Carl Loewe

Loewe, Carl

Komponist (1796-1896). Eigenh. Brief mit U. Stettin. 4to. 1 S. Mit eigenh. Adresse, Siegel und Poststempel; geringe Altersspuren.
2.500 € (44342)

An die „Ehren-Stiftsdame zu Prag“ Gräfin von Schlick: „[...] Das Fräulein von Ehrenberg hat mir recht viel von Ihrer liebenswürdigen Persönlichkeit erzählen müssen, von Ihrem Salon in Prag, Ihrer Mäcenatschaft für Kunst. Ueber die Redwitz-Sachen habe ich noch nicht disponirt [...]“. - Beiliegend ein Portrait Loewes im Oval.

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Loewe, Carl

Komponist (1796-1869). Eigenh. Brief m. U. Stettin. 1 S. gr.-4to. Mit Siegelspur und Adresse. Leicht gebräunt. Kleine Randläsuren.
2.500 € (49611)

An C. Baldamus, den Herausgeber eines Faksimile-Werkes von „Autographa berühmter Tonkünstler“ (Berlin 1853), mit Dank für die Übersendung desselben. „... Sie haben mir ... eine so reine Freude bereitet, daß ich sie wie eine Weihnachtsfreude betrachtet habe. Sowie ich mich über die Sendung selbst auf das Dankbarste auszusprechen habe, nehme ich, fast mit Beschämung, die Gelegenheit gerne wahr, Ihnen den 51ten Psalm à capella zu senden, der von mir unter die mir besonders lieb und werthen Versuche gestellt wird, in Tönen den Geist Gottes um Beistand anzu- rufen ...

Sie würden wohl thun, Sich bei irgend einer Gelegenheit den Psalm vom Dom-Chore in einer Kirche singen zu lassen ...“.

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Loewe, Carl

Komponist (1796-1869). Eigenh. Musikmanuskript (Fragment) „Gesang der Geister über den Wassern“ (Goethe). o. O. Folio. 3 pp. 12-zeilig.
3.500 € (61493)

Es handelt sich um einen Teil eines Vokalquartetts für Sopran, Alt, Tenor, Bass und Klavier: Loewes Opus 88 (“Gesang der Geister über den Wassern“ / Goethe, 1842 erstmalig im Druck erschienen). Das erste Blatt beidseitig beschrieben und oben mit Bleistift Angabe „1857“.

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Loewe, Carl

Eigenh. Brief mit U. („Loewe“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An den Musiker und Komponisten Alexander Fesca (1820–1849): „Ihre Uebertragung meines Erlkönigs hat mir eine sehr reine Freude gewährt, ich finde die Ueberarbeitung ganz vortrefflich. Es ist ein dankbares Clavierstück, ohne an Schwierigkeiten überhäuft zu sein. Meine Töchter spielen es sehr gern und ganz vortrefflich. Auch da, wo Sie selbstthätig zu Hülfe kommen, ist ganz mein Geschmack getroffen, u. finde darin eine schöne Ergänzung. Sie sind ein geschickte herrlicher P[ianist,] möchten Sie nur auch davon mehr Gebrauch für S[ich] machen, weil Sie es verschmähen, ein großer Pianist zu sein [...]“. – Alexander Fesca studierte mit nur 14 Jahren in Berlin Komposition bei u. a. August Wilhelm Bach und Carl Friedrich Rungenhagen (1778–1851), brachte 1838 in Karlsruhe seine erste Oper „Marietta“ zur Aufführung und unternahm als Klaviervirtuose Kunstreisen durch Deutschland und Ungarn. „Von seinen Werken (darunter vier Opern: ‚Marietta’, ‚Die Franzosen in Spanien’, ‚Der Troubadour’, ‚Ulrich von Hutten’) haben lediglich seine Lieder, die ihn als Repräsentanten des Biedermeier ausweisen, Erfolg und Verbreitung gefunden“ (MGG IV, 84). – An den Faltstellen größtenteils durchrissen; alte Hinterlegungen größtenteils gelockert; 2 kleine Fehlstellen wie oben im Zitat ergänzt; gebräunt.


Loewe, Carl

Eigenh. Brief mit U. („Loewe“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An Madame Blanckenfeldt, d. i. Clärchen Blankenfeldt, geb. von Hentsch, die Ehefrau von Otto Blankenfeldt, der für Loewe den Text zu „Frühlingsweihe“ schrieb, die Loewe Clärchen Blankenfeldt widmete: „Wollen Sie Ihre Hiob-Arie noch einmal bei mir singen? Ich bin gern Sonntag 11 Uhr bereit, und käme gern zu Ihnen, wenn mein Fuß nicht so unartig wäre [...]“. - Bl. 2 mit kleinem Papierdurchbruch durch Öffnen der Verschlußmarke (keine Textberührung).


