Hermann Hesse

Schriftsteller und Nobelpreisträger, 1877-1962

Hesse war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Dichter und Maler. Weltweite Bekanntheit erlangte er mit Prosawerken wie „Siddhartha“ oder „Der Steppenwolf“ und mit seinen Gedichten. 1946 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur und 1954 der Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste verliehen. Hesses geistige Zuflucht vor den politischen Auseinandersetzungen und später vor den Schreckensmeldungen des Zweiten Weltkrieges war die Arbeit an seinem Roman „Das Glasperlenspiel“, welcher im Jahr 1943 in der Schweiz gedruckt wurde. Nicht zuletzt für dieses Spätwerk wurde ihm 1946 der Nobelpreis für Literatur verliehen.

Quelle: Wikipedia

Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift „HH.“. o. O. u. D. Gr.-8vo. 1 1/2 SS. Bleistift.
450 € (59866)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „ich kann sie in meinem Zustand tiefer Erschöpfung und nie endender Ueberbürdung nie erwidern, ausser mit Gedrucktem. sie müssen Geduld haben, und mir auch lieber jenes zu streichende Wort nicht nennen, ich habe wirklich andre und nähere Sorgen. Die Schrift von Hafner wird wohl keinerlei Ersatz für die Ihre sein, schade. Ich lasse all die Hesse-Literatur eben ihren Lauf nehmen, sie ist Missverständnis wie die ganze Stellung der Welt zum Dichter.“

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief m. eigenh. U. „HHesse.“. Montagnola. Gr.-8vo. 1 S. Bleistift.
950 € (59880)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „Ihr Glückwunsch, und einer aus England, waren diesmal die beiden einzigen Grüße aus dem Ausland zum Geburtstag. […] Aus Deutschland haben seit der Kapitulation drei Botschaften mich erreicht, die Reisenden oder Kurieren zufällig hatten anvertraut werden können, sie kamen aber nicht von den mir Nächststehenden. Ob mein Verleger noch lebt, ist sehr fraglich, und den Gedanken, einen teilweisen Wiederaufbau meines Werkes noch selbst zu erleben, habe ich nun nach einigem Sträuben ganz beiseite gelegt.

Im übrigen sorge ich mich nicht um das Weiterleben einiger meiner Bücher; in einer so armen und substanzlosen Literatur wie es die deutsche unsrer Epoche ist, gehören sie natürlich zu den relativ bewährten […]“ - Auf dünnem Papier; mit Knickstellen..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief m. eigenh. U. „HHesse.“. Montagnola. Gr.-8vo. 1 S. Mit Briefumschlag. Bleistift.
1.500 € (59882)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „[…] Die Diskussion über Werfel und mich, in Bezug auf den Dynamitpreis, gleicht manchen, die schon früher stattfanden. Sie geht mir nicht nahe. In Deutschland wird mein einstiger Verleger Bermann, Schwiegersohn von S. Fischer, wahrscheinlich einen Verlag eröffnen, da möchter er auch meine Bücher wieder drucken, nur sei natürlich nicht daran zu denken, daß je wieder die Ueberweisung von Tantiemen an mich ins Ausland möglich sei.

Ich sende Ihnen, statt brieflicher Erzählung, das Rigitagebuch. Nach Jahren völligen Schweigens kam kürzlich ein lieber Brief von Martin Buber, ich hatte damals das Glasp.spiel senden lassen. […]“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief m. eigenh. U. „HHesse.“. Montagnola. Gr.-8vo. 1 S. Bleistift.
750 € (59884)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „[…] Dieser Tage unterschrieb ich einen Vertrag mit dem Verlag Westermann in Kopenhagen über den Steppenwolf, darin heisst es, dass der Verlag für 3 Jahre das Recht habe, auch etwaige andre Bücher von mir zuerst angeboten zu bekommen. Ich melde es für alle Fälle wegen des Glasp.Spiels - Das soll nun nächstens in Berlin von Freund Suhrkamp verlegt werden, nach einjähriger Unterbrechung hatte ich zum erstenmal wieder direkte Nachricht von ihm. […]“ Weiter über die Sylvesternachtansprache, die Radio Basel von ihm senden wird.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Gedichttyposkript „Gedenkblatt fuer Franz Schall 1877-1943“ mit eigenh. U. „Gruss von H Hesse“. O. O. Kl.-4to. 4 SS.
650 € (59893)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. Beginnend „Franz Schall war einer meiner ältesten und liebsten Freunde […]“. Es folgen „Zwei von Schall’s letzten Gedichten“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenh. aquarellierte Federzeichnung auf einem Brief seiner 3. Frau Ninon Hesse (1895-1966). o. O. [Montagnola]. 8vo. 4 SS. Doppelblatt.
4.000 € (59920)

An Hedwig Fischer, die Frau des Verlegers Samuel Fischer über Besuche und Skiurlaub: „[…] Das ,Titelbild’ dieses Briefes hat Hesse gemalt, er sendet es Ihnen als Gruß […]“

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief mit aquarellierter Federzeichnung am Kopf sowie eigenh. U. „HHesse“ (Bleistift). o. O. u. D. [Montagnola, 1934]. 8vo. 2 1/2 SS.
5.250 € (59921)

An Hedwig Fischer, die Frau seines Verlegers Samuel Fischer wegen eines Treffens, mit der Schilderung eines Blitzeinschlags in einer nahe dem Haus stehenden Kastanie über die „Schoeckwoche“ in Bern mit einem Zyklus von Hesseliedern, vertont von Othmar Schoeck (1886-1957).

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenh. Brief mit aquarellierter Federzeichnung am Kopf sowie eigenh. U. „HHesse“ (Tinte). Montagnola. 8vo. 2 SS.
6.500 € (59925)

An seinen Verleger Samuel Fischer mit Geburtstagswünschen, über den Vortrag Gerhart Hauptmann in Zürich über Skiferien, Rosenblüte und Sonnenwetter.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift (Bleistift). o. O. u. D. 140 : 95 mm.
500 € (62591)

Hesse im Halbprofil nach rechts. - Photographie: Gret Widmann. - Ränder leicht beschnitten.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Maschinenschr. Gedicht „DSU YUNG“ mit eigenh. Zusatz und Unterschrift. o. O. 8vo. 2 pp.
4.500 € (74644)

Aus Hesses „Weisheit des Ostens“: „DSU YUNG“ (Letzter Winterschnee auf Nan-schang | Thema für das Examensgedicht bei der staatlichen Dienstprüfung des Jahres 725 in Tschan-an, der Hauptstadt des Tang Reichs) | Der Mittagsberge nördlich Haupt hoch oben | Trägt Schnee noch über leichter Wolken Rand | Des Waldes Wand steht klar in Äthers Reine | Und kälter fällt die Nacht auf Stadt und Land.“ | Als Dsu-Yung dieses sein Gedicht einreichte, wies es der Prüfungsbeamte zurück und bemerkte tadelnd, es sei für eine Examensarbeit zu kurz, man verlange Gedichte von mindestens acht Versen oder mehr.

Dsu-Yung erwiderte nur: „I djin“, d.h.“ der Sinn ist erschöpft“. […]“ Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Karte mit gedr. Gedicht „Alter Maler in der Werkstatt“ und eigenh. Grüßen und Unterschrift. o. O. 8vo. 3 pp.
800 € (74645)

Auf dem Titelblatt eine Photographie einer Zeichnung von Hans Purrmann (Blumenstrauß), dazu das gedr. Gedicht „Alter Maler in der Werkstatt“. Eigenh. Zusatz Hesses „Herrn u. Frau Dr. R. Schwabe zur Erinnerung an Sils Maria.“ Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Eigenh. Brief mit Farbaquarell am Briefkopf und Unterschrift. o. O. 2 pp. 8vo.
4.500 € (74647)

„Lieber Herr Dr. Schwabe! Sie haben das Schifflein flott gemacht! Haben Sie für Ihren lieben Brief u. die gütige Beihilfe herzlichen Dank! Wir haben hier einen Regenherbst gehabt, etwa von Mitte Sept. bis Ende Oktober hat es geregnet. In jener Zeit ist noch ein Gedicht entstanden, das lege ich Ihnen hier bei. Jetzt haben wir ein gütigen mildes Martinssömmerchen […]“. - Das Aquarell zeigt eine Landschaft im Tessin. - Ohne das erwähnte Gedicht. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Ms. Brief mit Farbaquarell am Briefkopf und Unterschrift. o. O. 2 pp. 8vo.
3.500 € (74648)

„Lieber Herr Dr. Schwabe! Meinem Dank für Ihren Brief und Ihre Gabe füge ich gute Wünsche für Ihre asketische Kur am Bodensee bei. Als ich einst, im Jahr 1904 oder 05, das schöne alte Ueberlingen zum erstenmal kennen lernte, geschah es unter der Führung von Emil Strauss, der damals dort wohnte und dessen Gast ich war. Er war gegen den jungen Anfänger sehr freundlich, und wir blieben gute Freunde bis nach dem Krieg von 1914-18. Da konnte er, ein guter Deutsch-Nationaler, die Niederlage nicht ertragen, wurde ungemütlich und ging bald darauf zu Hitler über.

Er ist kürzlich gestorben, 94 Jahre alt, und gilt mir heute noch viel mit seinen wunderbaren Erzählungen […]“. - Das Aquarell zeigt eine Landschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Gedr. Karte mit eigenh. Zusatz und Unterschrift. O. O. Quer-8vo.
450 € (74651)

Die Faltkarte mit einem Zitat aus Hesses Erzählung „Der Tod des Bruders Antonio“ und einer gedr. Photographie von Störchen im Schnee. „Herzlich grüsst und dankt Ihr HHesse“. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. O. O. 2 pp. 8vo.
1.250 € (74652)

An Herrn Dr. Schwabe in Basel: „Herzlichen Dank für Ihren Beitrag und Ihr liebes Brieflein! Von der Zeit im Basler Antiquariat wäre noch viel zu sagen, aber die Kräfte dazu fehlen mir, jede Zeile kostet einen lächerlichen Aufwand an Anstrengung. Man muss sich bescheiden.“ Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift. o. O. 2 pp. 8vo.
1.000 € (74655)

An Herrn Dr. Schwabe in Basel: „[…] Ich sende Ihnen hier das Manuscript, es ist das in jenem Aufsatz von mir erwähnte, geschrieben auf dem Papier der ,Wanderung’, das zwar nicht kostbar ist, aber den Bildchen besser zusagt als die meisten Büttenpapiere. […] Wenn Sie gelegentlich Freunde treffen, die ähnliche Interessen haben, so machen Sie sie auf meine Manuskripte aufmerksam, auch die paar noch vorhandenen meiner Privatdrucke gebe ich zu Gunsten der Hunger-Hilfe gelegentlich ab […]“ - Den Briefkopf ziert ein gedr. Holzschnitt Hesses ein Feuer entfachend. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Eigenh. Faltkarte mit Wünschen und Unterschrift. o. O. 1 p. 8vo.
800 € (74656)

An Herrn Dr. Schwabe in Basel: „[…] Herzlich dankt und grüsst mit guten Wünschen Ihr HHesse […]“ Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Ms. Brief mit eigenh. Aquarell (Tusche auf Papier) und Unterschrift. o. O. 1 p. 8vo.
3.500 € (74657)

An Herrn Dr. Schwabe in Basel: „[…] Einiges von dem, was uns hier in letzter Zeit in Atem hielt, erfahren Sie aus der beiliegenden Zeitung. Das Wichtigste und Schlimmste war Suhrkamps Tod. Um mich wieder etwas zu ermuntern, habe ich dieser Tage die Anekdote erfunden und geschrieben, die ich Ihnen hier schicke. […]“ - Die erwähnte Anekdote liegt nicht bei. Das Aquarell zeigt eine Landschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Eigenh. Faltkarte mit Wünschen und Unterschrift. o. O. 2 pp. 8vo.
1.500 € (74659)

An Herrn Dr. Schwabe in Basel: „[…] Das beiliegende Büchlein war Ihnen zur Weihnacht gedacht, doch hat der Verlag oder die Post mich im Stich gelassen; meine Exemplare sind erst post festum angekommen. Das Ding ist ohne mein Zutun aus der Idee des Verlegers entstanden […]“ - Mit Abbildung einer Fenstermalerei in La Sainte-Chapelle de Paris. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Elisabeth“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier). o. O. Gr.-8vo. 2 pp.
4.500 € (74661)

„Elisabeth“ | „Wie eine weiße Wolke Am hohen Himmel steht, So weiß und schön und ferne Bist du, Elisabeth. Die Wolke geht und wandert, Kaum hast du ihrer acht, Und doch durch deine Träume Geht sie in dunkler Nacht. Geht und erglänzt so silbern, Daß fortan ohne Rast Du nach der weißen Wolke Ein süßes Heimweh hast.[…]“ - Am Kopf des Titelblattes eine Landschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenh. Titelblatt für Hesses zwölf Gedichte „Zwölf Gedichte von Hermann Hesse“ mit aquarelliertem Blumenbukett. o. O. Gr.-8vo. 2 pp.
2.500 € (74671)

„Zwölf Gedichte von Hermann Hesse“ „Die zwölf Blätter mit Bildern wurden geschrieben und gemalt im Herbst 1958. Drei Blätter wurden im März 1959 für Herrn Ernst Hofstetter hinzugefügt. HHesse“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Postkarte mit eigenh. Unterschrift und gedr. Aquarell am Kopf der Postkarte. o. O. 8vo. 1 p.
800 € (74672)

An Herrn Hochstetter in Bad Homburg, der ihn um die Erstellung von Gedichtmanuskripte gebeten hatte: „[…] Leider aber muss ich Sie wegen Ihres Auftrags […] sehr enttäuschen. Ich habe noch drei Exemplare jener Gedichthandschrift liegen, jedes von andern verschieden, sie stammen vom Ende des vergangenen Jahres. Aber ein neues für Sie mit den von Ihnen gewählten Gedichten zu schreiben wäre nicht mehr möglich. Ich kann nur noch ganz kurze Zeit die Feder halten, die Hände versagen. […] Wenn Sie eines der schon fertigen Exemplare haben wollen, so würde ich ihm eines Ihrer Wunschgedichte beifügen, mehr wäre nicht möglich […]“

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Brief mit Unterschrift unter zwei Gedicht-Typoskripten. o. O. u. D. Gr.-8vo. 2 1/4 pp. Durchschlagpapier. Mit eigenh. Adresse.
1.200 € (77870)

An Margarete Philips in Konstanz (“bei Dr. Kimmig“), der er „Zwei Gedichte, im Sommer 1944 im Schloß Bremgarten entstanden“ sendet. „[…] Traurig ist, was Sie mir melden, u. ich denke Ihrer in herzlicher Teilnahme. Man ist jetzt vom Schrecklichen so umschlossen, daß man kaum zu leben wagt, u. lieber nicht mehr da wäre. Aber dies letzte Zuflucht entgeht uns ja nicht, das zu wissen ist gut. Frau Rinser schrieb im August u. der Brief klang munter u. gut […]“

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Hesse, Hermann

deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler (1877-1962). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Baden. 8vo. 1 p.
650 € (78036)

An Hilde Schoeck, die Frau des Komponisten Othmar Schoeck in Zürich: „Liebe Frau Hilde, ich bin für 3 Wochen in Baden […]. Ninon macht seine Hochzeitsreise nach Rom […]“ - Die Bildseite zeigt eine gedrucktes Aquarell „Dorf im Tessin“.

