Komponist (1851–1931). Eigenh. Brief mit U. O. O. 1¾ SS. 8vo.
250 €
(15308)
An eine namentlich nicht genannte Dame: Nun, da er Miss Cawell zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet habe, in Begleitung von Tänzerinnen, falsch Singenden und von Solisten, die ungefähr richtig sangen, könne er wieder etwas durchatmen: „Maintenant que j’ai conduit Miss Cawell à sa dernière demeure avec accompagnement de danseuses, d’argues, d’urnes, de chacun chantant faux et de solistes, chantant à peu près juste, je commence à prendre une respiration [...].“ Er würde gerne, wenn es genehm wäre, am Mittwoch zum Abendessen kommen und würde sich sehr freuen, sie alle an ihrem gastfreundlichen Tisch wiederzusehen und nicht in Eile zu „Schola“ oder auf der Freitreppe von St.
François Xavier. – Unzweideutig von seinem Lehrer César Franck beeinflußt, kehrte der Sohn adeliger Eltern 1876 als glühender Verehrer Wagners von Bayreuth nach Paris zurück und war entschlossen, ein französisches Musikdrama nach dem Vorbild Wagners zu schaffen. Neben Charles Bordes und Alexandre Guilmant war d’Indy 1895 einer der Gründer der Schola Cantorum, an der u. a. Eric Satie, Darius Milhaud, Edgar Varèse, David Diamond, Bohuslav Martinu, Isaac Albeniz, Louis Vierne, Olivier Messiaen, Maurice Duruflé und Jean Langlais studierten..
Komponist (1851–1931). Eigenh. Musikmanuskript mit U. O. O. u. D. 1 S. Kl.-4to.
450 €
(16423)
Vier Takte für Gesangstimme und Streicher in fünf Zeilen aus „Madrigal pour une voix“ (op. 94) mit e. unterlegter Textzeile. – Etwas angestaubt und gebräunt; alt auf ein an den Rändern stärker angestaubtes und lädiertes Trägerpapier montiert („Schola Cantorum | Souvenir de la Fìte de Charité de 27 Décembre 1900 | Autographes“).
Komponist (1851–1931). Portraitphotographie mit eigenh. U. auf der Bildseite. O. O. 90:140 mm.
250 €
(2959)
Altersportrait an einem Manuskript sitzend. „Souvenir de | Vincent d’Indy“.
Komponist (1851–1931). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. 1 S. Qu.-kl.-8vo. Montiert.
280 €
(3241)
Drei Takte aus seiner „2e Symphonie“. – Datierung nach einer Notiz des Erstbesitzers auf der Unterlage.
Komponist (1851–1931). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
150 €
(3243)
An eine Dame wegen eines Treffens in Madrid.
Komponist (1851–1931). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. 1 S. Qu.-8vo. Braunes Papier.
250 €
(5111)
Zwei Takte aus der Ouvertüre "Wallenstein“ (1874-1881). Darüber befinden sich ein weiteren Notenzitat eines Komponisten. Rückseitig ein Notenzitat des Komponisten u. Dirigenten John Crook (?-1922).
Komponist (1851-1931). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Paris. 8vo. 1 p. Doppelblatt.
250 €
(91766)
Aus seinem Todesjahr: „Quittant Paris demain matin, pour n’y revenir qu’à la fin d’Octobre, je ne pourrai, à mon grand regret, assister à la séance à laquelle vous voulez bien me convièr. […]“
Komponist (1851-1931). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Paris. 8vo. 4 pp. Doppelblatt. Mit Kuvert.
350 €
(92875)
An den Schweizer Musiker Alfred Pochon (1878-1959), der ihn im Hause von Eugène-Auguste Ysaÿe in Belgien kennen gelernt hatte.
Komponist (1851-1931). Eigenh. Brief mit Unterschrift. ohne Ort. 8vo. 1 p. Rückseitig Klebereste.
240 €
(96348)
„[...] J'arrive d'Espagne où j'étais engagé pour conduire des concerts d'orchestre pendant tout le mois de mars (j'y ai joué la "Joyeuse Marche", qui a eu le plus grand succès). Je n'ai donc pas pu encore vous voir, mais je compte bien me dédommager un de ces jours et aller causer un peu avec vous du cher ami disparu, dont je garderai toujours le souvenir d'un grand artiste et d'un vrai ami. [...]“ - Aus der Sammlung des spanischen Pianisten Antonio Baciero (geb. 1936).
