiftet hätten, da sie untereinander freundschaftlich verbunden waren. Eduard und Emma Rosé gingen nach ihrer Heirat im Jahre 1898 zunächst nach Amerika, doch Emma Rosé litt unter der Trennung von ihrer Familie. Die Bindungen zwischen den Mitgliedern der Familie Mahler-Rosé blieben stets eng. Eduard und Emma Rosé wurden im Jahre 1902 die Paten ihres Neffen Alfred. Aus Weimar schickte Emma Rosé ihrer Schwägerin Alma Mahler im Herbst des Jahres 1904 die aktuelle Damenwäsche nach Köln, wohin sie ihren Mann auf einer Konzertreise begleiten wollte. Da Alma aber wegen einer Krankheit zurückbleiben musste, sah sich Gustav Mahler gezwungen, die beiden Unterröcke von Köln aus auch noch nach Amsterdam mitzunehmen. Einen Monat später berichtete er Alma über ein Treffen mit seiner Schwester und ihrem Mann in Leipzig, wo er 1904 seine 3. Symphonie dirigierte: „Heute früh kamen Emma und Eduard – sehr bescheiden, wohnte[n] der Probe bei, gingen mit mir dann zu Tisch, waren aber nicht zu bewegen, sich die Zeche von mir bezahlen zu lassen.“