Schriftsteller (1900-1970). 2 signierte Bücher: Verirrte Liebe u. Ohne Ansehen der Person. 8vo. 278 pp. u. 271 pp. Jew. auf dem Vorsatzblatt signiert (einmal am Anfang u. einmal am Ende des Buchs).
150 €
(104990)
Nach abgeschlossener Berufsausbildung anfänglich als Rechtsanwalt tätig, gelang Erich Ebermayer 1929 mit dem Roman „Kampf um Odilienberg“, der nach 1933 verboten wurde, der literarische Durchbruch. Als Chefdramaturg und Regisseur am Schauspielhaus Leipzig tätig, wurde er 1934 auf Betreiben der Nationalsozialisten entlassen, war dann als Drehbuchautor (u. a. von Carl Froelichs „Traumulus“) tätig, geriet jedoch wiederholt mit den Nationalsozialisten in Konflikt und zog sich 1939 auf Schloß Kaibitz (Oberpfalz) zurück.
Nach Ende des Krieges wieder Rechtsanwalt, trat er als Verteidiger in Entnazifizierungsprozes¬sen auf, schrieb weiter Drehbücher (u. a. zu Alfred Weidenmanns „Canaris“, 1954), Komödien und zwei Tagebücher aus der Zeit des Nationalsozialismus: „Denn heute gehört uns Deutschland ...“ (1959), „... und morgen die ganze Welt“ (1966)..
Schriftsteller und Jurist (1900-1970). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. 1 S. Qu.-8vo.
150 €
(98951/BN65119)
Ein Zitat aus seinem ersten Bühnenerfolg, dem Schauspiel "Kaspar Hauser", das an den Hamburger Kammerspielen mit Gustaf Gründgens in der Titelrolle 1927 uraufgeführt worden war: "Ohne Liebe hat nichts auf der Welt einen Sinn".

