Schriftsteller (1903-1981). Eigen. Namenszug. in: P. H.: Die Sternenreuse. Gedichte 1925-1947. München. 93, (3) SS. Originalpappband in bedr. Originalumschlag. Gr.-8vo.
130 €
(31980/BN21724)
Erstausgabe. - Vortitel mit U. und Datum ("2. IV. 1973"). - Etwas angestaubt und mit kleinen Gebrauchsspuren; der Einband mit kleineren Läsuren.
Lyriker und Redakteur (1903-1981). Briefentwurf von anderer Hand mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 Zeile. 8vo. Beilage (s. u.).
500 €
(82964/BN54347)
Briefentwurf des Mediziners und Autographensammlers Joachim Ruf an Peter Huchel mit der Bitte um Gedichtmanuskripte und mit Dank für eine Dichterlesung in Bonn. - Beiliegend die Kopie des gedr. Gedichts "Der Garten des Theophrast" (1962), das in dem letzten der von Huchel herausgegebenen Heften der literarischen Zeitschrift "Sinn und Form" (Akademie der Künste, Berlin) erschienen war.
Schriftsteller (1903-1981). Eigenh. Gedicht mit U. O. O. 1 S. 4to.
4.500 €
(91580/BN60901)
"Unter der blanken Hacke des Monds | werde ich sterben, | ohne das Alphabet der Blitze | gelernt zu haben. | Im Wasserzeichen der Nacht | die Kindheit der Mythen, | nicht zu entziffern. | Unwissend | stürz ich hinab, | zu den Knochen der Füchse geworfen".
verkauft
Eigenh. Widmung mit U. in: P. H.: Ausgewählte Gedichte.
Autograph ist nicht mehr verfügbar
(= Bibliothek Suhrkamp, 345). 5. und 6. Tsd. – Vortitel mit eh. Widmung „Me Enderli | herzlich | Peter Huchel | 5. XII. 73“. – Der Umschlag mit kleineren Läsuren und etwas lichtrandig, sonst sehr gutes Exemplar.
"Der Garten des Theophrast". Eigenhändiges Gedichtmanuskript mit Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar
Eines der berühmtesten Gedichte Huchels, zuerst gedruckt im letzten von ihm redigierten Heft von "Sinn und Form" (Bd. 14, 1962), dann in "Chausseen, Chausseen" (Frankfurt 1963). "Wenn mittags das weisse Feuer/ Der Verse über den Urnen tanzt,/ Gedenke, mein Sohn. Gedenke derer,/ Die einst Gespräche wie Bäume gepflanzt./ Tot ist der Garten, mein Atem wird schwerer,/ Bewahre die Stunde, hier ging Theophrast,/ Mit Eichenlohe zu düngen den Boden,/ Die wunde Rinde zu binden mit Bast./ Ein Ölbaum spaltet das mürbe Gemäuer/ Und ist noch Stimme im heissen Staub./ Sie gaben Befehl, die Wurzel zu roden./ Es sinkt dein Licht, schutzloses Laub." Schwache Faltspuren.


