Ernst Jünger

Jünger, Ernst

Schriftsteller (1895-1998). Portraitphotographie mit eigenh. Unterschrift auf der Bildseite. ohne Ort und Jahr. 150 : 208 mm.
400 € (101524)

Brustbild des Schriftstellers von vorn.

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Jünger, Ernst

Schriftsteller (1895-1998). Portraitphotographie mit eigenh. Unterschrift. ohne Ort und Datum. 100 : 150 mm.
120 € (101892)

Reproduziertes Brustbild von vorn.

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Jünger, Ernst

Schriftsteller (1895–1998). Eigenh. Mitteilung mit U. K[irchhorst?]. 1 S. Qu.-8vo.
220 € (19802)

An den Verleger Karl Friedrich Baedeker (1910–1979): „Fortsetzung leite ich Ihnen über Dr. Pietzner zu [...]“. – Papierbedingt etwas gebräunt und mit zeitgen. Datumsvermerk in blauem Farbstift; am oberen Rand gelocht (keine Textberührung).

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Jünger, Ernst

Schriftsteller (1895-1998). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Wilflingen. Kl.-8vo. 1 p.
160 € (93517)

An Herrn Wesely in Vorau: „Nach langen Jahren hörte ich wieder von Ihnen und freue mich, daß Sie anscheinend die Zeit gut überstanden haben. […]“

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Jünger, Ernst

Schriftsteller (1895-1998). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Ravensburg. 8vo. 1 p.
250 € (93518)

An Herrn Wesely: „Für Ihre freundlichen Wünsche zu meinem Geburtstage herzlichen Dank. Seit vielen Jahren gedenken Sie dieses Tages, möge es weiterhin so bleiben, bei sich bessernderer Zeit. […]“

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Jünger, Ernst

Schriftsteller (1895-1998). Korrespondenzsammlung. Ravensburg, Antibes, Wilflingen, Bad Canstatt und Villasimius/Cagliari. 53 Schriftstücke, eigenhändig oder in Typoskript, mit zusammen 77 Bll. 23 Briefe mit eh. U., davon 12 eh. und 11 ms. (1 mit eh. Zusatz). 32 SS. in Quart, 4 SS. in Oktav | 25 Postkarten mit eh. U., davon 21 eh. und 4 ms. (1 mit eh. Zusatz). Davon 8 zweisei.
28.000 € (49072/BN33252)

Sämtliche Schriftstücke an den Gymnasialprofessor Oswald Kleinschmidt (1903-84) in Gernsbach. Jünger korrespondiert mit Kleinschmidt über das eigene Werk und dessen Veröffentlichungen. Einen Schwerpunkt bilden semantische Fragen sowie Symbole und Mythen. Kleinschmidt ist Jünger oft bei der Suche nach Materialien behilflich, liest Korrektur oder gibt Anregungen. Im ersten Brief vom 4. IV. 1950 erklärt Jünger, die Arbeit von Ernst Fuhrmann über Peru sei einst sehr aufschlußreich für ihn gewesen: "Seine Etymologie zum Beispiel mag empirisch anfechtbar sein - dafür ist sie im tieferen Sinne richtig und besitzt normative Kraft.