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Hesse, Hermann

deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler (1877-1962). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift „H H“. Montagnola. 8vo. 1 p.
2.500 € (78039)

Herrlich amüsante Postkarte an seinen Freund, den Komponisten Othmar Schoeck: „[…] Ich bin Euch nach jemand am Leben? Bei uns ist, Gott sei Dank, alles gestorben. Meine Beerdigung war […] bei herrlichem Wetter; feierlich Klang […] es flossen manche Träne. Die letzten Reste werden vom 15. ab in Baden beigesetzt. Letzte Grüße […]“ - Die Karte zeigt eine gedr. Zeichnung von Hesse „Dorf im Tessin“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). 4 Gedichttyposkripte „Vier Gedichte von HHesse“ mit aquarellierten Federzeichnungen. o. O. 8vo. 12pp.
13.500 € (80473)

Sammlung von vier Gedichttyposkripten von Hermann Hesse. Auf dem Deckblatt in Hesses Handschrift „Vier Gedichte von HHesse“, auf der Umschlagseite „Dank und Gruss von Ihrem HHesse III. 1960“. Es folgen vier je zweiseitige maschinengeschriebene Gedichte jeweils mit einer aquarellierten Federzeichnung von Hesse, auf der letzten Seite eine Photographie eines gezeichneten Portraits von Hesse mit Zigarette und seinem Markenzeichen, der runden Brille. Bei den Gedichten handelt es sich um „Magie der Farben“, „Einsamer Abend“, „Traum von Dir“ und „Herbst“.

Die Zeichnungen sind auf die Verse abgestimmt. Ein Haus am See, das die Sommerfarben zeigt, ein Haus in der Dämmerung für den einsamen Abend, ein Haus in der einsamen Landschaft beim Traum von dir und eine Herbstlandschaft für das Gedicht vom Herbst. Beides zusammen ergibt eine schöne Einheit..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenhändige Postkarte mit Unterschrift. Radolfzell. Quer-8vo. 1 p.
2.500 € (81420)

Frühe Karte an den deutschen Schriftsteller Gustav Falke (1853-1916). „Verehrter Herr Falke! Haben Sie - […] - herzlichen Dank! Das Bildchen hier stellt das verbrannte Häuschen dar, es war wie in Hänsel u. Gretel. Daß das Meiste nicht versichert war, kam daher, daß die ganzen neuen Möbel, Wäsche, Aussteuer der Frau erst in den letzten 14 Tagen angekommen waren. Nun, Finckh hat sich ordentlich gefaßt u. geht wieder mit Vertrauen an neue Pläne. Er ist einstweilen in Karlsruhe, wird später aber wieder hier wohnen.

[…]“ Während der gemeinsamen Gaienhofener Zeit – Hesse zog 1912 nach Bern – verband Hesse und Finckh zunächst eine enge Freundschaft. Aufgrund unterschiedlicher Ansichten entfremdeten sie sich jedoch immer mehr. Zum einen vertrat Finckh ein Bild von Familie und Muttertum, das nicht Hesses künstlerischem Selbstverständnis entsprach. Zum anderen kritisierte Hesse Finckhs unkritische, nationalistische und antisemitische Haltung..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Zwei signierte Gedichttyposkripte, eine signierte masch. Postkarte und ein Sonderdruck. Zürich und ohne Ort. 8vo. 3 pp. Und der Sonderdruck. Leichter Einriss an der rechten oberen Ecke eines Gedichttyposkripts.
1.800 € (89215)

Zwei signierte Gedichtstyposkrite „Heumond und Schön ist die Jugend“ und „O daß es Farben gibt“ jeweils mit eigenh. Unterschrift am Ende des Gedichts. - Tlw. mit leichte Änderungen zur Druckversion. 1 Gedichttyposkript mit Zensurstreifen. - Die Postkarte an Leopold Seelmann-Eggebart: „Es freut mich, daß ich Ihnen eine Freude machen konnte. Ihre Adresse gab mir die Redaktion der Weltw. und legte mir die Sendung nahe. Leider reicht es nicht zu einem Brief, ich bin seit langer Zeit krank und beinahe gar nicht mehr arbeitsfähig.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Brief mit eigenh. Aquarell und eigenh. Unterschrift. Montagnola. 8vo. 2 pp. Doppelblatt. Aquarelle ca. 70 : 85 mm. In eigenhändig adressiertem Kuvert.
5.800 € (91258)

An Herrn und Frau Dr. Branger in Davos: „Liebe Freunde in Davos! Am Samstag kam richtig die herrliche Honigsendung an, wunderbar, und heut sind Ihre lieben Grüße und die wohlbehaltnen strahlenden Enzianen angekommen. Da sage ich herzlichen Dank! Es waren am 2. Juli auswärtige Freunde von mir da, und einige aus der Gegend, wir tranken Wein in einem Grotto im Wald, es war schön. Aber es fehlt auch nicht an einem schweren Leid: Beim Fest fehlte mein lieber Hugo Ball, der Freund, der mir geistig von allen am nächsten steht und der das schöne Buch über mich geschrieben hat.

Er wurde grad am Tag meines Festes in Zürich operiert, und es ist beinahe gar keine Hoffnung auf Rettung. […]“ Das Aquarell zeigt eine farbenfrohe Darstellung eines Hauses in mediterraner Landschaft (Tessin)..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift „HHesse“. ohne Ort und Datum. 8vo. 1 p. Durchschlagpapier. Bleistift.
450 € (92072)

An Frau Borger: „Ihre Blumen sind richtig am 24. eingetroffen und haben unsre Weihnacht verschönt. Am nächsten Morgen las mir meine Frau Ihren Brief vor, auch für ihn danke ich Ihnen von Herzen; ich täte es eingehender, wenn mein Zustand es zuliesse. Halb lachend halb gerührt vernahm ich die Geschichte vom Besuch anno 1922 und dem Dozenten, der es für selbstverständlich hielt, dass ein akademisches Gespräch mir etwas bedeute, eine junge Frau mich aber nur stören würde. So gott-ähnlich sin die meisten deutschen Professoren auch heute noch. […]“ - Geschrieben unter einem Gedichttyposkript „Gruss an Hermann Hesse zum 2. Juli 1947“ von Hermann Kasack.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Dankeskarte mit eigenh. Unterschrift. ohne Ort. Kl.-8vo. 5 pp.
350 € (92075)

Gedr. „Dank für Glückwünsche und Briefe“ zu seinem 80. Geburtstag. Die Unterschrift mit Bleistift.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift auf der Rückseite. ohne Ort. 150 : 100 mm.
500 € (92076)

Hübsches Altersportrait von Fritz Eschen auf der Rückseite von Hesse signiert.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Grüße und Unterschrift auf der Rückseite einer Postkarte einer Büste von Hermann Hesse. ohne Ort und Datum. 150 : 100 mm.
240 € (92078)

Die Büste von Louise Hutchinson. Auf der Rückseite der Postkarte die Signature von Hermann Hesse.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Monogramm von Hermann Hesse auf einem Privatdruck „Freund Peter“. ohne Ort und Jahr. Kl.-8vo. 15 pp.
180 € (92079)

Die Unterschrift in Bleistift.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Unterschrift auf dem Privatdruck „Der Trauermarsch“. Montagnola. 8vo. 21 pp.
250 € (92080)

Die Unterschrift mit Bleistift.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Unterschrift „Gruss von HH“ auf dem Titelblatt „Herbstliche Erlebnisse“. St. Gallen. 8vo. 2 pp.
220 € (92081)

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Unterschrift „H. 1947“. auf einem Portraitdruck. ohne Ort. 150 : 100 mm.
160 € (92082)

Portrait des Nobelpreisträgers im Halbprofil nach rechts. Die Monogrammunterschrift „H. 1947“ verblasst.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Unterschrift „HH“ auf dem Separatdruck „Nina“. ohne Ort und Jahr. 8vo. 4 pp.
150 € (92083)

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Unterschrift auf einem Druck „Calw“. ohne Ort und Jahr. Kl.-8vo.
180 € (92084)

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Grußformel und Unterschrift auf einem Privatdruck „Engadiner Erlebnisse“. ohne Ort. 8vo. 40 pp. Bleistift. Leicht gebräunt.
200 € (92087)

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Autograph manuscript with 12 watercolours, one of which is a title border and a pen and ink drawing. [No place, but Montagnola, ca. 1957). 8vo (254x168 mm). 26 ff. Limp vellum binding with title calligraphed in red ink on the front cover. In clamshell box of red morocco, signed by Hugo Peller. Front cover with blindruled intersecting fillets and gilt dots on the left side and gilt lettering .
72.000 € (92092)

As early as 1918, Hermann Hesse began illustrating his own poems with small watercolours and selling twelve of them at a time, with an additional cover sheet, for 200 (typewritten) or 250 Swiss francs (for handwritten copies). The proceeds went to the prisoners of war of the First World War, for whom Hesse organised book shipments from Bern. Later, he offered the Twelve Poems to patrons and collectors to help those persecuted by National Socialism during the Second World War or to support penniless artist friends.

Hesse continued to create these collections of poems into old age, not just for sale, but also as gifts for friends. This manuscript contains the following poems written between 1904 and 1933: Morgen, Liebeslied, Blauer Schmetterling, Frühlingstag, Voll Blüten, Alterwerden, Vergänglichkeit, Rückgedenken, Abendgespräch, Traum von der Mutter; Bruder Tod, and Einsame Nacht (erroneously for Einsamer Abend). The accompanying watercolours depict mainly Ticino landscapes. The poem Liebeslied shows a flower vase, Traum von der Mutter a pen and ink drawing of a house and Einsame Nacht an interior with a lit candlestick on a table. A beautifull copy in a custom made morocco clam-shell box by the Swiss bookbinder Hugo Peller (1917-2003)..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Gedicht mit Titel und Unterschrift und aquarellierter Federzeichnung. [Montagnola, 1952]. 4to. 2 pp. Büttenpapier.
9.500 € (93454)

Die aquarellierte Federzeichnung (ca. 60 : 60 mm) mit Titel „Schicksalstage“ u. e. Gedicht. Das Aquarell zeigt einen Blick durch Bäume auf’s Haus, im Hintergrund zwei Bergspitzen, das vierstrophige Gedicht „Schicksalstage“ von 1918: „Wenn die trüben Tage grauen, / Kalt und feindlich blickt die Welt, / Findet scheu sich dein Vertrauen / Ganz auf dich allein gestellt […]“. - In dieser Form sehr selten, da diese Gedichte in der Regel nicht unterschrieben wurde. - Mit dem dazugehörenden Titelblatt (hier im Orig.-Druck) Zwölf Gedichte von Hermann Hesse. Vom Dichter geschrieben und illustriert… mit Hesses Erklärung von Zustandekommen der Aquarelle mit den Gedichten.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Gedicht mit Titel und Unterschrift und aquarellierter Federzeichnung. [Montagnola, 1952]. 4to. 2 pp. Büttenpapier.
9.500 € (93455)

Die aquarellierte Federzeichnung (ca. 60 : 60 mm) mit Titel „Julikinder“ u. e. Gedicht. Das Aquarell zeigt ein kleines Landschaftsaquarell auf dem ersten Blatt (Blick über Montgnola auf den Luganersee), von Hesse in Tinte bezeichnet „Julikinder“. Auf dem folgenden Blatt das dreistrophige Gedicht: „Wir Kinder im Juli geboren / Lieben den Duft des weißen Jasmin, / Wir wandern an blühenden Gärten hin / Still und in schweren Träumen verloren…“ darunter seine Unterschrift. In dieser Form sehr selten, da diese Gedichte in der Regel nicht unterschrieben wurde.

- Mit dem dazugehörenden gedruckten Titelblatt (hier in Fotokopie) und Hesses Erklärung vom Zustandekommen der Aquarelle mit den Gedichten..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigen. Grüße und Unterschrift „H. H.“ in Privatdruck: Rückblick | Ein Fragment aus der Zeit um 1937“. Montagnola. Kl.-8vo. 6 pp.
250 € (93680)

„Gruss von HH.“ auf der Innenseite des Umschlags. Mit eigenh. adressierten Kuvert.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Gedr. Gedicht „In Sand geschrieben“ mit eigenh. Unterschrift „H. Hesse“ in Bleistift. ohne Ort und Datum. Schmal-4to. 1 p. Faltspuren.
350 € (93681)

Das Gedicht „In Sand geschrieben“ aus dem ehem. Besitz von Herbert Frank, Amsterdam.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Privatdruck „Erinnerung an André Gide“. Montagnola. 8vo. 21 p.
250 € (93682)

Privatdruck „Erinnerung an André Gide“ mit eigenh. adressierten Kuvert an Herbert Frank, Amsterdam.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Privatdruck „Gewaltlosigkeit | Zwei Sprüche von Hermann Hesse“. ohne Ort und Datum [Zug, 1918]. 8vo. 1 p.
240 € (93683)

Privatdruck „Gewaltlosigkeit | Zwei Sprüche von Hermann Hesse“ zusammen mit eigenh. beschrifteten Kuvert Hesses mit gedr. Absender.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Separatdruck „Traumtheater“ mit eigenh. Zusatz und Unterschrift „HH“. ohne Ort. Folio. 1 1/2 pp. Gefaltet.
350 € (93684)

Separatdruck aus der National-Zeitung „Traumtheater“ mit eigenh. Zusatz und Unterschrift „HH“. „Ein Gruss von diesem sehr, schwach gewordenen HH“. Mit ms. Kuvert. Aus dem Besitz von Herbert Frank, Amsterdam.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Separatdruck „Notizblätter um Ostern“ mit eigenh. Zusatz und Unterschrift „HHesse“. ohne Ort. 8vo. 12 pp.
360 € (93685)

Separatdruck „Notizblätter um Ostern“ mit eigenh. Zusatz „Dank und Gruss!“ und Unterschrift „HHesse“. Mit eigenh. adressierten Kuvert mit gest. Absender.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Gedr. Gedicht „Wanderer im Spätherbst“ mit eigenh. Grüßen und Unterschrift „HHesse“. ohne Ort. 8vo. 3 pp. Bleistift.
320 € (93686)

Gedr. Gedicht „Wanderer im Spätherbst“ mit eigenh. Grüßen „Dank!“ und Unterschrift „HHesse“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Gedr. Gedicht „Das Lied von Abels Tod“ mit eigenh. Unterschrift. ohne Ort und Datum. 8vo. 2 pp.
280 € (93687)

Gedr. Gedicht „Das Lied von Abels Tod“ mit eigenh. Zusatz „Gute Wünsche!“ Unterschrift „HH“. - Mit eigenh. adressierten Kuvert.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Separatdruck aus dem Märzheft 1947 der „Neuen Schweizer Rundschau“ mit eigenh. Zusatz und Unterschrift „H Hesse“. ohne Ort. 8vo. 12 p. Gebräunt.
360 € (93688)

Separatdruck aus dem Märzheft 1947 der „Neuen Schweizer Rundschau“ mit eigenh. Zusatz und Unterschrift „H Hesse“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Gedr. Gedicht „Regen im Herbst“ mit eigenh. Unterschrfift „H Hesse“. Montagnola. 8vo. 2 pp.
280 € (93689)

Gedr. Gedicht „Regen im Herbst“ mit eigenh. Unterschrfift „H Hesse“. Auf der Vorderseite „Gruss und Glückwunsch von Hermann Hesse“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Gedr. Rundbrief „Beschwörungen“. Montagnola. 8vo. 29 pp.
200 € (93690)

Auf Bütten gedruckter Rundbrief „Beschwörungen“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Privatdruck „Engadiner Erlebnisse“ mit eigenh. Unterschrift „HH“. Montagnola. 8vo. 39 pp.
250 € (93691)

Privatdruck „Engadiner Erlebnisse“ mit eigenh. Zusatz „mit Grüssen v.“ und Unterschrift „HH“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Sonderdruck mit eigenh. Unterschrift „HHesse“. Stockholm. 4 to. SS. 197-205.
360 € (93692)