Komponist (1851-1931). 4 eigenh. Briefe mit U. O. O. Zusammen (2+2+1+1½ =) 6½ SS. auf 5 Bll. (Gr.-)8vo.
900 €
(31994/BN22048)
An die namentlich nicht genannte Winnaretta Singer, Princess Edmond de Polignac. - Der erste Brief ("Je suis libre [...]") mit der Ankündigung, daß er am Abend des 13. Dezember frei sei und ihr in Bälde die näheren Umstände des geplanten Konzerts mitteilen werde: "Je suis libre le 13 Décembre soir … C'est donc mon concours de chef d'orchestre que je vous offre ce soir là et les répétitions […] Demain je vous écrirai une lettre explicative, vous demandant toutes les conditions de participation de l'orchestre et, probablement les jours et heures de répétitions [...]".
- Der zweite Brief ("Vous trouverez [...]") mit einer Aufstellung der anfallenden Ausgaben für das Konzert am 13. Dezember. Das Orchester werde komplett sein und die Schola werde nur eine geringe Leihgebühr für die drei Werke einbehalten, darum müsse sie sich nicht besorgen. Er schlage Vorabproben der drei Klaviere ohne Orchester vor, die ihm zur Abstimmung der Nuancen notwendig erscheinen: "Vous trouverez sur la feuille ci-contre, le relevé exact des dépenses afférentes au Concert du 13 Décembre […] vous pouvez être certain que le petit orchestre sera complet. La schola possède toute la musique des 3 œuvres executées [!] et ne retiendra qu'un léger droit de location. - Ne vous préoccupez donc de rien, de ce coté [!] […] Voulez vous d'une répétition prélable [!] des 3 pianos sans orchestre chez vous, le Mardi 9, à 4 h 1/2 ? C'est mon seul moment libre. Elle me semblerait assez nécessaire pour bien fixer d'avance les nuances [...]". - Der dritte (vom 5. Mai 1892 datierende) Brief mit Dank für einen Scheck über 2000 Francs und dafür, daß sie das Zugehörbringen bis dato noch nicht aufgeführter, wichtiger und schwieriger Werke ermöglicht habe: "J'ai reçu votre aimable lettre et le chèque de 2000 francs dont je viens vous remercier […] Nous ne pourrons pas oublier que c'est grace [!] à vous qu'il nous a été donné d'entendre et de faire entendre des œuvres importantes et difficiles, qui sans cela auraient pu rester longtemps avant de passer de l'état de papier noirci à celui de sonorités [...]". - Im vierten Brief dankt d'Indy dafür, daß die Princess mit der Musik seines Werkes, das aufzuführen und zu dirigieren sie ihm Gelegenheit gegeben habe, "mitgeschwungen" habe und ihm dies so liebeswürdig und spontan mitgeteilt habe: " […] rien me pourrait m'être plus sensible que de savoir que vraiment, mon œuvre avait pu plaire à celle qui me procurait le très-grand plaisir de la réentendre et de la diriger […] Merci donc, Madame, et de cœur, d'avoir vibré avec ma musique et merci de me l'avoir si aimablement et spontanément exprimé [...]". - Unzweideutig von seinem Lehrer César Franck beeinflußt, kehrte der Sohn adeliger Eltern 1876 als glühender Verehrer Wagners von Bayreuth nach Paris zurück und war entschlossen, ein französisches Musikdrama nach dem Vorbild Wagners zu schaffen. Neben Charles Bordes and Alexandre Guilmant war d'Indy 1895 einer der Gründer der Schola Cantorum, an der u. a. Eric Satie, Darius Milhaud, Edgar Varèse, David Diamond, Bohuslav Martinu, Isaac Albeniz, Louis Vierne, Olivier Messiaen, Maurice Duruflé und Jean Langlais studierten. - Winnaretta Singer (1865-1943), eine Tochter des Erfinders und Unternehmers Isaac Merritt Singer - der sein Vermögen mit der Nähmaschinenfabrik I. M. Singer & Company begründet hatte -, war in zweiter Ehe mit dem Komponisten und Edelmann Edmond de Polignac verheiratet gewesen. Als Mäzenatin vergab