Wilhelm Furtwängler

Dirigent und Komponist, 1886-1954

Furtwängler gilt als einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Zu den Musikern, die die höchste Meinung über Furtwängler zum Ausdruck brachten, gehören einige der prominentesten des 20. Jahrhunderts, wie Arnold Schönberg, Paul Hindemith, oder Arthur Honegger. Solisten wie Dietrich Fischer-Dieskau, Yehudi Menuhin und Elisabeth Schwarzkopf, die mit fast allen großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts musizierten, haben bei mehreren Gelegenheiten klar erklärt, dass für sie Furtwängler der Wichtigste war.

Quelle: Wikipedia

Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886–1954). Eigenh. Musikmanuskript mit Namenszug. O. O. u. D. 4 SS. Folio. 14-zeilig. Bleistift. Doppelblatt.
4.000 € (10220)

Stark korrigiertes Manuskript mit Bezeichnung „Allegro molto“ zu einem uns nicht bekannten Werk.

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886–1954). Ms. Bestätigung mit eigenh. U. Wien. 1½ SS. Kl.-4to.
1.200 € (12926)

„Ich bestätige: Herr Prof. ANTON KONRATH hat keinerlei Vorteile aus einer Parteizugehörigkeit gezogen. Die Stelle als Dirigent der Sonntag Symphoniekonzerte hatte er seit 30 Jahren inne, und es ist sein Verdienst, dass diese Konzerte von seichten Unterhaltungskonzerten zu auf hohem Niveau stehenden Symphoniekonzerten gebracht wurden, die die gesamte symphonische und konzertante Musik brachten. Was er in diesen Konzerten für die musikalische Bildung weiter Volkskreise getan hat, ist ein Stück Wiener Musikgeschichte.

Er hat vielen jungen Künstlern, ausübenden wie schaffenden, das Tor zur künstlerischen Laufbahn geöffnet und hat immer nur das Können entscheiden lassen, nie eine Parteizugehörigkeit, da er niemals Kunst mit Politik vermengte. Er hat seine Tätigkeit als Dirigent immer vollkommen unpolitisch ausgeübt. Er hat in den letzten 7 Jahren viele Radiokonzerte und Begleitkonzerte verloren, da Reichsdeutsche Dirigenten hier bevorzugt wurden [...]“. – Anton Konrath (1888–1981) hatte seit den 1920er Jahren häufig die Wiener Symphoniker dirigiert, mit denen er als „einer der Pioniere der Aufzeichnung von Orchesteraufführungen u. a. Aufnahmen von Bruckner-Sinfonien aufnahm, aber auch Werke zeitgenössischer Komponisten wie José Rozo Contreras, Karl Schiske, Jenö Takács und Guido Binkau uraufführte“ (Wikipedia, Abfrage v. 26. III. 2008). Von 1927 bis 44 dirigierte er regelmäßig Konzerte der Wiener Singakademie und war von 1947–55 ständiger Dirigent des Linzer Konzertvereins; später dirigierte er die Grazer Philharmoniker. „Konrath hat sich, insbesondere auch mit volkstümlichen Konzerten, um das Wiener Musikleben bleibende Verdienste erworben. Auch dem Linzer Musikleben vermochte er kräftige Impulse zu geben“ (MGG VII, 1459). – Mehrere Faltspuren, sonst in gutem Zustand..

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886–1954). Eigenh. Musikmanuskript. O. O. u. D. 2 SS. Qu.-Gr.-4to.
3.500 € (13528)

Klavierauszug eines nicht näher bezeichneten Werks mit tlw. unterlegtem Text. – Durchwegs mit Randläsuren und einigen Ein- bzw. Ausrissen; stark angestaubt und auch fingerfleckig.

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. 90:140 mm. Unterschrift in Bleistift.
1.500 € (1438)

Brustbild von vorne. Mit eh. Zusatz: „Zur Erinnerung an den 20.VI.1920“. Photographie: G. Tillmann-Matter, Mannheim. Frühes Portrait aus seinem letzten Jahr als Hofkapellmeister und Operndirektor am Hoftheater in Mannheim.

