Sigmund Freud

Mediziner und Begründer der Psychoanalyse, 1856-1939

Freud war ein österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Als Begründer der Psychoanalyse erlangte er weltweite Bekanntheit. Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Seine Theorien und Methoden werden bis heute angewandt und diskutiert. Obwohl Freuds Theorien und Behandlungsmethoden in späteren Jahrzehnten von anderen Ärzten und Psychotherapeuten immer wieder kritisiert worden sind, wird sein Beitrag zum Verständnis des menschlichen Erlebens und Handelns meistens als außergewöhnliche Leistung eingeordnet. Viele von ihm geprägte Begriffe wie „das Unbewusste“ oder der „Ödipuskomplex“ finden sich heute im allgemeinen Sprachgebrauch.

Quelle: Wikipedia

Freud, Sigmund

physician, founder of psychoanalysis, (1856-1939). His personal visiting card. London. 32mo. 1 p.
2.500 € (61448)

Freud’s personal visiting card with his first address in London. Freud was living at this address only for three months. - Visitenkarte mit Freuds erster Adresse in London. Freud wohnte nach seiner Emigration nur drei Monate in der Elsworthy Road, da der Mietvertrag nicht verlängert werden konnte. Beilage: Blatt mit Adresse: 20 Maresfield Gardens, London NW 3 mit Stempel: "Per pro Sigmund Freud". Hier handelt es sich um Freuds zweite Adresse in London. Das Haus, das von der Familie bis zum Tod von Anna Freud 1982 bewohnt wurde, ist heute Sitz des Freud Museums London.

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Freud, Sigmund

österr. Neurologe und Psychologe, Begründer der Psychoanalyse (1856-1939). Portraitdruck mit eigenh. Unterschrift „Sigm. Freud | 1932“. ohne Ort. 225 : 145 mm. 1 p.
5.800 € (77950)

Porträtdruck nach Zeichnung von Ferdinand Schnutzer von 1926 zu Freuds 70. Geburtstag.

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Freud, Sigmund

Mediziner und Begründer der Psychoanalyse (1856–1939). Gedr. Karte mit eigenh. Unterschrift „Prof. Freud“. Wien. Quer-8vo. 1 p. Mit ms. Kuvert.
3.500 € (81793)

Gedruckte Danksagungskarte zu Freuds 70. Geburtstag adressiert an Gabriele Gräfin von Wilczek. Rückseitig Montagerückstände auf der Karte und dem Briefkuvert.

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Freud, Sigmund

Mediziner und Begründer der Psychoanalyse (1856-1939). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Wien. 20.5.1927. 8vo. 1/2 p. Gefaltet.
5.000 € (83318)

An den namentlich nicht genannten Paul Federn: „Ich bitte Sie den Brief dieser Patienten in Ihrer Funktion als mein Vertreter sachgemäß zu beantworten. […]“

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Freud, Sigmund

Mediziner und Begründer der Psychoanalyse (1856-1939). Ms. Zeugnis mit eigenh. Unterschrift. Wien. Gr.-4to. 1 p. Gedr. Briefkopf „Wiener Psychoanalytische Vereinigung | Obmann: Prof. Dr. Freud“. Gefaltet. Klammerspuren.
7.500 € (91801)

Zeugnis: „Herr Dr. ERNST PAUL HOFFMANN geb. am 23. Jänner 1891 in Radautz in der Bukowina, provoviert zum med. univ. Doctor an der Universität in Wien im Jahre 1914, hat sich, bald nach der Beendigung seines militärärztlichen Dienstes während der Kriegsjahr dem Studium der Psychoanalyse zugewndet und machte die von unserer Vereinigung vorgeschriebene Ausbildung in Kursen, Seminaren, Lehranalyse und praktischer Arbeit am Ambulatorium der Vereinigung mit. Er beendete den Unterrichtsgang im Jahre 1927.

