Marie von Ebner-Eschenbach

Ebner-Eschenbach, Marie von

Schriftstellerin (1830-1916). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Zdisslawitz. 8vo. 2 pp. Doppelblatt. Mit gedr. Adrese „Zdisslawitz“.
650 € (100623)

An einen Professor, dem sie zum Tod von dessen Mutter kondoliert. „[…] Daß Sie Ihre teure Mutter verloren, daß Sie in letzter Zeit so viel Trauriges erfahren haben, geht mir sehr nahe. Ihre Werke sind mir Freunde geworden, ich habe mich in Ihre Anschauungen hineingelebt, es wäre mir ein Glück, Sie der mein Dasein so sehr bereichert hat, dem ich so viel Dank schulde, froh u. zufrieden zu wissen […]“

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Ebner-Eschenbach, Marie von

Schriftstellerin (1830-1916). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Wien. 8vo. 1 p. Doppelblatt. Gebräunt.
500 € (100624)

An eine Gräfin. „[…] Dieses Bild, wurde mir kürzlich aus München zugeschickt; es ist die Reproduction der letzten Photographie, die von mir gemacht wurde. Mit meinem Wesen sind nur die ,Iphorismen’ ins Englische übersetzt worden, und zwar vortrefflich, von Miss Annie Lee Wisler, die das Büchlein 83, in Philadelphia veröffentlicht hat. […]“

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Ebner-Eschenbach, Marie von

Schriftstellerin (1830-1916). Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift. Löschna. 140 : 90 mm.
450 € (100625)

„Marie Ebner-Eschenbach tief beschämt daß Sie mir für die armseligen Zeilen danken, verehrte Frau!“ - Die Photographie zeigt die Schriftstellerin hinter Ihrem Schreibtisch sitzend.

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Ebner-Eschenbach, Marie von

Schriftstellerin (1830-1916). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift „Eure Tante Marie“. Wien. Quer-kl.-8vo. 1 p.
300 € (100626)

An Baronin Thienen, geb. Gräfin Dubsky in Salzburg: „Glückseliges Neues Jahr, meine lieben Thienenkinder! Bitte inständig um eine kleine Nachricht über Papa. Ist er glücklich angelangt, wie befindet er sich? Hustet er noch? […]“

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Ebner-Eschenbach, Marie von

Schriftstellerin (1830-1916). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift „Tante Marie“. Zdisslawitz. Quer-kl.-8vo. 1 1/2 pp.
360 € (100627)

An Baronin Thienen, geb. Gräfin Dubsky in Salzburg: „Innigsten Dank meine Helenkinder für die lieben Karten von unterweges. Wie viel Elche geschossen? Vedor u. ich fahren morgen nach Löschna. Ihr werdet nun wohl bald nach Villa Helene ziehen? Ich umarme Euch u. die lieben Kindlein, die mir so herzige Briefe geschrieben haben innigst. […]“

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Ebner-Eschenbach, Marie von

Schriftstellerin (1830-1916). Eigenh. Bildpostkarte mit Unterschrift „M.“. Löschna. Quer-kl.-8vo. 1 p.
360 € (100628)

An Gräfin Christiane Thun-Salm in Wien: „ich ärgere mich sehr über mich; glaubte Dich schon abgereist, u. schickte meinen Brief nach Abbazia. Ist er Dir von dort zusandt worden? […]“ - Die Bildpostkarte zeigt das Schloß Löschna.

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Ebner-Eschenbach, Marie von

Schriftstellerin (1830-1916). 1 gedr. Todesanzeige, 1 Telegramm und 2 Postkarten. ohne Ort und Jahr. Versch. Formate.
200 € (100629)

Gedr. Todesanzeige der Freifrau von Ebner-Eschenbach; 1 Telegramm und 2 Postkarten Ebner-Eschenbach betreffend.

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Ebner-Eschenbach, Marie von

Schriftstellerin (1830-1916). 2 eigenh. Briefe mit U. "Marie" und "Marie Ebner". Wien. 8vo. Zus. ca. 3 Seiten. Doppelblätter, eins mit Monogramm.
650 € (93821)

An eine Freundin. - I. "[.] an manchen Tagen ist es für mich schon eine unlösbare Aufgabe einen Zettel zu schreiben [.]" Bittet um einen ausgiebigen Besuch. - II. Ebenfalls mit Besuchsbitte.

