Wassily Kandinsky

Maler und Grafiker, 1866-1944

Kandinsky war neben Franz Marc Mitbegründer der Redaktionsgemeinschaft Der Blaue Reiter, die am 18. Dezember 1911 ihre erste Ausstellung in München eröffnete. Der Blaue Reiter ging aus der 1909 gegründeten Neuen Künstlervereinigung München hervor, in der er zeitweise Vorsitzender war. Kandinsky war ein Künstler des Expressionismus und einer der Wegbereiter der abstrakten Kunst. Er wird häufig nach eigenen Angaben als Schöpfer des ersten abstrakten Bildes der Welt genannt, das aber möglicherweise mit der Angabe des Jahres 1910 statt 1913 vordatiert ist.

Quelle: Wikipedia

Kandinsky, Wassily

painter (1866–1944). Typed postcard signed. Berlin. 8vo. 1 p.
4.500 € (25774)

Letter to André de Ridder in Anvers requesting copies of the issue of "Selection" devoted to his Art: "je n'ai pas encore recu les cahiers. Voulez vous etresi aimable de me faire savoir, quand vous les enverrez - un exemplaire sur Hollande directement à mon adresse et les autres à l'adresse de Knauer. Et enfin les 20 ex. à M. Grohmann?" - André de Ridder was the editor of the Belgian periodical "Selection," which published a special issue on Kandinsky in July 1933 ("Selection Chronique de la Vie Artisque XIV Wassily Kandinsky - Editions Selection Anvers 1933"). Will Grohmann was an important art critic and author of a book on Kandinsky and a contributor to the issue of "Selection."

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Kandinsky, Wassily

Maler (1866–1944). Ms. Brief mit eigenh. U. („Ihr Kandinsky“). [Paris]. ¾ S. 4to. Mit einer Beilage (s. u.).
4.500 € (26102)

An den dänischen Maler Ejler Bille (1910–2004): „Ich danke Ihnen für Ihre [!] Schreiben. Ich würde so gern zu Ihnen kommen und Ihre neuen Bilder ansehen, und suchte immer ein paar freie Stunden dafür zu gewinnen. Leider ging es aber nicht. Sie wohnen sehr weit von mir, und unter andren Sachen bin ich sehr in Anspruch genommen mit den Vorbereitungen zu meiner Ausstellung, die am 2. 6. in der Galerie Jeanne Bucher stattfinden soll [...] Es freute mich sehr zu hören, dass Herr Di San Lazzaro Int[e]resse für Ihre Werke und die Ihrer Freunde fand, und Sie um einen Artikel über ‚Linien‘ bat.

Sie werden Ihn bestimmt gut machen [...]“. – Faltspuren und mit kleinen Randläsuren; beiliegend eine eh. Briefkarte mit U. von Ejler Bille zur Übersendung des Briefes an einen Sammler (dat. Örby bei Vejby, 1. Dezember 1973; 1 S. qu.-8vo) sowie einige Zeitungsausschnitte..

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Kandinsky, Wassily

Russian painter and art theorist (1866–1944). Typed postcard signed („Kandinsky“). Berlin. (Oblong)8vo. 2 pp. With typed address.
6.500 € (44546)

To Andre de Ridder, a Belgian art critic and strong supporter of Expressionism, whose periodical ‚Selection’ published a special Kandinsky issue in July of 1933: „Je m’presse de vous dire que j’ai envoié les epreuves à M. Grohmann. Je vous prie bien de lui faire envoyer le plus tôt possible la correction des textes. Il faudra donc qu’il fasse l’ordre des pages. Vous m’enverrez peut être aussi la correction des textes – je vous serrais reconnaissant. Il faudra couper les rands du cliché ‚Komposition 4’.