Seit dem Jahre 1926 ist er Mitglied unserer Verinigung. Herr Dr. Hoffmann war von März 1933 bis Februar 1937 Assistent am Psychoanalytischen Ambulatorium in Wien. […]“ Hoffmann begann 1922 seine Lehranalyse bei Paul Federn und bei Eduard Hitschmann und arbeitete 1924 bis 1937 als Sekundararzt und Assistent am Psychoanalytischen Ambulatorium der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung, in die er 1926 als außerordentliches und 1931 als Vollmitglied aufgenommen wurde. 1936 hielt er die Vorlesung Einführung in die Psychoanalyse am Wiener Psychoanalytischen Lehrinstitut.Ab 1927 betrieb er eine private psychoanalytische Praxis im 6. Bezirk in Wien. Nach dem Anschluss Österreichs 1938 emigrierte er mit seiner Familie nach Belgien. Dort war er Lehranalytiker der späteren Gründer der Association des Psychanalystes de Belgique (APB). Das Affidavit der American Psychological Association für die USA erhielt er erst, als die Deutschen 1940 Belgien überfielen. Diese inhaftierten ihn für mehrere Monate im Lager in Saint-Cyprien in Südfrankreich. Von dort wurde er in das Camp de Gurs überstellt. Eine Möglichkeit nach Kuba auszureisen, schlug er aus, da seine Familie noch in Belgien festhalten wurde. 1941 wurde er in das Lager Les Milles verlegt, aus dem er 1942 zu Freunden nach Marseille fliehen konnte. Diese brachten ihn über die Schweizer Grenze, wo er in einem Flüchtlingslager bei Lausanne untergebracht wurde. Hoffmann hatte sich in der Gefangenschaft ein Magenleiden zugezogen und verstarb im Dezember 1944 bei einer Operation..

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Freud, Sigmund

Austrian neurologist, founder of psychoanalysis (1856-1939). Autograph signature ("Sigm. Freud"). No place. Oblong 8vo.
3.000 € (88266/BN58091)

Slight fingerstaining. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).

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verkauft

 
Freud, Sigmund

Eigenh. Notiz mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Auf einem vierseitigen, an Freud gerichteten Brief von "Alexander Stiglitz, Rožnava [Rosenau], Slovensko. C. S. R" (Ostslowakei) vom 20. XI. 1933. Von Freud an (Paul Federn) weitergeleitetes Schreiben über Stiglitzens stotternden Bruder, dem in seinem vierten Lebensjahr ein Kutschenrad auf den Kopf gefallen war: "Bei dieser Gelegenheit bemerke ich, dass mein Vater seit seinem 11. Lebensjahre, als er von einer Höhe ca. 2½ m. auf den Kopf fiel auch zu stottern anfing, nunmehr aber meist nur bei dem Laut k stottert. Vaters Bruder stotterte vorübergehend, scheinbar ohne jeden Grund, hörte aber mit 19 Jahre[n] damit auf. Bei meinem Bruder verschlimmerte sich das Leiden, besonders seit 2 Jahren. Derzeit ist das [!] krampfartig offen klaffende Mund charakteristisch. Er stottert bei jedem Laut, am stärksten wohl bei die [!] Lippenlaute m. p. f. (jedoch auch a) etwas schwächer bei die [!] Kehllaute etc. Er leidet darunter[,] ist nervös, stark reizbar, schwitzt leicht. (Körpergewicht 53 kg. Höhe 168 cm.) Er ist (mit dem älteren Bruder) bei meinem Vater in einem Gasthause beschäftigt [...]". Da die Behandlung durch Prof. Fränkel ("Sprachengymnastik") erfolglos war, gestattet sich Stiglitz "Sie höfl. anzufragen ob eine Heilung möglich ist, [und] wie lange ev. eine solche Behandlung ca. dauern würde [...]". Darunter notiert Freud: "Zur gefälligen Beantwort[un]g | 10/XII | Ihr Freud".


