E. T. A. Hoffmann

Schriftsteller, 1776-1822

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, eigentlich Ernst Theodor Wilhelm, war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Außerdem wirkte er als Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist. Philistertum und Borniertheit karikierte er zeichnerisch und schließlich auch in Form der Gesellschaftssatire (z. B. „Klein-Zaches genannt Zinnober“, „Meister Floh“). Der russische Komponist Pjotr Tschaikowski verwendete Hoffmanns Märchen „Nußknacker und Mausekönig“ als literarische Vorlage für sein Ballett „Der Nussknacker“. Die fiktive Figur des Kapellmeisters Johannes Kreisler fand später in Robert Schumanns Klavierwerk „Kreisleriana“ musikalischen Niederschlag.

Quelle: Wikipedia

Hoffmann, E. T. A.

Schriftsteller (1776-1822). Eigenh. Brief mit Unterschrift. ("Hoffmann"). Berlin. 4to. 1 p. Mit Adresse.
28.000 € (94431)

An den Verlagsbuchhändler Joseph Engelmann. „Ew. WohlGeboren antwortete ich schon von Warmbrunn aus, daß es mir wahre Freude machen wird für Ihr Taschenbuch Cornelia 1821 etwas zu schreiben, Sie haben indessen den Brief wahrscheinlich nicht erhalten. Jetzt wiederhole ich meine Erklärung und versichere nur noch, daß ich es mir sehr angelegen sein lassen werde durch die Erzählung die ich zu schreiben gedenke und die etwa 4 Bogen stark sein wird, das günstige Vorurteil das man jetzt für meine schriftstellerischen Arbeiten hegt, mir zu erhalten. Die Bedingungen, nehmlich gütige Zahlung des Honorars mit 4 Friedrichsdor p Bogen nach Empfangnahme des Manuskripts sind Ihnen schon bekannt und würde ich dieses Ende Februar spätstens liefern können. Hochachtungsvoll Ew.

WohlGeboren ganz ergebenster Hoffmann“.

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Hoffmann, E[rnst] T[heodor] A[madeus]

Eigenh. Brief mit U. ("Hoffmann").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An seinen Verleger Georg Reimer in Berlin mit einer Entschuldigung dafür, daß er ihn mit der Ablieferung seiner Erzählung "Das Sanktus" so lange warten läßt: "[...] Freund Hitzig kann es bezeugen, wie seit drey Monathen ein ungewöhnlicher Andrang von zeitraubender und Geist anstrengender Arbeit es mir als unmöglich gemacht hat, an etwas anderes zu denken. Von Woche zu Woche hoffte ich die längst im Innern ganz fertige Erzählung: Das Sanktus, vollenden und sie Wolgebohrn persönlich bringen zu können, mit leeren Händen mocht ich nun durchaus nicht kommen [...]". - Hoffmanns Erzählung "Das Sanctus" sollte 1816/1817 im ersten Band der "Nachtstücke" veröffentlicht werden. - Leicht gebräunt und mit kleinen Randläsuren; einige Wörter etwas verwischt.


Hoffmann, E. T. A.

Autograph letter signed ("Hoffmann").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An autograph letter signed “Hoffmann”. The letter, written in German, concerns the score for his opera Undine, for which Hoffmann wrote the music. As translated, it reads:  “It would be my greatest pleasure to send you, dear Madame, score of the opera Undine for the intended use if I had it here in my possession. Yet that is is not the case, but the fact is that, thanks to a piano score that will shortly appear in print, I will have it ordered from Prague where it was released at an earlier date. I am very sorry not to be able to contribute my assistance to the prank you intend to play on your uncle, my dear colleague. With my utmost respect, Yours devoted Hoffmann”. Although the letter is undated, it must be from around the year 1816, when Undine premiered in Berlin to great acclaim. This was a period of success for Hoffmann after many struggles during the Napoleonic Wars. However, Hoffmann’s career began its final decline by the end of the decade. On the letter’s verso is a later note in another hand “To Mme Pinckert, nee Jordan, This letter is most interesting and worth preserving for the reason that the already assumed, genial author was recognized for his merit only after his death through the writings he left behind and continues to be venerated as a most brilliant writer both here and abroad. Pickert August 1834”. - The letter has been professionally cleaned and restored; red wax seals do not affect any words.


Hoffmann, E[rnst] T[heodor] A[madeus]

Eigenh. Brief mit U. ("Hoffmann").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An seinen (namentlich nicht genannten) Verleger Georg Andreas Reimer in Berlin: "Ich bin in tausend Sorgen, daß Ihnen verehrtester Freund! mein vorgestriges Billett in welchem ich dringendst bat mir Ihrem gütigen Versprechen gemäß den Rest des Honorars oder wenigstens 50 rth Cour. zukommen zu laßen, nicht abgegeben worden ist, da ich mit keiner Antwort versehen worden bin. Ganz außerordentlich würden Sie mich verbinden wenn Sie die Güte hätten mir, da ich in diesem Augenblick einer Zalung halber in Verlegenheit bin, durch Ueberbringerin meinen Wunsch erfüllend mir das Gebetene zu senden [...]". - Verso Empfängervermerk; recto am unteren Rand von alter Sammlerhand bezeichnet.