„Beschreibung einer Landschaft | Ein Stück Tagebuch | von | Hermann Hesse“. Sonderdruck aus „Die Neue Rundschau“, Frühjahr 1947. Hermann-Fischer Verlag, Stockholm.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Privatdruck „Ein Vortrag von Otto Engel“. Zürich. 8vo. 30 pp.
100 € (93693)

Druck „Ein Vortrag von Otto Engel“ herausgegeben als Privatdruck zum 70. Geburtstag des Dichters.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Separatdruck aus der Neuen Zürcher Zeitung „Nächtliche Spiele“. 8vo. 9 pp.
120 € (93694)

Separatdruck aus der Neuen Zürcher Zeitung „Nächtliche Spiele“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). 4 Zeitungsartikel mit eigenh. Zusatz und Unterschrift „HH“. ohne Ort und Datum. Quer-schmal-4to. 4 pp.
320 € (93696)

4 Zeitungsartikel „Fragment aus der Jugendzeit“ mit eigenh. Zusatz „geschrieben im Jahr 1906“ und Unterschrift „HH“. Mit eigenh. Kuvert mit gest. Absender.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Separatdruck aus der National-Zeitung, Sonntags-Ausgabe vom 1./2. August 1953. ohne Ort und Jahr. 4to. 4 pp.
100 € (93697)

Separatdruck „Sommernacht mit Raketen“ aus der National-Zeitung, Sonntags-Ausgabe vom 1./2. August 1953.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Gedichttyposkript mit eigenh. Unterschrift „H Hesse“. ohne Ort. 8vo. 1 p.
350 € (93698)

Gedichttyposkript „Späte Prüfung“ mit eigenh. Unterschrift „H Hesse“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Gedichttyposkript mit eigenh. Unterschrift „H Hesse“. Neuburger See. Quer-8vo. 1 p.
450 € (93699)

Gedichttyposkript „Skizzenblatt“ mit eigenh. Grüßen „Ein Gruss“ und Unterschrift „H Hesse“. Mit eigenh. adressiertem Kuvert.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift. ohne Ort und Datum [Zürich, 22.3.1947]. 8vo. 1 1/2 pp.
1.250 € (93700)

An den Schriftsteller Herbert Frank in Amsterdam: „[…] Ihre Depesche erreichte mich noch in Baden, Ihr Briefchen schon zuhause in Montagnola. Ich möchte Ihnen nur sage, daß beide mir das Herz bewegt haben. Ich bin ein alter Mann und stehe im Begriff, endlich doch den großen Nervenkrieg, der für mich im Jahr 1914 begann, zu verlieren. Aber für echte menschliche Regungen bin ich noch immer erreichbar und dankbar. Daß Sie meinen Brief so aufnehmen konnten, macht Sie mir lieb, und darum sage ich Ihnen: setzen Sie wohl den Kampf in sich selber fort und suchen Sie nicht den Weg nach Innen durch den nach Außen zu ersetzen - aber lassen Sie sich durch die Erfahrung, die Sie mit mir machen mußten, nicht von Ihrem Glauben und Ihrer Hilfsbereitschaft der kranken Welt gegenüber abschrecken! Was Sie suchen, ist gut und jedes Opfer wert.

Wenn Sie auch nur ein Weniges von Ihrer Idee verwirklichen können, ist für die Welt etwas gewonnen. Daß es nicht damit getan ist, die berühmten alten Herren zu Unterschriften zu gewinnen, wie es Esperanto etc auch tun, wissen Sie ja selbst. Wenn einer der alten Herren Sie enttäuscht oder seine Reaktion Sie erschreckt, so nehmen Sie das nicht als kalte Dusche hin, sondern als eine unvermeidliche Prüfung, und gehen Sie den begonnenen Weg weiter! […]“ - Mit ms. Kuvert mit gedr. Absender..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift. ohne Ort und Datum 1947]. 8vo. 1 p.
1.200 € (93701)

An den namentlich nicht genannten Schriftsteller Herbert Frank in Amsterdam. „Der gute Eindruck, den Ihr erster Brief mir gemacht hatte, wurde durch diesen zweiten, den ich hier wieder beilege, aufgehoben. Wenn ein junger Draufgänger Siebzigjährigen auf die Schulter klopft und sie törichten und rücksichtslosen Belehrungs- und Erziehungsversuchen aussetzt, wenn er so wenig Ahnung von den geistigen Berufungen hat, dass er die Gesetze, die für einen Staatsmann gelten, auf beliebige andre Intellektuelle anwendet, dann ist er kein echter Weltverbesserer.

Ich hätte Ihren belehrenden Brief nicht geantwortet, wenn nicht eben jener Eidruck Ihres ersten Briefes da wäre. Der hatte mir gefallen, da er gewisse alte und gute Wahrheiten auf gute Art neu formuliert. Und darum habe ich jenen ersten Brief von Ihnen einem Zürcher Literaten zu lesen gegeben, der als Leiter eines grossen Verlags und als Herausgeber der Neuen Schweizer Rundschau einen gewissen Einfluss hat. Er schreibt Ihnen vielleicht selbst. Ich meinerseits werde Sie nicht mehr in Anspruch nehmen. […]“ - Beiliegt: der eigenh. Brief von Herbert Frank an Hesse, datiert 10.3.1947..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift. Baden bei Zürich. 8vo. 1 p. Gedr. Briefkopf „Hotels Verenahof - Ochsen“.
950 € (93702)

An den Schriftsteller Herbert Frank in Amsterdam. „Ihr Brief war an einen Mann gerichtet, der seit einigen Jahrzehnten ziemlich genau so gelebt und gearbeitet hat wie ihre schönen und wahren Wort es von den Geistigen verlangen. Nur kommt für mich Ihr Anruf, einer von unzähligen, zu spät. Ich bin krank und alt, und jeden Tag bis zur völligen Erschöpfung mit Ansprüchen der öffentlicher wie privater Art überbordet. Ich wünsche Ihrem Gedanken, der ja nicht der Ihre sondern der uralte und einzig wahre ist, Wirkung und Gestaltwerdung.

Aber Sie müssen um ihn nicht die Alten sammeln, die grade noch zur Not ihre berühmten Namen zur Verfügung stellen können, sondern Jüngere, die noch Kräfte und noch Lust am Wirken haben. […]“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Ohne Ort und Datum. 8vo. 1 p.
1.200 € (93703)

An den Schriftsteller Herbert Frank in Amsterdam. „Wenn wir in der nächsten Existenz Freunde werden, soll es mir lieb sein. Wir werden dann, hoffe ich, beide nicht mehr Literaten sein. Aber lolang wir es sind, wollen wir unsre Verse u. Geschichten so hübsch machen wie nur irgend möglich (siehe S. 152 der gef. Stadt). Denn grade dies ist es, was die Literatenexistenz von uns verlangt u. worum wir uns gar nicht genug mühen können. Wir haben da beide noch viel zu lernen. Dennoch spricht vieles in Ihrem Buch zu mir - nicht weil es ,Dynamit’ wäre, wovon ich nichts halte, sondern weil manches Bild sorgfältig gezeichnet ist.

[…]“ - Die Postkarte mit einer gedr. Zeichnung Hesses Haus in Monagnola..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Bildpostkarte mit Unterschrift. ohne Ort und Datum. 8vo. 1/2 p.
625 € (93704)

An den Schriftsteller Herbert Frank in Amsterdam. „Dass ich auf Ihre Frage wegen der Widmung nicht geantwortet habe, begreife ich nicht wenn auch meine Kräfte mir keine Briefe mehr erlauben, so lass ich doch das, was sich ganz kurz beantworten lässt, nie liegen. Aber nun ist es also geschehen.“ Die Postkarte zeigt „Das alte Hermann-Hesse-Haus in Gaienhofen/Bodensee“ nach einer Zeichnung von Hugo Geißler.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Ms. Postkarte mit eigenh. Unterschrift. ohne Ort und Datum. 8vo. 1 1/2 pp.
650 € (93705)

An den Schriftsteller Herbert Frank in Amsterdam. „Ihren Zürcher Gruss mich ich, da Sie keine Adresse angaben, nach Amsterdam erwidern. Es geht unruhig und sorgenvoll bei uns zu. Eben war mein Verleger aus Berlin mit s. Frau eine Weile bei uns, und morgen erwarten wir, als Flüchtlinge aus Bukarest, die Schwester und den Schwager m. Frau für ungewisse Zeit. Sie kommen als Angehörige einer Volksschicht, die dort ,liquidiert’ wird, her, ohne einen Pfennig, ohne Visum für irgend ein Land, nur mit kurzfristiger Einreiseerlaubnis in die Schweiz als m. Gäste. Aber immerhin sind sie am Leben. […]“ - Die Postkarte nach einem Holzschnitt eines Aquarells von Hermann Hesse.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Farbige Postkarte eines gedr. Aquarells mit eigenh. Grüssen und Unterschrift. ohne Ort und Datum. 8vo. 1 p.
650 € (93706)

Aus dem Besitz des Schriftstellers Herbert Frank in Amsterdam. Die Postkarte zeigt ein Aquarell von Hermann Hesse, 1926 (Tessiner Landschaft), aus dem Buch „Hesse/Rolland Briefe“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Farbige Postkarte eines gedr. Aquarells mit eigenh. Grüssen und Unterschrift. ohne Ort und Datum. 8vo. 1 p.
500 € (93707)

Aus dem Besitz des Schriftstellers Herbert Frank in Amsterdam. Die Postkarte zeigt ein Aquarell von Hermann Hesse „Aus Wanderung“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. adressiertes Kuvert an Herbert Frank in Amsterdam. Kilchberg. Quer-8vo. 1 p.
100 € (93708)

An den Schriftsteller Herbert Frank adressiertes Kuvert. Mit gestempeltem Absender.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Diverse zeitgenössische Zeitungsartikel, u.a. zu Hesses 70. Geburtstag. Folio. Gefaltet und gebräunt. 11 pp.
1.200 € (93709)

Als Zeitungsartikel liegen vor: Otto Basler u. a.: Hermann Hesse zum 70. Geburtstag. Zeitungsartikel in der Sonntags-Beilage der National-Zeitung, Jahrgang 28, Nr. 291. Basel, 29. Juni 1947. Thomas Mann: „Für Hermann Hesse“. Neue Zürcher Zeitung. Montag, 2. Juli 1947, Blatt 9, Abendausgabe. Sonntagsblatt der Basler Nachrichten. „Hermann Hesse zum siebzigsten Geburtstag. Basel, 29. Juni 1947. Neue Zürcher Zeitung. „Hermann Hesse zum siebzigsten Geburtstag. Mittwoch, 2. Juli 1947.

Zeitungsartikel von Hermann Hesse „An einen jungen Kollegen in Japan“. In: Neue Zürcher Zeitung Nr. 1063 (25) vom 2. Juni 1947. Rundbrief aus Sils-Maria. Von Hermann Hesse. In Neue Zürcher Zeitung ?. Quer-schmal-4to. 4 pp..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenh. Manuskript seines Märchens „Piktors Verwandlungen“. Frontispiz mit Widmung und Motiv, im Text 16 Vignetten und Abbildungen, alles aquarellierte Federzeichnungen über leichter Bleistiftvorzeichnung. Titelseite, Widmungsseite und 12 einseitig beschriebene Blätter. 4to. Mit aquarellierter Titelkartusche, Widmungskartusche und 15 aquarellierten Federzeichnungen im Text. Titelseite leicht gebräunt.
75.000 € (94600)

„Piktor’s Verwandlungen | Ein Märchen von | Hermann Hesse“. – Schöne, vollständige Niederschrift mit in den Text eingefügten, farbfrischen Illustrationen. Hesse hatte das Märchen 1922 geschrieben und seiner späteren zweiten Ehefrau Ruth Wenger gewidmet. Die Widmung im Manuskript lautet: „Geschrieben Januar 1923 | für Dr W. Stämpfli. | H. Hesse“. – Darunter ein Novalis-Zitat: „In ewigen Verwandlungen begrüßt | Uns des Gesangs geheime Macht hienieden – – – –“ Die gedruckte Erstausgabe erschien 1925 bei der „Gesellschaft für Bücherfreunde“ in Chemnitz.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Typoskript „Kranken-Nacht“ mit zweizeiliger eigenh. Widmung und Unterschrift in Umschlag mit aquarellierter Federzeichnung o. O. 4to. 2 pp. Doppelblatt. Der Umschlag mit kleinen Bugfaltenrissen und Montageresten.
5.500 € (94601)

Das Typoskript mit Widmung für den Arzt und Autographensammler Hans Conrad Bodmer. „Kranken-Nacht Augen in die ich einst liebend geblickt, Worte die einst ich als Jüngling verehrt, Lieder die einst meine Träume genährt, Bilder, von freundlichen Göttern geschickt, Deren ich Jahre nicht mehr gedacht, Suchen mich nun, einen kranken Mann, Strahlend heim in der schlaflosen Nacht, Blicken mich unergründlich an, Leuchten wie Sterne ewig und wandellos, Stehn um mein Lager und lächeln jung, Lange genährt aus der Seele Schooß, Her gewiegt vom Flusse Erinnerung ...“ Es folgen 18 weitere Zeilen. Darunter die eigenhändige Widmung „Gruss für Herrn / H.

C. Bodmer! | H Hesse“. Der Arzt und Autographensammler Hans Conrad Bodmer hatte für seinen Freund Hesse die Casa Rossa in Montagnola erbauen lassen, die dem Dichter ab 1931 auf Lebenszeit zur Verfügung stand. Die aquarellierte Federzeichnung auf dem Umschlag zeigt zwei Häusergruppen in Berglandschaft mit einem Baum im Vordergrund..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Portrait mit eigenh. U. ("H. Hesse"). O. O. 284:221 mm auf etwas größerem Trägerkarton.
1.500 € (62243/BN45425)

Schönes großformatiges Altersportrait.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). An einen jungen Kollegen in Japan. Privatdruck. (2), 10, (4) SS. 8vo. Originalbroschur.
1.500 € (62285/BN45470)

Exemplar in größerem Format auf Bütten in handgeschöpften Umschlag. Mit 8-zeiliger handschriftlicher Widmung von Hermann Hesse in Tinte: "mit herzlichen Grüßen für Frau Dr. Stämpfli (es existieren nur 4 Dutzend Ex von diesem Druck) von Ihrem H. Hesse Sommer 47".

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenh. Brief mit U. ("H. Hesse"). Basel. 25.02.1924. 2 SS. auf Doppelblatt 8vo.
5.500 € (62371/BN45616)

Inhaltsreicher Brief an einen E. A. Schröder in Frankfurt a. M.: "[...] Ihre Gedichte sagen mir viel weniger als Ihr Brief; er ist es, nicht sie, der mich zu einer Antwort nötigt. Ich glaube nicht, daß Sie ein Dichter sind. Wenn es so ist, dann ist Ihr jetziges Dichten Vorstufe u. Ersatz für ein Stück seelischen Lebens u. Schaffens, dessen Art u. Sinn sich Ihnen zur Zeit noch nicht völlig zeigt. Die Frage Ihres Briefes, die ich als richtig u. brennend mitempfinde, ist die 'ob man der Stimme im Innern überhaupt folgen darf', d.

h. ob alles, was wir Persönlichkeit nennen, nicht eitle Torheit sei. Diese Frage steht auch vor mir immer neu auf, ich habe sie im 'Demian' ganz anders beantwortet als im 'Siddharta'. Ich könnte z. B. die Frage auf Ihren Fall anwenden u. sagen: Das Höchste u. Wünschenwerteste, was Sie bestenfalls im Leben sich erwerben können, wäre die Heimkehr zu einer vertrauensvollen, frommen katholischen Gläubigkeit - aber mit dem Plus einer individualisierten, differenzierten, reiferen Seele, die Sie sich durch die Unruhe u. Qual des Zweifels u. der Revolution erworben u. erlitten haben [...]"..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). 14 Aquarelle, teilweise über Feder, meist eigenh. bezeichnet. O. O. 56 bis 125 mm (Höhe) und 82 bis 135 mm (Breite). Auf Bütten-Blättern.
48.000 € (62620/BN45772)

Die vollständigen Vorlagen für die Illustrationen zu seinem 1920 bei S. Fischer erschienenen Buch "Wanderung. Aufzeichnungen von Hermann Hesse. Mit farbigen Bildern vom Verfasser". - Das erste Aquarell mit dem eigenhändigem Arbeitstitel "Wanderung / Ein Bilderbuch von Hermann Hesse / mit farbigen Zeichnungen vom Verfasser", den Hesse später mit anderer Tinte in den endgültigen Buchtitel ändert. - Die weiteren Aquarelle: Bauernhaus, "Pass", "ein Dorf", "Die Brücke", "Pfarrhaus", "Gehöft", "Bäume", "Regenwetter", "Kapelle", "Mittagsrast", "See, Baum, Berg", "Bewölkter Himmel" und "Rotes Haus".

