Ferdinand Lassalle

Lassalle, Ferdinand

Schriftsteller und Politiker (1825-1864). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. J. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
1.200 € (941198/BN941198)

An einen namentlich genannten Adressaten: "Ihr neuliches Gedicht war viel zu geistreich u. witzig, als daß ich darauf verzichten könnte, es zu haben. Ein Gedicht nennt Goethe einmal eine Blume - aber doch nicht eine Blume, an der man nur einmal riecht! Verzeihen Sie also dieses u. schicken oder bringen Sie es mir recht, recht bald! [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf; mit kleiner Fehlstelle und leicht braunfleckig.

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Lassalle, Ferdinand

Sozialdemokrat (1825-1864). Eigenh. Brief mit U. ("FLassalle"). Köln, "Arresthaus". 2/3 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Zensurvermerk.
9.500 € (72781/BN46835)

Geschrieben im Zusammenhang mit dem Scheidungsprozeß der Gräfin Sophie von Hatzfeldt, die Lassalle seit 1846 vertrat, und aus der Haft an "Herrn Instructions Richter Assessor Oppenhoven" (Oppenhoff) in Köln, mit der Bitte, "mich am 30t. oder 31t. d. M. gefälligst Sich vorführen laßen zu wollen. Zugleich ersuche ich Sie die Zeugen Uderbach, Carl Gianella, Gladbach über die Umtriebe des Arnold Goedecke, so wie über das Verhältniß desselben zu H. v. Stockum in deßem Solde er steht zu vernehmen.

Auch der Herr Graf Paul von Hatzfeldt [d. i. der. Sohn der Gräfin] wird hierüber Auskunft geben können. Auch die Vernehmung des Dr. Mendelssohn wenn auch nur informationis causa bitte ich nicht verabsäumen zu wollen [...]". - Lassalle war im Lauf des Prozesses inhaftiert worden, da man ihn beschuldigt hatte, den Diebstahl einer Kassette mit wichtigen Dokumenten begünstigt zu haben; Lassalle wurde im August des Jahres freigesprochen. Der Prozess der Gräfin dauerte bis 1854. - Mit Feuchtigkeitsschaden am Oberrand (die ersten Zeilen stark verblasst) und Randläsuren..

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Lassalle, Ferdinand

Sozialdemokrat (1825-1864). Eigenh. Brief mit Initialen ("FL"). Berlin. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit farbig gedruckter Initiale am Kopf.
4.500 € (72976/BN47221)

An seine namentlich nicht genannte Nichte Elise, die Tochter seiner älteren Schwester Friederike und des Bankiers Ferdinand Friedländer, die eine unglückliche Verbindung eingegangen war und ihn ins Vertrauen gezogen hatte: "Ist das Deine Ehre? War das Dein Wort u. Deine Zuverlässigkeit? Außerdem würde ich Dich über Deine kindische Schwazhaftigkeit [!] an Emilie zur Rede stellen. Wenn Wilhelm nicht ein Ehrenmann wäre, so wüßte heut Dein Vater u. Deine Mutter, was Du mir mit solchem Geheimniß u.

unter soviel Thränen erzählt hast! Ich würde Dich, wie gesagt, […] zur Rede stellen [...] Aber ehe Du Dein Ehrenwort gelöst hast, wirst Du überhaupt nie ein anderes Wort von mir hören, als dies einzige u. letzte Wort der Mahnung. Bis Du es gelöst hast, existierst Du nicht für mich. | FL"..

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Lassalle, Ferdinand

Sozialdemokrat (1825-1864). Schriftstück mit eigenh. U. Berlin und Leipzig. 2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit einer Beilage (s. u.).
6.500 € (74540/BN48587)

Verlagsvertrag mit F. A. Brockhaus über sein rechtsphilosophisches Werk "Die Theorie der erworbenen Rechte und die Collision der Gesetze", das den ersten Teil des 1861 bei Brockhaus erschienenen "Systems der erworbenen Rechte. Eine Versöhnung des positiven Rechts mit der Rechtsphilosophie" bildete. - Mit zwei Siegeln "FL" und "AB"; einige Falteinrisse und Randläsuren. - Beiliegend eine zeitgenöss. "Abschrift des Originaltestamentes von Ferdinand Lassalle d. d. 27. August 1864" (3 SS. auf Doppelblatt. Folio).

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