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Ebner-Eschenbach, Marie von

österr. Dichterin (1830–1916). Eigenh. Gedichtmanuskript „Das Sonett“ mit Unterschrift. Wien. 4to. 1 p. Gebräunt.
1.500 € (94574)

Frühes Gedichtmanuskript „Das Sonett“ mit Unterschrift „Marie Ebner“ (der Zusatz „Eschenbach“ von fremder Hand). Das Gedicht „Das Sonett“ beginnend: „Kein anderer nach deiner Palme strebe, | Als den die Götter luden selbst zum Mahle, | Du edle Form, du makellose Schale, | So werth daß sie ein reiner Geist belebe! […]“. Dabei: vollständige Transkription des Gedichts sowie zwei Schreiben der Wiener Stadt- und Landesbibliothek aus dem Jahr 1997 die Echtheit des Autographs betreffend.

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Ebner-Eschenbach, Marie von

Schriftstellerin (1830-1916). Portraitpostkarte mit eigenh. U. Löschna. 8vo.
350 € (95698/BN63391)

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Ebner-Eschenbach, Marie von

Schriftstellerin (1830-1916). Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien. 1 S. 8vo.
280 € (98087/BN63879)

Auf Trägerkarton montiert. In der unteren Hälfte etwas eingerissen.

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verkauft

 
Ebner-Eschenbach, Marie von

Sammlung von 41 eigenh. Bild- und Portraitpostkarten, meist mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Freundschaftlich-familiäre Korrespondenz mit ihrer Nichte Gräfin Marie von Waldburg auf Schloß Kißlegg: "Eine Influenza ist es nicht geworden, aber ein hartnäckiger Katarrh, der mir die Nachtruhe nimmt u. die Freude mit meinem lieben Victor in Rom herumzufliegen. Ich darf nicht denken, welch eine Führerin er an meiner Mitzi hätte, während er jetzt doch recht arm umherirrt. Nun so Gott will: vielleicht anno 04 [...]" (4. IV. 1903, aus Rom). - "Liebste Mitzi. Hier schicke ich Dir die Malerin Marie Müller vor ihrem eben vollendeten Bild des Erzh. Salvator - ich habe sie neulich in ihrem Atelier aufgenommen [...]" (14. April 1907, aus Wien). - 21 der Karten stammen aus Rom, wohin Marie von Ebner-Eschenbach nach dem Tode ihres Mannes mehrmals reiste, die anderen u. a. aus Tivoli, Florenz, Bozen, Wien und Schloß Zdislawitz. - Alle Karten gelaufen und mit Stempel und Marke, teils etwas beschabt, bestoßen und knickspurig, die Schrift nur selten gering verwischt, insgesamt gut erhalten.


Ebner-Eschenbach, Marie von

Sammlung von 11 (9 eigenh. und 2 Diktat-) Briefen und Karten mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An die Reiseschriftstellerin Rosa von Gerold: "Es war mir nicht möglich in Wien Ihre lieben gütigen Zeilen noch zu beantworten. So müde und erschöpft wie in diesem Frühjahr habe ich die Stadt noch nie verlassen, und eines beinahe 14tätigen Aufenthalts in dem stillen Kreuzen, hat es bedurft um mich wieder fähig zu machen wenigstens einige Zeilen an Diejenigen richten zu können, deren ich in Liebe und Dankbarkeit gedenke [...] Der Brief den Sie mir in den letzten Tagen des vorigen Monats geschrieben, hat mich tief ergriffen, ich empfand getreulich mit Ihnen den großen Schmerz, der aus ihm sprach. Ersatz für Verluste wie diejenigen, die Sie erlitten haben, giebt es nicht, es gibt ja nicht einmal einen Trost. Aber ganz leer und einsam kann Ihr Leben, hochverehrte Frau, niemals werden, dazu hat es eine zu große Bedeutung für die Vielen denen Sie segensreich und gütig das ihre verschönern. Und was unser Dasein werth ist das erfahren wir so recht eigentlich doch nur aus dem Werth den andere darauf legen" (Bad Kreuzen, 11. VI., o. J., wohl 1896).