- Beiliegend ein Widmungsexemplar der 1949 bei Suhrkamp erschienenen Ausgabe des Buches, 4to, Originalleinenband mit (leicht eingerissenem) Schutzumschlag; dem Titel gegenüber Hesses eigenhändige Widmung "In grosser Dankbarkeit von Ihrem HHesse". - Die Reproduktionen im Buch geben die zarten Farben der Originale höchst unzulänglich wieder. - Leicht, teilweise auch etwas stärker fleckig; mit Markierungen für die Reproduktion..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Sammlung von 57 Briefen, Postkarten und weiteren Dokumenten von Hermann Hesse an seine Schwestern Adele (Adis) Gundert und Marie, seinen Schwager Hermann Gundert und an Gertrud Hanßum-Gundert, die Adoptivtochter von Adele und Hermann. Montagnola, Zürich, Sils-Maria. Zusammen 57½ SS. auf 54 Bll. 4to und (qu.-)(gr.-)8vo. Beiliegend 5 weitere Briefe von Adele Hesse, Bruno Hesse und Ninon Hesse an die Familie Gundert.
55.000 € (72838/BN46906)

Umfangreiche und inhaltsreiche Sammlung von zumeist autobiographischen Briefen an seine nächsten Verwandten, bislang durchwegs unveröffentlicht. Hesse berichtet den ihm so Nahestehenden ausführlich zu Leben und Werk, aber auch unmittelbar über seine persönlichen Befindlichkeiten. So bemerkt er keine zwei Wochen nach dessen Ableben zum Tod Thomas Manns: "Es ist ein grosser Verlust. Es gibt neue und jüngere Freunde, aber keinen so alten Kameraden und Weggenossen mehr" (a. d. Br. v. 25.8.1955 an Gertrud).

- Über eine amüsante Begebenheit mit einem Leser berichtet er etwa: "[...] Spaßes halbe lege ich dir eine Briefkopie [eines Gedichtes] bei, ich schrieb das an einen interessanten Leser in Dänemark, der mir auf das Gedicht mit einem heftigen Gegengedicht geantwortet hatte, das neue Gedicht mit seiner Mythologie vom Schöpfergott war ihm zu primitiv und zu sehr im Widerspruch mit dem, was er an Esoterik aus Siddhartha, den er genauestens kennt, herausgelesen hat [...]" ([Februar 1940], an Adele; Nr. 7). - Gelegentlich ist auch von anderen Schriftstellern die Rede: "[...] Der Dichter Poe ist einer der wenigen grossen amerikanischen Dichter des 19. Jahrhunderts, und jene Erzählung eine seiner bekanntesten [...] Komisch geht es manchmal im Leben: in letzter Zeit habe ich die beiliegenden Scherzverse von Wilh. Raabe oft abgeschrieben und Freunden geschickt, sie waren mir durch einen Zufall bekannt geworden. Und nun kam vorgestern aus Braunschweig ein feierlicher Brief, dass die Stadt mir den W. Raabe-Preis zugesprochen habe [...]" ([1952], an Gertrud; Nr. 27). - Und nicht zuletzt gibt auch sein eigenes Schaffen gelegentlich Anlaß zu kleinen und größeren Nöten: "[...] Es kam ein Brief von einer Berliner Behörde. Sie sind der Meinung, daß ich auf Grund eines Gesetzes von 1925 und einer neuern Notverordnung für mein gesamtes Einkommen aus Deutschland, also für meine Verlegertantiemen, in Berlin steuerpflichtig sei, und zwar bis zum Jahr 25 zurück. Ich anerkenne die Räuberei natürlich nicht, ich lebe seit 20 Jahren in der Schweiz und zahle meine Steuern hier, und vom Ertrag meiner Arbeit, von dem ich selber ja nur einige Prozente beziehe, leben in Deutschland Verleger, Drucker, Papierfabriken, Buchhändler etc. Wenn ich zufällig einen Schweizer Verleger hätte statt eines Berliners, wäre die ganze Frage hinfällig [...] "(an Marulla a. d. J. [1932]). - "[...] Morgen erwarten wir für einen Tag meinen Verleger, d. h. nicht Suhrkamp selbst sondern seinen ersten Mitarbeiter und spätern Nachfolger, Dr. Unseld. Es ist manches zu besprechen. Unter andrem die Frage, ob man künftig meine Bücher nicht mehr mit ‚deutschen' Buchstaben, sondern in lateinischen drucken soll. Die Zahl der Leute, die deutsch nicht mehr lesen können oder mögen, wächst beständig. Doch wehre ich mich vorläufig [...]" ([24. II. 1957 (Poststempel)], an Gertrud, Nr. 41). - Detaillierte Verlistung auf Anfrage..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). "Sommerhöhe". Ms. Gedicht mit eigenh. Titel, Widmung und eh. Aquarell über Feder. O. O. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Aquarell ca. 75 x 90 mm.
4.500 € (72872/BN46944)

Der Titel "Sommerhöhe" und die Widmung "für Adis zum 15. VIII. 33" für seine Schwester Adele Gundert zu ihrem Geburtstag auf der ersten Seite des Doppelblatts unter der aquarellierten Federzeichnung. Auf der zweiten Seite das Typoskript seines Gedichts: "Das Blau der Ferne klärt sich schon | Vergeistigt und gelichtet | In jenen Lila-Zauberton, | Den nur September dichtet [...]". - Gefaltet.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Umschlag mit eigenh. Titel "Ein paar Gedichte von Hermann Hesse" in aquarellierter Umrahmung. O. O. u. D. 1 S. auf gefalteten Büttenbogen. Aquarell ca. 125 x 105 mm.
4.000 € (72873/BN46945)

Umschlag für Gedichte, wie sie Hesse wiederholt für enge Freunde oder Bewunderer seiner Werke anfertigte.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ein paar Gedichte von Hermann Hesse. O. O. Typoskript von sechs Gedichten ergänzt durch je ein eigenh. farbiges Aquarell auf gefalteten Büttenbögen. Umschlag mit eh. Titel in aquarellierter Umrahmung und eh. Widmung an der Innenseite und 6 gefaltete Bögen. 4to.
22.000 € (72874/BN46946)

Widmungsexemplar, wie sie Hesse wiederholt für enge Freunde anfertigte. Die Widmung an seine Schwester Adele Gundert (1875-1949) zu ihrem Geburtstag am 15. August 1935 auf der Innenseite des Umschlags. Folgende Gedichte sind enthalten: "Immer wieder", "Blumen nach einem Unwetter", "Karfreitag", "Der Klang", "Häuser am Abend" und "Tessiner Winter".

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). "Ein paar Gedichte von Hermann Hesse". Eigenh. Entwurf mit eigenh. Titel, Widmung und eigenh. Aquarell auf Feder. O. O. 1 S. 4to.
3.500 € (72875/BN46948)

Gewidmet seiner Schwester Marie "Marulla" Hesse (1880-1953). Entwurf für den Umschlag von Gedichtssammlungen, wie sie Hesse wiederholt für enge Freunde anfertigte.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). 9 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U., 1 eh. Brief mit U., 7 ms. Briefe mit eh. U., 2 ms. Postkarten mit eh. U., 2 eh. Billets mit U., und 1 eh. Gedicht. Gaienhofen und o. O. [Poststempel: Gaienhofen, Göschenen, Frankfurt a. M.]. Zusammen 19½ SS. auf 20 Bll. 4to und (Qu.-)8vo.
12.500 € (82185/BN53161)

Freundschaftliche Korrespondenz an den Konstanzer Zahnarzt und Komponisten Alfred Schlenker (1876-1950) und dessen Ehefrau Martha mit Nachricht von seinen Reisen, dem Wunsch sie zu treffen, über seinen Gesundheitszustand, seine Familie und sein künstlerisches Schaffen. - "Der Sommer holt noch etwas vom Versäumten nach, das ist gut. Aber in Lugano stehen die Fremden einander auf den Zehen, alles ist unleidlich überfüllt. Die Autocars aus aller Welt stehen Schlange [...]" [Poststempel: Zug, 1953].

- "Mit dem in Osnabrück abgebrochenen Stück Zahn konnte ich nicht, wie ich damals wollte, gleich zu Ihnen kommen, da ich inzwischen auf dieser merkwürdigen Reise auch noch um meinen Blinddarm gekommen bin [...]" [Poststempel: Frankfurt a. M., 29. XI. 1909]. - "Das was das Radio neulich gesendet hat, war eine von mir 'besprochene' Platte. Falls Sie einen Apparat für Langspielplatten besitzen und es wünschen, bekommen Sie diese Platte von mir geschenkt [...]" (Poststempel: Zug, 9. VII. 1959). - Mit Missfallen am Kölner Hessearchiv: "Dieses Archiv wurde vor einigen Jahren ohne mein Wissen und sehr gegen meinen Geschmack von einem ehrgeizigen Mann [...] gegründet, und ich habe Zeitlang gegen ihn Nachsicht geübt [...] Aber bald wurde dieser Mann so lästig und aufdringlich, und hat namentlich alle meine Freunde, deren Adressen er erschnüffelte, so frech und rücksichtslos ausgenützt, ihnen Briefe von mir abgeschwatzt [...] dass ich ihn durch meinen deutschen Rechtsanwalt warnen lassen musste [...]" (Vermerk von alter Sammlerhand verso: "Poststempel Montagnola 27. IV. 50"). - Das 12-zeilige Gedicht betitelt "Nachtgefühl" mit einer eh. Aquarellzeichnung. An den Ecken beschnitten. - Beiliegend 2 Druckschriften mit einigen eh. Zeilen an Alfred bzw. Martha Schlenker auf der letzten Seite. Ferner ein signierter Portrait-Holzschnitt Hesses von Max Bucherer sowie das Fragment einer Portrait-Zeichnung Hesses von unbekannter Hand (13:29 cm. Ober- und Unterrand abgeschnitten). - Bis auf kleine Randläsuren tadellos erhalten..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wohl Montagnola. ½ S. 8vo. Gerahmt.
750 € (82841/BN54189)

An den Komponisten Peter Escher: "Wohl Ihnen, dass Sie an einer Oper arbeiten! Geniessen Sie dies Glück, u. möge es lange nachhalten! Ich kenne das Leben mit einer grössern eigenen Arbeit seit Jahren nicht mehr, aber ich habe es oft u. reichlich gehabt, u. bin dankbar dafür". - Peter Escher arbeitete 1947/48 an seiner ersten Oper "Bergvolk". Er vertonte auch einige Gedichte von Hermann Hesse.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). "Skizzenblatt". Ms. Gedicht mit eigenh. U. "Am Neuenburger See". 138:210 mm. Zusammen mit einem Lichtdruckportraits Hesses (250:188 mm) in Passepartout unter Glas. Gerahmt (565:365 mm).
850 € (85812/BN56478)

"Kalt knistert Herbstwind im dürren Rohr, / Das im Abend ergraut ist; / Krähen flattern vom Weidenbaume landeinwärts [...]". Das Gedicht, das mit einem eh. "Gruss von H Hesse" versehen ist, wurde erstmals in der Baseler "Nationalzeitung" am 15. XII. 1946 gedruckt.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Portraitpostkarte mit eigenh. U. und Separatdruck mit eh. Widmung und U. [Gentilino. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Der Separatdruck mit 9¼ SS. auf 6 Bll. 8vo. Mit einigen Beilagen (s. u.).
650 € (91685/BN61007)

Die Portraitpostkarte an Otto Wolfgang Zenker, einen langährigen Mitarbeiter der Buchhandlung Franz Deuticke, mit der Abbildung von Hermann Hubachers Hesse-Büste. Der Separatdruck "Aufzeichnung bei einer Kur in Baden" mit einem "Gruss von HHesse" unter dem Titel und einer einmontierten Widmung an den Apotheker und Komponisten Josef von Vintschger am Ende. - Beiliegend einige Blatt mit Gedichtabschriften und Zeitungsausschnitte von Gedichten Hesses.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Zwölf Gedichte. Eigenhändiges Gedichtmanuskript mit aquarelliertem Titel und 11 (st. 12) aquarellierten Federzeichnungen. Montagnola. 11 (st. 12) Doppelblätter. Auf Büttenpapier. Blattgröße 25,5 : 16 cm. Schwach gebräunt.
65.000 € (83368)

Originalmanuskript des malenden Dichters, illustriert mit reizvollen Aquarellen. Mit Widmung für die Fotografin Li Osborn (1883-1968) Die hübschen Aquarelle (meist Tessiner Landschaftsansichten) jeweils auf der ersten Seite des Doppelblatts mit dem Gedichttitel, auf der dritten Seite das eigenhändig geschriebene Gedicht. - Hesse schrieb solche Sammlungen von 12 (manchmal auch 6) Gedichten in mehreren Exemplaren und schenkte sie Freunden oder verkaufte sie an Bewunderer seiner Werke. Die Manuskripte sind allesamt besondere Einzelstücke, die in der Auswahl der Gedichte und Illustrationen variieren.

Hier enthalten die Gedichte: Voll Blüten - Allein - Frühling - Auf Wanderung - Herbst - Elisabeth - Postkarte an die Freundin - Karfreitag - Häuser am Abend - Flötenspiel - Liebeslied. Mit aquarelliertem Titel und eigenhändiger Widmung: "Für Frau Louise Hutchinson, geschrieben im Winter 1956/57, H. Hesse". Louise Hutchinson, geborene Wolf, besser bekannt als Li Osborn, machte sich in den 1920er Jahren einen Namen als Porträt- und Theaterfotografin (Porträts u. a. von Bertolt Brecht und Sybille Binder, heute im Folkwang Museum). Nach der Machtergreifung des NS-Regimes wurde ihr als jüdische Fotografin die Arbeit unmöglich gemacht. Sie emigrierte nach Locarno, später nach Colchester, verbrachte die Sommermonate aber meist in der Schweiz. Sie war in den zwanziger Jahren mit dem Psychiater Walter Osborne verheiratet, ab 1930 mit William Dodge Hutchinson..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Konvolut von 4 Widmungs- und 2 signierten Exemplaren. Unterschiedliche Formate und Einbände (meist nur kleine Altersspuren).
4.000 € (86262)

Konvolut von 4 Widmungs- und 2 signierten Exemplaren. 1. Wanderung. Berlin, S. Fischer 1920. OPp. - Mit 5zeiliger signierter Widmung. - 2. Gedichte des Malers. Freiburg, Kirchhoff, 1951. OHLwd. mit farbig ill. OUmschlag. - Mit 4zeiliger signierter Widmung. - 3. Zwei Idyllen. Berlin u.a., Suhrkamp, 1952. OPp. mit OUmschlag. Mit 4zeiliger Widmung. - 4. Aus vielen Jahren. Bern, 1949. Broschur. - Mit 3zeiliger signierter Widmung. - Unaufgeschnitten. - 5. Peter Camenzind. Zürich, Schweizer Bücherfreunde, 1940.

