Max Kaus

Kaus, Max

deutscher Maler und Graphiker (1891-1977). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift. Berlin. 4to. 1 p. Gelocht; gestempelt. Blaues Papier.
220 € (80782)

An Frau Krause betreffend der Ausstellung „Entartete Kunst“: „[…] es wäre auch schwer für mich gewesen, nohc etwas von Arbeiten dieser Art aufzutreiben. Ich hatte eine Anzahl im Besitz, die damals allerhöchstes Missfallen erregt hatte, aber die sind beim Brande meines Ateliers, gegen Ende des Krieges, mit vielen, vielen anderen verbrannt […]“ Kaus studierte von 1908 bis 1913 an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin (UAKGM) und in den Jahren 1913 und 1914 an der Akademie der Künste Berlin (AdK), als Maler bei Erich Heckel und als Grafiker bei Ernst Ludwig Kirchner.

Seit 1926 war er Lehrer an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin-Charlottenburg, von 1937 bis 1939 Lehrer an den Vereinigten Staatsschulen (VS). In den 1940er Jahren wohnte Kaus in der Mommsenstraße 40 in Berlin-Charlottenburg. Nach dem Ende des Krieges, am 15. Juli 1945, erfolgte seine Berufung an die Hochschule für Bildende Künste Berlin (HfbK) zum Hochschullehrer und stellvertretenden Direktor unter Karl Hofer. Im Jahr 1959 wurde Kaus emeritiert. Max Kaus wurde 1928 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und blieb es bis zur Zwangsauflösung 1936, an dessen letzter Jahresausstellung im Hamburger Kunstverein er mit dem Porträt Frau im Spiegel (Tempera auf Leinwand, 100 × 80 cm) teilnahm.Zwischen 1951 und 1971 war er Vorstandsmitglied des wiedergegründeten Deutschen Künstlerbundes, von 1956 bis 1963 stellvertretender Vorsitzender des DKB..

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