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Partitur-Ausgabe mit eigenh. Anstreichungen. „Eulenburg’s kleine Orchester-Partitur-Ausgabe / Verschiedene Werke / No. 27 / Reger / Op. 132 / Variationen über ein Thema von Mozart“, Ernst Eulenburg, Leipzig. N. Simrock […] Berlin. Originalbroschur.
2.000 € (1890)

Umschlagvorderseite lose. Bleistift. Mit eh. Namenszug Furtwänglers als Besitzvermerk auf der Umschlagseite. Mit eh. Notizen, Anstreichungen und Tempoangaben für seine Dirigiertätigkeit, wie „Ruhig werden“, „Nichtschleppen“, „Tempo bleiben“ oder „Nicht zu langsam“. – Selten.

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Portraitphotographie mit eigenh. U. [Wien. 135:85 mm.
2.500 € (4986)

Photographie: Trude Fleischmann (mit Prägestempel). Namenszug „Furtwängler“ auf dem unteren weißen Rand in Bleistift. Ebenso von der Photographin Trude Fleischmann (1895-1990) bildseitig signiert. – Sehr selten.

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Portraitpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite. O. O. u. D. 8vo.
2.200 € (523)

Brustbild von vorne. Mit Aufdruck „Bayreuther Bühnenfestspiele“. - Photographie von Weirich, Festspielhaus. Vermutlich aus dem Jahr 1936, in dem er in Bayreuth den „Lohengrin“, den „Ring“ und „Parsifal“ leitete.

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Eigenh. Zeugnis mit U. Berlin. 1 S. Gr.-8vo. Hotelbriefbogen.
1.400 € (5281)

„Herr Dr. Werner Liebenthal hat mehrere mal bei Proben mit dem Kittel'schen Chore mir am Klavier assistiert, und sich seiner Aufgabe dabei, wie ich ihm gern bestätige, mit ebensoviel Geschmack wie Routine, mit ebensoviel Musikalität wie pianistischem Können entledigt […]“. – Es sei ihm ein Vergnügen gewesen, mit Liebenthal zu musizieren. – Beiliegend ein frühes Konzertprogramm mit der Uraufführung einer Komposition Furtwänglers: Im 4. Abonnementkonzert der Breslauer Singakademie unter Leitung von Georg Dohrs wird am 16.

November 1910 außer drei Bach-Kantaten ein „Te Deum für Chor, Soli, Orchester und Orgel" von Wilhelm Furtwängler aufgeführt („1. Aufführung, Manuskript"). – Selten..

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. 305:220 mm.
800 € (5285)

Das ausdrucksstarke Brustbild stammt aus dem Wiener Atelier Fayer. - Der Untersatzkarton leicht mit Wasserrand, der auch die Signatur berührt.

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Portraitpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite. O. O. u. D. 175 : 120 mm.
1.000 € (60249)

Brustbild des Dirigenten beim Studieren eines Musikmanuskripts. Mit vollem Namenszug auf der Bildseite. Ungewöhnliche Aufnahme Furtwänglers.

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Visitenkarte mit eigenh. Zusatz. O. O. u. D. 32mo. 1 p.
600 € (60377)

„WILHELM FURTWÄNGLER mit dem allerbesten Dank zurück!!“

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1 S. Gr.-4to. In Bleistift. Mit gedrucktem Briefkopf und eh. Umschlag.
1.000 € (880)

An Frl. Lina Roos: „[...] hier das einzige Billet was noch zu haben. Sollten Sie [es] indessen nicht mehr brauchen, so bitte ich, es mir zurückzuschicken, da es damit diesmal sehr knapp ist [...]“.

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). 3 eigenh. Musikmanuskripte. O. O. Zusammen 67 SS. auf 34 Bll. Meist folio und auf liniertem Notenpapier.
15.000 € (33430/BN28611)

Bisher unbekannte, sehr frühe Skizzen zu Quartetten und einem Werk für Orchester und Chor. Ein Manuskript bezeichnet "W. Furtwängler 1900". - Größtenteils in Bleistift und meist mit Streichungen und Korrekturen; einige Bll. mit stärkeren Randschäden.