OHLdr. Auf dem Vorsatz signiert. - 6. Knulp. Zürich, Fretz und Wasmuth, 1944. OHPergament. Auf dem Vortitel signiert. - Ein Titel von Hesse als Beigabe. - Papierbedingt teils etwas gebräunt, gelegentlich dezenter Besitzeintrag in Bleistift, sonst gut. - Zus. 7 Bände. Eine Beigabe..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Stufen der Menschwerdung. Olten, VOB, 1947. Original-Halbpergamentband mit goldgepr. Rückentitel. In Kart.-Schuber (dieser etwas lichtrandig).
1.800 € (86264)

Eines von 100 Exemplaren der Vorzugsausgabe. - Mit eigenh. Widmung Hesses auf Vorsatz: "Der Vernünftige ist immer geneigt, seinen Instinkten zu misstrauen. Der Froud ist stets geneigt, seinem Verstande zu misstrauen. / HHesse".

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Hesse, Hermann

Eigenhändiges Manuskript mit Namenszug am Titel und im „Druckvermerk
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Hermann Hesse (1877–1962), Schriftsteller und Nobelpreisträger. „Pictor’s Verwandlungen“. Eigenhändiges Manuskript mit Namenszug am Titel und im „Druckvermerk“. O. O., „geschrieben Herbst 1928 | Hermann Hesse“. 17 einseitig beschriebene SS. auf 20 Bll. Mit 16 in warmen, kräftigen Farben aquarellierten Vignetten. Beigefarbener Umschlag mit e. Titel und aquarellierter Vignette. Geglätteter weißer Kalbsblederband mit goldgepr. Deckelvignette. 4°. Mit einer Beilage (s. u.). – Recht frühe Abschrift des 1922 entstandenen Märchens, von dem bis in die späten 50er Jahre über 40 Exemplare (tls. auch als Typoskripte) hergestellt werden sollten. Bei dem Adressaten des vorliegenden, sehr festlich-dekorativ gestalteten Exemplars, das diesem am ersten Blatt mit einem Zitat von Novalis gewidmet ist, wird es sich um den deutschen Unternehmer Kurt Lindner sr. (1877–1966) gehandelt haben, dem Leiter der Fa. Lindner & Co (heute ELSO) in Sondershausen, einer Porzellanfabrik für elektrisches Zubehör. Mit Ausnahme der ersten Vignette am Widmungsblatt sind die anderen in den Text eingestreut; die vergoldete Deckelvignette zitiert die zwei Sterne der Vignette am Ende des Textes. – Vgl. Mileck II, 111 (der diesen Adressaten nicht kennt): „Jetzt, wo ich den Piktor nicht mit eigener Hand mehr schreiben und illustrieren kann, habe ich nichts mehr dagegen, ihn vervielfältigt zu sehen. Als Vorlage für diese Ausgabe wählte ich das Exemplar, das ich einst für meine Frau hergestellt habe. Montagnola, im Juli 1954. H. H.“. – In blauer, stellenweise leicht verblaßter Tinte auf lachsfarbenem Papier. – Beiliegend: Derselbe: Piktor’s Verwandlungen. Ein Märchen. (Berlin und Frankfurt a. M., Suhrkamp, 1954). Faksimile der Handschrift von 1922. Kl.-4°. 20 nn. Bll., 1 loses Beiblatt. Mit 17 farbigen Vignetten, davon 8 auf zwei Farbtafeln zu je 4 Bildchen, zusammengefaßt in dekorativer Umrahmung. Originalumschlag in Originalhalbleinenkassette. Wohlerhalten und frisch, lediglich das Kassetten-Titelschild leicht braunfleckig.


Hesse, Hermann

E. aquarellierte Feder- u. Farbstiftzeichnung mit U.
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Hermann Hesse (1877-1962), Schriftsteller und Nobelpreisträger. Voralpenlandschaft. E. aquarellierte Feder- und Farbstiftzeichnung m. e. U. „H. Hesse“, o. O. u. D. [ca. 1920], eine Seite quer-Folio. Das hübsche Aquarell ist e. betitelt „Bäume in der Nacht“. – Auf der Rückseite eine Bleistiftzeichnung von unbekannter Hand. Auf stärkerem, grauem Papier eines Malblocks, am linken Rand perforiert. – Leichte Knickspuren; am unteren Rand mit 2 kleinen Einrissen.


Hesse, Hermann

E. aquarellierte Feder- und Farbstiftzeichnung
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Hermann Hesse (1877-1962), Schriftsteller und Nobelpreisträger. E. aquarellierte Feder- und Farbstiftzeichnung, o. O., [ca. 1918], eine Seite quer-8°. Die schön aquarellierte Zeichnung zeigt den Langensee, im Hintergrund links den Camoghè u. rechts den Monte Ceneri. – Rücks. mit Vermerken u. Widmung von Heiner Hesse, von diesem beiliegend außerdem ein maschinenschriftl. Begleitschreiben.


Hesse, Hermann

Portraitphotographie mit Thomas Mann in Graubünden mit eigenh. Namenszug rückseitig.
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„Thomas Mann u. H. Hesse in Graubünden, etwa 1931 (das letzte mal dass ich in Ferien u. in den Bergen war).“


Hesse, Hermann

Gedichttyposkript mit eigenh. Grüßen und Unterschrift.
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An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. Die beiden Gedichte „Zwei Bremgartener Gedichte aus dem Sommer 1944 | Beim wiederlesen von ,Neumond’ und ,Schön ist die Jugend’“ und „Im Schloß Bremgarten“. Mit eigenh. aquarellierter Verziehrung der beiden Seiten. „Goetzen dem Kinde ein Gruss von H. Hesse“.


Hesse, Hermann

Ms. Brief m. U. „H. Hesse“ mit ms. Gedichtmanuskript „Stufen“.
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An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „Lieber Herr Goetz | Nehmen Sie dies als Dank für Ihren Brief, der mir eine Freude war; die Verse sind das einzige was ich in diesem Jahr geschrieben habe, ich bin krank bald acht Monate ohne Pause krank.“


Hesse, Hermann

Ms. Brief m. eigenh. U. „H. Hesse“.
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An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. Zunächst über seinen schlechten Gesundheitszustand. „So konnte ich z.B. Ende Mai das Gedicht ,Stufen’ in einer Nacht aufschreiben, da ein neues Gichtmittel gut wirkte und mir die Kraft zum Halten eines Bleistifts, die ich wochenlang nicht mehr gehabt hatte, für einige Zeit wiedergab. Jetzt bin ich bei einem homöopathischen Arzt gelandet, nachdem ich vorher von der Schulmedizin mit allerlei Versuchen, namentlich während eines Aufenthalts in einer Zürcher Klinik, tüchtig gequält worden war. In letzter Zeit habe ich wieder drei, vier Seiten an Jos. Knecht geschrieben, es fehlt wenig mehr, vielleicht wird er nun doch noch fertig. Sie wünschen mir, ich möchte bald wieder ,Freude und Poesie’ genießen können. Nun, wenigstens am letzten fehlt es nicht. Soweit meine Augen, und die das Buch haltenden Hände, es erlauben, lese ich die Dichter noch immer mit viel Verngügen, sogar den Tristram Shandy habe ich dies Jahr wieder gelesen, und den Siebenkäs las meine Freu mir vor.“ - Briefkopf mit gedruckter Zeichnung „Hesse in seinem Atelier“.


Hesse, Hermann

Ms. Brief m. eigenh. U. „H. Hesse“.
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An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „Dieser Tage waren es grade fünfzig Jahre, seit ich von meiner Mutter als Vierzehnjähriger ins Kloster Maulbronn gebracht wurde. […] ich bin dankbar dafür, das der Spätsommer dieses glücklosen Jahres noch warm und trocken ist und ich, außer morgens und abends, noch nicht frieren muß; dazu sind ja dann noch viele Monate da. […] Ich habe inzwischen, von einer Unruhe genötigt, nach sehr langer Pause wieder mehrere Seiten an Jos. Knecht gearbeitet, es fehlt jetzt nicht mehr viel. Dieser Tage hofft auch mein Verleger aus Berlin, den ich mehrere Jahre nicht gesehen habe, in dringen gewordenen Angelegenh. mich kurz besuchen zu können. Daß Sie über mich oder meine Bücher nicht reden und schreiben können, ist ganz in Ordnung. Es wäre anders, wenn es mein Schicksal wäre, unverstanden und erfolglos geblieben zu sein, aber so ist es ja nicht, wenn auch meine Wirkungen und Erfolgt nicht eigentlich offizielle sind. Hier ist nichts zu korrigieren. Glauben sie aber nicht, daß Sie mir ein Fremder seien! Ich kenne Sie nicht so gut wie Sie mich, natürlich; aber ich habe von Ihnen aus Ihren Briefen ein Bild, ein ganz bestimmtes, und das ist mir keineswegs fremd und fern, sondern gehört zum Vertrauten und Befreundeten. Meine Söhne sind wieder einmal alle drei beim Heer, der älteste hatte allerdings sehr langen Urlaub gehabt. Sie stehen da irgendwo in den Bergen herum, bauen an Wegen oder Unterständen, exerzieren, sehen Jahr um Jahr vergehen, sehnen sich nach Weib und Kind, nach Arbeit, nach ihrem eigenen, wirklichen Leben, werden langsam resigniert und ein wenig wie verwelkt - und werden von unsern Freunden in andern Ländern glühend darum beneidet, daß sie dies alles nicht ,im Ernst’ sondern nur vorbereitend und ohne Blutverlust tun. Die Menschen sind heut mit wenig […]“


Hesse, Hermann

Ms. Brief m. eigenh. U. „HHesse.“.
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An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „[…] Zugleich mit einem Büchlein, das an Sie abgeht, will ich auch einen kurzen Gruß schreiben. Sie fürchteten, ich könnte Ihnen etwas übelnehmen und nachtragen, davon ist keine Rede. Ach, es sind andre Sorgen genug da. Aus Deutschland bekomme ich jetzt viel Briefe, auch von Kriegsgefangenen in aller Welt. Viele von ihnen beziehen sich auf die Aufsätze und Mahnungen, die ich in und nach dem Krieg von 1914 geschrieben habe, und alle enden damit: ,Sie sehr haben Sie Recht gehabt, hätten wir doch auf Sie gehört!’. Aber zur gleichen Zeit kommt die Mitteilung des amerik. Offiziers, der den Wiederaufbau der deutschen Presse leitet, und teilt mir mit: im jetzigen Deutschland gehöre meine Stimme nicht du denen, die man dem deutschen Volk wieder zu hören erlaube, denn ich sei während des Krieges ruhig und bequem im Tessin gesessen und habe keine Aufrufe etc geschrieben wie Th. Mann und andre brave Männer. Ich habe dem Affen nicht geantwortet, und kann ohne die deutsche Presse leben, aber wie dumm und häßlich ist das doch, und stimmt leider zum meisten, was ich aus der Besetzung höre. Daß ich die Lossagung vom politischen Deutschland, die die Emigranten anno 33 unter Zwang vollzogen, zehn Jahre früher freiwillig vollzogen hab, bereue ich freilich dennoch nicht. […]“


Hesse, Hermann

Ms. Brief m. eigenh. U. „H.H.“
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An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „[…] Auf das ,gestrichne Wort’ hin kamen nicht nur einige Theologenbriefe ohne viel Interesse, sondern auch einige Nazi- und Antisemitenbriefe aus Deutschland von wahrhaft säuisch-teuflischer Gemeinheit. Nun streifen Sie durch Paris, das ich ebenso wenig kenne wie die andern Weltstädte, ich habe keine je aufgesucht, aber grade von Paris weiß ich natürlich viel, teils aus der Literatur teils durch Freunde, fast alle meine Freunde haben dort Monate oder Jahre verbracht, auch einer meiner Söhne, auch meine Frau. […]“


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit aquarellierter Federzeichnung am Kopf sowie eigenh. U. „HHesse“ (Bleistift).
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An seinen Verleger Samuel Fischer über dessen Zuspruch zum Manuskript von ,Narziß und Goldmund’ (1930) sowie über die Korrekturen dazu. Über eine Zahnbehandlung in Lugano sowie mit Übersendung eines Aufsatzes über seine ,Betrachtungen’ (1928).


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit aquarellierter Federzeichnung am Kopf sowie eigenh. U. „HHesse“ (Bleistift).
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An Hedwig Fischer, die Frau seines Verlegers Samuel Fischer über einen Artikel im ,Merkur’ und seine Abkehr vom literarischen Leben, das Tagebuch von Hermann Bahr, seine Bücher ,Demian’ und ,Zarathustras Wiederkehr’ (beide 1919), das Reisetagebuch von Keyserling. Sehr interessante autobiographische Schlusspassage.


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit aquarellierter Federzeichnung am Kopf sowie eigenh. U. „HHesse“ (Bleistift).
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An Hedwig Fischer, die Frau seines Verlegers Samuel Fischer über die Auflösung der Verfasserfrage des unter dem Pseudonym Emil Sinclair erschienenen ,Demian’ (1919) durch Flake, die Rückgabe des Preisgeldes des ,Fontanepreises’ für das beste Erstlingswerk eines Autors sowie über seine Scheidung von seiner Ehefrau Maria.


Hesse, Hermann

Eigenh. Manuskript seines Märchens „Piktors Verwandlungen“. Frontispiz mit Widmung und Motiv, im Text 16 Vignetten und Abbildungen, alles aquarellierte Federzeichnungen über leichter Bleistiftvorzeichnung.
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Außerordentlich hübsches Exemplar des Märchens, wunderbar frisch und farbkräftig erhalten. Auf dem Titelblatt steht in der großen Vignette: „Piktor’ Verwandlungen. Ein Märchen von Hermann Hesse“. Darauf folgend die Widmung „Geschrieben und gemalt für Herrn W. Matheson in Olten. H. Hesse | 1939“. Darunter folgt ein Novalis-Zitat: „motto | In ewigen Verwandlungen gegrüßt | Uns des Gesangs geheime Macht hienieden ...“ - Das wunderbare Märchen von Piktors Verwandlungen schrieb Hesse 1922, als Liebesgabe für Ruth Wenger (1897-1994), die von 1924-1927 seine zweite Frau war. Erst 1954 erschie es im Druck, als Faksimileausgabe nach einer Handschrift; im Nachwort erinnert sich Hesse: „Das Pitkor-Märchen wurde vor mehr als dreißig Jahren […] für eine geliebte Frau geschrieben und gezeichnet. Bis heute war es nur als Handschrift käuflich. Ich habe es in früheren Jahren manche Male abgeschrieben und Bildchen dazu gemalt, jedesmal etwas andere. Zusammen mit den ,Zwölf Gedichten’, die ich noch heute gelegentlich mit der Hand schreibe und mit kleinen Landschaften schmücke, hat es mir viele Jahre ermöglicht, Freunden in der Not zu helfen, hat aber gelegentlich in Zeiten eigener Bedrängnis auch mir selbst als eine kleine Erwerbsquelle dienen müssen […] Jetzt, wo ich den Piktor nicht mit eigener Hand mehr schreiben und illustrieren kann, habe ich nichts mehr dagegen, ihn vervielfältigt zu sehen.“ - Auf Büttenpapier, aufbewahrt in maßgefertigter grüner Lederkassette aus der Werkstatt Hugo Peller in Solothurn.


