Friedrich Wilhelm Hackländer

Hackländer, Friedrich Wilhelm

Schriftsteller (1816-1877). Eigenh. Albumblatt mit Unterschrift. ohne Ort und Datum. 8vo. 1 p. Doppelblatt. Alt montierte Sammlernotiz.
120 € (87667)

„Jemand Unbekanntem etwas in’s Album schreiben, ist gerade so, wie einen Pfeil in dichtem Nebel abschießen! - Findet er sein Ziel? - und werden in dem Lichte Pfeil und Zeit mit einander zufrieden sein?“ - Auf dem gefalteten Respektblatt eine kurze Notiz Hackländers m. U. an den Empfänger. - Hackländer gründete nach mehrjähriger Tätigkeit am württembergischen Hof 1850 die Künstlergesellschaften "Die Glocke" und "Das strahlende Bergwerk", an denen u. a. Franz Liszt und Emanuel von Geibel teilnahmen.

Als Publizist war er an der Gründung der "Hausblätter" (1855) und des Familienblatts "Über Land und Meer" (1857) beteiligt. Neben seiner literarischen Tätigkeit war Hackländer seit 1859 Bau- und Gartendirektor König Wilhelms I. von Württemberg und beteiligte sich u. a. an der Gestaltung der Stuttgarter Schloßparkanlagen. Mitte der 1860er Jahre zog er sich als freier Schriftsteller nach Leoni am Starnberger See zurück..

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Hackländer, Friedrich Wilhelm

Schriftsteller (1816-1877). Eigenh. Zitat mit U. Stuttgart. 1 S. 8vo.
450 € (937043/BN937043)

"Soldatenleben im Kinderspiel - Soldatenleben im Frieden - Soldatenleben im Kriege! - eines hat sich bei uns und dem anderen entwickelt, durch's andere erzeugt, und hätten wir nicht als Kinder mit dem hölzernen Säbel gespielt, in der Jugend nicht das Gewehr gehandhabt so würden wir beim blutigen Kriegsspiel nicht im Stande gewesen so glorreiche Erfolge zu erringen […]". - Gefaltet. - Hackländer war als Verfasser von Romanen, humoristischen Erzählungen und Lustspielen erfolgreich.

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Hackländer, Friedrich Wilhelm

Schriftsteller (1816-1877). Eigenh. Brief mit U. Ort unleserlich. 03.06.1871. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
650 € (937044/BN937044)

Bedankt sich bei einem namentlich nicht genannten Freund für ein Geschenk. - Hackländer war als Verfasser von Romanen, humoristischen Erzählungen und Lustspielen erfolgreich.

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Hackländer, Friedrich Wilhelm

Schriftsteller (1816-1877). Eigenh. Brief mit U. Leoni am Starnberger See. 02.10.1875. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
200 € (79480/BN51539)

An einen nicht namentlich genannten Empfänger: "Verzeihen Sie, aber die Sorge war eigentlich ganz überflüßig doch sage ich meinen Dank für die angenehme Aussicht und bitte die Erzählung an Buchhändler A. Kröner [d. i. Adolf von Kröner] nach Stuttgart zu senden den ich in einigen Tagen zu sehen hoffe [...]". - Hackländer gründete nach mehrjähriger Tätigkeit am württembergischen Hof 1850 die Künstlergesellschaften "Die Glocke" und "Das strahlende Bergwerk", an denen u. a. Franz Liszt und Emanuel von Geibel teilnahmen.

Als Publizist war er an der Gründung der "Hausblätter" (1855) und des Familienblatts "Über Land und Meer" (1857) beteiligt. Neben seiner literarischen Tätigkeit war Hackländer seit 1859 Bau- und Gartendirektor König Wilhelms I. von Württemberg und beteiligte sich u. a. an der Gestaltung der Stuttgarter Schloßparkanlagen. Mitte der 1860er Jahre zog er sich als freier Schriftsteller nach Leoni am Starnberger See zurück. - Auf Briefpapier mit lithogr. Briefkopf..

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Hackländer, Friedrich Wilhelm

Schriftsteller (1816-1877). Brief mit eigenh. U. Stuttgart. 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit Adresse (Faltbrief).
250 € (88900/BN58880)

Empfehlungsschreiben an den Kaufmann, Bankier und württembergischen Konsul in Rom Karl von Kolb für den Berliner Maler Wilhelm Wider: "Derselbe wird sich einige Zeit in Rom aufhalten und wünscht Ihre Bekanntschaft zu machen. Sie werden hochverehrter Herr in ihm auf alle Fälle einen neuen Verehrer gewinnen [...] Es ist schon sehr lange, daß ich auf directem Wege nicht das Vergnügen hatte, Neuigkeiten von Ihnen zu erfahren; alle hiesigen Bekannten von den allerhöchsten bis zu den niedrigsten gedenken Ihrer auf's Freundlichste [...]". - Das Adressblatt auf stümperhafte Art mit Trägerpapier verklebt, die Adresse daher nicht lesbar; dort auch einige kleinere Folgeschäden.

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Hackländer, Friedrich Wilhelm

Schriftsteller (1816-1877). Eigenh. Brief mit U. Stuttgart. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
280 € (99060/BN65228)

An einen Redakteur: "Obgleich ich nicht die Ehre habe, Ihnen persönlich bekannt zu seyn, so darf ich vielleicht annehmen, daß Ihnen mein Name nicht ganz unbekannt ist. In dieser Voraussetzung bin ich so frei, Ihnen anliegend eine kleine Correspondenz von hier für Ihr sehr geachtetes Journal zu übermachen, wobei ich den Wunsch ausspreche, auf die Chiffre, mit der es [!] unterzeichnet ist, gefällige Rücksicht zu nehmen und überhaupt darauf rechnen, daß Ihnen, verehrter Herr, ganz allein der Einsender bekannt bleibt [...]".

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