Ebner-Eschenbach, Marie von

Eigenh. Parabel mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

"Ein Poet schoss in fröhlichem Übermuth einen goldenen Pfeil in die Luft. Seltsamer Weise fühlte ein Raubvogel sich getroffen, der über dem Kopfe des arglosen Schützen gekreist hatte, und nun zur Erde stürzte und schrie. - Elender Mensch, du hast mich tödtlich verwundet, dein Pfeil war vergiftet! - Dein Blut war's, wenn du tödtlich verwundet bist, erwiderte der Poet. Übrigens schwör ich dir - ich habe nicht gezielt". - Mit kleinen Randläsuren.


Ebner-Eschenbach, Marie von

Eigenh. Briefkarte mit Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An Baronin Helen Thienen-Dubsky (1874-1956) in Aigen Glas bei Salzburg: „Mein teures Kind, ich danke auf das allerherzlichste für das mir gespendete […] Weihnachtsgeschenk, werde bei jedem aufflammenden Lichtlein, des Lichtes Eurer Liebe gedenken. Helenchen, bitte, sag mir - wie erreiche ich Herr Arthur Trebitsch [d.i. der österr. Schriftsteller und Philosoph, 1880-1927], dem ich für seinen ,Galilei’ zu danken habe. Im Kürschner steht er nicht. Bitte, seine Adresse! Unser Christbaum war köstlich. 250. Pers. der geladen[en], 300 kamen u. für alle reichte es noch. Und die glücklichen Gesichter! Und so brav die ganze Schar […]“ - Arthur Trebitschs Galileo Galilei erschien 1920 in Berlin.


Ebner-Eschenbach, Marie von

Brief mit eigenhändiger Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An einen Herrn von Lindheim [verm. Alfred Ritter von Lindheim (1836-1913) über Ganghofer: „Mein treuer Freund, Doktor Julius Rodenberg, sagte mir vor Jahren: ,An dem, was Sie mir von nun an einsenden, übe ich keine Kritik mehr. Sie sind, für das was Sie schreiben, selbst verantwortlich’. So werden Sie, verehrter Herr von Lindheim, es vielleicht auch mit Ganghofer halten wollen.


Ebner-Eschenbach, Marie von

Briefkarte mit eigenhändiger Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An einen Herrn von Lindheim [verm. Alfred Ritter von Lindheim (1836-1913) über Ganghofer: „Davon war ich im voraus überzeugt, daß sich Baronin Knorr mit einem schönen Gedichte einfinden würde. Haben Sie sich schon an Grafen Albrecht Wickenbrug gewendet? (Wieden, Hauptstr. Hotel Stadt Triest.) Wenn er uns einen Beitrag spendet, wird er der Huldigung für Carmen Sylva zur Zierde gereichen. […]“


Ebner-Eschenbach, Marie von

Eigenh. Albumblatt mit Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

„Marie Ebner-Eschenbach | bittet zu entschuldigen | daß sie dieses Kärtchen | so spät erst zurück sendet. […]“


Ebner-Eschenbach, Marie von

Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift, Ortsangabe und Datum.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Kniestück an ihrem Schreibtisch sitzend. Auf der Rückseite der gedruckte Text an den Vorstand der Deutschen Volksbücherei in Grulich „für Ihre liebenswürdigen u. gütigen Zeilen, danke ich Ihnen herzlich u. zeige Ihnen an, daß ich so eben meine Herren Verleger beauftragt habe, Ihnen, in meinem Namen, für die Volksbücherei in Grulich ein geb. Exemplar meiner gesamelten Werke zu übersenden. […^“