Hesse, Hermann

Eigenh. Gedichtmanuskript mit Aquarell (Tusche auf Papier) u. U.
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Das Gedicht „Einsamer Abend“ (10 Zeilen): In der leeren Flasche und im Glas | Wankt der Kerze Schimmer; | Es ist kalt im Zimmer. | Draußen fällt der Regen weich | ins Gras. | Wieder legst du nun zu kurzer Ruh | Frierend dich und traurig nieder. | Morgen kommt und Abend wieder, | Kommen immer wieder, Aber niemals du.“ - Dekorativ gerahmt.


Hesse, Hermann

Eigenh. Gedichtmanuskript „Frühling“ m. U.
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Zwei Strophen à 4 Zeilen aus „Sprache des Frühlings“: „Jedes Kind weiß, was der Frühling spricht: Lebe, wachse, blühe, hoffe, liebe, freue dich u. treibe neue Triebe, gib dich hin u. fürcht das Leben nicht! Jeder Greis weiß, was der Frühling spricht: Alter Mann, laß dich begraben, räume deinen Platz den muntern Knaben, gib dich hin und fürcht das Sterben nicht!“


Hesse, Hermann

4 eigenhändige Karten mit Unterschrift.
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An den deutschen Politiker Thomas Ruf (1911-1996), Gründer und bis 1959 Leiter der Volkshochschule Esslingen. 2 Karten mit längerem Text, die beiden anderen nur mit kurzem Gruß. 3 Karten sind Bildpostkarten (1 mit Illustration von A. Kubin, 2 mit Porträtfotografie), 1 nur mit Namensaufdruck "Hermann Hesse". - Dazu: Ders. Besinnung. O. O. 1952. Mit mont. Portr. u. gedruckter Widmung für die Volkshochschule Esslingen. 2 Bll. - Nicht bei Mileck. - Offenbar in kleinster Auflage erschienener Gelegenheitsdruck.


Hesse, Hermann

Zwölf Gedichte von Herman(n) Hesse.
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Widmungshandschrift, wie sie Hesse wiederholt für enge Freunde anfertigte; entgegen dem Titel nur 7 Gedichte enthaltend. Die Faltung des Umschlags mit handschriftlicher und farbig gestalteter Kartusche lässt vermuten, dass Hesse für diese Folge auch ursprünglich nur sieben Gedichte und Aquarelle angefertigt hat. Folgende Gedichte (z. T. von der Druckfassung etwas abweichend) sind enthalten: "Aus der Kindheit her", "Flötenspiel", "Zu einem Gedichtbuch", "Keine Rast", "Älterwerden", "Weg in die Einsamkeit", "Bruder Tod".


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. U. ("H. Hesse").
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An Margarete Philips in Konstanz über sein Buch "Das Glasperlenspiel", das 1943 in Zürich erschienen war: "[...] Mein Buch, das mich fast zwölf Jahre lang begleitet und beschäftigt hat, erschien zu einer Zeit, wo für dergleichen kein Raum auf Erden ist: ich will nicht davon reden, daß ich es ja nur verschenken konnte, und dabei verhungern kann, nein, fast überall fehlt auch die Bereitschaft und Echo, die Leute sind gehetzt, haben keine Zeit, haben das Denken, und oft auch das Fühlen verlernt, und so verdoppelt sich um mich her die Leere, die das Weggeben einer vieljährigen Arbeit ohnehin zurückläßt. Ich konnte das eigentlich voraussehen, es konnte kaum anders sein. Ich bereue es auch nicht; das Buch mußte gedruckt werden, da es sonst zu vielen Zufällen und Gefahren ausgesetzt war; jetzt existiert es, es kann nicht mehr vernichtet werden und kann mich überleben. Also ist eigentlich alles in Ordnung, und dabei wollen wir uns begnügen. Daß dasrüber hinaus einige wenige male [sic] das Buch auch in Hände fiel, die es anzufassen wissen, und in Seelen, von denen ein verstehendes Echo kommt, ist ein Geschenk [...]". - Der Briefkopf mit einer gedruckten Zeichnung von Günter Böhmer (Hesse an einem Lagerfeuer kniend).


Hesse, Hermann

14 Aquarelle, teilweise über Feder, meist eigenh. bezeichnet.
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Die vollständigen Vorlagen für die Illustrationen zu seinem 1920 bei S. Fischer erschienenen Buch „Wanderung. Aufzeichnungen von Hermann Hesse | Mit farbigen Bildern vom Verfasser“. - Das erste Aquarell mit dem eigenhändigem Arbeitstitel „Wanderung | Ein Bilderbuch von Hermann Hesse | mit farbigen Zeichnungen vom Verfasser“, den Hesse später mit anderer Tinte in den endgültigen Buchtitel ändert. – Die weiteren Aquarelle: Bauernhaus, „Pass“, ein Dorf, „Die Brücke“, „Pfarrhaus“, „Gehöft“, „Bäume“, „Regenwetter“, „Kapelle“, „Mittagsrast“, „See, Baum, Berg“, „Bewölkter Himmel“ und „Rotes Haus“. - Beiliegend ein Widmungsexemplar der 1949 bei Suhrkamp erschienenen Ausgabe des Buches, 4to, Orig.-Leinen mit (leicht eingerissenem) Schutzumschlag; dem Titel gegenüber Hesses eigenhändige Widmung „In grosser Dankbarkeit von Ihrem HHesse“.


Hesse, Hermann

Eigenh. Gedichtmanuskript m. U.
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Unter dem Kriegseindruck schrieb Hesse „zwei Gedicht aus der Kriegszeit 1914/18“ mit den Titeln „Friede“ (20 Zeilen) und „Wenn auch“ (8 Zeilen). Beide Gedichte aus dem Jahr 1918. - Sehr dekorativ. Auf Briefbogen mit gedruckter Zeichnung „Holzschnitt nach einem Aquarell von Hermann Hesse“.


Hesse, Hermann

Eigenh. Gedichtmanuskript „Wanderer im Spätherbst“ m. U.
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Das vollständige Gedichtmanuskript, datiert noch vor seiner Veröffentlichung im Privatdruck 1957. Beginnend „Wanderer im Spätherbst Durch kahlen Waldes Astgeflecht Sinkt weiß aus grauen Lüften erster Schnee Und sinkt und sinkt. Wie ward die Welt so stumm! Kein Blatt das rauscht, kein Vogel im Gezweig, Nur Weiß und Grau und Stille, Stille.   Der Wandrer auch, der grün und bunte Monde Durchwanderte mit Laute und Gesang, Ist stumm geworden und der Freude müd, Des Wanderns müd, der Lieder müd. Ihn schauert, aus den kühlen grauen Höhn Weht Schlaf ihn an, und leise sinkt Und sinkt der Schnee...   Noch spricht aus fernem Frühling her Und hingewelktem Sommerglück Erinnerung Mit blaß verwehenden Bildern: Kirschblütenblätter schleiernd durch ein Blau, Ein holdes lichtes Blau – Mit zartem Flügelzittern hängt am Halm Ein junger Falter braun und gold – Aus laulicht feuchter Sommerwaldnacht Sehnsüchtig langgezognes Vogellied... Der Wandrer nickt den lieben Bildern zu:   Wie war das schön! Und manches flattert noch aus jenem Einstmals auf, glänzt und erlischt: Ein dunkelsüßer Blick aus Liebesaugen – Ein Nachtgewitter, Blitz und Sturm im Schilf – Ein Flötenlied aus fremdem Abendfenster – Ein greller Häherschrei im Morgenwald...   Es sinkt und sinkt der Schnee. Der Wandrer Lauscht Vogelruf und Flöte nach. Den einst erklungenen, herzbewegenden: O schöne Welt, wie bist du so verstummt! Unhörbar geht er hin durchs weiche Weiss Der Heimat zu, der langvergessnen, Die jetzt mit sanften Zwange ruft, Dem Tale zu, dem Erlenbach, Dem Markt, dem alten Vaterhaus, Der Efeumauer, hinter der die Mutter, Der Vater und die Ahnen ruhn.   Kein Blatt das rauscht, kein Vogel im Gezweig…“


Hesse, Hermann

"Papierlaternen im nächtlichen Garten". Ms. Gedicht mit eigenh. Aquarell über Feder.
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Typoskript seines Gedichtes "Papierlaternen im nächtlichen Garten". Die aquarellierte Federzeichnung über dem Titel zeigt eine Hügellandschaft mit bunten Laternen. - "Warm in dunkler Gartenkühle | Schweben bunte Ampelreih'n, | Senden aus dem Laubgewühle | Zart geheimnisvollen Schein [...]".


Hesse, Hermann

"Alle Tode". Ms. Gedicht mit eigenh. Titel und eigenh. Aquarell über Feder.
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Der Titel "Alle Tode" auf der ersten Seite des Doppelblatts unter der aquarellierten Federzeichnung, die eine Winterlandschaft zeigt. Auf der zweiten Seite das Typoskript seines Gedichts: "Alle Tode bin ich schon gestorben, | Alle Tode will ich wieder sterben, | Sterben den steinernen Tod im Berg, | Irdenen Tod im Sand, | Blätternen Tod im knisternden Sommergras | Und den armen, blutigen Menschentod […]".


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"Kleiner Knabe". Ms. Gedicht mit eigenh. Titel und eigenh. Aquarell über Feder.
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Der Titel "Kleiner Knabe" auf der ersten Seite des Doppelblatts unter der aquarellierten Federzeichnung, die einen Baum bzw. eine Berglandschaft zeigt. Auf der zweiten Seite das Typoskript seines Gedichts: "Hat man mich gestraft | Halt ich meinen Mund, | Weine mich in Schlaf, | Wache auf gesund [...]".


Hesse, Hermann

Eigenh. aquarellierte Federzeichnung, signiert ("H. H."), auf einem eh. Brief seiner Gattin Ninon Hesse.
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Der Brief Ninons an Helene Ritzerfeld vom Suhrkamp Verlag, der sie u. a. über ein Interview von Jella Lepman für die SWR-Sendereihe "Gefährtinnen berühmter Männer" berichtet - "da bin ich auch dabei". - Das Aquarell zeigt ein Haus im sommerlichen Tessin.


Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Das Glasperlenspiel“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier).
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„Das Glasperlenspiel“ „Musik des Weltalls und Musik der Meister Sind wir bereit in Ehrfurcht anzuhören, Zu reiner Feier die verehrten Geister Begnadeter Zeiten zu beschwören. Wir lassen vom Geheimnis uns erheben Der magischen Formelschrift, in deren Bann Das Uferlose, Stürmende, das Leben Zu klaren Gleichnissen gerann. Sternbildern gleich ertönen sie kristallen, In ihrem Dienst ward unserm Leben Sinn, Und keiner kann aus ihren Kreisen fallen Als nach der heiligen Mitte hin.“ - Am Kopf des Titelblattes ein Blumenstrauß. Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.


Hesse, Hermann

Eigenh. Gedichtmanuskript „Karfreitag“ mit Aquarell (Tusche auf Papier).
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„Karfreitag | Verhangener Tag, im Wald noch Schnee, | Im kahlen Holz die Amsel singt: | Des Frühlings Atem ängstlich schwingt, | Von Lust geschwellt, beschwert von Weh. | So schüchtern steht und klein im Gras | Das Krokusvolk, das Veilchennest, | Es duftet scheu und weiß nicht was, | Es duftet Tod und duftet Fest. | Baumknospen stehn von Tränen blind, | Der Himmel hängt so bang und nah, | Und alle Gärten, Hügel sind | Gethsemane und Golgatha.“ Mit der Abweichnung im zweiten Vers „So schüchtern steht“ anstatt „So schweigsam steht“. Das Aquarell zeigt eine Berglandschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.


Hesse, Hermann

Gedr. Gedicht „Föhnige Nacht“ mit eigenh. Aquarell (Tusche auf Papier) und Unterschrift „HH“.
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„Mit einem Gedicht aus dem Jahr 1938 danke ich für die Glückwünsche zu meinem 85. Geburtstag“. - Das Aquarell zeigt eine Berglandschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.


Hesse, Hermann

Gedichttyposkript mit eigenh. Aquarell (Tusche auf Papier) und Unterschrift.
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Für Herrn Dr. Schwabe in Basel bestimmt. Hesse wählte hier das Gedicht „Senile Verspiele“. - Das Aquarell zeigt eine Sommerlandschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.


Hesse, Hermann

Ms. Gedicht „Ein Traum“ mit eigenh. Aquarell (Tusche auf Papier) und Unterschrift.
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An Herrn Dr. Schwabe in Basel: „[…] EIN TRAUM | Säle, bang zu durchwandern, Lauter fremde Gesichter […]“ - Es folgen 22 Zeilen. - Das Aquarell zeigt eine Landschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.


Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Friede“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier).
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„Friede (Oktober 1914)“ | „Jeder hat's gehabt, Keiner hat's geschätzt, Jeden hat der süße Quell gelabt - O wie klingt der Name Friede jetzt! Klingt so fern und zag, Klingt so tränenschwer, Keiner weiß und kennt den Tag, Jeder sehnt ihn voll Verlangen her. Sei willkommen einst, Erste Friedensnacht, Milder Stern, wenn endlich du erscheinst Überm Feuerdampf der letzten Schlacht. Dir entgegen blickt Jede Nacht mein Traum, Ungeduldig rege Hoffnung pflückt Ahnend schon die goldne Frucht vom Baum. Sei willkommen einst, Wenn aus Blut und Not Du am Erdenhimmel uns erscheinst, Unsrer schönern Zukunft Morgenrot! […]“ - Am Kopf des Titelblattes eine Landschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.


Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Wie der stöhnende Wind“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier).
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„Wie der stöhnende Wind“ | „Wie der stöhnende Wind durch die Nacht Stürmt mein Verlangen nach dir, Jede Sehnsucht ist aufgewacht - O du, die mich krank gemacht, Was weißt du von mir! Leise lösch ich mein spätes Licht, fiebernde Stunden zu wachen, Und die Nacht hat dein Angesicht, und der Wind, der von Liebe spricht, Hat dein unvergeßliches Lachen! […]“ - Am Kopf des Titelblattes eine Landschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.


Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Verlorenheit“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier).
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„Verlorenheit“ | „Nachtwandler, tast' ich mich durch Wald and Schlucht,
Phantastisch um mich glüht ein Zauberkreis, 
Unachtend ob umworben ob verflucht, 
Folg' ich getreu dem inneren Geheiß. 

Wie oft hat mich die Wirklichkeit geweckt, 
In der Ihr lebt, und mich zu sich befohlen! 
Ich stand in ihr ernüchtert and erschreckt 
Und habe bald mich wieder fortgestohlen. 

O warme Heimat, der ihr mich entzieht, 
O Liebestraum, aus dem ihr mich gestört, 
Zu dir zurück auf tausend Schlichen flieht 
Mein Wesen, wie zum Meer das Wasser kehrt. Mich leiten heimlich Quellen mit Gesang, 
Traumvögel rühren glänzendes Gefieder; 
Aufklingt aufs neue meiner Kindheit Klang,
Im Goldgeflecht, im süßen Bienensang
Find' ich mich schluchzend bei der Mutter wieder.“ - Am Kopf des Titelblattes eine Landschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.


Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Einsamer Abend“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier).
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„Einsamer Abend“ | „In der leeren Flasche und im Glas Wankt der Kerze Schimmer; Es ist kalt im Zimmer. Draußen fällt der Regen weich ins Gras. Wieder legst du nun zu kurzer Ruh Frierend dich und traurig nieder. Morgen kommt und Abend wieder, Kommen immer wieder, Aber niemals du.“ - Am Kopf des Titelblattes eine Landschaft im Tessin im Regen. Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.


Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Skizzenblatt“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier).
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„Skizzenblatt“ | „Kalt knistert Herbstwind im dürren Rohr Das im Abend ergraut ist; Krähen flattern vom Weidenbaume landeinwärts. Einsam steht und rastet am Strande ein alter Mann, Spürt den Wind im Haar, die Nacht und nahenden Schnee, Blickt vom Schattenufer ins Lichte hinüber, Wo zwischen Wolken und See ein Streifen Fernsten Strandes noch warm im Lichte leuchtet: Goldenes Jenseits, selig wie Traum und Dichtung. Fest im Auge hält er das leuchtende Bild, Denkt der Heimat, denkt seiner guten Jahre, Sieht das Gold erbleichen, sieht es erlöschen, Wendet sich ab und wandert Langsam vom Weidenbaume landeinwärts.“ - Am Kopf des Titelblattes einen kahlen Baum vor einem See. Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.


Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Blauer Schmetterling“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier).
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„Blauer Schmetterling“ | „Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, Ein perlmutterner Schauer, Glitzert, flimmert, vergeht. So mit Augenblicksblinken, So im Vorüberwehn Sah ich das Glück mir winken, Glitzern, flimmern, vergehn.“ - Am Kopf des Titelblattes eine Tessiner Landschaft im Sommer. Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.


Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Im Nebel“.
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„Im Nebel“ | „Seltsam, im Nebel zu wandern! Einsam ist jeder Busch und Stein, Kein Baum sieht den andern, Jeder ist allein. Voll Freunden war mir die Welt, Als noch mein Leben licht war; Nun, da der Nebel fällt, Ist keiner mehr sichtbar. Wahrlich, keiner ist weise, Der nicht das Dunkel kennt, Das unentrinnbar und leise Von allen ihn trennt. Seltsam, im Nebel zu wandern! Leben ist Einsamsein. Kein Mensch kennt den andern, Jeder ist allein.“ Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.


Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Stufen“.
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„Stufen“ | „Wie jede Blüte welkt und jede Jugend Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe Bereit zum Abschied sein und Neubeginne, Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in andre, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft zu leben. Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, An keinem wie an einer Heimat hängen, Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten. Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen, Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen. Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde Uns neuen Räumen jung entgegensenden, Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ... Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!“ Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.


Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Welkes Blatt“.
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„Welkes Blatt“ | „Jede Blüte will zur Frucht, Jeder Morgen Abend werden, Ewiges ist nicht auf Erden Als der Wandel, als die Flucht. Auch der schönste Sommer will Einmal Herbst und Welke spüren. Halte, Blatt, geduldig still, Wenn der Wind dich will entführen. Spiel dein Spiel und wehr dich nicht, Laß es still geschehen. Laß vom Winde, der dich bricht, Dich nach Hause wehen.“ Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.


Hesse, Hermann

Eigenh. Gedichtmanuskript (12 Zeilen) mit mit aquarellierter Federzeichnung (Schopfweide vor Gebirge) auf der ersten Seite.
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„Karfreitag || Verhangener Tag, im Wald noch Schnee, | Im kahlen Holz die Amsel singt; | Des Frühlings Atem ängstlich schwingt, | Von Lust geschwellt, beschwert von Weh. | So schweigsam steht und klein im Gras | Das Krokusvolk, das Veilchennest, | Es duftet scheu und weiss nicht was, | Es duftet Tod und duftet Fest. | Baumknospen stehn von Tränen blind, | Der Himmel hängt so bang und nah, | Und alle Gärten, Hügel sind | Gethsemane und Golgatha.".


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. aquarellierter Federzeichnung und Unterschrift „Einen Kuss von Deinem Hermann“.
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Unveröffentlichter und ausführlicher Brief an seine Schwester Adele Gundert (1875-1949) in dem er ihr unter anderem berichtet, dass er „wieder viel am Malen“ ist und ihr ein Buch empfiehlt: "Las [!] dir in einer Buchhandlung einmal das neue kleine Buch von Wilhelm Schäfer über die moderne Malerei der deutschen Schweiz zeigen, da ist unter den Werken von Amiet auch sein Bildnis von Bruno abgebildet". Hesses Sohn Bruno (1905-99) wurde nach der Trennung der Eltern als 15-Jähriger bei der Familie des Malers Cuno Amiet in Pflege gegeben. Die Zuneigung Hesses wird auch im handschriftlichen Zusatz deutlich „Einen Kuss von Deinem Herman“ mit überstrichenem-n statt einem doppeltem n. Mit hs. Vermerk über beigelegten Brief aus Sammlerhand. Hermann Hesse wuchs mit fünf Geschwistern auf. Die Schwestern Adele und Marulla 1880 - 1953) standen ihm im Alter am nächsten. Seine zwei Jahre ältere Schwester Adele, von ihm stets Adis genannt, blieb für Hermann Hesse nach eigenem Bekunden seine "dauerhafteste Liebe", mit der er den Urboden aller Erinnerungen, die Kinderzeit und Heimat, teilte. Die Pfarrersfrau reiste 15 Mal zu ihrem Bruder in die Schweiz, in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eine beachtliche Leistung. Seit 1919 lebte Hesse in der Schweiz. Nachdem die erste Ehe geschieden wurde, heiratete Hesse 1923 Ruth Wenger. 1924 wurde er Schweizer Staatsbürger, 1927 erschien Der Steppenwolf. Eine dritte Ehe schloss Hesse 1931 mit Ninon Dolbin geb. Ausländer.


Hesse, Hermann

Eigenh. Aquarell über Feder auf einem eigenh. Brief seiner Schwester Adele.
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Wohl an Adeles Adoptivtochter Gertrud Hanßum-Gundert, über ihr Vorhaben, sie zu besuchen: „Liebes Herzele! [...] Aber in der Kirche wurde mir's so mies, schwindlig u. elend, dass ich den Mut verlor. Da war's dann ein grosser Trost, als dein lieber Brief kam u. ich sah, dass es dir doch ordentlich ging [...] Ich geh jetzt gleich wieder in den Garten u. lieg in meinen Stuhl, der ist arg schön. [...] Set bald vorbei!“. Hermann Hesse wuchs mit fünf Geschwistern auf. Die Schwestern Adele und Marulla 1880 - 1953) standen ihm im Alter am nächsten. Seine zwei Jahre ältere Schwester Adele, von ihm stets Adis genannt, blieb für Hermann Hesse nach eigenem Bekunden seine "dauerhafteste Liebe", mit der er den Urboden aller Erinnerungen, die Kinderzeit und Heimat, teilte. 1935 widmete Hermann Hesse seiner Schwester anlässlich ihres 60. Geburtstags das Gedicht „Stunden im Garten“. Seit 1919 lebte Hesse in der Schweiz. Nachdem die erste Ehe geschieden wurde, heiratete Hesse 1923 Ruth Wenger. 1924 wurde er Schweizer Staatsbürger, 1927 erschien Der Steppenwolf. Eine dritte Ehe schloss Hesse 1931 mit Ninon Dolbin geb. Ausländer.


Hesse, Hermann

Eigenh. Brief mit eigenh. Aquarell und U.
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An seine Schwester Adele „Adis“ Gundert (1875-1949): „Es ist Abend, ich sitze allein in der Stube, wir waren heut (Ruth u. Schwager sind zu Besuch da) in Carona drüben [...] Also Ruth und Schwager Erich sind seit 6 Tagen da. Ruth wohnt bei mir, Erich im Gasthaus, isst aber mit uns. Von dir ist oft die Rede, auch von Carlo [...]“. Hermann Hesse wuchs mit fünf Geschwistern auf. Die Schwestern Adele und Marulla 1880 - 1953) standen ihm im Alter am nächsten. Seine zwei Jahre ältere Schwester Adele, von ihm stets Adis genannt, blieb für Hermann Hesse nach eigenem Bekunden seine "dauerhafteste Liebe", mit der er den Urboden aller Erinnerungen, die Kinderzeit und Heimat, teilte. Die Pfarrersfrau reiste 15 Mal zu ihrem Bruder in die Schweiz, in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eine beachtliche Leistung. Seit 1919 lebt Hesse in der Schweiz. Seine erste Ehe ist geschieden und in dieser Zeit lernt er die Sängerin Ruth Wenger kennen, die mit ihren Eltern die Sommer in Carona unweit von Montagnola verbringt. Über Ruth ist wenig bekannt. Zu Ruths Mutter, der Schriftstellerin Lisa Wenger, entwickelt sich eine enge, dauernde Freundschaft. Hesse und Ruth sehen sich häufig, aber kurz, entweder in Carona oder in Basel wo Ruth Gesang studiert. 1924 heiraten sie, ohne dass sich im Alltag viel ändert. 1927 wird die Ehe geschieden.


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
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Dankt seiner Schwester Adele „Adis“ Gundert (1875-1949) für einen Brief und schreibt: „Es ging mir seit der Rückkehr aus Zürich miserabel, und als dieser Tage aus Zürich die Einladung zu einer Vorlesung am 6. Mai kam, nahm ich sie an, um für ein paar Tage zu entrinnen, und um dann in Baden schnell bei meinem Arzt vorzusprechen. Ich reise also dieser Tage nach Zürich und bleibe 5 bis 8 Tage weg [...]. Hugo Balls Buch über mich habe ich jetzt gesehen, d. h. die Korrekturbogen mit Ausnahme der beiden letzten, und finde es sehr gut. Einiges wird dir zuerst nicht ganz gefallen, aber nichts Wesentliches, es ist eine sehr schöne Leistung [...]“. Hermann Hesse wuchs mit fünf Geschwistern auf. Die Schwestern Adele und Marulla 1880 - 1953) standen ihm im Alter am nächsten. Seine zwei Jahre ältere Schwester Adele, von ihm stets Adis genannt, blieb für Hermann Hesse nach eigenem Bekunden seine "dauerhafteste Liebe", mit der er den Urboden aller Erinnerungen, die Kinderzeit und Heimat, teilte. Die Pfarrersfrau reiste 15 Mal zu ihrem Bruder in die Schweiz, in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eine beachtliche Leistung. Der Brief geht auf die abschließende Phase des Buchs „Hermann Hesse. Sein Leben und sein Werk“ aus dem S. Fischer Verlag ein. Hugo Balls Biographie erschien 1927 zu Hermann Hesses 50. Geburtstag. Seit 1920 war der Hugo Ball (1886-1927) mit Hesse bekannt und hat mehrere Jahre zunächst als kritischer Augenzeuge, später als Freund und vertrautester Gesprächspartner in Hesses unmittelbarer Nachbarschaft gelebt. Seit 1919 lebte Hesse in der Schweiz. Nachdem die erste Ehe geschieden wurde, heiratete Hesse die Sängerin Ruth Wenger. 1924 wurde er Schweizer Staatsbürger, 1927 erschien Der Steppenwolf, im selben Jahr wurde die zweite Ehe geschieden.


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
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Berichtet seiner Schwester Adele Gundert (1875-1949) von seinem Augenleiden „Cara Adelina! [...] Anfang Oktober erwarte ich die Nachricht von dem norddeutschen Augenarzt, wann er in Lindau eintrifft. Dann fahre ich mit N. für einige Tage nach Lindau, wo der Augenarzt Versuche mit allerlei andren Gläsern an mir macht [...]" und teilt ihr seine Sorgen bezüglich seines Sohnes Heiner mit: „Er wird morgen mit seiner Lehrzeit in Zürich fertig, hat sich brav mit nicht allzu vielen Extravaganzen durch diese zweieinhalb Lehrjahre geschlagen. Aber jetzt findet er, es sei genug, und möchte sich jetzt zur Ruhe setzen [...]“. Er verrät Adele sogar noch ein Geheimnis aus dem Privatleben seines Sohnes, der „seit 3 Jahren so gut wie verheiratet ist [...]“. - Mit zwei eigenh. Zeilen und U. von Ninon Hesse am Briefende. Hermann Hesse wuchs mit fünf Geschwistern auf. Die Schwestern Adele und Marulla 1880 - 1953) standen ihm im Alter am nächsten. Seine zwei Jahre ältere Schwester Adele, von ihm meist Adis genannt, blieb für Hermann Hesse nach eigenem Bekunden seine "dauerhafteste Liebe", mit der er den Urboden aller Erinnerungen, die Kinderzeit und Heimat, teilte. Hesse schreibt in diesem Brief von gesundheitlichen Problemen und von seinem Sohn Hans-Heinrich, genannt Heiner (1909-2003). Heiner wuchs in Gaienhofen am Bodensee, wo sich Hermann Hesse mit seiner ersten Frau Mia niedergelassen hatte. 1918, als die Eltern sich trennten, kam Heiner zuerst in ein Kinderheim, dann zu einem Erzieher in den Schwarzwald und schließlich in ein Schweizer Landerziehungsheim. Den Vater, der mittlerweile in Montagnola lebte, durfte er zwei bis dreimal im Jahr besuchen. Nach dem Abitur ging Heiner Hesse auf eine Kunstgewerbeschule und absolvierte eine Lehre als Schaufenstergestalter. Seit 1919 lebte Hesse in der Schweiz. Nachdem die erste Ehe geschieden wurde, heiratete Hesse 1923 Ruth Wenger. 1924 wurde er Schweizer Staatsbürger, 1927 erschien Der Steppenwolf. Eine dritte Ehe schloss Hesse 1931 mit Ninon Dolbin geb. Ausländer (1895-1966). Die beiden lernten sich 1922 kennen, 1927 zog Ninon Dolbin nach Montagnola zu Hesse, ab 1931 bewohnten die beiden die Casa Hesse.