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Eigenh. Visitenkarte. [Berlin. 3 Zeilen. Visitkartenformat. Mit mglw. eh. adr. Kuvert.
650 € (935434/BN935434)

An Emilie Schaup mit Dank "für die während seiner Krankheit bewiesene Anteilnahme".

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Eigenh. Portraitpostkarte mit U. ("W. Furtwängler"). O. O. 8vo.
800 € (935435/BN935435)

Portrait en face im Halbrofil mit eh. U. auf der Bildseite und verso die Widmung "zur Erinnerung an das Brahmsfest 27-30 V 1912 [?]". - In Bleistift.

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Portraitpostkarte mit eigenh. U. ("W. Furtwängler"). O. O. u. D. 1 S. 8vo.
350 € (76318/BN49087)

Das berühmte Portrait aus dem Atelier von Trude Fleischmann. - Die Unterschrift sehr verblaßt.

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.
180 € (76326/BN49095)

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Furtwängler, Wilhelm

Dirigent (1886-1954). Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O. 165:105 mm. In Passepartout.
1.200 € (31416/BN17328)

Brustbild en face. Die Widmung an ein Frl. Klaus.

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verkauft

 
Furtwängler, Wilhelm

Gedr. Danksagungskarte m. e. Widmung u. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wilhelm Furtwängler (1886-1954), Dirigent. Gedr. Danksagungskarte m. e. Widmung u. U. O. O. u. D. [1939], 1 Seite 8°. Furtwängler dankt dem Generalintendant Heinz Drewes, Leiter der Musik-Abteilung im Propaganda-Ministerium, für Glückwünsche zu seinem 53. Geburtstag „Ich hoffe, Sie bald zu sehen, und begrüße Sie allerbestens mit Heil Hitler“.


Furtwängler, Wilhelm

Albumblatt m. e. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wilhelm Furtwängler (1886–1954), Dirigent. Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8°.


Furtwängler, Wilhelm

Eigenh. Musikmanuskript.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Klavierauszug eines nicht näher bezeichneten Werks, überschrieben mit „Romanze“ bzw. „Rondo“. – Papierbedingt etwas gebräunt; leicht angestaubt und mit kl. Eckausriß; in Bleistift.


Furtwängler, Wilhelm

Eigenh. Musikmanuskript
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wilhelm Furtwängler (1886–1954), Dirigent. E. Musikmanuskript in Bleistift. O. O. u. D. 5¾ SS. auf 6 SS. Qu.-Gr.4°. – Partitur eines nicht näher bezeichneten Werks, überschrieben mit „Sinfonietta“. – Durchwegs mit Randläsuren; etwas angestaubt und fingerfleckig.


Furtwängler, Wilhelm

Albumblatt m. e. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wilhelm Furtwängler (1886–1954), Dirigent. Albumblatt mit e. U. und alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). O. O. u. D. 1 S. 8°. – Beiliegend einige Bll. Zeitungsausschnitte.


Furtwängler, Wilhelm

Ms. Brief mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An den Cellisten Ludwig Hoelscher (1907–1996): „[...] Ich denke immer noch mit Freude an die Art, wie Sie das Höller’sche Cello-Konzert gespielt haben. Wenn irgendein deutscher Musiker eine Laufbahn nach oben verdient, so sind Sie es. Wann werden wir wieder einmal zusammen musizieren? [...]“ – Im linken Rand gelocht (keine Textberührung) und insgesamt etwas unfrisch; die Verso-Seite mit einem e. Entwurf des Adressaten zu einem Antwortschreiben.


Furtwängler, Wilhelm

Ms. Brief m. e. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wilhelm Furtwängler (1886–1954), Dirigent. Ms. Brief mit e. U. („Dr. W Furtwängler“). Clarens, 30. Juni 1949. 1 S. Qu.-gr.-8°. – An den Chirurgen Max Flesch-Thebesius. (1889–1983) in Frankfurt a. M.: „Beifolgend schicke ich Ihnen ein Gutachten, das ich mit gleicher Post auch an Herrn Bruno Vondenhoff, der mir ebenfalls in dieser Angelegenheit schrieb, sende. Hoffentlich ist die Verzögerung nicht zu gross, so dass meine Erklärung für Sie noch von Nutzen sein kann [...]“. – An zwei Stellen mit geringf. Randläsuren; ohne die erwähnte Beilage.


Furtwängler, Wilhelm

Ms. Brief mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An den Publizisten Rudolf Goldschmit-Jentner (1890–1964): „Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir in wenigen Worten einen kleinen Situationsbericht geben könnten, wie mein Vortrag bei den massgebenden Leuten aufgenommen wurde und welche Reaktionen besonders von Seiten der ‚Betroffenen’ er hervorgerufen hat. Ich habe die Vermutung, als ob ich vielleicht doch in Heidelberg einige allzu ‚persönliche’ Repliken miteingefügt hätte. Ueberhaupt ist der Kampf mit der Partei ‚Strobel’ eine Sache, die nicht von heut auf morgen erledigt ist und ich kann umso besser zurückschlagen, je mehr ich weiss mit welchen Argumenten man von dort aus arbeitet. Ich höre ja dass speziell Strobel persönlich auch in Salzburg zu Vorträgen eingeladen ist [...]“. – Der Dirigent hatte 1949 im siebenten seiner „Gespräche“ die These von der „biologischen Minderwertigkeit“ der Neuen Musik aufgestellt und damit einen seiner schärfsten Kritiker seit den Tagen des Berliner Börsen-Couriers, Heinrich Strobel, auf den Plan gerufen, der schon im Jahr zuvor in der Fachzeitschrift „Melos“ festgehalten hatte: „Furtwängler schließt sich heute den Fortschrittsmännern von gestern, den Jugendstil-Stürmern um den jungen Strauß an, wenn er sich zwar zur Erweiterung der Tonalität bekennt, vor der notwendigen Konsequenz der Atonalität aber zurückschreckt. Er sitzt gleichsam mit dem Vatermörder des Biedermeier im Rolls Royce“ (zit. n. Der Spiegel, Nr. 26, 1949, S. 27). Nun, 1949, hatte der Südwestfunk in Baden-Baden, dessen Musikabteilung Strobel als Leiter vorstand, eine „scharfe Polemik“ gegen Furtwängler geführt (ebd.), was zur Folge hatte, daß das „bereits festgelegte Reiseprogramm der ersten Nachkriegstournee Furtwänglers mit den Berliner Philharmonikern“ (ebd., S. 28) geändert und das in Baden-Baden angesetzte Gastspiel gestrichen wurde. – Mit einem halbseitigen, vom oberen Rand ausgehenden Einriß im Mittelfalz; etwas (oben stärker) knittrig; die Verso-Seite mit einer kleinen Notiz des Adressaten.


Furtwängler, Wilhelm

Ms. Brief mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An den Komponisten und Musikwissenschaftler (Martin) Karl (Woldemar) Hasse (1883–1960): „Beifolgend die Korrekturbogen zurück. Auch ich glaube, dass unsere Anschauungen sich in Vielem, und gerade in vielem Grundsätzlichen begegnen dürften; dennoch hätte ich auch zu diesem, so viel Richtiges darin steht, doch noch allerlei hinzuzufügen, worauf ich aber heute aus Mangel an Zeit verzichten muss [...] Freilich ist schon viel, ja die Hauptsache gewonnen, wenn Jemand, wie Sie, bei Betrachtung geschichtlicher Komplexe einen eigenen ausserhalb derselben gelegenen Maßstab mitbringt [...] Nun würde es mich aber sehr freuen endlich auch den Komponisten Hasse kennen zu lernen. Können Sie mir nicht einmal eine Ihrer Partituren schicken? [...]“. – Mit zwei Tintenklecksen außerhalb des Textes und einigen winzigen, tls. hinterlegten Randeinrissen.