Ebner-Eschenbach, Marie von

Eigenh. Brief mit U. ("Marie").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An Hieronymus Lorm zur Übersendung der "diesjährigen Dioskuren" mit "schönen Beiträgen von Betty, dem Ehepaar Wickenburg" u. a. sowie über Lorms neues Werk: "Es geht nicht gut mit meinem Kopf und mit meinen Augen die eben erst eine Entzündung überstanden haben und Schonung brauchen. Das erste und fast einzige das ich las nach meinem Unwohlsein war 'Martha und Maria', und ich kann Ihnen nur von ganzem Herzen danken für diese prächtige Erzählung, mit der Sie mir und jedem der Sie bisher durch mich kennen lernte, einen wahren Genuß verschafft haben. Immer von neuem bewundere ich die Frische und Kraft Ihres Geistes, die Mannigfaltigkeit Ihrer Erfindung und die unglaubliche Raschheit Ihrer Production. Kann nur immer wiederholen: Heil Ihnen! - Ich bin im Vergleich zu Ihnen greisenhaft [...]". - Auf Briefpapier mit goldgepr. Monogrammvignette. Beiliegend ein eh. Brief mit U. ("Heinrich Landesmann") von Heinrich Lorm an sie (Wien, 3. I. 1880; 3 SS. auf Doppelblatt, kl.-8vo). Beide Briefe mit kleinen, unbedeutenden Gebrauchsspuren.


Ebner-Eschenbach, Marie von

Diktatbrief mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An eine Dame mit einer Einladung: "Den Ostersonntag möchte ich aber doch in Rom zubringen und Montag um 3 Uhr nachmittags habe ich ein Rendez-vous bei dem ich mich einfinden muß, denn Mr. Webb, der Zahnarzt hat es mir gegeben. Gewiß kommen Sie Beide und unsere lieben Hofrat Ebner im Laufe der nächsten Woche nach Rom, und wir flehen Sie inständigst an, uns einen Tag vorher davon avisiren und dann den Thee bei uns nehmen zu wollen [...]". - Auf grünlichem Papier; ausgezeichnet erhalten.


Ebner-Eschenbach, Marie von

Eigenh. Brief mit Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An die österr. Schriftstellerin Marie Herzfeld (1855-1940) in Wien: „’Der erste Glückliche war der erste Beter.’ Es gibt auch Menschen, die ein leidenschaftliches Bedürfnis haben, zu danken. Merkwürdig was alles wir aus Amerika bekommen an Großartigem u. Seltsamen. Während Sie Mr Adams gewaltiges Buch bezwangen las ich ,In Harmonie mit dem Unendlichen’ von R. W. Trine. Es ist mir wohltuend gewesen. Überzeugend dürften diese Anschauungen freilich nur wirken, wenn man ihnen auf halbem Wege entgegen kommt, daß aber ein feiner u. gescheiter Mann sie hat, wirkt doch sehr erquickend. Seien Sie tausend Mal gegrüßt! Ich hoffe u. wünsche sehr, daß Sie einen guten Sommer verlebten u. daß mir im Spätherbste die gro0e Freude zuteil werden wird, Sie wiederzusehen. […]“ - Herzfeld nahm aktiv am literarischen und künstlerischen Leben an der Wende des 20. Jahrhunderts teil und stand mit Kollegen wie Marie von Ebner-Eschenbach, Karl Emil Franzos, Rainer Maria Rilke, Gustav Klimt und Hugo von Hofmannsthal in regem Austausch.


Ebner-Eschenbach, Marie von

Eigenh. Gedichtmanuskript „1908“ mit Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Hübsches und sauber geschriebenes Gedichtmanuskript „1908“ (20 Zeilen) mit Unterschrift, beginnend: „Wir feiern dieses Jubeljahr | Nach unsrer Art und Weise, | Ein jeder bringt sein Schärflein dar | Zu dessen Ruhm und Preise. […]“ Das Gedicht schrieb die Dichterin 1908 aus Anlass des 60. Thronjubiläums des österreichischen Kaisers Franz Joseph I.


Ebner-Eschenbach, Marie von

Brief mit eigenh. Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An einen namentlich nicht genannten Empfänger, knapp mehr als einen Monat vor Ihrem Tod: „Mein Neffe Victor Dubsky befindet sich im Augenblick in militärischer Dienstleistung in Bozen, ich schicke ihm sofort Ihr wertes Schreiben dahin. Ganz gewiß wird er für was in seinen Kräften steht, um die Lage des bedauernswürdigen Eheyares Studenj, zu verbessern. […]“


Ebner-Eschenbach, Marie von

Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Altersportrait im Oval. Mit eigenh. Datierung und Ortsangabe.