Günter Eich

Hörspielautor und Lyriker, 1907-1972

Günter Eich war in den 1930er Jahren als Autor für den Rundfunk tätig. In den Kriegsjahren diente er als Unteroffizier und arbeitete zeitweise für die literarische Zensurstelle beim Oberkommando der Wehrmacht. 1948 stieß Eich auch zum ersten Mal zu der von Hans Werner Richter geleiteten Gruppe 47 und galt in deren Anfangsjahren als ihr profiliertester Autor. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Nachkriegsgedichte „Inventur“, „Latrine“ und die Prosasammlung „Maulwürfe“. Neben Gedichten schrieb Eich auch zahlreiche Hörspiele wie „Träume“, das 1951 zu heftigen Hörerprotesten führte. Er gilt als Schöpfer des poetischen Hörspiels.

Quelle:

Eich, Günter

Schriftsteller (1907–1972). Eigenh. Brief mit U. O. O. 1 S. Gr.-8vo.
400 € (23317)

An Herrn Czolbe, Volkshochschule Neumünster, der ihn zu einer Lesung eingeladen hatte: „[...] Ich werde mit einem der beiden Flugzeuge ankommen, wahrscheinlich mit dem zweiten, um 8.00. Mein Programm steht noch nicht fest, – ich möchte in Berlin, wo ich zweimal lese, einiges erst ‚ausprobieren“ [...]“. – Mit Eingangsstempel der Stadtverwaltung Neumünster und Antwortvermerk.

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Eich, Günter

Schriftsteller (1907–1972). Ms. Werkverzeichnis mit eigenh. U. O. O. 1 S. Kl.-4to.
180 € (23318)

Verzeichnis seiner bei Suhrkamp erschienenen Werke. – Die Verso-Seite mit kleinen Montagespuren.

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Eich, Günter

Schriftsteller (1907-1972). Eigenh. Brief mit U. Ohne Ort. Gr.-8vo. 6 1/2 Seiten. Gelocht.
1.600 € (60572)

Bedeutender Brief über lyrisches Handwerk an den Schriftsteller Rudolf Hartung (1914-1985) mit Dank für dessen Gedichte: „[…] Ihre Verse […] waren mir immer besonders nahe, ich hatte oft den Eindruck, daß Sie, auf Ihre Weise, etwas Ähnliches versuchen wie ich selbst […] Ich bin von den beiden ersten ('Trüber Tag' und 'In den Dünen') besonders angetan […] Sehr vereinfacht gesagt, ist die Länge eines Gedichtes mit der Qualität umgekehrt proportional […] Ich hoffe, Sie finden meine handwerkliche Kritik nicht anmaßend und beckmesserisch! Dann hätte ich doch zu undeutlich gesagt, was ich sagen will: Daß mir Ihre Gedichte viel bedeuten […]“ - Der umfangreiche Brief enthält Kritik und ausführliche Verbesserungsvorschläge für die eingesandten Gedichte.

Hartung veröffentlichte 1959 seinen Gedichtband "Vor grünen Kulissen", der die erwähnten Gedichte enthält. - 1 Beilage..

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Eich, Günter

Schriftsteller (1907-1972). E. U. auf fremder Visitkarte. o. O. u. D. 32mo. 1 p.
120 € (60574)

Namenszug auf einer Visitkarte eines Heinz Saueressig.

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Eich, Günter

Schriftsteller (1907-1972). Eigenhändiges Gedichtmanuskript mit Unterschrift. ohne Ort und Datum. Quer-8vo. 1 p.
1.500 € (83522)

„Weitgereist Gleich hinter Vancouver beginnt der Wald beginnt nichts, beginnt, worüber wir fliegen […]“ Im ganzen 3 Strophen. Aus seinem Gedichtband „Anlässe und Steingärten“, 1966.

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Eich, Günter

Schriftsteller (1907–1972). Albumblatt mit eigenh. U. Braunschweig. 1 S. 8vo.
95 € (9832)

Mit montiertem Druckbild.

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Eich, Günter

Schriftsteller (1907-1972). Ms. Brief mit eigenh. U. Bayerisch Gmain. 21.10.1964. ½ S. Gr.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert.
160 € (32106/BN22822)

An Eckhard Goldberg: "Meine Frau ist krank und kann Ihnen nicht selbst antworten. Sie dankt Ihnen sehr für das schöne Gedicht und den Brief. Die Erzählung 'Mein Vater aus Stroh' ist im Almanach des S. Fischer Verlages [...] erschienen [...]".

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Eich, Günter

Schriftsteller (1907-1972). Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.
80 € (32162/BN23021)

Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt).

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verkauft

 
Eich, Günter

Eigenh. Gedichtmanuskript mit Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Eigenh. Gedicht „Japanischer Holzschnitt“ (8 Zeilen) mit Unterschrift.