Freud, Sigmund

Kabinettphotographie mit eigenh. U. ("Sigm. Freud").
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Das wohl bekannteste Portrait Freuds, aufgenommen von seinem Schwiegersohn Max Halberstadt. - Freuds Unterschrift und Halberstadts blindgepr. Signet am Trägerkarton. - Provenienz: Aus dem Besitz von Dr. Robert Riggall, dem Leiter der privaten Heil- und Pflegeanstalt Northumberland House, von diesem durch einen Kollegen erworben und seither in Familienbesitz.


Freud, Sigmund

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift „Ihr Freud“.
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An den „verehrten Freund“, seinen Wiener Kollegen, den österreichisch-britischer Historiker und Universitätsprofessor Alfred Francis Přibram (1859-1942) in Erwiderung einer Karte aus Gastein: „Ihre angedachte Absicht mich hier im Sept[enber] vor der Abreise nach Amerika zu besuchen möchte ich aber nachdrücklich unterstreichen. [...] Es geht mir considering my many ailments nicht schlecht und ich erfreue mich einer ungewohnten allerdings durch den Sept[em]bertermin begrenzten Untätigkeit.“ - Pribram, zu dessen Freundeskreis Sigmund Freud, Josef Redlich und Ludo Moritz Hartmann zählten, emigrierte 1939 nach England, wo er schon vorher akademisch tätig gewesen war. Zu seinen Schülern gehörte mit A. J. P. Taylor der bekannteste britische Historiker des 20. Jahrhunderts.


Freud, Sigmund

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift „Ihr Freud“.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An den „verehrten Freund“, seinen Wiener Kollegen, den österreichisch-britischer Historiker und Universitätsprofessor Alfred Francis Přibram (1859-1942): „[…] Unter der Voraussetzung daß die Entscheidung bei Ihnen liegt bin ich aufgefordert worden Ihnen den jungen Mann dessen Gesuch Sie hiermit erhalten warm zu empfehlen. Ich thue es unbedenklich denn der Versuch einer ,Protektion’ scheint mir gerechtfertigt, wenn Sie dem […] zu Gute kommt. Ich kenne die Familie […] sehr gut […] Die Gemeinde Wien wird uns einen Bauplatz für ein PSA Institut schenken. Aber wir haben kein Geld für den Bau. Die Amerikaner haben Geld für jede Dummheit aber es wäre wirklich unlogisch zu erwarten, daß sie etwas für die Analyse gäben […]“ - Pribram, zu dessen Freundeskreis Sigmund Freud, Josef Redlich und Ludo Moritz Hartmann zählten, emigrierte 1939 nach England, wo er schon vorher akademisch tätig gewesen war. Zu seinen Schülern gehörte mit A. J. P. Taylor der bekannteste britische Historiker des 20. Jahrhunderts.


Freud, Sigmund

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift „Ihr Freud“.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An den „verehrten Freund“, seinen Wiener Kollegen, den österreichisch-britischer Historiker und Universitätsprofessor Alfred Francis Přibram (1859-1942): „Die Post hat mir heute den Dank der Familie Balog gebracht den ich sofort an die richtige Adresse weiter befördere. Ich selbst habe unterdessen die Schwelle zwischen dem 72ten und dem 73ten Jahr überschritten merke aber nicht viel Unterschied. In der Hoffnung Sie im Sommer wiederzusehen […]“ - Pribram, zu dessen Freundeskreis Sigmund Freud, Josef Redlich und Ludo Moritz Hartmann zählten, emigrierte 1939 nach England, wo er schon vorher akademisch tätig gewesen war. Zu seinen Schülern gehörte mit A. J. P. Taylor der bekannteste britische Historiker des 20. Jahrhunderts.


Freud, Sigmund

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift „Ihr Freud“.
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Großer Brief an den „lieben verehrten Freund“, seinen Wiener Kollegen, den österreichisch-britischer Historiker und Universitätsprofessor Alfred Francis Přibram (1859-1942): „Dank für Ihr Lebenszeichen. Es entschädigt mich dafür, daß Sie Wien verlassen haben, ohne persönlich Abschied von mir zu nehmen (Ihren Brief habe ich erhalten). Es schmerzt mich sehr daß Sie leiden. Ich kann nicht hinzusetzen noch immer an Ihren Vorschlag zur Correktur der ,Weltordnung’ man sollte den Glauben an eine Wiedervereinigung nach dem Tode haben misfällt mir etwas. […] Vor einigen Monaten hätte ich das Bedürfnis gespürt ein öffentliches Unglaubensbekenntnis abzulegen. Warum eigentlich? Ich weiß es nicht. Die Frucht dieser Lesung war ein Büchlein die Zukunft einer Illusion das ich Ihnen vom Verlag schiken lasse. Nicht grade zum Trost, dazu ist es nicht angethan sondern weil ich freundschaftlich liebe und schätze. Ich gebe eben was ich habe. Ich halte noch ziemlich zusammen u. hoffe daß mein Mut und mein Trotz mich nicht vor meinem Ende verlassen werden. Was Sie von meinem Buch in Amerika schreiben läßt mich natürlich sehr kühl aber nicht darum weil ich gegen Lob abgestumpft bin. Ich bin es auch gegen Tadel, Geringschätzung u. Misverständnis. Eine der Haupteigenschaften des Amerikaners dieser total misratenen Kulturprodukte ist seine Respektlosigkeit Abkömmling seiner Urteilslosigkeit kann aber meine erscheinen auf einer amerik. Bühne einen Brief von Ihnen veranlassen sollte will ich es einnehmen. […]“ - Pribram, zu dessen Freundeskreis Sigmund Freud, Josef Redlich und Ludo Moritz Hartmann zählten, emigrierte 1939 nach England, wo er schon vorher akademisch tätig gewesen war. Zu seinen Schülern gehörte mit A. J. P. Taylor der bekannteste britische Historiker des 20. Jahrhunderts.


Freud, Sigmund

Eigenhändige Briefkarte mit Unterschrift „Freud“.
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An den „verehrten Freund“, seinen Wiener Kollegen, den österreichisch-britischer Historiker und Universitätsprofessor Alfred Francis Přibram (1859-1942): „Ich bin eben vorgestern von Berlin zurückgekommen, hoffentlich wieder für einige Zeit besser leistungsfähig u habe mich über Ihren Gruß sehr gefreut. Daß Ihre Vorlesungen großen Erfolg haben, kann mich nicht sehr verwundern. Mehr überrascht bin ich, daß Sie die Interpret[ation] of Dr[eams]. lasen ein difficiles Buch, das ich seit vielen Jahren nicht angerührt habe. Leider muß ich grade jetzt eine achte Auflage davon machen u schiebe es vergeblich auf ob nur nicht das Schiksal […] gnädig sein will […]“ - Pribram, zu dessen Freundeskreis Sigmund Freud, Josef Redlich und Ludo Moritz Hartmann zählten, emigrierte 1939 nach England, wo er schon vorher akademisch tätig gewesen war. Zu seinen Schülern gehörte mit A. J. P. Taylor der bekannteste britische Historiker des 20. Jahrhunderts.


Freud, Sigmund

Eigenh. Brief mit U.
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An Gilbert Perleberg von der Federation of the German Yorek Movement in New York: "Die Ausführungen des Herrn Hans Moser im 'Rundbrief' haben mich sehr interessiert. Ich freue mich, daß die Psychoanalyse in Ihrem Kreise Interesse erweckt hat. Manches in jenem Aufsatz scheint mir unzutreffend. Ich glaube nicht, daß man dem Problem des Gewissens eine zentrale Stellung in meinen Arbeiten einräumen darf [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.