Vous le ferrez sur l’épreuve de cette toile (les rands n’appartient pas au tableau!). Ne l’oubliez pas s. v. b.! Ayez la complaisance de faire envyoer un exemplaire du cahier immédiatement après la parition à M. Zervos: il voulait faire une notice sur ce cahier dans le prochain Cahier de sa Revue. Je regrette que les reproductions des grandes toiles (‚Komposition 4’ et ‚Komp. 6’) sont si petites: Komp. 6 a trois métres de longeur! [...]“. – As critic Andre de Ridder prepared the July 1933 Kandinsky issue of his periodical ‚Selection’, the artist remained in Berlin to wrap up business as the Bauhaus closed. Facing constant accusations of teaching ‚un-German, degenerate art’ and fostering Communism, the school could no longer function under the pressure of the Nazi Party. Kandinsky reviewed de Ridder’s pieces from afar and passed them along to his friend and future biographer Will Grohmann. Two decades after their creation, his Compositions continued to spark discussion; his abstract style of painting based on the nonrepresentational properties of color and form, intended to create the same emotional impact that music did, challenged the art world both theoretically and aesthetically. The artist requests that de Ridder send a copy to publisher Christian Zervos, and suggests contacting prominent gallery owners Erhard Weyhe and John Becker, along with Galka Scheyer, the American representative for Die Blaue Vier (a group of Bauhaus artists – Kandinsky, Klee, Jawlensky, and Feininger – who exhibited and lectured together) to secure orders. This letter, with an abundance of important references to modern art figures as well as its discussion of his famous Compositions, holds spectacular content regarding the groundbreaking artist’s life and career..

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Kandinsky, Wassily

Russischer Maler u. Graphiker (1866-1944). Eigenh. Brief mit Unterschrift. o. O. 2 Seiten. 4to.
13.500 € (59852)

An „Alexej Georgiewitsch“ Jawlensky: „Verzeihen Sie mir, dass ich Ihnen in Eile schreibe: Wir fahren für 2-3 Tage nach Berlin und ich muss noch Einiges vor der Abfahrt zu Ende führen. Wir - die hiesigen 3 Blauen - haben in Bezog auf Rose wie folgt beschlossen: 20% vom Preis ablassen, damit sie den Nettopreis erhält. Wenn sich danach eine mehr oder weniger erhebliche Differenz zur Schuld herausstellt, Rose darauf hinweisen und diese Differenz fordern. Bei mir und Klee erwies sich diese Differenz als gering (weniger als 100,- M) und wir geben die Bilder Rose ohne Zuschlag ab.

Ich habe bereits angeordnet, dass mein Gemälde an ihn abgeht. Klee ist auch damit beschäftigt. Überhaupt ist es angenehm, diese Sache zu beenden. Wir haben uns auch so überlegt, dass unsere Preise inzwischen gestiegen sind und deshalb die aufgeschlagenen % keinen Unterschied bedeuten […]“ – Die „Blauen“ beziehen sich auf die im Jahre 1924 gegründete Ausstellungsgemeinschaft „Die Blaue Vier“, der neben Kandinsky, Paul Klee u. Lyonel Feininger, sie waren seinerzeit alle am Bauhaus Dessau, auch Jawlensky angehörte. – Die Namen Rose u. Klee sowie das Wort „Nettopreis“ in deutscher Schreibschrift. - Gefaltet u. am äußersten rechten Rand schwach gebräunt sowie mit winzigem Fleck. – Gelocht. – Beiliegend Übersetzungen in Deutsch u. Englisch..

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Kandinsky, Wassily

Maler u. Graphiker (1866-1944). 2 eigenhändige Briefe mit Unterschrift Weimar. 4to (27,5:22 cm). Je 1 p.
13.500 € (61481)

An den Fotografen Emil Otto Hoppé (1878-1972) in London, der zu dieser Zeit für die von Herbert Wauthier edierte Zeitschrift „Artwork“ arbeitete. „[…] Entschuldigen Sie gütigst meine verzögerte Antwort: ich habe sehr viel zu tun. Bitte auch zu entschuldigen, daß ich deutsch schreibe: meine englische Sprache reicht zum Lesen, aber nicht zum Schreiben aus. Ich werde Ihnen gerne von Zeit zu Zeit einige Photos nach meinen Werken senden - möglichst mit Erläuterung […]“ (19.5.). „[…] Ich schicke Ihnen anbei 1 Photographie und 7 Abzüge, die sich gut verwerten lassen.