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
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An seine Schwester Adele "Adis" Gundert (1875-1949): „[...] die Nachricht über Gustav Gundert ist schlimm, ach möge er doch die Sache überstehn, und kein gewaltsamer Eingriff nötig sein! [...] Mein Gedicht hast du also einen Monat nach seiner Entstehung noch immer nicht gehabt! Solltest du es auch jetzt noch nicht haben, so bitte Engel drum, es ist kein Meisterwerk aber eine Postkarte ist es schon wert, glaube ich [...]“. Hermann Hesse wuchs mit fünf Geschwistern auf. Die Schwestern Adele und Marulla 1880 - 1953) standen ihm im Alter am nächsten. Seine zwei Jahre ältere Schwester Adele, von ihm meist Adis genannt, blieb für Hermann Hesse nach eigenem Bekunden seine "dauerhafteste Liebe", mit der er den Urboden aller Erinnerungen, die Kinderzeit und Heimat, teilte. Seit 1919 lebte Hesse in der Schweiz. Nachdem die erste Ehe geschieden wurde, heiratete Hesse 1923 Ruth Wenger. 1924 wurde er Schweizer Staatsbürger, 1927 erschien Der Steppenwolf. Eine dritte Ehe schloss Hesse 1931 mit Ninon Dolbin geb. Ausländer (1895-1966). Die beiden lernten sich 1922 kennen, 1927 zog Ninon Dolbin nach Montagnola zu Hesse, ab 1931 bewohnten die beiden die Casa Hesse. Noch während des Zweiten Weltkrieges erschien sein programmatisches Werk: Das Glasperlenspiel (1943). Bereits 1931 hatte Hesse damit begonnen, mit dem Glasperlenspiel eine Gegenwelt zur Ideologie des NS-Staates zu entwerfen. Die Niederschrift zog sich jedoch über elf Jahre hin, da sie ständig unterbrochen wurde durch seinen Einsatz für Flüchtlinge und Emigranten. 1946 wurde Hermann Hesse mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder, Notiz ohne Unterschrift.
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An seine Schwester Marie „Marulla“ Hesse (1880-1953): „Am 18. habe ich morgens an euch gedacht und an Mutters Geburtstag, der übrige Tag wurde mir verdorben: Besuche kommen ja so gut wie jeden Tag, das ist man gewöhne, diesmal war es aber ein unangenehmerer als gewöhnlich, ein 17jähriger von Eltern u. Schule davongelaufener Gymnasiast, offenbar vom Vater schlecht verstanden u. behandelt, er war kaum in Mont. aufgetaucht, als schon Telegramme und Telefone aus dem Elternhaus ihn suchten. Na, ich entließ ihn und glaube, daß er wirklich, wie wir es besprachen, wieder nachhaus gereist ist [...]“. Hermann Hesse wuchs mit fünf Geschwistern auf. Die Schwestern Adele (1875-1949)und Marulla standen ihm im Alter am nächsten. Dass Hesse von einem Gymnasiasten aufgesucht wurde, scheint keine Ausnahme gewesen zu sein. Durch die Veröffentlichung der Bücher Demian (1919) und Der Steppenwolf (1927) hatte Hesse eine große Fan-Gemeinschaft gerade unter jungen Lesern. So erinnerte sich später beispielsweise Peter Weiss (1916-1982), einer der bedeutenden deutschsprachigen Nachkriegsschriftsteller, wie er die Bücher mit Begeisterung gelesen hatte und mit Hesse in Kontakt kam, worauf Hesse den begabten jungen Mann 1937 zu sich nach Hause lud. Seit 1919 lebte Hesse in der Schweiz. Nachdem die erste Ehe geschieden wurde, heiratete Hesse 1923 Ruth Wenger. 1924 wurde er Schweizer Staatsbürger, 1927 erschien Der Steppenwolf. Eine dritte Ehe schloss Hesse 1931 mit Ninon Dolbin geb. Ausländer (1895-1966). Die beiden lernten sich 1922 kennen, 1927 zog Ninon Dolbin nach Montagnola zu Hesse, ab 1931 bewohnten die beiden die Casa Hesse. Noch während des Zweiten Weltkrieges erschien sein programmatisches Werk: Das Glasperlenspiel (1943). Bereits 1931 hatte Hesse damit begonnen, mit dem Glasperlenspiel eine Gegenwelt zur Ideologie des NS-Staates zu entwerfen. Die Niederschrift zog sich jedoch über elf Jahre hin, da sie ständig unterbrochen wurde durch seinen Einsatz für Flüchtlinge und Emigranten. 1946 wurde Hermann Hesse mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
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Berichtet seiner Schwester Marie „Marulla“ Hesse (1880-1953) über seine Arbeit, den Frühling in Montagnola, sein Augenleiden und verstorbene Bekannte: "[...] Wenn mir für Arbeit und Lektüre nicht die Augen öfters versagen würden, wäre es ein sehr erträgliches Leben in der wiedergefundenen Einsamkeit [...] Ich habe mir oft gedacht, wie nett es wäre, wenn du einmal ein wenig zu mir kommen und vielleicht einmal meine kleine Wirtschaft zu leiten übernähmst [...]“. Hermann Hesse wuchs mit fünf Geschwistern auf. Die Schwestern Adele (1875-1949)und Marulla standen ihm im Alter am nächsten. Marie „Marulla“ Hesse war Erzieherin im Korntal. Nach ihrem Tod brachte Hesse ein kleines Büchlein mit dem Titel „Nachruf für Marulla“ im Eigenverlag heraus. Seit 1919 lebte Hesse in der Schweiz. Nachdem die erste Ehe geschieden wurde, heiratete Hesse 1923 Ruth Wenger. 1924 wurde er Schweizer Staatsbürger, 1927 erschien Der Steppenwolf. Eine dritte Ehe schloss Hesse 1931 mit Ninon Dolbin geb. Ausländer (1895-1966). Die beiden lernten sich 1922 kennen, 1927 zog Ninon Dolbin nach Montagnola zu Hesse, ab 1931 bewohnten die beiden die Casa Hesse. Noch während des Zweiten Weltkrieges erschien sein programmatisches Werk: Das Glasperlenspiel (1943). Bereits 1931 hatte Hesse damit begonnen, mit dem Glasperlenspiel eine Gegenwelt zur Ideologie des NS-Staates zu entwerfen. Die Niederschrift zog sich jedoch über elf Jahre hin, da sie ständig unterbrochen wurde durch seinen Einsatz für Flüchtlinge und Emigranten. 1946 wurde Hermann Hesse mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
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An Gertrud Hanßum-Gundert, die Adoptivtochter seiner Schwester Adele: „Wir haben schöne milde Vorfrühlingstage, oft fliegen Schmetterlinge, auch die Vögel sind zuweilen sehr munter und frühlinghaft aufgeregt. Es wird wieder Rückfälle geben, es ist zu früh, aber man ist für diese Tage dankbar, sie tun einem gut [...]“. Gertrud Hanßum, geborene Gundert, war eine Lieblingsnichte von Hermann Hesse. Sie besaß als einzige einen Schlüssel zur „Casa Rossa“, dem Wohnhaus des Schriftstellers in Montagnola/Tessin oberhalb des Luganer Sees. Sie war es auch, die vier Wochen vor seinem Tod das letzte Foto von Hesse an der Steilküste des Luganer Sees gemacht hat - in schwarz-weiß, weil Hesse nie in Farbe abgelichtet werden wollte. Seit 1919 lebte Hesse in der Schweiz. Nachdem die erste Ehe geschieden wurde, heiratete Hesse 1923 Ruth Wenger. 1924 wurde er Schweizer Staatsbürger, 1927 erschien Der Steppenwolf. Eine dritte Ehe schloss Hesse 1931 mit Ninon Dolbin geb. Ausländer (1895-1966).


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell und U.
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Ausführlicher Brief an seine Schwester Adele Gundert (1875-1949) in dem er ihr unter anderem berichtet, dass er "wieder viel am Malen" ist und ihr ein Buch empfiehlt: "Las [!] dir in einer Buchhandlung einmal das neue kleine Buch von Wilhelm Schäfer über die moderne Malerei der deutschen Schweiz zeigen, da ist unter den Werken von Amiet auch sein Bildnis von Bruno abgebildet". Hesses Sohn Bruno (1905-99) wurde nach der Trennung der Eltern als 15-Jähriger bei der Familie des Malers Cuno Amiet in Pflege gegeben. - Mit hs. Vermerk über beigelegten Brief aus Sammlerhand.


Hesse, Hermann

Eigenh. Aquarell über Feder auf einem eigenh. Brief seiner Schwester Adele.
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Wohl an Adeles Adoptivtochter Gertrud Hanßum-Gundert, über ihr Vorhaben, sie zu besuchen: "Aber in der Kirche wurde mir's so mies, schwindlig u. elend, dass ich den Mut verlor. Da war's dann ein grosser Trost, als dein lieber Brief kam u. ich sah, dass es dir doch ordentlich ging [...]".


Hesse, Hermann

Eigenh. Brief mit eigenh. Aquarell und U.
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An seine Schwester Adele "Adis" Gundert (1875-1949): "Es ist Abend, ich sitze allein in der Stube, wir waren heut (Ruth u. Schwager sind zu Besuch da) in Carona drüben [...] Also Ruth und Schwager Erich sind seit 6 Tagen da. Ruth wohnt bei mir, Erich im Gasthaus, isst aber mit uns. Von dir ist oft die Rede, auch von Carlo [...]".


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Dankt seiner Schwester Adele "Adis" Gundert (1875-1949) für einen Brief und schreibt: "Es gint mir seit der Rückkehr aus Zürich miserabel, und als dieser Tage aus Zürich die Einladung zu einer Vorlesung am 6. Mai kam, nahm ich sie an, um für ein paar Tage zu entrinnen, und um dann in Baden schnell bei meinem Arzt vorzusprechen. Ich reise also dieser Tage nach Zürich und bleibe 5 bis 8 Tage weg [...]. Hugo Balls Buch über mich habe ich jetzt gesehen, d. h. die Korrekturbogen mit Ausnahme der beiden letzten, und finde es sehr gut. Einiges wird dir zuerst nicht ganz gefallen, aber nichts Wesentliches, es ist eine sehr schöne Leistung [...]".


Hesse, Hermann

Eigenh. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Berichtet seiner Schwester Adele Gundert (1875-1949) von seinem Augenleiden "[...] Anfang Oktober erwarte ich die Nachricht von dem norddeutschen Augenarzt, wann er in Lindau eintrifft. Dann fahre ich mit N. für einige Tage nach Lindau, wo der Augenarzt Versuche mit allerlei andren Gläsern an mir macht [...]" und teilt ihr seine Sorgen bezüglich seines Sohnes Heiner mit: "Er wird morgen mit seiner Lehrzeit in Zürich fertig, hat sich brav mit nicht allzu vielen Extravaganzen durch diese zweieinhalb Lehrjahre geschlagen. Aber jetzt findet er, es sei genug, und möchte sich jetzt zur Ruhe setzen [...]". - Mit zwei eigenh. Zeilen und U. von Ninon Hesse am Briefende.


Hesse, Hermann

Eigenh. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
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An seine Schwester Adele "Adis" Gundert (1875-1949): "[...] die Nachricht über Gustav Gundert ist schlimm, ach möge er doch die Sache überstehn, und kein gewaltsamer Eingriff nötig sein! [...] Mein Gedicht hast du also einen Monat nach seiner Entstehung noch immer nicht gehabt! Solltest du es auch jetzt noch nicht haben, so bitte Engel drum, es ist kein Meisterwerk aber eine Postkarte ist es schon wert, glaube ich [...]".


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder, Notiz und U.
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An seine Schwester Marie "Marulla" Hesse (1880-1953): "Am 18. habe ich morgens an euch gedacht und an Mutters Geburtstag, der übrige Tag wurde mir verdorben: Besuche kommen ja so gut wie jeden Tag, das ist man gewöhne, diesmal war es aber ein unangenehmerer als gewöhnlich, ein 17jähriger von Eltern u. Schule davongelaufener Gymnasiast, offenbar vom Vater schlecht verstanden u. behandelt, er war kaum in Mont. aufgetaucht, als schon Telegramme und Telefone aus dem Elternhaus ihn suchten. Na, ich entließ ihn und glaube, daß er wirklich, wie wir es besprachen, wieder nachhaus gereist ist [...]".


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
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Berichtet seiner Schwester Marie "Marulla" Hesse (1880-1953) über seine Arbeit, den Frühling in Montagnola, sein Augenleiden und verstorbene Bekannte: "[...] Wenn mir für Arbeit und Lektüre nicht die Augen öfters versagen würden, wäre es ein sehr erträgliches Leben in der wiedergefundenen Einsamkeit [...]".


Hesse, Hermann

Eigenh. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
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An Gertrud Hanßum-Gundert, die Adoptivtochter seiner Schwester Adele: "Wir haben schöne milde Vorfrühlingstage, oft fliegen Schmetterlinge, auch die Vögel sind zuweilen sehr munter und frühlinghaft aufgeregt. Es wird wieder Rückfälle geben, es ist zu früh, aber man ist für diese Tage dankbar, sie tun einem gut [...]".


Hesse, Hermann

Eigenh. Aquarell über Feder auf einem eigenh. Brief seiner Gattin Ninon Hesse an Gertrud Hanßum-Gundert.
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An Gertrud Hanßum-Gundert, die Adoptivtochter von Hesses Schwester Adele, bezüglich deren Vermählung: "Wer eine so gute Tochter war wie du (Du bist es noch!) wird gewiß auch eine gute Frau! Von Herzen wünsche ich dir Glück zu deinem neuen Leben, wünsche auch deinem Mann alles Gute! [...]".


Hesse, Hermann

Eigenh. Aquarell über Feder auf einem eigenh. Brief seiner Gattin Ninon Hesse an Gertrud Hanßum-Gundert.
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Bedankt sich bei Gertrud Hanßum-Gundert, der Adoptivtochter Hesses Schwester Adele für Geburtstagsgeschenke und -wünsche und erzählt von der Kündigung ihrer Köchin und des Zimmermädchens.


Hesse, Hermann

Eigenh. Aquarell über Feder auf einem eigenh. Brief von einem seiner Söhne [Bruno?].
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An Trudel, Manfred und Lutz: "[...] Wir haben nun das Haus in Montagnola räumen müssen, Bodmers wollen es für sich! Der Plan, dort eine Gedenkstätte für Vater machen zu können, ist damit ins Wasser gefallen. Im November haben wir dort ausgeräumt und gepackt, Mitte Dezember waren wir dann nochmals dort, um noch Vaters Bibliothek zu verpacken. Da waren wir nun wohl zum letzte mal in diesem Haus [...]".


Hesse, Hermann

Original-Portraitphotographie von Gret Widmann. Silbergelatine-Abzug mit eigenh. U. von Hesse und Widmann.
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Von den Hesse-Portraits, die die Schweizer Malerin und Photographin Gret Widmann anfertigte, sind drei Serien aus den Jahren 1910, 1926 und 1929 bekannt, darunter einige der ikonischsten Aufnahmen des Dichters. Die vorliegende Aufnahme hingegen, die aus der ersten Serie stammt, ist offenbar bis dato unbekannt geblieben und zeigt den noch jungen Dichter, der sich an seiner Zigarre erfreut, im Kniestück im Profil. Zuletzt in der Sammlung Alfred Knizek, Mauerbach bei Wien. - Etwas verblasst und fleckig.


Hesse, Hermann

Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift auf der Rückseite.
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Kniestück des Autors aus dem Jahre 1955.


Hesse, Hermann

Eigenh. Grußformel und Unterschrift auf einer gedr. aquarellierten Postkarte von Hesse.
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Das gedr. Aquarell einer Tessiner Landschaft mit eigenh. Grüßen von Hermann Hesse.


Hesse, Hermann

Privatdruck: Chinesische Legende von Hermann Hesse mit eigenh. Unterschrift.
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DANK FÜR BRIEFE UND GLÜCKWÜNSCHE „und Nelken! HH“


Hesse, Hermann

Eigenh. Grußformel und Unterschrift auf einem Druck „Ansprache in der ersten Stunde des Jahres“.
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„Herzlich dankt u. grüsst HHesse“.


Hesse, Hermann

Ms. Gedicht mit eigenh. Widmung und Unterschrift.
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„Diese Verse hat mein Sohn Heiner einst im Alter von nicht ganz neun Jahren gemacht. In einem meiner Briefe an Adele aus dem Jahr 1918 fand ich sie neulich wieder.“ - Es folgen die Gedichte Abendspruch und Morgenspruch.


Hesse, Hermann

Eigenh. Gedicht mit Titel und Unterschrift und aquarellierter Federzeichnung.
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Die aquarellierte Federzeichnung (ca. 60 : 60 mm) mit Titel „Neues Erleben“ u. e. Gedicht. Das Aquarell (und eine Strophe des Gedichts) zeigt ein kleines Landschaftsaquarell auf dem ersten Blatt, von Hesse in Tinte bezeichnet „Neues Erleben“. Auf dem folgenden Blatt das dreistrophige Gedicht: „Wieder sah ich Schleier sinken / Und Vertrautestes wird fremd, / Neue Sternenräume winken / Seele schreitet traumgehem(m)t […]“ darunter seine Unterschrift. In dieser Form sehr selten, da diese Gedichte in der Regel nicht unterschrieben wurde. - Mit dem dazugehörenden gedruckten Titelblatt (hier in Fotokopie) und Hesses Erklärung vom Zustandekommen der Aquarelle mit den Gedichten.


Hesse, Hermann

Sonderdruck „Ein Stückchen Theologie“ aus der „Neuen Rundschau“, Juni 1932.
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Sonderdruck „Ein Stückchen Theologie“ aus der „Neuen Rundschau“, Juni 1932. - Dabei Briefkuvert an Herbert Frank in Amsterdam adressiert mit gedr. Absenderangabe Hesses.


Hesse, Hermann

Druck „Aus einem Tagebuch des Jahres 1920 von Hermann Hesse“.
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Druck „Aus einem Tagebuch des Jahres 1920 von Hermann Hesse“.