Er hat eben eine Vorstellung von den Urbildern". - Erwähnung finden die Anmerkungen Kleinschmidts zu seiner Veröffentlichung über den Gordischen Knoten ("Der Gordische Knoten", Frankfurt a. M., 1953), in mehreren Briefen geht es um das Thema der Zeitmessung ("Das Sanduhrenbuch", ebd., 1954), verspricht, Korrekturen zu seinem "Sarazenenturm" (1955) in einer neuen Auflage umzusetzen. Mehrfach erwähnt Jünger den Plan einer Reise nach Brasilien. Er dankt dem Empfänger für die Übersendung von Mantras zu seinem Spiel "Mantrana", einem Flächen- und Raumdomino, das mit Mantras gespielt wird. Dazu werde er in zwei bis drei Monaten die ersten fünfhundert Maximen veröffentlichen (erschien allerdings erst 1964). In einem wichtigen Brief vom 22. XII. 1959 dankt Jünger für Anregungen und Druckfehler zu seinem letzten Werk ("An der Zeitmauer", Stuttgart, 1959): "[...] Das Buch ist vor allem zur Gewinnung einer eigenen Basis für die Arbeit der nächsten fünf bis zehn Jahre gedacht. Man muß sich ja heute fast das gesamte Handwerkszeug selbst formen, wenn man sich nicht auf die fragwürdige Naturwissenschaft verlassen will, von der Politik und den sonstigen Begriffsschmieden ganz abgesehen. Zuletzt führt doch wahrscheinlich alles zum Gedicht. Das ist der Honig, den Zarathustra gesammelt hat. Sie verfolgen Antaios. Auch da sollte vieles einfacher werden, Zuwendung zur Erde, zu ihrer Kraft und ihren Symbolen, ohne viel professorales Drum und Dran [...]". - Weiterhin über Kleinschmidts Mitarbeit an der Zeitschrift "Antaios", über die Frage der Gliederung der Werke in einer Gesamtausgabe u. v. m. - Dazu: 2 gedruckte Anzeigen Jüngers zum Tod seiner ersten Frau und zu seiner zweiten Heirat..

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Jünger, Ernst

Schriftsteller (1895-1998). Ms. Brief mit eigenh. U. Kirchhorst. 24.09.1948. 1½ SS. Qu.-8vo.
1.200 € (79827/BN52009)

An Wilma von der Vring, geb. Musper, die Gattin des Schriftstellers Georg von der Vring: "Für Ihre Zeilen von 6. 9. besten Dank. Mit den Strahlungen ist wohl noch ein wenig Geduld geboten, wahrscheinlich wird die französische Übersetzung der Schweizer und Österreichischen Ausgabe, und endlich auch der deutschen vorangehen. Von Herrn Grossmann habe ich nicht wieder gehört. Er besuchte mich einige Male aus der Schweiz. Dann ist er verschollen. Wir wollen hoffen, daß er noch lebt. Mein Sohn Ernst wurde 1944 als Marinehelfer in ein Verfahren verwickelt, das die Bildung einer Widerstandsgruppe betraf und zu einem halben Jahr Gefängnis verurteilt.

Dann meldete er sich freiwillig und fiel am 29. November 1944 auf einem Spähgang im Marmorgebirge bei Carrara. Sein Grab ist dort bei Turigliano. Vielleicht können Sie mir in folgender Angelegenheit behilflich sein? Ich suche im höheren Schwarzwald ein Häuschen zu mieten, auch ein Bauernhaus. Vielleicht wissen Sie etwas für mich. Unter Umständen könnte ich auch eine Vierzimmerwohnung hier in Kirchhorst in Tausch geben. Da der Zufall oft seltsam spielt, wäre es möglich, daß Sie einen geeigneten Ort kennen [...]". - Mit gedr. Briefkopf und zwei kleinen eh. Korrekturen..

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verkauft

 
Jünger, Ernst

Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Brustbild im 1/2-Profil nach links.


Jünger, Ernst

Ms. Manuskript mit eigenh. Zusatz und Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An Herrn Wesely in Vorau mit einem Zitat aus „Annäherungen“, „deren Manuskript ich heute abgeschlossen habe“ zu seinem 75. Geburtstag: „[…] Der Zeit und ihrer Vielgestaltigkeit beginnt sich ein Blick zuzuwenden, der nicht nur hinter, sondern auch in den Masken die Substanz errät. Das Aufkeimen der Kulturmorphologie zu Beginn des Jahrhunderts weist darauf hin. Dieses Abheben Schicht um Schicht, von denen jede fasziniert und doch im letzten nicht befriedigt, als ob man unter dem Schutt stets neuem zerstörter Städte das Troja des Dichters suchte, ist eine unserer großen Erlebnisse. […]“


Jünger, Ernst

Manuskript mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Zwei Absätze aus „Annäherungen“, dessen Manuskript „ich heute abgeschlossen habe“. An Reinhold Rüdiger (1926-1993), Intendant der Landesbühne in Hannover, der Jünger zu dessen 75. Geburtstag gratuliert hatte.