Überall habe ich 'Oben!' geschrieben, damit der Drucker sie nicht auf den Kopf stellt. Ich habe auch einige ältere Arbeiten beigelegt und bitte sie das nötige zu wählen […]“ (23.6.). Hoppé betrieb in London ein eigenes Fotostudio und gilt als einer der bedeutendsten Porträtfotografen seiner Zeit, arbeitete aber auch als Kunstredakteur für Zeitschriften wie Artwork, Color und Vogue. - Unbedeutende Falt- u. Knitterspuren, 1 Brief mit kl. Fleck in der unteren linken Ecke. Gerahmt (nicht geöffnet)..

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Kandinsky, Wassily

russischer Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker (1866-1944). Eigenh. Brief mit Unterschrift. o. O. 8vo. 1 p.
5.500 € (78340)

An einen namentlich nicht genannten Empfänger „Verehrter und lieber Herr Professor“: „[…] würden Sie die große Liebenswürdigkeit haben, diesen Brief an Ihren werten Sohn weiter zu senden. Wie Sie sehen, ist der Brief von London als unzustellbar zurückgekommen. Ich würde Ihnen sehr dankbar sein! Vielen Dank für Ihre Unterschrift im Protest zu meinen Gunsten und fröhliche Ostern und viele schönen Wünsche […]“

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Kandinsky, Wassily

russischer Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker (1866-1944). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Dessau. Gr.-4to. 2 pp. Gestempelte Adresse. Gelocht. Russisch.
9.500 € (83319)

An Alexej Georgijewitsch Jawlensky (1865-1941). Kandinsky erinnert ihn an einen jungen Mann, der als Assistent im Museum in Erfurt, später als Dozent in Kassel arbeitete und jetzt als Assistent in Kiel ist. Der junge Mann sei zwar jung, hat aber erwachsene Gedanken über Theater und moderne Kunst. Kandinsky bittet Jawlensky mit wichtigen Menschen in Wiesbaden, wo er selber zu Besuch war, sich für diesen jungen Mann einzusetzen und ihn als Direktor des Museums vorzuschlagen, weil er eine richtige Wahl für Modernisten wäre. Jawlensky zählt als Maler des Expressionismus zum Umfeld der von Wassily Kandinsky und Franz Marc initiierten Künstlergemeinschaft Der Blaue Reiter.

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Kandinsky, Wassily

Russian painter and art theorist (1866-1944). Typed Letter Signed ("Kandinsky"). N. p. 4to. ½ p.
9.500 € (48383/BN30824)

To "Dear Mr. Nicholson", agreeing with him and his colleagues Messrs. Gabo and Martin, promising to send a photograph of his work "Developpement en brun," requesting that the other photos be returned, asking when the first issue of the magazine is expected, expressing interest in an essay entitled "Constructive Point of View," and objecting that the author might too readily associate: "[...] Si vous m'avez pas besoin de mes autres photos, je vous prie bien de me les retourner - je vous serais très reconnaissant. On me demande assez souvent des photos et mon 'dépot' est as[s]ez modeste. Quand pensez vous de faire parraitre le premier numéro de votre revue? [...]". - Folds.

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Kandinsky, Wassily

Maler (1866-1944). 2 ms. Briefe mit eigenh. U. ("Kandinsky"). Dessau. Zusammen 4 SS. auf 2 Bll. 4to und 8vo. Mit 2 eh. adr. Kuverts.
9.500 € (47577/BN32238)

An John Schikowski (1867-1934), Redakteur der Zeitschrift "Vorwärts" in Berlin: "[...] Sie wissen, dass die letzten Jahre die Gegner der abstrakten Kunst energisch so weit angreifen, dass sie ihren Tod verkünden. Verschiedene Gegner, die mehrere Jahre schwiegen, sind heute durch verschiedene Vorgänge wieder mutig geworden und freuen sich über die fast allgemeine Reaktion in der Kunst. Hauptsächlich freuen sie sich aber, weil sie wieder im alten oberflächlichen Ton über Kunst schreiben können und die Anstrengung nicht mehr nötig ist.

Die internationale Künstlervereinigung 'Die Abstrakten' versucht in der 'Grossen Berliner' zu beweisen, dass die abstrakte Kunst sich weiter und normal entwickelt und jedenfalls nicht tot ist [...] Fast allgemein ist heute der Standpunkt geworden, dass die abstrakte Kunst nur einen rein kunstgewerblichen Wert hat und dass sie nur reine Ornamentik erzeugen kann. Dieses letztere behauptet z.B. Carl Einstein in der 'Propyläen-Kunstgeschichte' bei der Besprechung meiner Arbeiten. Dieser Standpunkt ist äusserst schädlich und ruft die größte Verwirrung vor - das arme Publikum wird ratlos oder freut sich mit [...]" (15. V. 1926). - Über Schikowskis Buch über den modernen Tanz: "[...] Die ganze Entwicklungsgeschichte vom 'wilden' Tanz bis zu den neuesten Tanzerscheinungen ist so klar und übersichtlich dargestellt, dass man tatsächlich ohne jede Anstrengung alles deutlich vor den Augen hat. Unter den neuen Tanzerscheinungen stellen Sie Palucca besonders hoch, was mich sehr gefreut hat, da auch ich sie ausserordentlich schätze. Wer nach meinem Geschmack fehlt, ist Sacharoff, der doch nicht ohne Bedeutung am neuen Tanz gearbeitet hat [...]" (13. X. 1926). - John Schikowski begann 1922 als Feuilleton-Redakteur beim Berliner "Vorwärts" und galt als einer der besten Kritiker moderner Kunst und des modernen Tanzes..

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Kandinsky, Wassily

Maler (1866-1944). 3 (1 eigenh. und 2 ms.) Briefe sowie 1 eh. Postkarte, alle mit U. ("Kandinsky"). Dessau und Neuilly-sur-Seine. 4 SS. auf 3 Bll. (Briefe) und 1 S. auf 1 Bl. (Karte). Gr.-4to und qu.-8vo.
15.000 € (47578/BN32239)

An Georg Schmidt (1896-1965) in Basel, der von 1927 bis 1938 Bibliothekar des Basler Gewerbemuseums war, u. a. über die Organisation einer Ausstellung mit möglichem Begleitvortrag in der Basler Kunsthalle: "[...] der grössere Teil meiner Kollektion morgen aus Plauen (Staatl. Kunstschule für Textilindustrie) an die Kunsthalle in Basel abgeht. Der kleinere Teil wird nach Basel wahrscheinlich aus Barmen i. W. gesandt. Einige Bilder schicke ich morgen direkt von hier. Darunter 1 oder 2 ältere Landschaften (1908 od.

1909), die den von Ihnen geplanten Führungen dienen sollen [...] Die Titel und Preisliste bekommen Sie von Herrn Probst, der meine Ausstellungen veranstaltet und mit dem ich die geschäftlichen Verhandlungen zu führen bitte [...] Über meinen Vortrag in Basel möchte ich folgendes sagen [...] Meine Bedingungen sind: 200 Mk Honorar, Reise II Kl. mit Schlafwagen hin und zurück, 2-3 Tage Aufenthalt im Hotel [...] das Besorgen und Bezahlen des Visums für meine Frau und für mich (wir sind russische Staatsangehörige) [...] Könnte man nicht ev. den Vortrag bei Ihnen bis Frühjahr verschieben und zu dieser Angelegenheit eine kleine Aquarellausstellung machen? [...]" (Dessau, 21. XII. 1927). - "[...] Würden Sie so freundlich sein, mir ein Exemplar des Katalogs, wenn er fertig ist, zu senden, wodurch Sie mich zu Dank verpflichten. Auch die Besprechungen und die Berichte in der Presse über die Ausstellung und Ihre Führung würden mich sehr interessieren[...]" (Dessau, 23. XII. 1927). - Die Ausstellung vom 8.-29. Januar 1928 in der Basler Kunsthalle umfaßte Werke von August Babberger, Arnold Brügger, Hanns Joerin, Otto Morach und Wassily Kandinsky..

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Kandinsky, Wassily

Maler (1866-1944). Ms. Brief mit eigenh. U. ("Kandinsky"). Dessau. 1 S. 4to. Mit gestempeltem Briefkopf und dem dazugehörigen Kuvert. Dazu 3 Photographien von Lucia Moholy u. a. (s. u.).
9.500 € (47579/BN32240)

An den Kunsthistoriker R.W.P. de Vries in Hilversum: "[...] beantwortlich Ihres werten Briefes v. 14.-4. sende ich Ihnen 4 Photos, von welchen 3 Abzüge für Sie gemacht wurden und das vierte gehört mir (ich habe ihn im Vorrat gehabt). Die Rechnung für 3 bestellte Photos lege ich bei - RM. 10. Den 4-ten Abzug ('Getragenes Schwarz') bitte ich mir möglichst bald zurückzusenden. Überall finden Sie auf der Rückseite den Titel des Bildes, Jahr, Grösse. Und überall ist deutlich das 'Oben!' vermerkt, damit die Bilder richtig gebracht werden.

Ich bitte sehr darauf zu achten! Für Zusendung von 2-3 Exemplaren Ihrer Zeitschrift mit meinen Reproduktionen werde ich Ihnen sehr dankbar sein [...]". - Drei der vier erwähnten Fotos liegen bei: "Einige Kreise 1926"; "Spannung in Rot 1926" und "Akzent im Rosa 1926". Die Bilder tragen alle den Stempel der Photographin Lucia Moholy; das Bild von "Getragenes Schwarz" scheint wunschgemäß zurückgesendet worden zu sein. - Weiters beiliegend eine Ausgabe der Zeitschrift "Der Sturm" (Dritter Jahrgang, Oktober 1912, Nr. 129) mit Kandinskys langem Beitrag "Ueber Kunstverstehen" und einem Original-Holzschnitt von Kandinsky; 4 Zeitungsausschnitte mit Besprechungen von Kandinsky-Ausstellungen in Holland; der Ausstellungskatalog der ersten Kandinsky-Ausstellung in Belgien von der Galerie "L'Époque" in Bruxelles (ca. 1928), und ein weiteres zeitgenössisches Photo eines Kandinsky-Bildes..

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Kandinsky, Wassily

Russian painter and art theorist (1866-1944). Typed letter signed. Berlin-Südende. 4to. ½ p.
6.500 € (80859/BN52738)

To the Belgian art historian and editor of the periodical "Sélection" André de Ridder (1888-1961), concerning payments and photographs for a forthcoming issue devoted to Kandinsky: "Je vous enverrai les RM. 200 de suite après avoir reçu les corrections. Malheureusement ça m'est impossible d'acheter les clichés!". Kandinsky hints at his dire financial situation due to the forced closure of the Bauhaus by the Nazis since April 1933 which led to its ultimate dissolution on 19 July: "Les conditions pecuniaires sont difficiles et mon revenu personnel a subit un changement peu agréable - je suis forcé de faire des économies." He also mentions that his friend, the important art critic Will Grohmann, would finish the corrections for the issue within a day: "J'ai parlé à M.

Grohmann en le priant de se bien dépecher avec les corrections. Il est de mon avis que c'est très important de se dépecher avec la parition du cahier. Quant à lui il ferra les corrections dans un seul jour." In closing, Kandinsky underlines that a two month delay caused by another publication was not his fault so he should not have to bear the consequences, and apologizes for the scant response: "Che M. de Ridder, ce n'est pas ma faute que le Cahier de M. W. [Edward Wadsworth] était en retard de deux mois! Ça ne saurrait pas consequent de me faire porter les resultats de ce retard. Excusezbien la breveté de ma reponse [...]". - The special issue entitled "Sélection Chronique de la Vie Artisque XIV Wassily Kandinsky - Éditions Sélection Anvers 1933" appeared in July when Kandinsky and his wife were about to move to Paris, fleeing the Nazi regime. - With an adhesive mark on the upper edge, folded, and slightly browned..

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Kandinsky, Wassily

Russian painter and art theorist (1866-1944). Autograph letter signed. Dessau. Folio. 2 pp.
12.500 € (82593/BN53775)

Letter in Russian to Alexej von Jawlensky (1864-1941) concerning the preparation of the exhibition "30 deutsche Maler aus unserer Zeit" which would be held from April to July 1930 at the "Nassauischer Kunstverein" in Wiesbaden. - Kandinsky explains that despite his difficulties in communicating with the Germans, not being German himself, he managed to get Jawlensky to present seven paintings there. He pointed out to him that he should not be disappointed because it was more than for most of the other participants, and asked him not to be angry with him since the decision was not up to him.

Kandinsky also writes about the two other members of the exhibition group "The Blue Four", which he founded with Jawlensky in 1924: Paul Klee and Lyonel Feininger. - Left margin with punched holes (no loss to text)..

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Kandinsky, Wassily

Russian painter (1866-1944). Autograph quotation signed. Weimar. Oblong 8vo (postcard). 1 page.
1.600 € (84493/BN54999)

Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Sehr geehrter Herr Doctor, ich erfülle gern Ihren Wunsch [...]". - Born in Moscow and considered a pioneer of abstract art, Kandinsky co-founded the artists' association "Der Blaue Reiter" in Munich in 1911, and taught at the German Bauhaus school of art from 1922 until his emigration to France in 1933. - Some small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.

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Kandinsky, Wassily

Ms. Brief mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An Georg Schmidt (1896-1965) in Basel, der von 1927 bis 1938 Bibliothekar des Basler Gewerbemuseums war und die im Monat zuvor stattgefundene Ausstellung mit Werken von August Babberger, Arnold Brügger, Hanns Joerin, Otto Morach und Wassily Kandinsky kuratiert hatte: "[...] Sie haben sich sehr energisch meiner Ausstellung angenommen und ausserordentlich deutlich über das Verlaufen derselben berichtet - ich bin ganz im Bilde. Ich weiss, dass Basel ein wichtiges Kunstzentrum in der Schweiz ist und schon deshalb würde mich die Möglichkeit einer umfassenden Ausstellung (einmal später) interessieren . Mein Eindruck von meinem Vortrag in Zürich ist der, dass die Schweizer nicht so leicht wie die Deutschen sofort mitkommen, dafür aber nachträglich länger sich mit dem Thema beschäftigen und zwar auf eine sehr ernste Art [...] Vielleicht ist es meine persönliche Erfahrung, da ich nicht 'propagandistisch' spreche, den 'Fanatismus' vermeide und versuche mich auf den Standpunkt eines Wissenschaftlers zu stellen. Meiner Überzeugung nach ist die Zeit der Manifesten, der 'grossen Gesten' vorbei und wir müssen uns bemühen, möglichst objektiv zu bleiben, d.h. auch wir Künstler [...]" (Dessau, 25. II. 1928). - Beiliegend der Durchschlag von Schmidts sehr ausführlichem Brief vom 31. I. 1928.