sie wiederholt Auftragsarbeiten an junge Komponisten wie Igor Strawinski ("Renard") und Erik Satie ("Socrate") und förderte u. a. Nadia Boulanger, Clara Haskil, Arthur Rubinstein, Vladimir Horowitz, Ethel Smyth, Adela Maddison, die Ballets Russes, die Pariser Oper und das Orchestre Symphonique de Paris; in ihrem Salon verkehrten u. a. Marcel Proust, Jean Cocteau, Claude Monet, John Singer Sargent, Sergei Djagilew und Colette; Manuel de Fallas "El retablo de maese Pedro" wurde in ihrem Haus uraufgeführt. "Nach dem Selbstmord ihrer Schwester Isabelle im Jahre 1896 übernahm sie die Erziehung von deren Tochter, die als Daisy Fellowes zu einer der wichtigsten Gesellschaftsgrößen des 20. Jahrhunderts wurde. Von 1923 bis zu ihrem Tode war ihre Lebensgefährtin Violet Trefusis [...] Ihre Gemäldesammlung, zu der neben Édouard Manets ‚Die Lektüre' auch einige Gemälde von Claude Monet gehörten, gelangte 1944 als ihr Vermächtnis in den Louvre" (Wikipedia). - Zwei Briefe im oberen Rand gelocht (minimale Buchstabenberührung); stellenweise leicht gebräunt, insgesamt sehr wohlerhalten..
Komponist (1851-1931). Eigenh. Brief mit U. Paris. 02.04.1915. 1 S. 4to.
350 €
(73245/BN47600)
An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit einer Abrechnung über Musikhonorare seiner Konzerte: "[...] Ceci est, bien entendu un prix exceptionnel, en raison de l'etat de guerre [...]". - Mit gedr. Briefkopf der Schola Cantorum, des künstlerisch wie pädagogisch hoch angesehenen Musikinstituts, das d'Indy 1896 gegeründet hatte und dessen Direktor er war. - Gering fleckig und mit kleinen Einrissen im Mittelfalz.
Komponist (1851-1931). 2 eigenh. Briefe mit U. und eh. Briefkarte mit U. Valence, Paris und o. O. Zus. 4 SS. auf 2 Doppelbll. und einem Einzelblatt.
650 €
(90051/BN59502)
In französischer Sprache an einen Bekannten über einen anlässlich seiner Ernennung zum Direktor der Pariser Musikschule Schola Cantorum gehaltenen Vortrag, der in der belgischen Kunstzeitschrift "L'art moderne" erschienen ist; mit Verweis auf den Kunstkritiker Octave Maus (1856-1919), Herausgeber derselben, der ihm das Gewünschte gerne schicken werde: "Ma petite conférence d'inauguration de la Schola Cantorum est publiée par l'Art Moderne de Bruxelles, in extenso; le directeur de ce journal qui est un de mes amis M.
Octave Maus se fera je pense un plaisir de vous envoyer communication de ce que vous demandez [...]" (Valence, 14. XI. 1900). - An einen Schriftsteller mit Bedauern, keine biographischen Notizen oder andere brauchbare Dokumente über seine Person zu besitzen oder aufsetzen zu können, sowie der Aufforderung, sich an den Komponisten Georges Martin Witkowski (1867-1943), Leiter der Musikschule in Lyon, zu wenden: "Merci d'abord de votre si aimable intention à mon égard, mais, hélas, je ne possède point de notice biographique ou autre document relatif à ma personne... et, malheureusement, j'ai de trop pressants occupations en ce moment, pour pouvoir vous établir moi-même quelque chose qui puisse vous servir. Excusez-moi, j'ai si peu de temps à moi, encore mon Ecole! Si vous alliez à Lyon, je suis certain que M. Witkowski, directeur de la Schola lyonnaise [...] vous donnerait sur moi, et mieux que moi! tous les renseignements que vous pourriez désirer [...]" (o. O., 20. XII. 1904). Auf Briefpapier mit Trauerrand. - An einen Schüler mit der Einladung zu einer Probe: "Voulez vous venir à la Schola Mercredi à 5 heures, nous aurons le temps de répèter le trio [...]". - Der Brief von 1900 etwas gebräunt, mit kleinen Papierdurchbrüchen und einem kleinen Randeinriss..











