Dietrich Fischer-Dieskau

Fischer-Dieskau, Dietrich

deutscher Sänger (1925-2012). Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und Unterschrift. ohne Ort und Datum. 100 : 150 mm.
120 € (93970)

Brustbild im Halbprofil. Mit Aufdruck: Deutsche Grammophon.

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Fischer-Dieskau, Dietrich

deutscher Sänger (1925-2012). Portraitphotographie mit eigenh. Unterschrift. ohne Ort und Datum. 100 : 150 mm.
120 € (93971)

Brustbild im Halbprofil beim Studieren eines Manuskripts.

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Fischer-Dieskau, Dietrich

deutscher Sänger (1925-2012). Portraitphotographie mit eigenh. Unterschrift. ohne Ort und Datum. 92 : 145 mm.
120 € (93972)

Farbiges Brustbild von vorn. Mit Aufdruck: EMI.

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Fischer-Dieskau, Dietrich

deutscher Sänger (1925-2012). Klappkarte mit eigenh. Unterschrift. ohne Ort und Datum. 8vo. 2 pp.
100 € (93973)

Brustbild nach halbrechts; daneben die Unterschrift.

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verkauft

 
Fischer-Dieskau, Dietrich

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Unterschrift
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Hübsches Notenzitat aus einem nicht näher bezeichneten Werk. Neben Maria Callas und Enrico Caruso gilt Dietrich Fischer-Dieskau als wohl bedeutendste Sänger des 20. Jahrhunderts. Er war einer der bekanntesten Lied- und Opernsänger. Als „One-Man-Tradition“ hat ihn der Tenor Ian Bostridge bezeichnet. Dietrich Fischer-Dieskau war mit seinem unverwechselbaren Stil seit den späten 1940er Jahren bedeutend für den deutschen Lied-Gesang. Seine Schallplatten, Monografien und Veranstaltungsreihen gehen in die Tausende. Seine Bühnenpräsenz war außergewöhnlich. Zwischen den Liedern konnte er einen Bogen spannen, der einen dramaturgischen Zusammenhalt stiftete. Erste Schallplattenaufnahmen 1949 für den RIAS, Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen" (1951 unter Wilhelm Furtwängler, der ihn förderte) und sein Lied-Schaffen gemeinsam mit dem Pianisten Gerald Moore gelten als Meilensteine des Gesangs.


Fischer-Dieskau, Dietrich

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Unterschrift
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Hübsches Notenzitat mit dem Zitat „Verachtet mir die Meister nicht“, dem Finale aus den „Die Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner. Die Strophe geht weiter „und ehrt mir ihre Kunst. Was ihnen hoch zum Lobe spricht, fiel reichlich Euch zur Gunst.“ Mit der Unterschrift Fischer-Dieskau, Okt. 97. Dietrich Fischer-Dieskau war es, der den klassischen Liedgesang geprägt hat, ihn verfeinert und auf ein Niveau gehoben hat, an dem sich heute jede und jeder messen lassen muss. Er galt als ein Sänger der Superlative, der in einem Atemzug genannt gehört wie Maria Callas und Enrico Caruso.Fast vier Jahrzehnte lang dauerte seine Karriere, er nahm alleine 400 Schallplatten und CDs auf. Dietrich Fischer-Dieskau und Liedgesang waren von Kriegsende bis weit in die 1970er- und 1980er-Jahre ein Synonym. „Mir wurde ja übelgenommen, dass man mich verstand, dass der Text deutlich ausgesprochen wurde", sagte Fischer-Dieskau. In den 1950er- bis 1970er-Jahre war die Technik Fischer-Dieskaus eines seiner Alleinstellungsmerkmale: wie exakt er die einzelnen Buchstaben auf die Noten und den Klang setzte und mit ihnen spielte. „So wurden aus Liedern Geschichten, und es fürchtete und schauerte und ängstigte und fesselte einen, wenn Fischer-Dieskau Lieder wie beispielsweise Robert Schumanns "Belsatzar" intonierte“, schrieb ein Kritiker.  Fischer-Dieskau setzte Meilensteine. Bis heute müssen sich die großen Sänger des Bariton-Fachs an ihm messen. Seine erste Aufnahme der „Lieder eines fahrenden Gesellen" von Gustav Mahler ist unerreicht, auch im Nachgang von ihm selbst: Fischer-Dieskaus Stimme ist schon in jungen Jahren ausgereift, höchst vielseitig im Ausdruck. Während er in späteren Aufnahmen sehr intellektualisiert und etwas manieristisch an die Materie hinantrat, ist diese Aufnahme durchzogen von jugendlichem Wahn, Flehen, dramatischen Gesten und großen Gefühlen. Fischer-Dieskau gibt hier die emotionale Kontrolle ab, während vom Gesang her alles auf höchstem Niveau bleibt. Das Lied sang er 1951 bei den Salzburger Festspielen unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler. Wilhelm Furtwängler ließ sich von dem jungen Mann damit zu einem Komponisten überreden, dem er immer ausgewichen war. „Die Aufnahme des Fahrenden Gesellen ist auch deswegen so überwältigend, weil man merkt, wie sich Furtwängler über seinen Horizont reißen lässt, wenngleich in gesetztem Zeitmaß. Was an Pathos entstehen und beschweren könnte, wird vom jungen Bariton und vom Orchester in Weite verwandelt. Furtwängler muss bei Fischer-Dieskau jenes emphatisch Persönliche wahrgenommen haben, das sich auch Nichtmusikern mitteilt und ungeübten Hörern. Eine Stimme ohne Brüche, die doch von allen Brüchen zu wissen scheint“, heißt es in einem Nachruf über Fischer-Dieskau. 


Fischer-Dieskau, Dietrich

Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Eigenhändiges musikalisches Albumblatt mit Notenzeile und Textpassage „Was duftet doch der Flieder“ aus der Oper von Richard Wagner „Die Meistersinger von Nürnberg“ und eigenhändiger Unterschrift. Fischer-Dieskaus Aufnahme der Oper (an der Seite von Plácido Domingo) unter der Leitung von Eugen Jochum und dem Orchester und dem Chor der Deutschen Oper Berlin ist einer der herausragenden Wagner-Tonträger. Erschienen ist sie 1976. Dietrich Fischer-Dieskau besticht durch das wunderschön gesungene Porträt des Hans Sachs, während Plácido Domingo den Walther singt. Seine eigentliche Karriere begann Fischer-Dieskau 1948 in Berlin mit Schuberts Winterreise, im selben Jahr verkörperte er bereits den Wolfram im Tannhäuser, seiner ersten Wagner-Oper. Es folgten seine ersten Schallplattenaufnahmen mit Liedern von Brahms und 1951 Fischer-Dieskaus Durchbruch mit Eine weitere Station war 1951 die Wiedergabe der Lieder eines fahrenden Gesellen von Gustav Mahler bei den Salzburger Festspielen unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler.