Max Fleischer

Fleischer, Max

Schriftsteller (1880-1941). Ms. Brief mit eigenh. U. Wien. 2 SS. Gr.-4to.
180 € (33473/BN28661)

An Hugo Salus: "Das ist einmal eine ganz grosse, reine Freude, die ich durch Ihr entzückendes Gedicht 'Wunder des Sees' habe! Das ist ein echter Salus! Ein alter junger Salus! Das reiht sich einfach Ihren kleinen Meisterwerken sangbarer Gedichte an, die sich wie eine Rosenkette durch Ihr ganzes lyrisches Werk ziehen [...] Rhythmus und Strophe sind zwar viel, doch nicht alles. Das eigentlich Berückende an einem Gedicht, seine Magie ist doch dieses Unnachahmliche, das jeder für sich und aus sich hat und das bei richtiger Auslese aus Ihrem Gesamtwerk eine Perlenkette lyrischer Gedichte von einem Glanze geben müsste, wie ihn vielleicht kein anderes lyrisches Oe[u]vre eines zeitgenössischen Dichters hat [...]".

- Max Fleischer war hauptberuflich als Bankleiter in Wien und daneben als Lyriker tätig ("Traum und Schöpfung", 1900). 1927 erschienen seine Nachdichtungen chinesischer Lyrik unter dem Titel "Der Porzellanpavillon". Nach dem "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich wurde Fleischer ein Opfer nationalsozialistischer Judenverfolgung und wurde in einem Konzentrationslager ermordet..

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