Gustav Klimt

Maler, 1862-1918

Gustav Klimt ist einer der bekanntesten Vertreter des Wiener Jugendstils, auch Wiener Secession genannt. Er ist zweifellos der bedeutendste Künstler des Jugendstils in Österreich, nimmt aber auch im internationalen Maßstab eine Spitzenstellung ein. Dennoch wurde sein Werk besonders in der deutschsprachigen Kunstkritik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts teilweise völlig ignoriert oder als reine Dekorationsmalerei abgetan. Erst später wurde seine statische Flächenhaftigkeit und seine ornamentale Abstraktion als richtungsweisend für die Entwicklung der modernen Malerei erkannt (Kubismus, abstrakte Malerei).

Quelle: Wikipedia

Klimt, Gustav

Maler (1862-1918). Gedr. Revers mit eigenh. U. Wien. 1 S. Gr.-8vo. Beigebogen eine hs. Autorisation zur Reproduktion durch die Fa. H. Gedan, Xylographisches Kunstinstitut (1 S., qu.-gr.-8vo).
5.800 € (48334/BN30767)

Vordruck der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst, Wien, der Klimt "hiermit das alleinige, uneingeschränkte und noch völlig unbegebene Vervielfältigungsrecht des Bildes meines Bruders 'Hanswurst auf der Jahrmarktbühne' (ausgestellt im Künstlerhause April 1895)" überträgt. - Das erwähnte Bild von Klimts 1892 verstorbenem Bruder war nach dessen Tod von Klimt vollendet worden. - Mit einigen zeitgenöss. Notizen und starken Randläsuren.

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Klimt, Gustav

Maler (1862-1918). Eigenh. Brief mit U. Wien. 1 S. 8vo. Mit eh. Adresse.
14.000 € (48407/BN30850)

"Karten-Brief zur pneumatischen Expressbeförderung" (Rohrpostbrief) an Ludwig M. König, Sohn aus der Textilgroßhandelsfamilie Johann König & Sohn, Wien I: "Danke herzlichst für die freundliche Einladung. - Leider ist es mir heute unmöglich derselben Folge zu leisten. Allerherzlichste Grüße an Frau Mama und Sie [...]". - Die Einladung bezieht sich wohl auf ein Opern-, Theater- oder Konzertabonnement der Familie J. König, die mit Klimt und vor allem Emilie Flöge und deren Modesalon enge geschäftliche Kontakte pflegte. - Etwas knittrig und angestaubt; kleine Falteinrisse tls. mit kleinem Klebestreifen hinterlegt.

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Klimt, Gustav

Maler (1862-1918). Bestätigung von anderer Hand mit eigenh. U. Wien. 1 S. Qu.-8vo. Mit einer Beilage (s. u.).
9.500 € (49371/BN33749)

"Bestätige den Empfang von 765 Kronen ferner 9 Zeichnungen und ein Ölgemälde von [...] Krzizek erhalten zu haben / Wien, 17. April 1917 / Gustav Klimt". - Beiliegend der dieser Bestätigung vorausgehende ms. Brief mit: "Ich gestatte mir Ihnen hiermit den Erlös für den Verkauf von drei Zeichnungen Ihrer Hand per K 900. abzüglich 15% Provision d. i. K 135.- sohin Bar K 765.- mit der höflichen Bitte zu übermitteln, mir den Empfang des Betrages auf beiliegendem Formular bestätigen zu wollen.

Wegen des Bildes konnte ich leider das Interesse des Käufers nicht erwecken und sende selbes mitfolgend zurück. Von den 14 Zeichnungen, die ich seinerzeit übernommen habe[,] folgen 9 Stück zurück, da Herr Moll für die Auktion im Palais Auersperg 2 Stück über Ihre Zusage entnommen hat. Dem Käufer dem ich Ihre Studie angetragen habe wird gewiss eine Ihrer in Nürnberg befindlichen Landschaften zusagen und ich hoffe zuversichtlich, dass wir mit diesen Werken ein Geschäft machen können [...]"..

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verkauft

 
Klimt, Gustav

E. Bildpostkarte mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Gustav Klimt (1862-1918), Maler, Zeichner. E. Bildpostkarte m. U., Gastein, 3. Juli 1914, beidseitig beschrieben, 8°. Bleistift. An Anna Klimt in Wien in Steuerangelegenheiten: „[…] habe dem Bankhaus Auftrag gegeben die Steuer zu zahlen – bitte dem ungehobeltem Steuerkommisär [!] in meinem Auftrag sonst die Thür zu weisen – bitte mir zu schreiben ob der Commisar vom Neubau oder (-)iking ist. Ich möchte mich über diesen Herrn beschweren! Ich habe geglaubt das Ihr letzten Mittwoch schon auf Land gezogen seid, warum geht Ihr nicht? […]“ – Die Bildpostkarte zeigt den „Hohen Sonnblick (3106m)“.


Klimt, Gustav

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

"Euer Hochwohlgeboren! Danke herzlichst für die freundliche Einladung, ich würde derselben gerne Folge leisten, bin aber leider ein Nichttänzer und solche Leute werden Sie nicht haben wollen. Sollte dieses kein Hinderniss sein, folge ich der Einladung mit großem Vergnügen [...]".


Klimt, Gustav

Eigenh. Bildpostkarte mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An den Rechtsanwalt Friedrich Hetzer in Wien: "Wetter bisher schäbig, bis zur Möglichkeit[.] Heute endlich Sonne und Ahnung vom Sommer [...]". - Die Bildseite mit einer Ansicht des Wasserfalls in Badgastein.