Raoul Hausmann

Künstler, 1886-1971

Raoul Hausmann war ein österreichisch-deutscher Künstler des Dadaismus. 1919 gründete er die Zeitschrift „Der Dada“, von der bis 1920 drei Ausgaben erschienen. 1920 war er Mitorganisator der Ersten Internationalen Dada-Messe in Berlin. In den 1930er Jahren emigrierte Hausmann nach Paris, bevor er schließlich nach Südfrankreich floh. Hausmann schuf ein medial breit gefächertes Œuvre zwischen Gemälden, Collagen, Plastiken und Textarbeiten (u. a. dadaistische Manifeste). Zusammen mit Hannah Höch gilt er als ein Pionier der Fotocollage. Dieser neuen Technik hatte er sich während des Ersten Weltkrieges zugewandt, nachdem er die frühere expressionistische Orientierung seiner Arbeit verworfen hatte.

Quelle: Wikipedia

Hausmann, Raoul

DADA-Künstler (1886-1970). 20 Briefe u. 1 Typoskript m. e. U. Dazu ein Holzschnitt Limoges. 4to. 25 Seiten.
12.500 € (47367)

Alle an den Galeristen und Kunstantiquar Günter Fuchs, damals in London. – Hausmann beschreibt seine Rolle in der Dada-Bewegung und warnt vor der Einschätzung Hannah Höchs (»seien Sie etwas vorsichtig mit dem was sie vorbringt. Nach ihr habe ich ohne dass sie mich ›ankurbelte‹ nie etwas Besonderes geleistet. Ein Quatsch, denn sie war niemals dada zur Zeit des ›Club dada‹.« – Übersendet eine Abschrift von »dada ist mehr als dada«, ein Text von 1920 (5 Seiten). – 1964 klärt sich eine Verwechslung mit dem Dichter Günter Bruno Fuchs: »umso besser, wenn Sie nicht G.B.F.

sind.« – Die meisten Briefe beziehen sich auf verschiedene Publikationen Hausmanns, die er dem Kunstantiquar empfiehlt. Immer wieder beklagt Hausmann die geringe Resonanz auf seine Arbeiten in Deutschland (»im Katalog der Frankfurter Collage-Ausstellung schrieb Rathke, dass meine Arbeiten von einem ›rührenden Dilettantismus‹ seien.«). – Dazu: Zwei Originalbleistiftzeichnungen über Offsetdrucken. 1963. Signiert. – Ferner: Ein Holzschnitt. 1959. 10,5 : 13,5 cm. Signiert und datiert. Rückseitig mit eigenhändigen Neujahrsgrüßen für 1960..

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Hausmann, Raoul

dadaistischer Künstler (1886-1971). Original-Photographie mit eigenh. Widmung und Unterschrift auf der Bildseite. ohne Ort. 235 : 180 mm.
950 € (61583)

Mit Widmung für den ungarisch-schweizer Kunsthändler, Sammler und Autor Carl Laszlo (1923-2013). Auf einem Photoportrait Hausmanns. Original-Photographie. Vintage. Silbergelatine. Ohne Hinweis auf den Photographen. - Knickspur, kleinere Schichtschäden, etwas gewellt, noch ordentlich.

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Hausmann, Raoul

dadaistischer Künstler (1886-1971). Ms. Brief (Durchschlag) mit stilisierter eigenh. Unterschrift auf Schlangenlinien ("Hausmann"). Limoges. Gr.-4to. 1 p.
1.800 € (78422)

An den Schriftsteller und Übersetzer Pierre Garnier, u. a. über die Rezitation von Lautgedichten: "Je vous remercie beaucoup pour les 6 expl. de 'Les Lettres'. En étudiant attentivement les différentes déclarations, je trouve naturellement celle de Petronio la plus importante, surtout, si l'on la compare avec son texte dans 'Cinquième Saison'. Quant à votre explication de la sonie, je voudrais vous signaler, que j'étais en 1960 pendant de mois en correspondance avec Carlfriedrich Claus et que je lui envoyais la feuille, dont je vous joins une copie.

Il va de soi, que Schwitters et moi étions de tres bons récitants et que moi, j'avais toujours basé mes poèmes phonétiques sur le souffle. Cela vient du fait, que j'ai une respiration extraordinaire, et si j'ai repris l'expression de Tzara 'le poème se fait dans la bouche', je pensais tout simplement 'par le souffle'. Je n'ai jamais 'composé' mes phonèmes sur le papier [...]". - Auf Durchschlagpapier mit kleinen Randläsuren..

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