Amalie Joachim

Joachim, Amalie

österreichisch-deutsche Opernsängerin (1839-1899). Eigenh. Brief m. Unterschrift. Berlin. 8vo. 4 pp. Mit Kuvert.
250 € (78202)

An den Konzertmeister Henri Petri in Leipzig wenn eines Geld-Irrtums: „Sie können nicht glauben, wie fatal mir der Irrthum mit dem Gelde ist! […] Ich hoffe, Sie halten mich nicht für wahnsinnig […] geizig u. scheußlich u. dumm! […]“ Amalie Maria Joachim, geb. Schneeweiss (* 10. Mai 1839 in Marburg an der Drau, Kaisertum Österreich; † 3. Februar 1899 in Berlin) war eine österreichisch-deutsche Opernsängerin (Alt).

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Joachim, Amalie

Sängerin (1839-1899). Eigenh. Brief mit U. ("Amalie"). O. O. u. D. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
300 € (935108/BN935108)

An einen Heinrich: "Ich bin [...] ein Esel! Bitte sage mir, was die Rechnung für die Ballette [?] ausmacht [...]". - Die in Marburg geborene Altistin debütierte 1853 in Troppau, trat hernach in Hermannstadt auf und erhielt 1854 ein Engagement am Kärntnertortheater in Wien. In Hannover, an dessen Hofoper sie 1862 gegangen war, ehelichte sie 1863 Joseph Joachim, den "bedeutendsten Violinkünstler und -pädagogen seiner Generation" (MGG VII, 56). Von 1866 an war sie vorwiegend als Konzertsängerin tätig, gastierte in Europa und den USA und "stand in den 1870er und 1880er Jahren, zumal als Interpretin Schumanns und Brahms', in hohem Ansehen" (ebd., 61).

Die Ehe der erfolgreichen Sängerin, die nach ihrem Abschied von der Bühne in den USA und zuletzt am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium in Berlin als Gesangspädagogin tätig war, wurde 1884 geschieden..

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Joachim, Amalie

Sängerin (1839-1899). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Berlin. 1 S. Qu.-8vo.
450 € (935109/BN935109)

Drei Takte mit unterlegtem Text "Che farò senza Euridice" aus C. W. Glucks "Orfeo ed Euridice". - Die in Marburg geborene Altistin debütierte 1853 in Troppau, trat hernach in Hermannstadt auf und erhielt 1854 ein Engagement am Kärntnertortheater in Wien. In Hannover, an dessen Hofoper sie 1862 gegangen war, ehelichte sie 1863 Joseph Joachim, den "bedeutendsten Violinkünstler und -pädagogen seiner Generation" (MGG VII, 56). Von 1866 an war sie vorwiegend als Konzertsängerin tätig, gastierte in Europa und den USA und "stand in den 1870er und 1880er Jahren, zumal als Interpretin Schumanns und Brahms', in hohem Ansehen" (ebd., 61).

Die Ehe der erfolgreichen Sängerin, die nach ihrem Abschied von der Bühne in den USA und zuletzt am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium in Berlin als Gesangspädagogin tätig war, wurde 1884 geschieden..

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