Furtwängler, Wilhelm

Ms. Brief mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Mit einer Absage an einen Komponisten: „[…] Die Programme der wenigen Konzerte, die ich in diesem Jahre in Berlin dirigiere, sind für die kommende Saison schon komplett, sodass eine Berücksichtigung Ihres Werkes nicht mehr möglich wäre. Ich bitte Sie daher, auf dasselbe noch einmal im Frühjahr des nächsten Jahres zurückkommen zu wollen, damit ich es rechtzeitig für das nächste Jahr kennenlernen kann […]“.


Furtwängler, Wilhelm

Portraitpostkarte m. e. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wilhelm Furtwängler (1886-1954), Dirigent. Portraitpostkarte mit e. Namenszug auf der Bildseite, o. O. u. D., 9 x 14 cm. Hübsches Kniestück beim Dirigat mit Taktstock. Unterschrift am unteren hellen Rand der Postkarte.


Furtwängler, Wilhelm

Portraitphotographie m. e. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wilhelm Furtwängler (1886-1954), Dirigent u. Komponist. Portraitphotographie m. e. U. auf der Bildseite, o. O. u. D. [ca. 1950], 14 x 23 cm. Gerahmt. Fotografie: Ilse Pässler, Gelsenkirchen. Hübsches Kniestück Furtwänglers nach einem Konzert. Von der Fotografin in Bleistift recto signiert. Seltenes Motiv.


Furtwängler, Wilhelm

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Die vier Eröffnungstakte von Brahms' 2. Symphonie. – Anfang Januar 1945 stellte der Dirigent bei der Schweizer Gesandtschaft in Berlin einen Visumsantrag. Diesmal ging es um Konzerte in Genf, Lausanne, Zürich und Winterthur. Während die Kantone Genf und Waadt seinen Antrag vorbehaltlos unterstützten, lehnte ihn der Kanton Zürich ab. Auf Drängen der Konzertveranstalter erlaubte die Zürcher Regierung die Auftritte schließlich doch, sodass Furtwängler Anfang Februar 1945 in die Schweiz einreisen konnte. – Musikalische Albumblätter Furtwänglers sind sehr selten.


Furtwängler, Wilhelm

Brief m. e. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wilhelm Furtwängler (1886-1954), Dirigent. Brief m. e. U., Bad Saarow-Pieskow bei Fürstenwalde (Spree), 4. Juli 1941, 1 Seite gr.-4°. An den Schauspieler, Regisseur und Burgtheater-Direktor Lothar Müthel. Über geplante „Tristan“- und „Fidelio“- Aufführungen an der Wiener Staatsoper mit Furtwängler als Dirigent und den Sängern Max Lorenz und Helena Braun. „[…] Proben für das Orchester (Hauptbühne), Lorenz und mich müssten etwa am 24. und 23. stattfinden. Ist das möglich? Ich bin erst ab 19. Dezember für Fidelio-Proben zur Verfügung […] Sehr viel kann man auf der Probebühne machen; aber es ist doch die Frage, ob Sie mit diesem Arrangement einverstanden sind. Sie können die Dialog-Proben natürlich viel früher in Angriff nehmen […] Wegen Festsetzung des Tristan müsste diese Frage jetzt entschieden werden. Auch müsste genau vorher festgelegt werden, ob und wann etwa Lorenz oder die betreffende Leonore (wahrscheinlich doch wohl die Braun?) in dieser Zeit abends zu tun haben. An den Tagen sind nämlich Nachmittags-Proben unmöglich, und auch die Vormittagsproben oftmals ziemlich illusorisch […]“


Furtwängler, Wilhelm

Brief m. e. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wilhelm Furtwängler (1886-1954), Dirigent. Brief m. e. U., Potsdam, 28. August 1941, 2 Seiten gr.-4°. Mit gedrucktem Namen. Inhaltsreicher Brief an den Schauspieler, Regisseur und Burgtheater-Direktor Lothar Müthel, in dem sich Furtwängler ausführlich mit den Ouvertüren-Varianten zu Beethovens „Fidelio“ auseinandersetzt. „[…] Zur Oper Fidelio, die 1814 umgearbeitet wurde, gehört die kleine Ouvertüre, und es ist zu vertreten, wenn man nur diese spielt und auf die Leonoren Ouvertüren gänzlich verzichtet […] Dass andererseits die Leonoren-Ouvertüren, d. h. entweder die 2. oder 3. irgendwie zum Fidelio-Komplex gehören, ist ersichtlich. Sie sind - musikalisch gesehen - eine besondere Verdichtung - eine Apotheose des Fidelio-Gedankens, auf die das Publikum mit Recht ungern verzichtet. Weingartner spielt die 2. Leonoren Ouvertüre am Anfang der Oper Fidelio, was aus obengenannten Gründen falsch ist. Der frühere Münchener Generaldirektor Zumpe spielt die große Leonoren-Ouvertüre am Schluss der Oper. Auch da tut sie noch ihre Wirkung […] Wie man es dreht und wendet - ist die von Mahler zuerst eingeführte Stellung nach der Kerker-Scene immer noch die relativ beste. Ich selber muss sagen, dass es in der ganzen Musikliteratur nichts gibt, was so erhebend und überwältigend wirkt wie diese Ouvertüre nach den grossen Aufregungen der Kerker-Scene. Der einzige Nachteil ist das Klatschen des Publikums nach dem Schuss der Ouvertüre, das mich jedes Mal gestört hat, weshalb ich auch bei einer meiner Einstudierungen des Werkes einmal die Ouvertüre gleichsam als Zwischenakts-Musik (unter Weglassung des Auftritts des Chores der letzten Scene) gespielt habe, sodass mit dem letzten Akkord der Vorhang aufging und der Minister anfing zu singen. Ich habe auch diese Lösung dann wieder fallen gelassen, da eine […] Pause nach der Ouvertüre tatsächlich für das Publikum nötig ist, um sich nach dem Gehörten zu fassen […] - Sehr schöner Brief, der als Schlüssel zu Furtwänglers „Fidelio“- Interpretationen gelten kann.


Furtwängler, Wilhelm

Brief mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An die Bildhauerin Kitty Nehls-von Scheffer, die eine Portrait-Plastik von Furtwängler anfertigen will. „[…] Sie können gern das nächste Mal, wenn ich in Berlin bin […] in eine Probe kommen. Zeit und Ort der Proben erfahren Sie am besten im Büro des Berliner Philharmonischen Orchesters […]“. - Beiliegend ein Brief der Intendanz der Berliner Philharmoniker (Dr. G. von Westermann) bezüglich des nächsten Furtwängler-Konzerts und ein Brief des Eigentümers der Insel Mainau (Bodensee), Graf Bernadotte, mit der Absage, sein Schloß für die Portrait-Sitzungen mit Furtwängler zur Verfügung zu stellen: „[…] Das Internationale Institut ist im Winter geschlossen, da der grösste Teil des Schlosses nicht beheizbar ist. Auch in unserem eigenen Flügel ist kein Platz übrig, da sämtliche Kinder jetzt zu Hause sind und sehr viel Platz brauchen […]“.


Furtwängler, Wilhelm

Portraitphotographie m. e. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Wilhelm Furtwängler (1886-1954), Dirigent u. Komponist. Portraitphotographie m. e. Widmung u. U. auf dem Bilduntersatz, Bayreuth, 1937, Bildgröße: 18 x 24 cm; Gesamtgröße: 30 x 40 cm. Bleistift. Hübsches Brustbild des etwa 50-Jährigen. „Herrn Schrader zur Erinnerung an die | Stunden gemeinsamen Musizierens in Bayreuth 1937 | Wilhelm Furtwängler“. – Sehr dekorativ u. wohlerhalten.


Furtwängler, Wilhelm

Portraitpostkarte mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Brustbild von vorn. Photographie: Fayer, Wien.


Furtwängler, Wilhelm

Eigenh. Postkarte mit U. (Fragment).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An eine Dame: "[...] und ich werde es mir gesagt sein lassen, nie mehr zu urteilen, ehe ich nicht selber etwas gelesen [...]". - Etwa ein Viertel des Textes durch äußerst großzügigen Ausschnitt der Briefmarke entfernt.