Josef Hoffmann

Hoffmann, Josef

Architekt (1870-1956). Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Wien. 1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).
350 € (85494/BN56040)

"Eine Nation, die zehn Jahre nach einem Weltkrieg unerhörter Größe einen Stuttgarter Bahnhof die Presse in Köln die Düsseldorfer Ausstellung und die ganze Riesenentwicklung Berlins erlebt, kann ruhig und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben.

- Josef Hoffmann, Mitgründer der Wiener Secession, der Wiener Werkstätten, Schüler Otto Wagners und Professor an der Wiener Kunstgewerbeschule, hatte sich vor allem mit dem Gesamtkunstwerk des Palais Stoclet in Brüssel, für welches Gustav Klimt den sogenannten "Stoclet-Fries" entwarf, einen Namen gemacht. In Umkreis von Wien stehen seine Bauwerke des bis 2003 restaurierten Sanatoriums Purkersdorf und der Villa Skywa-Primavesi für den unvergleichlichen Wiener Secessionismus..

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Hoffmann, Josef

Architekt und Kunstgewerbler (1870-1956). Visitenkarte mit 2 eigenh. Zeilen. O. O. 1 S. Visitkartenformat.
650 € (85581/BN56217)

Professor Josef Hoffmann K. K. Regierungsrat (dies gedruckt) "bittet seiner allerherzlichsten Theilnahme versichert zu sein". - Minimal fingerfleckig.

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Hoffmann, Josef

Architekt und Kunstgewerbler (1870-1956). Stoffmusterentwurf. Originalaquarell, monogrammiert "JH". O. O. 210 x 207 mm (Blattgröße).
6.500 € (49487/BN33890)

Mit angehängten Original-Fäden und Etikett (9074a). Josef Hoffmann schuf eine Fülle von Möbel- und Modestoffentwürfen für die Wiener Werkstätte, die Fa. Backhausen, die Schwestern Flöge u. a. (vgl. Schweiger, WW, S. 220ff.).

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Hoffmann, Josef

Architekt (1870-1956). Eigenh. Brief mit U. O. O. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
2.500 € (79751/BN51889)

An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Vielen Dank für Ihre schöne Wunschkarte, bitte auch Herrn Gemahl und ebenfal[l]s alles erdenklich Gute für 48. Gnädige Frau haben uns abermals ein Geschenk übermitteln lassen. Ich muss aus diesem Anlass ein wenig zanken. Sie sollen das wirklich nicht mehr thun. In Wien bekom[m]t man ja jetzt auch alles und wahrscheinlich auch nicht theuerer wie in Italien! Es ist jetzt alles nur mehr eine Geldangelegenheit geworden. Gewisse Dinge sind wie z. B.

Augengläser ja seit die Zeisswerke zerstört wurden, ja auch nirgends zu haben und so ist es ja mit allem. Haben Sie das Heft der schönen Künste, das vor 3 Wochen erschienen ist, schon gesehen? Diese Tage ist Arch. Frank wieder in Wien aufgetaucht und hat in Vorträgen uns mehr oder weniger wieder angegrobst. Er ärgert sich, daß wir noch Kunstgewerbe betreiben und Dinge machen, die man ja in einigen Tagen doch wie in Amerika wieder wegwirft. Über seine eigenen Erfolge hat er uns leider nichts gezeigt oder zeigen können. Seine eigenthümlichen Methoden hat er jedenfal[l]s nicht aufgegeben. Trotzdem bin ich nicht erschro[c]ken und werde ruhig weiter an unseren Werkstättenarbeiten mich freuen. Momentan können wir, weil es in Wien keine Käufer und Kunstintres[s]enten mehr gibt nur unsere Keramikwerkstätte betreiben. Bitte auch an Frau Gironkoli Empfehlungen auszurichten [...]". - Mit Zensurstempel; beide Bll. mit einem winzigen Einriß im unteren Rand..

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