Loewe, Carl

2 eigenh. Briefe m. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An die Trautwein’sche Buch- und Musikalienhandlung in Berlin mit Bestellungen. 1837. „... Rechnung der 15 Sopranstimmen zu Haendel’s Samson nebst der Berechnung der früheren Sen- dungen habe ich richtig erhalten, kann aber trotz alles Suchens keine Rechnung über eine Sendung vom 3ten März 1836 an Musikalien auffinden ...“ Er müsse zudem um eine Einzelrechnung über die 15 Sopran- stimmen bitten. „Diese Umständlichkeit entspringt aus der Ursache, weil die von Ihnen bezogenen Musi- kalien für den Gesangverein angekauft sind u. die Belege darüber demselben vorgelegt werden müssen ...“ 1840. Bestellt „20 Sopranstimmen / 20 Altst[immen] / 40 Tenorst[immen] / 40 Baßst[immen] / des Mozart- schen Requiem ...“ - Aus der Sammlung Künzel.


Loewe, Carl

Eigenh. Musikmanuskript mit Namenszug am Kopf.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

„Der Mutterloge“. Reinschrift des Freimaurerliedes für "Barytono Solo" mit Begleitung von zwei Tenören u. zwei Bässen. Mit dreistrophigem Text, beginnend: "Der Mutter Heil: die Licht vom ew'gen Feuer, das aus des Schöpfers heil'gem Auge stamt der Tochter wieder gab...". - Faltspur; li. etw. beschnitten. Etw. knitterig, Tinte leicht durchschlagend.


Loewe, Carl

E. Schriftstück mit U.
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Carl Loewe (1796-1869), Komponist. E. Schrifstück m. U., Berlin, 21. Mai 1850, 1 Seite 4°. Ober- u. Unterrand leicht unregelmäßig. „Von der Schlesingerschen Buch- u. Musikhandlung in Berlin (H. Schlesinger) habe ich für meine Komposition in ‚Die Hochzeit der Thetis’, Ged. v. Schiller, Uebersetzung der ‚Iphigenie in Aulis’ des Euripides, als Festcantate für Solo- u. Chorges. mit Begl. des Orchesters oder Pianoforte zum Zweck der Herausgabe das Honorar 50 M. ein für alle mal erhalten.“ – Das Werk erschien im folgenden Jahr als Opus 120 bei Schlesinger. Der Text stammt aus der 1788 erfolgten vollständigen Übersetzung Schillers von „Iphigenie in Aulis“ (Euripides), Verse 1290 bis 1343 (4. Akt), die separat mit dem genannten Titel in Schillers „Gedichte“ (1. Teil) aufgenommen wurden. – Sehr selten.


Loewe, Carl

Eigenh. Musikmanuskript
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Carl Loewe (1796-1869), Komponist. E. Musikmanuskript, o. O. u. D., 2 Seiten 4°. Hochformat. 11zeilig. Gebräunt. Die Sopran-Stimme aus einem „Columbus“ betitelten Werk, auf den Text: „Gütiger Gott! schützend die Schwachen, | wirst über uns u. jene wachen …“ („Adagio. N. 4.“), wechselnd zu („Andantino“) „Wir flehn, wir flehn, wir flehn zu Dir, | Für Gatten, Brüder, Söhne …“ und am Schluß für „Tenor“ auf den Text „Wiedersehn lebt wohl | lebt wohl | lebt wohl …“


Loewe, Carl

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Carl Loewe (1796-1869), Komponist. E. Brief m. U., Stettin, 23. März 1856, 3 Seiten gr.-8°. Mit Blindsiegel und Adresse. Leicht fleckig, kleiner Ausriß an der Siegelstelle. An die „große Künstlerin“ Johanna Wagner (in Berlin), der er enthusiastisch für ihren Vortrag seiner Lieder dankt. „[…] Abgesehen von der erheblichen Wohlthat, die durch Ihre begeisternden Vorträge der inneren Mission zugeflossen sind; abgesehen von der Andacht, in die Ihr edler Gesang alle Hörer versenkt hat, bin ich es besonders, den Sie persönlich so ausgezeichnet, und so hoch beglückt haben. Es war einmal ein Glanzpunkt und Lichtpunkt meines bescheidenen Lebens und Wirkens – als Künstler. Sie könnten mich ganz dazu machen, wenn mein Beruf nicht anders von der Vorsehung mir vorgezeich- net worden wäre! […] Unter den übersandten Noten empfehle ich Ihrer Ansicht ‚Die Uhr’ – für Concert-Vorträge, auch ‚Urgroßvaters Gesellschaft’ – die Goethesche Uebersetzung des Ossian, ‘Alpin’ (eine Fortsetzung der Zumsteegschen Colma) ist so mehr für Kenner […] Den heiligen Franziscus, den Ihro Majestät die Königin“ (Elisabeth von Preußen) „gerne hören, behalte ich mir vor, Ihnen noch nachträglich einzu- senden, er war hier nicht zu haben […]“